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02.09.2010
Kultur & Unterhaltung

Regionalkrimis (12): Spurensicherung-Kommandos

ausHier spricht der Aushilfshausmeister!

Das komplette Spusi-Kom Detmold verabschiedet sich vom Tatort (ganz vorne im Bild Staatsanwalt Dr.Weber)


“Wie die Heiligen sollen wir das Spurensicherungskommando Jesu in unserer Welt sein.” (Kardinal Meisner 2008)


Die Spurensicherung, abgekürzt: Spusi, ist Teil einer polizeilichen Ermittlungstruppe, der – wie der Name schon sagt – die Spuren sichern soll. Und zwar an einem “Tatort”. Die Spusi – “ein Kommando von Experten”, wie es Regionalkrimi-Autoren gerne nennen, folgt dabei der “Locard’schen Regel”. Diese besagt, dass kein Kontakt zwischen zwei Objekten hergestellt werden kann, ohne dass diese wechselseitige Spuren hinterlassen. “Nur menschliches Versagen >


02.09.2010
Kultur & Unterhaltung

Joe Strummer meets Aki Kaurismäki in seinen "years in the wilderness".

ausMonarchie & Alltag

Joe Strummer mag der größte Rockstar gewesen sein, den Punk je hervorgebracht hat, aber dennoch irrlichterte Joe zehn Jahre durch die Welt bis er mit den Mescaleros einen späten Frieden fand, dem leider sein allzu früher Tod ein Ende setzte.

Wahrscheinlich wäre es sogar zutreffender, dass Strummer gerade weil er der größte Rockstar war, den Punk je hervorgebracht hat, den Weg in die Wilderness wählte. War Punk doch angetreten, das Prinzip Rockstar zu zerstören; War Punk doch Musik gewordener Ikonoklasmus.
Wie bizarr muss es für Strummer selbst gewirkt haben, nach dem Riesenerfolg des späten Clash-Albums “Combat Rock” (das trotz >


02.09.2010
Kultur & Unterhaltung

Skateboarder

ausFotoblog Streetart

Danke an Street-Yoga.de für diese Einsendung! Was für eine schöne kleine Skater-Welt in Form eines Scherenschnitts, der an eine Hauswand geklebt wurde. Schau es Dir nochmal im Kontext an…in dieser schicken kleinen Foto-Collage: >


02.09.2010
Aus aller Welt

5000 Happy-Meal-Gadgets

ausMeine Güte
Happy-Meal-Irre

Happy-Meal-Irre

Ein irres Hobby. Die Familie Bep und Rob Goudriaan aus Soest haben ihr Haus mit Happy-Meal-Spielzeug vollgemüllt, berichtet der Lokal-Sender RTV Utrecht. 5000 verschiedene der für Kinder gedachten Fastfood-Prämien stehen inzwischen in ihrem Haus – Rob gibt zu, im Internet nach weiteren Tauschobjekten zu suchen. Aus gesundheitlichen Gründen können sie selbst kaum noch zu McDonalds gehen. Rob will nicht sagen, wie viel Geld das gekostet hat. “Ich will es auch nicht wissen.”

Hier gehts >


02.09.2010
Politik & Wirtschaft

Zeugen mit Krankenwagen angekarrt

ausSauerländische Erzählungen.

 

Ein Zeuge will nicht

Der 6. Strafkammer unter Richter Breidling ist kein Aufwand zu groß. Wenn’s der Wahrheitsfindung dient, werden nicht nur psychisch kranke, sondern auch herzkranke türkische Folteropfer einbestellt. So reiste der Zeuge Mustafa Atalay, der sieben Jahre Haft in der Türkei, einschließlich der dort offenbar üblichen Behandlung und eine Herzoperation hinter sich hat -  mit einem Krankenwagen an. Mit seinem Rechtsbeistand und den anwesenden Ärzten kam das Gericht überein, dass nach höchstens 30 Minuten eine Pause notwendig sei. Atalay klagte über allerlei Beschwerden, doch der Senat schenkte ihm keinen Glauben. Auf Atalays Hinweis, dass er nicht lange sitzen könne, reagierte der sonst mit Wortmeldungen eher zurückhaltende >


01.09.2010
Aus aller Welt

Neues vom Suez-Kanal

ausArabesken

Von der Ferne sieht es so aus, als ob die Schiffe durch die Wüste kreuzen

Erst die somalischen Piraten am Golf von Aden und dann die weltweite Wirtschaftskrise: Die Einnahmen aus den Gebühren für die Durchquerung des Suezkanals waren in den letzten zwei Jahren eingebrochen.

Doch nun soll alles wieder gut werden. Die ägyptische Suezkanalbehörde hat heute verkündet, dass sie im Monat August die höchsten Einnahmen seit zwei Jahren zu verzeichnen hatte.
In Zahlen ausgedrückt. Im August wurden für die Benutzung des Kanals 436 Millionen >


01.09.2010
Medien

Flattr-Einnahmen erstmals geringer

austaz Hausblog

Der Kalender zeigt den Ersten des Monats an – und so waren wir wieder neugierig, ob die Flattr-Einnahmen weiter zulegen würden. Doch leider mussten wir im August erstmals einen Rückgang feststellen. In diesem Monat kamen 1.302 Euro herein – und damit knapp neun Prozent weniger als im Juli.

