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vonDetlef Guertler 28.10.2011

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Kleiner Twitter-Dialog gestern abend:

@ProSieben: An Helloween senden wir das erste Mal in #3D

@smu1401 Ist Helloween der Tag nach Halloween?

@3mausimhaus Genau, kurz vor Dunkeloween.

Und obwohl ja jeder weiß, dass Halloween erst richtig gefeiert wird, wenn es dunkel ist, ist bislang offenbar noch niemand auf die Idee gekommen, das in ein Wort zu packen: Weder für Dunkeloween noch für Dunkloween findet Google auch nur den geringsten Treffer.

Aber dank 3mausimhaus wird sich das ja jetzt ändern.

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kommentare

  • Hmphh – „Halloween [ˌhæləˈʊiːn], von All Hallows‘ Eve (Allerheiligenabend) benennt ursprünglich Volksbräuche am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November (aus der deutschen Wikipedia)“. Der „Abendanteil“ ist im Wort also bereits enthalten, also warum ein Wort erfinden, das das falsch benutzte Wort ersetzen soll? Genauso ist ja der Heilig Abend erst beginnend mit den Christvespern (je nach Gemeinde ab ca. 16.00 bis 18.00 Uhr) als feierliche Zeit anzusehen.

  • Halloween wird für mich immaewick Darkoween bleiben; besonders wenn am Vorfreitag Bänker ihre Gliederübungen zum allzeitolympischen Fensterspringen trainieren.

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