01.06.2012
Kultur & Unterhaltung

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Gegen Elf

aus mini_icon_blogname November 07

Eigentlich ist es glaube ich richtig, was Anke in ihrem Blog geschrieben hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.06.2012
Medien

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Neue Abo-Angebote: Wie die taz mit dem Wums umgeht

aus mini_icon_blogname taz Hausblog

Den Wums, der durch den Medienlandschaft geht, haben Sie möglicherweise bemerkt, in ihrer Umgebung, ganz unmittelbar. Eine bekennende Abonnentin in Ihrem Freundeskreis hat ihre Zeitung abbestellt? Die Lokalredaktion im Nachbarort streicht Stellen? Die Zeitschrift neulich im Wartezimmer war seltsam dünn? Märkte und Angebote im Netz boomen? Genau, das ist der Wums, eine tief greifende Veränderung, die die Sprache einschließt: Es werden Artikel geshared und geliked, es wird gedownloaded und getweetet bis der Content am letzten Ende des Internets angekommen ist.

Die Leistung der Redaktion als Kollektiv, das täglich um Aufklärung und Darstellung ringt und dabei eine zuverlässige Kombination zusammenstellt, die mehr ist als eine Ansammlung verschiedener Sachverhalte, ist Grund genug für ein Abo. Die LeserInnen leisten sich quasi einen Vorrat an JournalistInnen, die sich in einer Redaktion organisiert haben, um mindestens einmal täglich zu resümieren, was eigentlich los ist mit der Welt, in der wir leben. Und das liefert die… weiter lesen

01.06.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schöner Abend mit Schulden

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.
***

Bei strömendem Regen fuhren wir mit dem mäandernden Bus 248, weil die schnellere U-Bahn-Verbindung durch Ersatzverkehr unterbrochen war. Eine interessante Tour, vorbei an der Bundesdruckerei, zum Märkischen Museum, die Fahrt dauerte 45 Minuten. Wir kamen am Heinrich-Zille-Denkmal vorbei, das Bronzestandbild mit dem jungen Burschen, der dem Pinselheinrich über die Schulter guckt, ist Heinrich Drakes schönste Arbeit. Zum x-ten Male nahmen wir uns vor, demnächst endlich mal durch den Köllnischen Park zu spazieren.

Wir betraten das Märkische Museum, wegen des pladdernden Regens fand die Buchvorstellung ›Schulden in Berlin‹ und die Lesung diverser Autorinnen und Autoren im Café des Museums statt und nicht wie geplant im Innenhof. Der Verlag M wurde im Frühjahr 2008 von der Stadtmuseum Berlin GmbH, Tochter der Stiftung Stadtmuseum Berlin, gegründet.


Lavinia Meier-Ewert, Foto: Barbara Kalender

Am Büchertisch begrüßte… weiter lesen

01.06.2012
Medien

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IndianerNewz: Heldensommer in Ludwigshafen

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

 

Es gibt nur Karl May und Hegel, alles dazwischen ist eine unreine Mischung.“(Ernst Bloch)

“Die Zeit heilt alle Wunder”, was verdammt schade ist und, klar doch,  ein immergrüner Song von “Wir sind Helden”. Die sind nun erst einmal abgetaucht, haben ihre dressierten Affen zum Teufel geschickt, aber man muss ja nur wollen und schon sind da wieder “Helden”, sogar einen ganzen Sommer lang. Bei Bloch. In Ludwigshafen. Ausgerechnet. Aber wie zu lesen steht, liegen die frühen statistischen Ursprünge der Indianer in der Pfalz und ohnehin kam Bloch bei der Betrachtung Richard Wagners nicht um den alten Karl May herum. … weiter lesen

01.06.2012
Kultur & Unterhaltung

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So löst die Linke ihre Führungskrise

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Man muss sie sich ja nur anschauen: Lötzsch, Ernst, Gyfontaine & Co. – graue, verstaubte Gestalten, die so viel Modernität ausstrahlen wie ein im Keller gefundener Aktenordner, in den jemand, als es noch Thermopapier-Faxe gab, Thermopapier-Faxe abgeheftet hat. Die Linke braucht aber jetzt eine Führungspersönlichkeit, die für flirrende Exotik steht, die Sex mit Seriosität verbindet, die aus dem Stehgreif über mehrere Stunden begeisternde Reden halten kann, statt ihr ohnehin nur noch mühsam aus dem Ohrensessel zu wuchtendes Publikum schon nach zehn Minuten ins Wachkoma gehaspelt zu haben, die für Meinungsfreiheit steht und modisch voll auf der Höhe der Zeit ist. Gibt’s nicht? Gibt‘s doch! Fidel Castro! Der hat doch Zeit inzwischen, und verglichen mit dem derzeitigen Personal der Linken sprüht der Mann vor Energie und Lebenskraft. Die Adresse ist ja bekannt, den Brief kann zur Not auch irgendeine Maschine schreiben und unterschreiben, und schon kann er losgehen, der Aufbruch in… weiter lesen

01.06.2012
Aus aller Welt

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Ruanda, die M23-Rebellion und ein mysteriöser UN-Bericht

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Ein Untersuchungsbericht der UN-Mission im Kongo (Monusco) sorgt für Wirbel, obwohl – oder vielleicht gerade weil – er noch gar nicht veröffentlicht worden ist. Der britische BBC-Rundfunk meldete Anfang dieser Woche als Erster einen “internen” UN-Bericht, in dem Deserteure der M23-Bewegung mit der Aussage zitiert werden, sie seien in Ruanda militärisch ausgebildet und dann über die Grenze zur neuen Rebellion in den Kongo geschickt worden. Es seien ruandische Staatsbürger gewesen, die zunächst gedacht hätten, in Ruandas Armee einzutreten, heißt es.

Konkret handelt es sich um 11 Kämpfer, die eine Zeitlang mit der M23 kämpften und inzwischen im Monusco-Demobilisierungslager in Goma sitzen. Einige davon seien bereits im Februar rekrutiert worden, soll es im Bericht heißen. Die neue Rebellion im Ostkongo brach erst im April aus.

Ruandas Regierung hat den Bericht scharf dementiert. “Die UN-Mission im Kongo lügt”, sagte Außenministerin Louise Mushikwabo gegenüber BBC. “Sie hat nichts überprüft. Sie wiederholt Behauptungen und… weiter lesen

01.06.2012
Aus aller Welt

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Gauck in niederländischen Schlagzeilen

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Gauck und die Niederlande

Gauck und die Niederlande

In Breda hat der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck kürzlich eine gute Figur gemacht – heute findet De Telegraaf ihn nicht mehr lieb. Er würde die Niederlande “schoffeerden”, also notzüchtigen.

Was hat er falsch gemacht? In einem Interview mit “Die Zeit” hatte er wortwörtlich gesagt: “In urbanen Millieus in Rotterdam, Amsterdam oder Kopenhagen konnten rechte Parteien reüssieren. Und wo sind vergleichbare Parteien im Deutschen Bundestag? Da habe ich innerlich den Hut gezogen vor den meisten Deutschen.”

In Amsterdam ist die PVV von Geert Wilders allerdings nicht mal im Gemeinderat. In Rotterdam auch nicht. Gauck ist offenbar nicht so gut informiert. Kann ja mal vorkommen.