Dabei wurden die taz.de-Texte im August gar nicht mal seltener geflattert als im Monat zuvor: Insgesamt 5.791 Mal klickten die User auf den Button – vier Prozent häufiger als im Vormonat. Und das trotz Ferienzeit, die auch auf taz.de den Besucherstrom spürbar drückte.

Doch die Flattr-Klicks verloren deutlich an Wert: War ein Klick im Juli >


01.09.2010
Aus aller Welt

Horrorszenario Belo Monte - und die Alternativen

ausLatin@rama

Am Amazonasnebenfluss Xingu soll in den kommenden Jahren Belo Monte gebaut werden, das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt. Der jahrzehntelange Widerstand von Indígenas und UmweltaktivistInnen war, so scheint es, umsonst.

Das Megaprojekt kann durchaus als Paradebeispiel für die Politik von Luiz Inácio Lula da Silva gelten, der am 1. Januar 2011 als erfolgreichster brasilianischer Präsident seit Jahrzehnten aus dem Amt scheiden wird. 80 Prozent der Bevölkerung stehen hinter seinem Kurs.

Anders als vom “Wirtschaftswunder” der Militärdiktatur in den 70ern haben nämlich Millionen armer BrasilianerInnen von Lulas sozialdemokratischer Mischung aus Wachstum und Sozialprogrammen profitiert. Und für die Fortsetzung dieser Politik sei mehr ” saubere” >


01.09.2010
Kultur & Unterhaltung

Der Darm denkt mit

ausSchröder & Kalender

***
Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
***
Es war heiß in diesem Sommer, entsprechend hirnverbrannt klingen viele Buchtitel, welche in den deutschen Lektorats- und Vertriebsstuben ausgebrütet wurden. Nun rufen ›Schotts Sammelsurium‹ und ›BuchMarkt‹ zur Wahl des kuriosesten Buchtitels 2010 auf. Aus den Titelschutzanzeigen des BuchMarkts von Juli bis August 2010 haben wir aus 400 Titeln unsere Favoriten ausgewählt:

Titel des Monats August:

•    Wurstel con Krauti
•    Du weißt, wo du mich findest
•    Erst ich ein Stück, dann du – Sophie im Land der Zauberponys
•    Geheimagent auf Elfenjagd
•    PUBERTÄTER. Wenn Kinder schwierig und Eltern unerträglich werden
•    Und plötzlich heißt du „Mama“
•    Leichenroulette
•   >


01.09.2010
Politik & Wirtschaft

A Letter to Thilo Sarrazin

ausOy Vey Berlin

Dear Mr. Sarrazin,

Yesterday I spent a day in Naumburg, writing a follow up about the trial of the 20-year-old from Laucha who attacked an Israeli kid after calling him “Jewish Pig”. Since most of the witnesses were underage we had a lot of breaks in the session. In one of those breaks I sat for an interview with Andreas Karl (Karl, like Karl Marx, he introduced himself), the head of the NPD party in Laucha.

Mr. Sarrazin I would like to let you know that in the NPD branch in Laucha you are a role model. They quote you and looking >


31.08.2010
Kultur & Unterhaltung

Verpixelungsrecht

ausWortistik

Google-Sprecher Jeff Jarvis hat ein neues Wort entdeckt:

“Amazing (new) German word in its privacy mania: Verpixelungsrecht: The right to be pixelated?”

Gefunden hat es er bei Matthias Lehming:

“Im ARD-Magazin Kontraste fürchtet man sogar durch die staatlichen Eingriffe die Pressefreiheit in Gefahr, da das geplante Verpixelungsrecht schließlich in allen Medien anzuwenden sei.”

Eigentlich handelt es sich ja nicht um ein Verpixelungsrecht sondern um das 1983 vom Bundesverfassungsgericht in Grundrechtsrang erhobene Recht auf informationelle Selbstbestimmung, aber das klingt natürlich nicht so lustig. Und das Streben nach Informational self-determination könnte Jarvis wohl auch kaum als “mania” >


31.08.2010
Kultur & Unterhaltung

Auf dem Weg ins Prinzenbad (12)

ausPrinzenbad-Blog

Am Tempelhofer Berg, Kreuzberg

Foto: Sigrid Deitelhoff


29.08.2010
Kultur & Unterhaltung

Macht nicht das Gleiche wie Graft

ausAha.Architektur

27.08.2010
Aus aller Welt

Holocaust.

ausParis-Washington, Transit

In fast allen Orten der USA, die ich bislang besucht habe, gibt es eine Stätte, die in das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte führt.  In New Orleans erinnert eine Skulptur am Mississippi-Ufer an den Holocaust. Die Farben und Motive ändern sich je nach Position der Betrachterin. In der Hauptstadt Washington steht das Holocaust-Museum mit dem weltweit größten Dokumentationszentrum zu dem Massenmord an den Juden. Im kalifornischen Los Angeles befassen sich vier Museen und Studienzentren mit dem Thema.

Was das Holocaust Museum in der texanischen Stadt El Paso von den anderen Gedenkstätten unterscheidet, ist eine Zahl: Elf Millionen. In den Prospekten, die >