13.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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„Wie das Buch zum Film“ – Jaja in Neukölln

aus mini_icon_blogname M29 Kreuzberg

Der Film läuft seit mehr als fünf Jahren. Die Kulisse ist ein Ladenlokal in der Tellstraße. Der Titel des Langzeitprojektes: ‚Musenstube’.[1] Die Besetzungsliste ist lang, neben den Stammmusen haben einige Temporärmusen ihren Gastauftritt (auch mal gehabt).

Obermuse Annette Köhn arbeitet seit Spätherbst des letzten Jahres mit ihrem Jaja Verlag an den Büchern zum Film. Zehn ‚kleine feine illustrierte Machwerke’, acht Bücher und zwei Kalender, sind im ersten halben Jahr erschienen.

Die Idee einen Verlag zu gründen hatte Annette schon lange. Die erste Skizze zum Logo entstand vor gut drei Jahren. Dann nach ein paar guten Aufträgen, mit trotz alledem einem verschwindend geringen ‚Startkapital’, bei dem wahrscheinlich jeder Unternehmensberater abgeraten hätte, schlug Annette mit ‚Adagio N° 1’ von Maki Shimizu die Verlagslaufbahn ein. Jaja, der Name ist Programm, unerschrocken positiv und doppelt hält besser.

Nachdem in all den Jahren die Musen freie Produkte entwickelt und Vernissage um Vernissage… weiter lesen

13.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Berlinale (3): Philippinisches Kino – Captive von Brillante Mendoza und The Girl In The Septic Tank

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag



Captive (Regie: Brillante Mendoza)


1. Der Film in einem Satz:

The Thin Red Line als Geiseldrama



2. Darum geht‘s:

Anfang 2001 werden Touristen auf den Philippinen von einer islamistischen Terror-Organisation entführt. Bis sie letztendlich befreit werden, ziehen mehr als 370 Tage ins Land.

Brillante Mendoza, das Enfant Terrible der philippinischen Kinoszene und zuletzt mit seinem Skandalfilm “Kinatay” in Cannes aufgefallen, erzählt diese Geschichte auf den ersten Blick überraschend einfach und direkt nach. Doch nach und nach wird die Umgebung selbst Hauptdarsteller, wirkt der Urwald, in den die Geiseln verschleppt werden, mindestens so unheimlich und gefährlich wie die Terroristen selbst.
Dafür bleiben leider aber die meisten Charaktere Leerstellen, Mit kaum einer Figur, egal ob Geisel oder Geiselnehmer, kann der Zuschauer eine Beziehung aufbauen, alle wirken austauschbar. Mendoza scheint mehr am generellen Beziehungsgeflecht zwischen Geisel und Entführer interessiert zu sein als… weiter lesen

13.02.2012
Medien

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Der nächste taz-Kongress: Das gute Leben – es gibt Alternativen

aus mini_icon_blogname taz Hausblog

Das gute Leben? Das gibt es, und immer mehr Menschen sind heftig entschlossen, die eigene Existenz diesem Leitsatz zu widmen. Und dem anderer Menschen. Denn, so viel wusste die alternative Bewegung schon immer, als egoistisches Unterfangen missrät jeder Vorsatz, ein Leben nach eigenem Gusto zu führen.

Das tazlab wurde nach dem 30. Geburtstag der taz als jährliches Labor zu Zukunftsfragen gegründet. Dieses tazlab wäre das erste, das das Thema vom guten Leben nicht klimatologisch oder politisch, sondern von dem gerade stattfindenden gesellschaftlichen Wandel angeht. Denn die wichtigste und übelste Lüge der vergangenen Debatten war stets: dass es keine Alternativen gibt. Wir aber sagen überzeugt: Es gibt Alternativen.

Darüber soll auf dem tazlab am 14. April in Berlin im Haus der Kulturen der Welt nachgedacht werden. Nicht allein über Ökofragen der klassischen Art, sondern eben auch über alle Aspekte gesellschaftlichen Zusammenlebens: Wie muss über eine gelingende Integrationspolitik in der Bundesrepublik nachgedacht… weiter lesen

13.02.2012
Aus aller Welt

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Ein folgenschwerer Flugzeugabsturz

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Einige der wichtigsten Politiker der DR Kongo sind am Sonntag 12. Februar bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen oder schwer verletzt worden. Augustin Katumba Mwanke, einer der engsten Vertrauten von Staatspräsident Joseph Kabila, ehemaliger Provinzgouverneur von Katanga und in den Augen vieler die faktische Nummer Zwei des Kabila-Regimes, starb am frühen Nachmittag beim fehlgeschlagenen Landeanflug eines Privatflugzeuges aus Goma nach Bukavu. Mit ihm an Bord und mehr oder weniger schwer verletzt: der bisherige Finanzminister Matata Ponyo, der Diplomat Antoine Ghonda sowie der bisherige Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, Marcellin Cishambo. Alle drei zählen zum engsten Kreis von Kabilas Vertrauten. Cishambo ist weniger schwer verletzt als die anderen beiden. Der Pilot ist ebenfalls ums Leben gekommen.