01.06.2012
Medien

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Tiere in der Werbung(12)- heute mit sprechenden Bären, Schlag auf Schlag

aus mini_icon_blogname Meistersteins Doppel-Pack
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01.06.2012
Kultur & Unterhaltung

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My Favourite Records mit Slime

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Slime


18 Jahre sind schon in einem normalen Menschenleben eine lange Zeit: Volljährigkeit, unterstelltes vernünftig werden, erwachsen sein etc pp… aber 18 Jahre für eine Punkband? Eine Ewigkeit! Slime veröffentlichen tatsächlich Mitte Juni ihr allererstes Album seit 18 Jahren und natürlich ist die Spannung groß, was aus einer der ganz großen Legenden des deutschen Punk nach so langer Zeit geworden ist. In zwei Wochen wissen wir mehr!


* Die drei besten Punksongs/-singles?


Christian:
** Aheads – Solid Gold Promises
** Refused – New Noise
** Devo – Mongoloid


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ELF:
** Dead Kennedys: Holiday in Cambodia
** Sex Pistols: Anarchy in the UK
** The Clash: Complete Control


http://www.dailymotion.com/videox6du8


* Ein Song, der… weiter lesen

01.06.2012
Aus aller Welt

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Spiegel-Online versetzt Deutsche in Ägypten in Panik

aus mini_icon_blogname Arabesken

Spiegel Online Teaser

 

 

 

 

 

Folgender Artikel tauchte gestern kurzzeitig auf Spiegel-Online auf

 

 

Machtwechsel in Ägypten

 

 

Ausländer fliehen aus der Chaos-Zone

Raus, nur noch raus: Tausende Ausländer wollen Ägypten so schnell wie möglich verlassen, darunter viele Deutsche. Firmen setzen für ihre Mitarbeiter sogar Privatjets ein. Doch die meisten Ausreisewilligen müssen warten.

Tausende Ausländer in Ägypten wollen nur noch eins: Schnell weg von hier, zurück in die Heimat. Nach Tagen des politischen Protests in den Großstädten, machen sich besonders ausländische Familien mit Kindern, die in Kairo oder Alexandria wohnen, auf die Flucht aus dem Land, das immer mehr ins Chaos abrutscht und wo sich die Lage stündlich ändern kann. Am Abend hatten sich bereits wieder Tausende Demonstranten auf Kairos Tahrir-Platz versammelt, Hubschrauber kreisten über der Stadt…..

 

 

Das hat natürlich einige Deutsche in Ägypten, deren Angehörige… weiter lesen

01.06.2012
Kultur & Unterhaltung

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Verhandlungslösung

aus mini_icon_blogname jottwehdeh

Etwa 50 Menschen waren gestern in Strausberg bereit, den Schritt vom Gehweg auf die Straße zu machen, aus Solidarität mit dem “Horte”.

Anfang der 90er Jahre hatten Strausberger Jugendliche eine leerstehende Villa besetzt, um sie als Zentrum zu nutzen. Nach zähem Stellungskrieg hatte die Stadt ein nicht mehr genutztes Schulgebäude als Ersatz angeboten und die BesetzerInnen zum Abzug bewegt. Der Pachtvertrag, der damals mit dem Trägerverein abgeschlossen wurde, läuft Ende 2012 aus. Die BewohnerInnen befürchten drastische Mietsteigerungen oder andere Auflagen, die in bewegungsarmen Zeiten durchsetzbar erscheinen.
Vorbeugend und um die städtischen Verantwortlichen zu öffentlichen Äußerungen zu bewegen, zogen die Horte-BewohnerInnen und SympatisantInnen durch die Einkaufsstraße bis zur Stadtverwaltung.
Dort wurde buntes Treiben inszeniert. Sprühaktionen, Pflastermalen, Skateboard-Fahren, Kickern und ein Konzert. Also Jugendzentrum im öffentlichen Raum. Eigentlich gar nicht so schlecht.
Vor dem Amtseingang wurde ein ostentativer Verhandlungstisch aufgebaut, an dem nach einiger Zeit tatsächlich eine der zuständigen… weiter lesen

31.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Bissfest

aus mini_icon_blogname Vollands Blog


Ausstellung noch bis zum 26. Juni 2012

31.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Neuigkeiten aus dem Cafe

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Wer nun Klatsch-und-Tratsch-Geschichten aus dem Cafe erwartet, wird enttäuscht sein. Umsonst auf den Beitrag geklickt?

 

Nein, es geht um Interessanteres – um Neuerungen, die unsere Cafeteria-Crew Matze und Dagmar in der Prinzenbad-Cafeteria eingeführt haben: z.B. den schon mal erwähnten selbstgepressten Orangensaft. Dann gibt es Pizza-Ecken und für die Venedig-Fans unter uns “Aperol Spritz”. Ganz grossartig sind die von Matze selbst gebackenen super-leckeren Apfelküchlein. Es gibt natürlich auch weiterhin viele, viele Teesorten, Kaffee, belegte Brötchen, Pommes, die üblichen Getränke, mittags eine Tagessuppe und nicht zu vergessen, die Kinder-Wundertüten in drei verschiedenen Größen.

 

Aber nicht nur für das leibliche Wohl wird gesorgt. Seit kurzem gibt es auch eine kleine Bibliothek in der Cafeteria. Die PrinzenbadlerInnen können hier ihre gelesenen Bücher anderen Gästen überlassen und sich Bücher ausleihen, die sie immer schon mal lesen wollten. Eine schöne Idee! Passend zum “Aperol Spritz” könnten wir  z.B. genussvoll in den Brunetti-Krimis von Donna Leon schmöckern. Na los, PrinzenbadlerInnen – tragt eure ausgelesenen Print-Bücher in die Cafeteria! Ihr habt sie – neben der taz – doch sowieso noch zusätzlich auf Euren ebook-Readern oder iPads. Apropos Reader und iPad: … weiter lesen

30.05.2012
Medien

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Wider die Müdigkeit

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Das Programm Wider die Müdigkeit (Against the fatigue) am 02. und 03. Juni wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung zusammengestellt und umfaßt Filme, Ausstellungen, Gespräche, Lesungen und Musik.

Ausgangspunkt ist die These der «Müdigkeitsgesellschaft», die der Karlsruher Philosoph Byung-Chul Han dem Westen anheftet. Nun sollen Literaten, Wissenschaftlerinnen, Musiker, Malerinnen, Comic-Zeichner und Kuratoren aus dem arabischen Raum und Mittel- und Osteuropa zwei Tage lang über ihren Widerstand in Unterdrückungsregimen berichten.

Stattfinden tut das Ganze an der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin – der Eintritt ist frei.

Eine der deutschsprachigeb Diskussionen findet zwischen Hamed Abdel-Samad (Ägypten) und mir statt und wird von Daniel Gerlach (zenith) moderiert. Sie trägt den Titel “I want to keep my dictator” und läuft am Samstag, den 02. Juni, von 19:00 bis 19:45 im Großen Saal 1.

Weitere Veranstaltungen finden in Freiburg und Köln statt.

30.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Tier- und Menschenschutz

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

1789 kamen die Professoren und Kuratoren des königlichen Tierparks – Jardin du Roi – in Paris der Forderung der  Französischen Revolutionäre, ihn zu schließen, zuvor,  indem sie sich blitzschnell “demokratisch” umstrukturierten. Auch dem Junktim des Konvents, dass der Zoo  nur erhalten bleibe, wenn der Löwe darin nicht länger  als “König der Tiere” gelte, kamen sie sogleich nach.

