https://blogs.taz.de/wortistik/wortistik/wp-content/blogs.dir/9/files/2018/01/Bildschirmfoto-2018-01-17-um-19.11.19.png

vonDetlef Guertler 21.11.2008

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

Mehr über diesen Blog

…war bislang noch nicht dabei in der Reihe der meinen Texten und mir zugeschriebenen Eigenschaften. „Neoliberalen Mainstream“ hatte ich schon, „Ideen von Oskar Lafontaine“ auch, die Fähigkeit zum Volkstribun wurde mir abgesprochen, ich war unverantwortlich und hochpatriotisch, und, immerhin, „nicht ganz so offen rechts“. Na gut, da passt auch noch das wirtschaftsesoterische Buch in die Sammlung, als das Olli mein Erstlingswerk „Die humane Revolution“ bezeichnet. Was daran esoterisch sein soll, ist mir zwar nicht klar geworden, aber da man unter Esoterik ja ohnehin alles und nichts verstehen kann, und unter Wirtschaftsesoterik sowieso, ist das nicht weiter tragisch. Und da eben jener Olli nach eigenen Angaben derjenige ist, der damals den Umschlag zu eben diesem Buch entworfen hat, sei ihm das ein für allemal verziehen.

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/wortistik/2008/11/21/wirtschaftsesoterisch/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Was ich da zur wirtschafts-ignoranen Kenntnis nahm und das mir (Dativus Ethicus) schon seit Februar 2001 zu lesen zu wartete, das war ja im hypothetischen (… oder im optativen, jedenfalls nicht im präsentischen) Futur I geschrieben:

    »Wenn im ›System der natürlichen Freiheit‹, also der reinen Marktwirtschaft, nur eine kleine Minderheit sich das Privileg wird erkämpfen können, bei der Arbeit ganz allein den eigenen Interessen zu folgen, so ist das zwar eben nicht gott-, aber doch marktgewollt, was ja für Ökonomen so weit nicht von einander entfernt ist.«

    [Das „t“ in entfernt, jedenfalls das zweite (von Olli wohl unironisch fabrizierte), habe ich spendier…; dami es noch fuurischer werde, das zukünfige Glück, das auf Wir(r/t)schaft passieren, äh: basieren soll. –

    Deliberadief ergänzd:
    Wenn es – tas Geglücke – tenn alle Buch-Sdäbchen an der richdigen Sdelle und irgentwie zusammen hädde.]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.