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10.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Wie sieht der Teufel aus. Antwort Griechisch- Orthodox.

ausVollands Blog

Müller, Berlin.

14.10.. 2008

Das Metropolitanbüro

Dietrich Bonhoeffer Str. 2

53227 Bonn

Sehr geehrte Damen und Herren

Meine Tochter Lara hat ohne Auftrag den Teufel gezeichnet und fragt mich, ob er wirklich so aussieht.

Ich bin eine allein erziehende Mutter und bin mit dieser Frage etwas überfordert.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Lara einen Rat geben könnten.

Mit freundlichen Grüssen

Brief von Volland, Zeichnung von Volland, with a little help from >


10.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Schmähkritik (298): André Rieu

ausMonarchie & Alltag

“Der sogenannte Violonist André Rieu hat angekündigt, im Sommer 2010 am Nordpol mit seinem sogenannten Johann-Strauß-Orchester ein Konzert zu geben, um „ein Zeichen zu setzen gegen die Zerstörung unseres Planeten“.

Aber im Ernst – die schlechte Nachricht ist: Rieu wird leider vom Nordpol zurückkommen. Dabei ist André Rieu, hierzulande vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Ganzjahresstar geadelt, das, was
CO2 für die Polkappen ist: ein akustischer Umweltverschmutzer allerersten Grades. Gegen den nur ein weltweites Auftritts- und Sendeverbot helfen würde. Damit ist leider nicht wirklich zu rechnen,
also: Eisbären, übernehmen Sie!”
>


10.02.2010
Politik & Wirtschaft

Massagen für die Massen

ausBildungsblog

Liebe Retrobewegung, verehrter Verweigererkomplott,

wenn das stimmt, was heute im Tagesspiegel steht, dann gehört Deine behäbige Blockade aber schnellstens behoben. Angeblich lag bei der Sitzung des Akademischen Senats der vorzeigbaren Berliner Humboldt-Universität ein Grundsatzpapier zum Bologna-Prozess vor, das schnelle Verbesserungen an den scheiternden Studiengängen vorschlagen wollte. So schreibt der Tagesspiegel:

In dem fünfseitigen Grundsatzpapier, das der Philosoph Volker Gerhardt erarbeitete, werden die Unimitglieder aufgefordert, die „Spielräume im Bologna-Prozess“ zu nutzen. So sollten die Fächer mehr Angebote im Studium generale einplanen, den Studierenden sollte mehr Zeit für die Vorbereitung und Vertiefung des Stoffes gelassen werden. Die Anwesenheitspflicht könne grundsätzlich entfallen. Die HU >


10.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Hitlerine

ausHitler-Blog

Wenn man, wie Anne Tismer, einem Theaterstück den Titel “Hitlerine” verpasst, dann geht es einem eher nicht um Differenziertes, Feinfühliges, Komplexes, zumindest nicht in der Wahl der Mittel. Man darf also davon ausgehen, dass es im Prater laut, wild, wirr und irritierend wird, wenn “Hitlerine” auf die Bühne kommt. Und das ist durchaus im Sinne der Erfinderin, auf der Seite der Volksbühne steht nämlich zu lesen:

Hitlerine ist eine radikalmilitante, eitle Egoistin, ausgestattet mit einem beinahe postmodernen Bewusstsein, verkörpert von Aktionskünstlerin Anne Tismer. Irgendwo in Afrika steckt sie fest in einer parallelen Geschichte, in der Adolf nicht vorkommt, aber >


10.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Hungerburgbahn

ausAha.Architektur

Vier Stationen und eine Schrägseilbrücke.

Bewegungsarchitektur. Architektonisch begleiteter Weg von der urbanen Dichte der Innsbrucker Innenstadt in die elementare Kargheit des alpinen Raumes. Vorweggenommene, nein besser, vorab präsentierte hochalpine Symbolik, gletschergleiches Fließen hochtechnologischer Glashüllen. Distanzüberwindung als zentrales architektonisches Thema – hier ganz bewusst touristisch interpretiert.