Claude Lévy-Strauss meinte: Wenn er einmal zauberhafterweise einen Wunsch frei hätte, würde er gerne mit einem Tier sprechen können. Schon der Pariser Kardinal Melchior de Polignac sagte fast flehentlich, als er den im Jardin du Roi ausgestellten lebenden Orang-Utan sah: “Sprich – und ich taufe Dich!” Ludwig Wittgenstein gab demgegenüber zu bedenken: “Wenn ein Löwe sprechen könnte, wir könnten ihn nicht verstehen.”

 

 

Betrifft: “Von Natur aus böse”

taz-Artikel von Margarete Stokowski
- Ein Leserbrief dazu:

Hallo Frau Stokowski,

Ihre kolumne hat mich überrascht. Negativ überrascht,
normalerweise mag ich… weiter lesen

30.05.2012
Politik & Wirtschaft

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der Blog “Boxvogel”: Pierre Vogel und seine Welt

aus mini_icon_blogname Sauerländische Erzählungen.

stellt auf reichlich sarkastische Weise die Welt der Salafiten in Deutschland dar. Ich schaue da selber gerne hinein und empfehle ihn gerne weiter.

Ab sofort ist er auf der Blogroll zu finden unter  http://boxvogel.blogspot.de/

28.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Gescheiterte Künstler

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Hitler – Dali – und eben jener Maler dieses Bildes. Derzeit zu sehen im Rahmen der Ausstellung “Art & Toys – Collection Selim Varol” im me Collectors Room in der Auguststraße in Berlin.

(via Ignant/Bild von Jermain Raffington & Clemens Poloczek)

28.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Zinssozialismus

aus mini_icon_blogname Wortistik

Wenn ich den Sozialismus, vor allem den real existierenden, noch richtig erinnere, so hatte er mit Zinsen nichts am Hut. Das Geld spielte dort keine rasend wichtige Rolle (was nützt mir Geld, wenn im Laden die Regale leer sind?), und der Preis des Geldes eine noch unwichtigere. Geleveragte Spekulation und Kreditwucher waren verboten, und die Lenkungswirkung, die im Kapitalismus vom Zinssatz ausgeht, brauchte man im Ostblock schon gar nicht, weil ja alles von der Staatspartei gelenkt wurde.

Zinssozialismus müsste also eigentlich eine Politik meinen, die Zinsen auf ein volkswirtschaftlich unsinnig niedriges Niveau senkt und das Geld von seinem Allmachts-Sockel fegt. Ersteres macht Ben Bernanke, zweiteres die Occupy-Bewegung, beides zusammen könnte eventuell in obskurantistischen Zirkeln der Linkspartei gepflegt werden. Aber so hat es Rainer Brüderle sicherlich nicht gemeint, wenn er jetzt (und vor einem Jahr) behauptet, Eurobonds seien Zinssozialismus.

Faktisch handelt es sich um einen weiteren Versuch,… weiter lesen

28.05.2012
Politik & Wirtschaft

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IXION 2006-6: Der anrüchige Deal der Deutschen Bank

aus mini_icon_blogname Rechercheblog

Am 25. Oktober 2006 erhält Anshu Jain, der am Freitag Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank werden soll, eine Dankesmail von einem Mitarbeiter der Investmentbank J.P. Morgan. Darin heißt es, J.P. Morgan habe Absicherung im Wert von 350 Millionen Dollar auf ein maßgeschneidertes Portfolio von hypothekenbesicherten Subprime-Anlagen gekauft, die mit BBB und BBB- bewertet wurden. Die Deutsche Bank sei ein großartiger Partner gewesen bei der Zusammenstellung des Portfolios, der Strukturierung, der Preisfestlegung und beim Vertrieb.

Die Mail an Anshu Jain steht auf Seite 5.852 der Anhänge zu dem Bericht eines Untersuchungsausschusses des US-Senats, der die Ursachen der Finanzkrise erforschte. Der Ausschuss hatte dazu hunderttausende interne Mails und Dokumente von Banken, Versicherungen und Aufsichtsbehörden gesichtet und eine Auswahl davon veröffentlicht.

Die Spur dieses konkreten Geschäfts lässt sich weiterverfolgen, da in der Mail sein Name genannt ist: IXION 2006-6. Es handelt sich dabei um eine “Synthetic Collateralized Debt Obligation”, also… weiter lesen

26.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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In Aserbaidschan ist der Gärtner der Philosoph

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Baku. Für einen der durch uns gestalteten organisch-ökologischen Gärten hatten wir etliche sehr alte Ölbäume nach Aserbaidschan bringen lassen. Ein besonders schönes Exemplar soll bereits über 300 Jahre alt sein und beeindruckt durch seine exponierte ausdrucksstarke gewundene und beschützende Form.

Bereits beim entladen ließen sich Arbeiter und Zöllner an seinem Fuß nieder und fotografieren. Als dieses Prachtexemplar mit großen Mühen, so ein Baum wiegt immerhin über 4 Tonnen, an seinen vorgesehenen Standort gebracht wurde löste er noch mehr Bestaunen aus. Der Anhang der Auftraggeber, das Sicherheitspersonal und der Gärtner ließen alles liegen und stehen und bewunderten die Olivenbaumgruppe.

Was macht gute organische Architektur und Landschaftsarchitektur aus? Kurz gesagt, wenn sie beim Betrachter intuitiv ein Wohlgefühl auslöst, eine neue, vielleicht bisher unbekannte musikalische Dimension aufstößt, ihn anhält, sich zu einer näheren Beobachtung hinreißen lässt, die Situation poetische literarische Gespräche initiiert …

Aus der Gruppe trat ein junger Mann hervor und… weiter lesen

25.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Fotoblog Streetart goes Ausstellung in Bremen

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Im Juni ist eine kleine Ausstellung mit ein paar meiner Fotos in Bremen zu sehen!!!

Vernissage ist am 28.05. ab 18 Uhr im selbstverwalteten Projektraum “Kurzschluss“: Lahnstraße 16 in Bremen-Neustadt. Wer in Bremen das liest…ist herzlich eingeladen vorbei zu kommen!

25.05.2012
Aus aller Welt

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NACHTRÄGLICHES ZU WIENER MEDIENBERICHTEN DER 21. WOCHE

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

 

»Mit einem wahren Feuerwerk ist Samstagabend der 20. Life Ball in Wien eröffnet worden«. – Sterbenskranken helfen und gleichzeitig Busen blitzen lassen geht nicht. HIV-Positive trösten und gleichzeitig gut essen geht nicht. Man kann auch nirgendwo außer in Österreich für Aids-Kranke Geld sammeln und gleichzeitig für den Kauf von Edelsteinen werben.

 

»Warum die Linksradikalen die beste Wahl für Griechenland sind …«. – Nein, Linkssein allein genügt nicht. Wenn der Vorsitzende der Syriza-Partei, Alexis Tsipras, nicht Englisch spricht, soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst. Es reicht schon, dass der Rest der Europäischen Union keine griechischen Bilanzen lesen kann.

