vonDetlef Guertler 01.06.2008

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Nein, Bruno Preisendörfer muss einem nicht sympathisch sein. Am Freitag in einer Talkshow zum Thema Elite hat er nicht nur Blödsinn verzapft, sondern ist auch noch ausfallend geworden, als die wesentlich klügere Heike Schmoll ihm das nachgewiesen hat.

Die Thesen, die er in seinem Buch „Das Bildungsprivileg“ aufstellt, zu diskutieren, ist hier nicht der Platz. Und um die Haken in seiner Argumentation aufzuzeigen, sollte ich mehr als ein paar Rezensionen dazu gelesen haben, das Buch nämlich. Aber seine Wortschöpfung „Bifs“ gefällt mir – als Abkürzung für die „bildungsfernen Schichten“. Klingt allemal besser als Asis, und ist auch für Pädagogen und Beamte jeder Art verwendbar.

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