Bauen in den Bergen nun als Anlass zu einer radikalen Formerforschung. Architektonische Neurophysiologie, sich den Tautologien alpiner Topologien entgegenstellend. Ein Versuch, neue Architektur nicht ausschließlich auf der formalen Ebene zu generieren.

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10.02.2010
Aus aller Welt

Drei Briten im Palast-Garten von Königin Beatrix

ausMeine Güte

Da staunten die Sicherheitskräfte! Freitag Nacht wurden in Den Haag im Garten drei jungen Briten im Garten des Palais Noordeinde, also dem von Königin Beatrix, erwischt. Die Jungs zwischen 16 und 17 Jahren waren da einfach mal reingeklettert.

Sie sollen keine Ahnung gehabt, wo sie sich eigentlich befanden. Eigentlich waren sie nur vor einem Streit in einem Haager Cafe geflüchtet. Die Ordnungskräfte glaubten das und so kamen die britischen Burschen mit einer Geldstrafe davon.


10.02.2010
Kultur & Unterhaltung

An den Galgen mit Oberst Klein!

ausAuf der Borderline nachts um halb eins.

Heute wird Oberst Klein erstmals vor dem Untersuchungsausschuß des Bundestages vernommen. Dazu zur Erinnerung noch einmal der Kommentar in der taz am 16. Januar 2010:
Letztens bei ‚Beckmann‘ war unser junger Verteidigungsminister zum erstenmal überzeugend. Also für mich. Schnell hat er sogar aus der SPIEGEL-Schelte gelernt (Titelgeschichte ‚Der Entzauberte‘). Er war nicht mehr eitel, kokettierte nicht mehr mit seinem Image, nahm auch keine Rücksichten mehr auf das rechte Lager. Es war, als sei er seiner selbst überdrüssig geworden (‚Der Baron aus Bayern‘), als interessierte ihn nur noch eins: die Sache. Und da geht es ihm wie allen. Denn die Sache – >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Postkommunistisches Vakuum statt bessere Gesellschaft

ausHier spricht der Aushilfshausmeister!

“Die ‘unsichtbare Hand’ funktioniert nur mit der ‘eisernen Faust’ des Militärs hinter sich.” (Thomas Friedman, Chefkolumnist der New York Times)

Im Sozialismus wurde nicht wie im Westen nach dem Krieg wiederaufgebaut, sondern er wurde aufgebaut. Ganz wörtlich, durch kollektive industrielle Arbeit - die Sphäre der materiellen Produktion war der Ausgangspunkt. So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben. Es ging um eine neue Gesellschaft, um einen neuen Menschen als gesellschaftliches Wesen. Dementsprechend wurde “die  Wende” von vielen als “Gesellschaftsverlust” empfunden, so der jugoslawische Philosoph Boris Buden. Auf den “Sturz der realsozialistischen Regime” folgten sogleich Versuche einer “identitären Neugründung”. Doch diese >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Genfood, Hartz IV, Afghanistan, Merkel, Königgrätz, Bachelor-Studiengebühr, Naher Osten, Atommüll!

ausMänner mit Spielplan

Flug nach Wien: Am Flughafen Tegel kommt es im Vorgriff zum Zusatzkonzert in München (morgen, i.e. 10.2. dann) schon mal zum Hofbräuhaus-Frühstück: Japanischer grüner Tee und Brezel bzw. Brezn. Egal, was man dagegen macht: Irgendwann nimmt einen die Folklore, die einem bei einer solchen Tournee kreuz, quer, hin und her durch Mitteleuropa natürlich an jeder Ecke begegnet, und der man immer und immer wieder blogweis gesehen natürlich auszuweichen bemüht ist, dann doch in die seelische Beinschere. Sei’s drum: Beim Konzert München II (das wird jetzt alles mal durchnummeriert wie bei den Brokdorf-Demonstrationen in den 70ern) werden Coconami >