 

»Zum ersten Mal hat die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) zu einem Tag der offenen Tür geladen«. Foren-Kommentar in einer sogenannten liberalen Tageszeitung: »wer dort hingeht unterstützt die politik von netanjahu der eine kriegsalianz geschmiedet hat«. – Replik: wer in moschee hingeht unterstützt die politik von achmadinejad was eine… weiter lesen

25.05.2012
Aus aller Welt

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Belo Monte oder die Zerstörung der Commons

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Für Glenn Switkes

Wir Menschen vom Rio Xingu möchten, dass unsere Wälder stehenbleiben, wir wollen, dass unsere Fische und anderen Tiere leben. Wir wollen unsere Felder und unsere traditionellen Medikamente behalten. Wir brauchen einen sauberen Fluss, um darin baden zu können, und wir wollen Wasser trinken, ohne krank zu werden. Wir wollen in Frieden leben. Wir wollen glücklich auf unserem Land bleiben und auch künftig mit unseren Kindern und Enkeln feiern.
Sheyla Juruna, Altamira, 23. Mai 2008

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Wachstumswahn statt »Gutes Leben«, Autoritarismus und Vetternwirtschaft statt Partizipation, Privatisierung der Natur statt faire Nutzung der Gemeingüter – die Entscheidung der brasilianischen Regierung für den Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte im Amazonasgebiet ist in vielerlei Hinsicht exemplarisch dafür, wie auch in den progressiv regierten Ländern Südamerikas immer noch Ressourcenkonflikte gelöst werden.

Arg dünn ist das Argument von Präsidentin Dilma Rousseff,… weiter lesen

25.05.2012
Medien

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Ocampo Misleads UN Security Council on Saif Al Islam Gaddafi’s Detention

aus mini_icon_blogname Netizen Journalism and the New News

On Wednesday, May 16, Luis Moreno-Ocampo, the Chief Prosecutor of the International Criminal Court (ICC) made his 3rd report to the UN Security Council on the action of the ICC on the referral under UN Security Council Resolution 1970.(1) Much of Ocampo’s report was about the actions of the ICC on issues related to the detention of Saif Al Islam Gaddafi.

The report, however, failed to mention important aspects of the case. Instead it substituted the views of the National Transitional Council (NTC) of Libya in place of the actions and determinations of the ICC, giving the UN Security Council a false picture of the situation that exists regarding Saif Al Islam Gaddafi’s detention.

According to the reports by the ICC Registry and the Office of the Public Counsel for the Defence (OPCD), Saif Al Islam Gaddafi has been held mostly incommunicado and denied access to a lawyer by his… weiter lesen

23.05.2012
Aus aller Welt

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Tittenbonus

aus mini_icon_blogname Manhattan Media

Eine gewisse Komik hat es schon, aus der Ferne zu beobachten, was daheim so abläuft. Erst setzt Berlin seinen neuen Flughafen in den Sand — wo soll ich eigentlich demnächst landen, auf dem Kaiserdamm? Adlershof? —, dann zerlegt sich die Linke entlang der Pärchenlinie, und nun erklärt ein Pirat namens Gerwald Claus-Brunner, er wolle keinen Tittenbonus für Abgeordnete. Tittenbonus! Ich möchte dem jungen Mann nicht zu nahe treten, aber seinen Fotos nach zu schließen hat er selber mächtig dicke Titten. Ist übrigens nicht ungewöhnlich bei Männern: In einer Episode von Seinfeld trägt Frank Constanza, der Vater von George, einen Bro, einen BH für Männer, entwickelt von Cosmo Kramer. Bilde ich mir das nur ein, oder sind es immer die Männer, die nix vor die Flinte kriegen, die solche Bemerkungen machen? Hier ist ein Tipp, Brunner: Specke deine Titten ab, dann klappt es auch mit den Mädels, und dann brauchst du… weiter lesen

22.05.2012
Medien

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Photo Guide Mai

aus mini_icon_blogname Photo Guide

Der Photoguide im Monat Mai, mit Larry Clark, Stan Douglas und Anders Petersen und anderen:

Untitled 1972  © Courtesy of Larry Clark. Luhring Augustine, New York. Simon Lee Gallery, London.Der grossartige Larry Clark ist ab 26 Mai bei C/O Berlin zu sehen.

“A Blind Spot” ausgewählt von Catherine David und präsentiert während des Berlin Documentary Forum 2  im HKW Berlin ab 31.05. hier Joachim Koester, The Barker Ranch, 2008, courtesy Jan Mot, Brüssel

Männer vertreiben sich die Zeit im Al Zahawi Café, Baghdad 2003 courtesy Bruno Stevens. Das Foto wird in einer Christie’s Foto-Auktion versteigert um die Familie des in Libyen getöteten Fotografen Anton Hammerl zu unterstützen.

Nordkoreanische Arbeiter bei einer Pause, Pyongyang 2012 courtesy Pedro Ugarte, aus der The Guardian Serie : From the Agencies

Rebellen drängen in ein Haus mit Regierungstruppen,Misrata 2011 courtesy Andre Liohn/ EPA. Andre Liohn erhielt… weiter lesen

18.05.2012
Medien

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Tod eines Anrachisten

aus mini_icon_blogname Das Blogwart-Tagebuch

“Elf Kugeln beendeten am 16. Mai 1933 das Leben von Heinrich Goldberg. Im Staub eines schmalen Pfades verblutete der deutsch-jüdische Anarchist in der Nähe eines kleinen Weilers in der Dominikanischen Republik, knapp 53 Jahre nach seiner Geburt. Den Mord haben vermutlich Lokalpolltiker mit Billigung des Diktators Rafael Trujillo organisiert. Das Verbrechen ist bis heute ungesühnt.”

Hans Ulrich Dillmann über Leben und Sterben des Heinrich Goldberg alias Filareto Kavernido

17.05.2012
Politik & Wirtschaft

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Endangered Species

aus mini_icon_blogname Oy Vey Berlin

It was father’s day, so naturally I spoiled myself. Half day in the Spielplatz with Maya, and another half at a farm 30 kilometers from Berlin. I think I heard the word “Aba” (father, in Hebrew) at least 500 times today. “Aba I want an ice cream”, “aba I want on the trampoline”, “aba I want on your shoulders”, “aba I want to listen to Connie”. As I said, it was father’s day.

We drove to the farm with a couple of friends who we really like. We actually love them, not just like. Since it was 30 miles from Berlin, it was obviously decorated with some Nazis. They weren’t a lot, but those who were there made sure to pock a look into me, to make sure that they were thinking that I am crossing a territory that I don’t belong to, and it will be better for all… weiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Bekommt Tex Rubinowitz den Wolfgang Koeppen Preis?

