vontazlab 24.04.2018

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Gedanken, Ideen, Eindrücke, Berichte – das taz lab Blog ist die kleine Version der großen 24h-Denkfabrik der taz.

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Von Seyda Kurt

Wer serviert den Balmenach so spät im HKW?
Es ist der Peter Votava und sein Kolleg‘
Lars Hansen hat die Soundanlage wohl in dem Arm
Er fasst sie sicher, er hält sie warm.

„It’s strong Whisky“ warnte der Herr galant,
Fröhlich im Lichterglanz,
Löst er endlich auch
Meine Seele ganz;

Der Sound ist da, die wilden Töne hupfen
Nennen sich „Awaiting my Death“ oder „Falling Stars & Bridges“
Im Zelt II um Neune, um müde Geister zu entzücken.

Taste the Doom!
Die Gesichter verziehen sich in Qualen
Die Dame zu meiner Rechten verdünnt das gute Zeug mit Mineralen

O Glenburgie, O Wolfburn Northland
O ihr brutalen Metal-Klänge und schräger Gesang,
Ihr meiner Lust und Wehen!
Wenn da nicht diese Müdigkeit wär‘.

Denn

Ich dachte an das taz lab in der Nacht,
dann war ich um den Schlaf gebracht.
So viele Texte in so kurzer Zeit,
schon um achte stand ich hier bereit.

Ich bin ein Kind, zu früh aus dem Schlaf gerissen.
Ob alle Arbeitenden so müde sind?

Die Musik spielet
Der Whisky schwappet auf den Holzbänken
Seit 2,5 Stunden

So gibt mir den Craigellachie, ihr Schwestern und Brüder,
lasst es fließen in Jan Feddersens Namen;
Kühl ist die Abendluft (17°, Vielfach klar, Gefühlte 17°),
Verschon uns, Maximum Peat batch! mit dem Kater
Und lass uns ruhig schlafen!
Und unsern besoffenen Sitznachbarn auch!

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