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vonDetlef Guertler 27.11.2007

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Redenschreiber sind von Berufs wegen damit befasst, treffende Worte, und Wörter, für jeden beliebigen Anlass zu finden. So auch Thilo von Trotha, der Superstar seines Fachs in Deutschland. Für eine der zentralen Aufgaben des Redenschreibers, das Wegstreichen überflüssiger Füllwörter und Sprachhülsen, hat er ein besonders schönes gefunden. Da eliminiere er den Quallenspeck, sagte er im Geo-Wissen-Heft über „Das Geheimnis der Sprache“. Dieses Wort hat es verdient, aus von Trothas persönlichem Sprachgebrauch in die Gesamtsprache befördert zu werden – um dort nicht nur für das Weggestrichene verwendet zu werden, sondern insbesondere für all jene Sprachblähungen, die leider kein barmherziger Redenschreiber aus den Vortragsmanuskripten herausgestrichen hat.

Wenn die Feingeister der Toskana-Fraktion Sprachmüll produzieren, darf man natürlich auch von Quallen-Pancetta reden…

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