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

FRAGEN SIE JOACHIM LOTTMANN
„Bekommt Tex Rubinowitz in diesem Jahr den Wolfgang Koeppen Preis?“ L.K. Bennett, Klagenfurt (in Kärnten).
Antwort: Der deutsch-österreichische Schriftsteller, sing-a-song-writer, Performance-Punk-Künstler und Karikaturist Tex Rubinowitz hat gewiß das Potential, den anerkannten Wolfgang Koeppen Preis der Stadt Greifswald zugesprochen zu bekommen. Leider bin ich jedoch verpflichtet, bis zum 15. Mai darüber Stillschweigen zu bewahren.
„Was halten Sie vom wenig bekannten Werk der Autorin Lydia Mischkulnig? Hätte sie nicht den Wolfgang Koeppen Preis verdient, und wenn nicht, warum?“ Hugo Meisl, Wien 14. Bezirk (Hütteldorf).
Antwort: Hierauf gebe ich dieselbe Antwort wie auf die Frage nach Tex Rubinowitz. Ich bitte um Verständnis. Ich bin nicht mehr der Jüngste, habe die Fünfzig unlängst überschritten und kann nicht mehr jede Frage individuell retournieren.
„Haben Sie in Ihrer Jugend den Lübecker Romancier Thomas Mann gelesen?“ Michaela Kors, Arnsberg bei Zürich.
Antwort: Natürlich habe ich beide Manns… weiter lesen

06.05.2012
Aus aller Welt

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Spuren von großer Schönheit

aus mini_icon_blogname Beau Rivage

Genf ist die Stadt der ephemeren Schönheiten. Tunnelschönheiten wie die Passage unterm Hochhaus in Servette. Oder die Kleinkunst im CERN. Schönheit ex negativo. Seit einer Woche ist die Physikergemeinde in Aufregung, weil nach der von Direktor Heuer geschickt inszenierten Quasi-Offenbarung des Ur-Partikels (Higgs-Bosom) zur Weihnachtszeit nun erneut Zerfallserscheinungen auf die Anwesenheit von ETWAS hinweisen: Ein Baryon hinterlässt Spuren im Teilchenbeschleuniger tief unter der Erdoberfläche. Gezeigt wird immer das gleiche Foto: Der attraktive Detektor, der die Unregelmäßigkeiten analysiert hat. Das Baryon besteht aus zwei schweren und einem leichten Quark und entzieht sich damit per definitionem jeder Erscheinungsweise außer der experimentellen. Die großartige Zeitschrift Ohrenkuss wird sich übrigens in Kürze auch bei Quarks & Co vorstellen. Thema ist Leben mit und ohne Down-Syndrom.

03.05.2012
Politik & Wirtschaft

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Am 5. Mai ist Hanftag

aus mini_icon_blogname Drogerie

Wir schreiben das Jahr 2012 und Cannabis ist noch immer nicht legalisiert – Grund genug einen neuen Hanftag in Berlin stattfinden zu lassen.

Der Global Marihuana March ist seit 1999 weltweit eine Institution. In Berlin heißt der Global Marihuana March seit vier Jahren „Hanftag“. Der vierte Hanftag lockt daher mit dem anti-prohibitionistischen wie anti-apokalyptischen Demonstrationsmotto „davon geht die Welt nicht unter“.

Das Zara Leander Zitat will die Demonstration jedoch nicht (nur) auf die allgemeine Weltuntergangsstimmung 2012 bezogen wissen. Vielmehr spielt der Hanftag auf die irrationalen Ängste mancher Menschen vor einer Cannabislegalisierung an. Vor der kontrollierte Freigabe der Pflanze Hanf zur medizinischen wie zur vergnüglichen und entspannenden Anwendung muss sich niemand fürchten!

Wenn sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Youtube in Sachen Hanf vollkommen unwissenschaftlich outet, die Suchtstoffkommission (CND) der UNO in Wien tagt und dennoch nichts Vernünftiges… weiter lesen

03.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Entwicklungshilfe für den Kiez

aus mini_icon_blogname M29 Kreuzberg

34 Quartiersmanagementgebiete gibt es in Berlin. 11 Quartiersmanagements allein in Neukölln. 11 Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf.

 

Die QMs sollen Anlaufstellen in den Kiezen sein, sie sollen Bürgerengagement ermöglichen und fördern, sie sollen mit den Anwohnern zusammen Probleme im Kiez erkennen, diskutieren und Lösungen finden, sie sollen Projekte fördern, Akteure im Kiez vernetzen, Bürger und Verwaltungen zusammenbringen und erreichen, dass sich möglichst viele mit ihrem Kiez auseinandersetzen. Weil jeder Kiez anders ist, sollen sich die Verwaltungen am Sozialraum orientieren und den Kiez zusammen mit den Anwohnern verändern.

 

Es ist eine große Vision mit vielen Baustellen, die da Wirklichkeit werden soll. Seit einigen Jahren sind die Quartiersmanagements am Werk. Wo stehen sie heute? Wie gehen bürgerschaftliches Engagement und QM-Strukturen zusammen? Wer engagiert sich da überhaupt? Welche Probleme gibt zwischen Anwohnern und QMs und wo zeigen sich positive Entwicklungen?

 

Mit diesen Fragen hat sich Sebastian Homer in seiner Diplomarbeit auseinandergesetzt.… weiter lesen

30.03.2012
Medien

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stARTconference: Kunst und Kultur trifft auf Social Media

aus mini_icon_blogname Wir Wollen Wenig Aber Von Vielen

Die stARTconference ist die führende deutschsprachige Konferenz an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Social Media und findet dieses Jahr am 14./15. Juni in Duisburg statt. Sie fragt nach strategischen Konzepten für den Einsatz von Social Media im Kunst- und Kulturbereich und beschäftigt sich mit den Entwicklungen im mobilen Web. Unter dem Motto “Navigare!” geht sie dieses Jahr in die 4. Runde und lädt alle an Bord, um gemeinsaam auf eine Entdeckungsreise im Ocean der Möglichkeiten, auch genannt “Social Web”, zu gehen.

Auch dieses Mal möchten die Veranstalter, dass alles anders bleibt. Daher haben sie beschlossen, die gesamte Konferenz über ein Crowdfunding-Projekt finanzieren. € 25.000,- sollen unter anderem über den Vorverkauf der Tickets in den kommenden Wochen zusammenkommen, knapp € 5.000,- sind bereits geschafft. Und es wird spannend, denn:

“Gelingt es uns auf diese Weise nicht, in den nächsten 18 Tagen, die Grenze von 25.000 Euro zu erreichen, dann wird es die

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22.03.2012
Aus aller Welt

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99 Luftballons – Eine Kunstausstellung gegen Atomkraft inJapan

aus mini_icon_blogname Noch 150 Kilometer bis Fukushima

 

Die junge Künstlerin Manami N. aus Japan verarbeitet ihre Gefühle zu den Ereignisse am 11. März in einer Kunstausstellung in Berlin.

 

(Berlin) In Niigata, 300 km nördlich von Tōkyō und knapp 190 km von Fukushima, steht das größte Atomkraftwerk der Welt. Die in Berlin lebende japanische Musikerin, Manami N. ist dort aufgewachsen. Bis zu der Katastrophe am 11. März 2011 hat sie sich, wie viele Menschen in Japan, nicht mit Atomkraft beschäftigt, sie wusste nicht einmal von dem Reaktor in ihrer Heimatstadt. Erschüttert von den Ereignissen vor einem Jahr begann sie sich mit dem Thema zu beschäftigen und verarbeitete ihre Ängste, Gedanken und Gefühle zu einer audio-visuellen Performance zur Aufführung, die im Rahmen der Ausstellung und Katalogpräsentation der britischen Scherenschnittkünstlerin Charlotte McGowan-Griffin in den Räumen der Galerie fruehsorge contemporary drawings uraufgeführt wird.

 

“Ich habe realisiert, dass ich die Menschen in der betroffenen Region mit allen mir… weiter lesen

19.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Lieblingsrezept: Seitan

aus mini_icon_blogname Tischgespräch

In Südafrika, bei 35 Grad, hat Tischgespräch-Autorin Anke es mitunter nicht leicht, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Doch wenn sie an den leckeren, veganen Rollbraten vom letzten Mahl denkt, klingen die Glöckchen. Ein Rezept zum Fest.

