vonDetlef Guertler 11.11.2013

Wortistik

Neue Zeiten brauchen neue Wörter. Doch wer trennt die Spreu vom Weizen? Detlef Gürtler betätigt sich als Wortwart der Nation.

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Nach dem Aus für Angeberspiele von München bewirbt sich Berlin für eine bescheidene Olympiade #slowlympics

schreibt Tim Renner gerade. Wobei der Begriff  „Slowlympics“ selbst zuvor in einem kleinen Twitter-Brainstorming zwischen ihm, mir und Susanne Flach gefunden wurde. Hier Renners auf Facebook spontan skizzierte Begründung für die Berliner Olympiabewerbung:

„Jetzt bewerben! Wir haben alle Sportstätten (bis auf eine Regatta-Strecke) bereits gebaut und brauchen Themen wenn das Low Cost Paradies ob Kreativwirtschaft und Tourismus Historie ist. Durch die Geschichte der Stadt und die versägte Bewerbung Olympia 2000 sind alle Sportstätten olympiatauglich vorhanden und kann Berlin die Karte der unaufgeregten, Ressourcen schonenden Spiele spielen. Zudem hat die Stadt spätestens seit der Leichtathletik WM 2009 einen Stein im Brett beim IOC (nur Thomas Bach und Konsorten bilden da die Opposition). Auch damals wurde nix extra gebaut. Ergo: man bekommt das hin, stoppt damit den Olympia Gigantismus (der auch nicht in Coubertins Sinne ist) und hat 2024 einen Imagegewinn, der stärker sein kann als das, was London und Sydney gelungen ist.“

Das kann ja eine heitere Diskussion werden. Und heitere Spiele sowieso.

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