vontazlab 24.02.2020

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Westafrikanische, frankofone Länder werden gerade mit den Emanzipationsstimmungen seiner Jugend konfrontiert: Der Schrei nach globaler Demokratie, also das Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit, wird lauter und deutlicher. Die Globalisierung der Sozialen Medien ermöglicht zwar eine hohe Geschwindigkeit von Infor­ma­tio­nen, aber nicht unbedingt verschont von Fake News.

Dadurch werden antifranzösische Stimmungen im Sahel geweckt, auch als Folge der kolonialen Diktatur, die von Emmanuel Macron am Rande des Nato-Treffens in London im Dezember 2019 in einer Pressekonferenz aufgegriffen wurde. Im selben Monat kündigte er mit seinem ivorischen Amtskollegen Alassane D. Ouattara in Abidjan (Côte d’Ivoire) das Ende der französischen Kolonialwährung für ehemalige französische Kolonien in Westafrika für 2020 an.

Mehr Investition in die Sicherheit, für die Bekämpfung des Terrorismus im Sahel, ist längst nicht mehr die einzige Lösung für die Forderung nach mehr Sozialgerechtigkeit der Jugend in Westafrika. Wichtig ist es, möglicherweise auch für Europa, sich auf die Jugend dieses Kontinents zu konzentrieren und auf deren Begleitung zur eigenen Verantwortungsübernahme.

Von Emmanuel Noglo, gehört zum taz-lab-Team und berichtet gerade aus Niamey in Niger

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