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31.10.2011
Politik & Wirtschaft

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Zurück in Berlin

aus mini_icon_blogname #Occupy Frankfurt

Ich schließe den Blog vorerst, da ich wieder zurück in Berlin bin. Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich die Facebook-Seite von “Occupy Frankfurt” und die Website, auf der Ihr in der Mediengalerie auch einen Livestream und das Internet-Radio aus dem Camp findet!

Vielen Dank für’s Lesen!

20.10.2011
Medien

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Wenn die Polizei vor dem Verbrecher am Tatort ist …

aus mini_icon_blogname Open-Data

Screenshot: http://paleo.sscnet.ucla.edu/33 Straftaten eines Kriminellen in Los Angeles. Auffällig ist: Viele der Taten beging er innerhalb eines engen Umkreises (rot).

Was Wissenschaftler der Universitäten von Santa Cruz (SCU) und Los Angeles (UCLA) auf die Beine gestellt haben, erinnert vielmehr an den Science-Fiction-Streifen “Minority Report”, als an die Realität. Verbrechern das Handwerk legen, bevor die überhaupt ihre Tat begehen können – so die Idee eines Forschungsprojekts. Um das zu realisieren brauchte es jedoch weder Steven Spielberg noch Tom Cruise.

Ein kleines Forscherteam um die beiden Mathematiker George Mohler (Studie) und Martin Short (Simulation) arbeitete an dem Projekt. Sie werteten Datensätze der LAPD und der Polizei von Santa Cruz über Verbrechen in den letzten acht bis zehn Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Gewaltverbrechen oft nach einem bestimmten Muster auftreten.


Screenshot (2): http://paleo.sscnet.ucla.edu/

Etwa, dass kriminelle Taten auffallend oft in kriminellen Ballungszentren („Hotspots“) entstehen… weiter lesen

30.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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katzenjammer nach papstbesuch

aus mini_icon_blogname Papst-Blog

liebe schwestern und brüder,

nach dem papstbesuch, der einen auch als journalisten geradezu überrollt hat, so dass man kaum zum nachdenken kam, bin ich immer noch in gedanken, was diese reise denn nun gebracht hat – und was nicht.

nach den reaktionen meiner protestantischen freundinnen und freunde zu urteilen, war der besuch in sachen ökumene eher kontraproduktiv – sie hatten da doch sehr viel mehr erwartet.

was die katholische kirche in deutschland angeht, frage ich mich nach wie vor, was diese beiden praktisch letzten reden des papstes (beim zdk und im konzerthaus) eigentlich sollten: was hat der papst damit eigentlich erreicht, außer die katholikinnen und katholiken in deutschland zu brüskieren?

übrigens möchte ich diesen blog gerne weiter führen, da ich glaube, dieses diskussionsforum könnte, abseits des papstbesuchs und angehängt an der taz, ganz sinnvoll sein.

pax et bonum!

19.08.2011
Kultur & Unterhaltung

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Und zum Abschluss ein „Pijama“

aus mini_icon_blogname Dieta mediterránea

Pfirsich Melba, das kennt jeder. Der Nachtisch animierte Hausfrauen wie Köche zu immer neuen Kreationen auf der Basis eines Pfirsichs bzw. einer Pfirsichhälfte. Von den 60er bis weit in die 80er Jahre hinein in Spanien außerordentlich populär war der „Pijama“ (Pyjama), ein Dessert, das bei keiner Hochzeit, Kommunion oder häuslichen Festen fehlen durfte. Dabei handelte es sich einfach um einen fertig gekauften Pudding oder Flan, der auf den Teller gestürzt und mit einer Pfirsichhälfte aus dem Glas und vielleicht noch anderen Dosenfrüchten wie Ananas und mit Schlagsahne ausgarniert serviert wurde. Manchmal kam auch noch eine Scheibe Eis, ein sogenannter Corte, dazu.

Das letzte Gericht, das am 30. Juli im El Bulli serviert wurde, ist eine Destruktion des berühmten „Pfirsich Melba“, eine Hommage an die klassische französische Küche und deren Vater, Auguste Escoffier (1846 – 1935), der das Dessert 1893 für Nellie Melba erfand, als die australische Sopranistin im Londoner Covent Garden mit der… weiter lesen

06.07.2011
Kultur & Unterhaltung

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Einleitung 4: Die Grenzen der Revolution

aus mini_icon_blogname Marx und Jesus reloaded


Nichts ohne Voraussetzung
Wie wird der Alte aus dem Gang kommen, wo sich die Katze in den Schwanz beißen soll, kurz vor Ende der Einleitung zur Hegelkritik. Da nimmt er Luthers Reformation als deutsche Vorlage für eine Kulturrevolution. Da soll der nur einfach – zum inneren Glauben – befreite deutsche Protestant nun zum doppelt freien Menschen erhoben werden. Für eine solche radikale, menschliche Revolution fehle den Deutschen aber eine Art englischer oder französischer politischer Revolution. Aber nicht die menschliche Revolution versichert sich Marx, sei ein utopischer Traum, die politische. Die entscheidende Voraussetzung des deutschen Sturms auf die Bastille sei, dass das Bürgertum sich wirtschaftlich bereits durchgesetzt habe, also „alle Geld und Bildung beliebig erwerben können“. Das aber eben hat es nicht. – Da wären wir ganz nah dran an der vollen Zivilgesellschaft, rufe ich aus. Wir haben heute Geld und Bildung zuhauf, ja geradezu überschüssig und für Marx… weiter lesen

05.07.2011
Politik & Wirtschaft

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Durchmarsch für Gentechnikverbote in Europa

aus mini_icon_blogname Save Our Seeds

Queen of the day: Corinne Lepage

Die Diskussion war voller Wenns und Abers als sich das Europäische Parlament heute mit der Frage befaßte unter welchen Umständen, aus welchen Gründen und auf welcher Rechtsgrundlage die Regierungen der EU-Staaten künftig auch zugelassene Gentechnikpflanzen für den Anbau auf ihrem Hoheitsgebiet verbieten können. Doch das Abstimmungsergebnis war ein voller Erfolg für jene, die eine möglichst weitgehende Lösung wollten, die zudem gegen Klagen vor nationalen Gerichten oder auch bei der WTO unzweifelhaft abgesichert ist. Für die Berichterstatterin des Europäischen Parlamentes, Corinne Lepage und die Gentechnik-KritikerInnen aller Länder war heute in Strassbourg ein sonniger Tag. … weiter lesen

10.06.2011
Aus aller Welt

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Versteckter Kronprinz.

aus mini_icon_blogname Potomac Blues

Eigentlich war Dienstag in Washington Angela-Merkel-Tag. Der Terminkalender des US-Präsidenten schien von morgens bis abends prall mit dem Zelebrieren einer Freundschaft gefüllt: von der Begrüßung mit Salutschüssen und 4.000 fähnchenschwingenden Gästen, über Gespräche und eine gemeinsame Pressekonferenz,  bis zum abendlichen Staatsbankett mit Medaillenverleihung im Weissen Haus.

Doch zwischen den Treffen mit Merkel schafft Barack Obama es, einen anderen, momentan weniger vorzeigbaren, Gast zu empfangen: Salman bin Hamad Al Khalifa, Kronprinz von Bahrein. Der 41jährige soll eines Tages das Königreich im Persischen Golf erben. Dort schiessen Militärs seit drei Monaten in Protestkundgebungen hinein und verhaften und foltern Oppositionelle. Die USA, die in Bahrein das Hauptquartier ihrer Fünften Flotte unterhalten, schweigen auffallend laut zu der Gewalt des Regimes.