09.02.2010
Politik & Wirtschaft

Indien kippt erste Gentechnik-Zulassung für Lebensmittel

ausSave Our Seeds

“Bt-Brinjal”, eine Gentechnik-Aubergine aus dem Hause Monsanto sollte die Tür zur Gentechnik-Landwirtschaft in Indien aufstossen. Doch fürs erste, so verkündete heute der indische Umweltminister Jairam Ramesh nach heftigen Auseinandersetzungen im ganzen Lande, bleibt diese Türe geschlossen: “Die Öffentlichkeit ist dagegen. Es ist meine Pflicht, eine vorsichtige, vorsorgende und prinzipienfeste Herangehensweise zu garantieren,” sagte er heute und verkündete stattdessen ein Moratorium, um weitere Tests und einen breiteren gesellschaftlichen Konsens in der Frage zu ermöglichen. >


09.02.2010
Kultur & Unterhaltung

Climategate und die Achse des Blöden (11): Henryk Broder und der Witz

ausReptilienfonds

In seinem intellektuellen Kreuzzug gegen die Islamkritikkritiker auf Perlentaucher und Welt online schrieb Thierry Chervel:

Henryk Broder ist ein Riese! Ganz allein ist er in der Mehrheit gegenüber all den kleinen Feuilletons. Die tapfere kleinere Minderheit aus Freitag, taz, Zeit, Süddeutsche, FAZ und FAS hat in den letzten Wochen ihren ganzen Mut zusammengenommen, um hinter dem anarchistischen Witz Broders den dunkel schimmernden “Fundamentalismus der Aufklärung” bloßzulegen. Broder, schriebThomas Assheuer in der Zeit, “gibt sich stets Mühe, lustig zu schreiben, aber er meint es bitterernst”. Das ist der Unterschied: Seine Gegner sind nicht mal lustig.

Kann man so sehen. Oder so >


08.02.2010
Kultur & Unterhaltung

bewegungsfern

ausWortistik

Cousin Markus zu Besuch in Marbella. Den ganzen Abend versucht er mir klarzumachen, dass ich mich mehr bewegen soll - jeden Tag eine halbe Stunde schwimmen, und nach einem halben Jahr seien garantiert meine Schmerzen in der Schulter verschwunden.

Ich spiele auf Halten: Noch in diesem Monat werde ich bei jenem Orthopäden vorbeischauen, der meine Schulter gerade durch den Tomographen geschickt hat; vielleicht stellt der beim Blick auf die Bilder ja fest, dass Bewegung genau das verkehrte Rezept wäre.

Markus widerspricht. Er führt das Beispiel eines Freundes an, “auch so ein Bewegungs-Asi wie du”. Das Wort gefällt mir auch nicht. Annette vermittelt: >


08.02.2010
Medien

AVATAR mal anders.

ausMeistersteins Doppel-Pack

Der erfolgreichste Film aller Zeiten bringt auch der “Make Up Industrie” ganz neue Impulse, wie die beiden Videos beweisen. Nachahmen erwünscht.


08.02.2010
Aus aller Welt

Wintersport

ausParis-Washington, Transit

Die MeteorologInnen hatten es präzise vorausgesagt: Der Schneefall würde 24 Stunden dauern.

So lange schneite es ohne Unterlass. Dichter Nebel hüllte die Stadt ein. Alles öffentliche Leben kam zum Stillstand. Die Geschäfte machten zu. Die Straßen waren leer. Die Menschen igluten sich zuhause ein.

Am Samstag Nachmittag klärt es schlagartig auf. Die Wolken verziehen sich. Ein paar Sonnenstrahlen fallen auf die Stadt. Dick eingemummte Gestalten versuchen, ihre Autos zu identifizieren.

Die stecken unter einer mehrere Dutzend Zentimeter dicken Schneeschicht. Washington ist verzaubert. Weiß. Unberührt. Leise.

Die Stadt gehört den FußgängerInnen und LanglaufskifahrerInnen. >