vonJakob Hein 12.12.2014

Reptilienfonds

Heiko Werning und Jakob Hein über das tägliche Fressen und Gefressenwerden in den Wüsten, Sümpfen und Dschungeln dieser Welt.

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Der Geschäftsführer des neuen Berliner Flughafens in Schönefeld, Hartmut Mehdorn fordert nicht nur eine Erweiterung des bisherigen Flughafens und die Freigabe der dazu notwendigen Investitionen. Um die notwendigen baulichen Kapazitäten für weitere Terminals, eine ausreichend große Gepäckabfertigung sowie die dazugehörigen Parkhäuser bereitzustellen, fordert Mehdorn dazu auch die Abschaffung der Bezirke Treptow-Köpenick, Rudow und Lichtenrade.

„Die großen architektonischen Agglomerationen gerade im nördlichen Bereich unseres Flughafens sind ein großes Problem“, führt der erfahrene Manager aus. „Die geplanten Terminals 2,3 und 4 können nicht gebaut werden, ohne dass Baufreiheit geschaffen wird, wo die Landebahnen Buckower Damm und Ortolfstraße geplant sind.“

Mehdorn schließt ausdrücklich nicht aus, den Flughafen nach dieser ersten Erweiterungsphase noch weiter nach Norden auszudehnen, um den steigenden Anforderungen und Passagierzahlen gerecht werden zu können. Durch die schrittweise Annäherung und Ausbau zum neuen Wolfsburger Flughafen könnten so möglicherweise auch neue Sponsoren gewonnen werden, ohne dass der Flughafenchef hier konkrete Namen nennen wollte.

Ob und wann nach Abschluss aller Erweiterungsarbeiten auch Flugzeuge auf dem Flughafen starten oder landen werden, dazu wollte sich Mehdorn nur äußern, wenn ihm alles auf der Welt im Umlauf befindliche Geld verbindlich zugesprochen werde.

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