Das Treffen zwischen Präsident und Kronprinz ist nirgends angekündigt und keinE JournalistIn ist anwesend, um Fragen zu stellen. Lediglich ein Kommuniqué, das nachträglich auf der Webseite des Weissen Hauses erscheint, zeugt davon.… weiter lesen

26.05.2011
Kultur & Unterhaltung

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Eine Reise nach Nepal (1977) – 26. Pokhara

aus mini_icon_blogname Notizen aus der Online-Provinz

Als ich noch glaubte, ich würde mit den Engländern bis zum Anapurna Base Camp trekken, hatte ich mir in Pokhara nicht nur grässliche Bergsteigerstiefel, sondern auch einen großen, schweren Rucksack geliehen … weiter lesen

08.03.2011
Medien

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Aufruf zu einer positiven Lebenseinstellung

aus mini_icon_blogname Schöne Neue Welt
Das Glück mit offenen Armen empfangen (Foto: morgenroethe/photocase.com)

“Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.” Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel brachte schon Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf den Punkt, warum viele Menschen unglücklich mit ihrem Leben sind, obwohl sie es nicht sein müssten. Das liegt hauptsächlich an der eigenen Lebenseinstellung, die großen Einfluss auf unser Glücksempfinden nimmt. … weiter lesen

18.02.2011
Kultur & Unterhaltung

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Wir verabschieden uns

aus mini_icon_blogname O Sohle mio!

Unser experimentelles Blog-Projekt ist am Ende angelangt, und trotzdem gibt es noch viele spannende Geschichten, die sich erzählen ließen. In Schuhen steckt eben mehr als nur ein Fuß – auch musikalische Inspiration: Über Schuhe wurden schon viele schöne Lieder geschrieben. Zum Abschied haben wir unsere liebsten Schuh-Songs für Sie ausgewählt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören und dass Sie auch weiterhin die Ohren spitzen, wenn Schuhe Geschichten erzählen.

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Johanna Emge: „Dancing Barefoot“ von Patti Smith
„Ich war im letzten Sommer mit Freunden in einem Club. Es war furchtbar heiß und wir haben ausgelassen getanzt und irgendwann hat einer von uns spontan seine Schlappen abgestreift. Der Türsteher wollte ihn rauswerfen – da haben wir alle unsere Schuhe ausgezogen und barfuß weiter getanzt. ‚Dancing Barefoot‘ von Patti Smith bedeutet für mich nicht nur Freiheit für meine Füße, sondern auch Freiheit und Revolution gegen äussere Zwänge.“

I’m

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25.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Im Hotel Petul überm Lidl unter Berücksichtigung der Jasmin Revolution

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Endlich angekommen. Das Doppelbett ist komfortabel, die Matratze richtig gut. Das kleine Apartment verfügt über neben der Einbauküche sogar über eine Waschmaschine und einen Staubsauger. Die hätte ich gar nicht gebraucht.
Dafür aber gerne eine andere Schließanlage. Die hätte geholfen, eine nächtliche Stadtrundfahrt in Essen zu vermeiden. Um den Schlüssel für das Apartment zu bekommen musste ich um kurz vor zwölf am Essener Hauptbahnhof ein Taxi nach Stoppenberg nehmen, dort den elektronischen Schlüssel und ein Bier abholen und dann von Stoppenberg nach Essen-Huttrop zu Apartment fahren. Apartment über einem Lidl-Markt (;-).
Rechne ich die 22 Euro dem Apartmentpreis zu, war das Bett über dem Laden ein teurer Spaß. Zu teuer. Andererseits könnte ich dem Hotel auch den Unterhaltungswert des Gesprächs mit dem Taxifahrer gutschreiben. Ein junger Araber, der um seine Begeisterung für die Jasmin-Revolution in Tunesien keinen Hehl machte. „Saddam war ein lausiger Diktator. Aber es ist ein… weiter lesen

07.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Überholen ohne Einzuholen

aus mini_icon_blogname Bildungsblog

“Deutsche Studentinnen und Studenten zieht es immer stärker ins Ausland” heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesbildungsministeriums und des Deutschen Studentenwerks. Demnach hat sich die Zahl der Studierenden im Ausland zwischen 2000 und 2008 auf über 100.000 verdoppelt. Also allen Unkenrufen zum Trotz, dass der Bachelor die Reiselust bremst, weil die jungen Leute ihr Studium durchziehen ohne nach Ost und West zu schauen. Tatsächlich? Schaut man sich die Masse der Studierenden an, dann ist die Zahl aller  Immatrikulierten im gleichen Zeitraum parallel gewachsen. Der Anteil der Studierenden, die ins Ausland gehen, ist demnach sogar um einen Prozentpunkt gesunken, wobei die Mehrheit der Studierenden zum Zeitpunkt der Befragung noch in den alten Diplom- und Magisterstudiengängen eingeschrieben war.  Aber “Auslandsaufenthalte stagnieren”,  das ließe sich ja nicht als Erfolg verkaufen. Und erst recht nicht, würde dazu die Schlussfolgerung der Bildungsministerin passen: “Unser Auslands-Bafög und die Förderung durch Stipendien haben… weiter lesen

02.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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KRAFT DURCH FREUNDE

aus mini_icon_blogname Zeichenblog

Nach längerer Blogpause heute endlich mal wieder ein Eintrag. Ich war unterdessen allerdings nicht untätig und habe zusammen mit Ziska einen neuen Comic gemacht. Soeben ist eine erste Pressemitteilung dazu erschienen. Voila:

KRAFT DURCH FREUNDE
Unter diesem provokanten Titel parodieren sie das virtuelle Freundesammeln, den hemmungslosen Datenvampirismus im Überwachungsstaat, und den von Geilmärkten entfesselten Konsumrausch.

Der Mond hat die Menschheit schon immer fasziniert. Der leuchtende Erdumkreiser inspirierte Werwölfe, Schlafwandler, Verschwörungstheoretiker und Comiczeichner. Heisenberg meint, der Mond sei nur da, wenn jemand hinschaut. Doch ab heute ist er immer da, und zwar genau über Deinem Kopf, denn ‘Your Personal Moon’, ein kugelförmiges Ultrasmartphone, schwebt stets über seinem Besitzer und begleitet ihn überall hin. Der Moon ist der neue Trend – weg mit dem peinlichen alten iPhone!

Der Moon kann einfach alles, er ist Kamera, Telefon, Bankaccount, Musikbox, Navigator, Schlummerlicht… Klaus Dieter Freund, Eigentümer des Superkonzerns Kraft durch Freunde, landet… weiter lesen

23.09.2010
Aus aller Welt

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Die Geschichte ist noch nicht zu Ende

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

 

So wie der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands uns in jenen Zeiten irgendwann mit dem Problem der absoluten Geschichtsmüdigkeit konfrontiert haben, fühlt man sich diese Tage in Istanbul auch ziemlich ermattet vor so viel “Geschichte”.

Das Referendum vom 12. September hat praktisch nur eine wichtige Konsequenz, die auch von den Verfassern der Verfassungsreform beabsichtigt war:

Den “Kemalisten” den institutionellen Boden unter den Füssen wegzuziehen. Die Reform erlaubt der Regierung, die Richter in den obersten Gerichten größtenteils selbst zu ernennen. Die Staatsanwälte sind sowieso Beamten des Justizministeriums. Die Polizei untersteht dem Innenministerium. Die Armee kann künftig keine Angehörige mehr entlassen, ohne daß sie vor Gericht auf Wiedereinstellung klagen.

