vonHeiko Werning 12.09.2013

Reptilienfonds

Heiko Werning und Jakob Hein über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

Mehr über diesen Blog

 

Da der Kollege Hein sich ja wieder zu fein ist, auf sein neustes Werk hinzuweisen, übernehme ich das hier gerne: „Deutsche und Humor – Geschichte einer Feindschaft“ ist bei Galiani Berlin erschienen und hat nicht nur ein wunderbares Titelbild, sondern es liest sich auch höchst vergnüglich, was Reptilienfonds-Autor Jakob Hein und Jürgen Witte von der Reformbühne Heim & Welt da zusammengetragen haben: lustig, polemisch, unausgewogen und trotzdem randvoll mit Bildung. Und schönen Fußnoten, die den Lesespaß noch steigern. Eine feine Sache. Die Feuilletons werden das Werk vermutlich nicht so sehr lieben, da es zu nicht ganz unwesentlichen Teilen eine Beschimpfung des Feuilletons darstellt. Mir gefällt’s dafür umso besser.

Und heute Abend kann man auch hören und sehen, wie unterhaltsam das Thema live auf der Bühne ist. Im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin diskutieren Jakob Hein und Jürgen Witte ihre Thesen mit dem großen Humoristen und Karikaturisten F. W. Bernstein, der taz-Kriegsreporterin und dem Spon-Lichtimdunkeln Silke Burmester sowie der Neuköllner Allzweckwaffe Kurt Krömer. Im Anschluss an die Veranstaltung kann man ihnen auch einen Witz erzählen.

Donnerstag 12.9.2013
19.30 Uhr Haus der Berliner Festspiele, Großer Saal 
Schaperstraße 24, Charlottenburg
U9 Spichernstraße/Kudamm
deutsche humor

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/reptilienfonds/2013/09/12/deutsche-und-humor-geschichte-einer-feindschaft/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.