https://blogs.taz.de/wortistik/wortistik/wp-content/blogs.dir/9/files/2018/01/Bildschirmfoto-2018-01-17-um-19.11.19.png

vonDetlef Guertler 11.02.2009

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

Mehr über diesen Blog

Noch nie wurde hier ein Neuwort aufgenommen, für das es bei Google bereits so viele Treffer gibt: nämlich mehr als 1,3 Millionen.

Was aber schlicht daran liegt, dass Google nicht zwischen wikipedia.de und Wikipediade unterscheiden kann. Okay, war bisher nicht nötig, weil es die Wikipediade noch gar nicht gab. Aber jetzt ist sie bei Stefan Niggemeier in den Kommentaren aufgetaucht, wo sie für den zu schweren Medienkrisen führenden Scherz verwendet wurde, dem neuen Wirtschaftsminister mit den vielen Vornamen in seinen Wikipedia-Eintrag noch einen „Wilhelm“ einzuschieben (Bekennerbrief im Bildblog, Debatten eigentlich überall).

Natürlich ist die Wikipediade der Köpenickiade nachempfunden, die mit dem Schuster und dem Hauptmann. Ich mag statt der Wikipediade eigentlich das hier empfohlene Bügelbrett für solche vorsätzlich-frechen Wikipedia-Manipulationen lieber – aber weil der Vorschlager bei Herrn Niggemeier ein auch hier gerne und oft gesehener Zyklop ist, stelle ich die Wikipediade natürlich gerne zur Diskussion.

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/wortistik/2009/02/11/wikipediade/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.