Die türkische Gesellschaft hat den Militärputsch als ein “politisches instrument” zu verachten gelernt. Das ist jedoch nicht das Verdienst dieser Regierung allein. Die türkische Linke und die Liberalen, aber auch schier breite, unpolitische Kreise haben dazu beigetragen, daß der Normalbürger denkt: Okay, ein Putsch ist nichts,… weiter lesen

24.07.2010
Politik & Wirtschaft

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Happy Hippie 2010

aus mini_icon_blogname Report vor Ort

Liebe LeserInnen, ab Montag blogge ich an dieser Stelle von der internationalen “Sommer-Uni”, die in der kommunenartigen Lebensgemeinschaft “Tamera – Heilungsbiotop I” im portugiesischen Alentejo stattfindet. Hier gibt es selbst angelegte Seen in ansonsten trockener Umgebung. Obst und Gemüse werden selbst angebaut, die Ernährung ist vegan. Wie lebt es sich so, nach den Grundsätzen von 1968 in 2010? Sind Steinkreise wirkliche energetisch zu spüren? Kann man Frieden vermitteln lernen? Ab Montag hier – wer es jetzt schon wissen will, klickt hier: http://tamera.org/index.html (ich bin vorher noch schnell ‘ne Runde surfen in Peniche)

13.07.2010
Aus aller Welt

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Das war`s!

aus mini_icon_blogname SA-Clash

Die Highlights der WM in Bildern**

Zwei Tage vor WM-Beginn: Südafrika kommt in Stimmung & der Vuvuzela-Wahnsinn beginnt

Ein Tag vor WM: Zwei Finnen, die mitsamt ihren Skiern von Finnland, quer durch Afrika, und bis runter ans Kap in diesem verrosteten Merc gefahren sind, kommen gerade noch rechtzeitig an.

Die Westkap-Premierministerin Helen Zille und US-Rapper R Kelly eröffnen die WM-Feierlichkeiten in Kapstadt – genau von dem Balkon aus, von dem Nelson Mandela seine legendäre Rede gehalten hat als er 1990  aus dem Gefängnis entlassen wurde

Zur WM-Eröffnung in Kapstadt findet eine traditionalle “Kaapse Kloopse”-Karnavalsparade statt. Normalerweise findet sie immer am 2. Januar statt, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Fans-Parks sind voll. Südafrikaner jeden kulturellen Backgrounds feiern zusammen.

Fans in Port Elizabeth heißen WM-Gäste willkommen: “This is blasphemy. This is madness. This is Africa.”

Auch in dem kleinen Ortweiter lesen

07.07.2010
Aus aller Welt

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Ghana tried its best

aus mini_icon_blogname Talk of the Township

I didn’t watch the games since Bafana Bafana didn’t win the battle. But
I did watch Uruguay when it was playing with Ghana and that was most
wonderful, fantastic.

The game was a great game anyway even though they
didn’t make it. Even though Ghana and Uruguay had the same goals till
the end of the game. But I’m so pleased with Ghana because they tried
the best. Also I saw how people in my community and everywhere supported
Ghana. It was great to see the whole community supporting one team.

I was asking myself what went wrong. How do they do such a thing after so
many years not doing that. But I soon got an answer that we had been
looking for. And that was that Ghana is in Africa and also it was the
only team… weiter lesen

16.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ausgespielt!

aus mini_icon_blogname Männer mit Spielplan

In meiner mehr als nur politischen Jugend las ich einmal einen im Endeffekt sehr suggestiven Roman, der zur Zeit des Kapp-Putsches spielte und von der Entstehung, dem Kampf und der Niederlage der Roten Ruhrarmee erzählte, und das war ein sehr dramatisches, düsteres Buch voller Endzeitstimmung, und die zwei Protagonisten, beide Kämpfer und Anführer der Roten Ruhrarmee, überlebten die ganze furchtbare Sache nur sehr, sehr knapp, um sich dann aber, im letzten Kapitel, völlig überraschend einige Zeit später bei sonnigem Wetter am Rheinufer im Düsseldorf wiederzutreffen.  Dort saßen sie dann auf einer Terasse, bestellten einen Kaffee und plauderten ein wenig, wie’s denn so geht usw. Starker Kontrast. Ganz normales Leben plötzlich. Nichts mehr von Kampf bis zum Ende, keine Roten Armeen mehr, keine Märsche auf die Zitadelle Wesel usw., stattdessen weißes Porzellan, Sonnenschein, draußen gibt’s nur Kännchen und das ganze Programm. Sehr beeindruckend.
Ganz ähnlich mein Gefühl, als zwei Tage… weiter lesen

13.03.2009
Aus aller Welt

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Waltzing, not understanding

aus mini_icon_blogname Bikini-Blog Beirut

Pamela Anderson hostet heute eine Party in Beirut, das Schicki-Großereignis, bei dem die V-V.I.P-Tickets, mit denen man ihr ganz nahe sein darf, nur 200 $ kosten.
Vorgestern wurde „Taxi Banat“, „Mädchen Taxi“ eingeführt, eine rosafarbene Taxiflotte, bei der nur Frauen am Steuer sitzen und in der nur Frauen transportiert werden. Wobei „Banat“ neben „Mädchen“ auch alle anderen unverheirateten Frauen, egal welchen Alters, bezeichnet. Als Kundenkreis will man sich an die konservativeren Damen aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten wenden, dabei nehmen diese ihre Schleier oft schon im Flugzeug nach Libanon ab und glänzen im frühlingshaften Beirut durch knallenge teure Designerkleidung und unglaublich hohe Schuhe, also eher nicht zurückhaltend.

Ein Bekannter hat gerade umgeschult und ist nun nicht mehr nur Skipper auf Miet-Yachten, sondern bietet auch „Romantic Services“ für ältere, wohlsituierte Damen aus eben diesen Arabischen Ländern an. Als Skipper hatte er die Liebesdienste noch kostenlos geleistet, da nun einige seiner… weiter lesen

31.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Schlaf und Unschlaf

aus mini_icon_blogname Der Somnambule Salon

Kostbare Lebenszeit der verehrten Leser und Leserinnen bleibt vom Somnambulen Salon unberührt und unbelästigt, weil er so unglaublich selten erscheint. Wie viel mehr davon könnten die Leser und Leserinnen doch gewinnen, wenn auch andere so wenig schreiben würden wie ich! Auch weiterhin werden wir uns in diesem Blog durch konsequentes Nicht-Bloggen allen gut gemeinten Weck- und Ordnungsrufen widersetzen, da uns die Disziplin des Bleibenlassens nun einmal in die Wiege gebloggt ist. Tagsüber sind wir gekommen um zu bleiben, nachts bleiben wir um zu lassen. Schlafwandler sind große Lassende, Profis in der Produktion von Nichts und wieder Nichts, und ihr Ehrgeiz besteht darin, dieses elegant zu steigern, dabei Hegel zustimmend, der festgestellt hat, dass im Buch der Geschichte das GLÜCK auf dessen leeren Seiten zu finden sei. Somit haben Sie bei der vorliegenden Lektüre den größten Nutzen, wenn Sie sich die Sätze als Statthalter für ein glückliches Nichts denken, behelfsweise als ein seidenes Negligé, mit dem… weiter lesen