vonDetlef Guertler 07.11.2013

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

Mehr über diesen Blog

„In Bayern wohnen die meisten Mautisten“, meldet gerade Gunter Dueck.

Ich denke, das kann man so gelten lassen.

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/wortistik/2013/11/07/mautist/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • „(…) wie das Sams unter den Monstern.“
    Von/vom ‚Sams‘ ist wohl noch kein Verb abgeleitet. Ich warte, als „Opi Toni“, manchmal, wenn irgendein Bote (nicht des Herrn, sondern einer Zustellerei) schellt und was Packiges die Treppe raufschleppt, darauf angesamst zu werden. (Ich habe es auch so versü-, pardon: versucht: „samssen“. Nix erguggelt!)
    Gut, dass nicht Seelö-, pardon, -hofer irrgenzmal vor der Tür steht und mir was an- oder aufmauten will.

  • Wie steht es denn um ein Verb MAUTEN? Das könnte doch diverse Sachverhalte umgreifen, wie z.B.

    – Nicht nur die LKW-Fahrer, sondern auch alle anderen Autofahrer sollen gemautet werden.
    oder
    – Die Regierung will ihre Bürger noch weiter zumauten. (oder auch: …. ihren Bürgern weiter einiges zumauten)

  • „Sie könnten alternativ auch Mautant eintragen“, twittert Dueck mir nach, „das hat etwas Futuristisches, nicht so Krankes???“
    https://twitter.com/wilddueck/status/398460537844953092
    Sehe ich nicht so: Mautanten machen mir richtig Angst – das ist unkontrollierbar. Mautist ist dagegen halb harmlos, halb ideologisch. Ein Gespenst geht um in Bayern, das Gespenst des Mautismus. Unter den Ideologien so etwas ähnliches wie das Sams unter den Monstern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.