Wie zu hören ist, waren sie aus Kisangani nach Goma geflogen und dann in eine kleinere Maschine nach Bukavu umgestiegen. Als die Maschine auf dem Flughafen Kavumu am Kivusee landete, überschoss sie die Piste, raste in… weiter lesen

12.02.2012
Aus aller Welt

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Wenn Conga kommt, geht Ollanta

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Gut 10 000 Bergbaugegner sind am Freitag, den 10. Februar durch Lima marschiert, um im Parlament zwei Gesetzesentwürfe abzugeben: einer soll den Bergbau in Wasserquellgebieten untersagen; der andere Bergbau mittels Zyanid und Quecksilber (was bei der momentanen Technologie einer de-facto-Einstellung des Gold- und Silberbergbaus entsprechen würde). Das letzte Mal waren soviele Menschen Ende Mai 2011 auf den Strassen Limas, um gegen die Kandidatin Keiko Fujimori zu protestieren und für den Kandidaten Humala. Dieses Mal sind es  Bergbaugegner aus ganz Peru, die  ihre Forderungen auf die Strassen der Hauptstadt tragen.

Am Protestmarsch haben vor allem Bürgerinitiativen aus ganz Peru teilgenommen, die sich gegen Bergbauprojekte auf ihren Gebieten wehren. Konkreter Anlass für den Protestmarsch sind die Auseinandersetzungen um das geplante Goldabbauprojekt “Conga” in Cajamarca, im Norden Perus. In einem 10-tägigen Fussmarsch waren gut 500 Bauern aus Cajamarca nach Lima gekommen , um gegen das von der Regierung Humala unterstützte Projekt zu… weiter lesen

12.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Berliner Streetart in der Presse

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Evol in einer Reportage auf Arte zu sehen (noch 6 Tage)

 

Sweza im nachtmagazin der tagesschau in der ard (rechts in der Navigation: Straßenkunst mit QR-Codes)

 

und auch sehr schön und interessant das Foto-Portfolio von just:

http://portfolio.justtakingpictures.net/  [mit Bildern von ZEVS, NOMAD, MARC JENKINS, BOXI, JR & BLU, ESCIF, MCITY, DOLK, CZARNOBYL, ROA, KR, ARMSROCK, VARIOUS & GOULD, ABOVE, KLONE, OVNI, L'ATLAS, OTHER, TILT, VICTOR ASH, LONDON POLICE...]

 

Viel Spaß beim Gucken!

12.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Kopierterrorist

aus mini_icon_blogname Wortistik

“Raubmordkopieren war Gestern. Heute wird terrorkopiert! UrhG dem Staatsschutz übergeben!” Twitterte vor zehn Minuten Bundesoberpirat Sebastian Nerz und hängte als Hashtag eben jenen #Kopierterrorist an.

Die erste Antwort darauf kam von Jens Bethge: “Kopierterrorist – ist ein schönes Wort, das werd ich mir auf´s T-Shirt schreiben.”

Die zweite vom Wortisten: Kopierterrorist bzw. Kopierterrorismus sind in der Tat hervorragend geeignet, um in den Kampf gegen ACTA und andere Dreistigkeiten der Content-Mafia zu ziehen. Das kandidelt die Strategien der Geistigeigentumsschützer so über, dass es fast so aussieht, als wären Raubkopierer wirklich Robin Hoods.

12.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Berlinale 2

aus mini_icon_blogname November 07

schön!

auch schön!

In “The Connection” von Shirley Clarke, der Verfilmung eines erfolgreichen Broadwaystücks, warten die Jazz- Musiker auf ihren Dealer. Und ein Filmteam nimmt das aus dokumentarischen Gründen auf. Eine kleine, alte Frau von der Heilsarmee ist auch dabei. Der Film wurde als er 1961 rauskam gefeiert, dann aber gleich verboten und als er zwei Jahre später dann endlich in die Kinos kommen konnte, hatte er leider schon den Zeitpunkt verpasst, in dem er ein Riesenhit hätte werden können. Man sollte den Film, der aufwändig (nein: aufwendig sieht einfach besser aus!) restauriert wurde vielleicht mal im Doppelpack mit Yoni Leisers Film über Burroughs zeigen.

Nach Hause!

 

12.02.2012
Medien

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ActaNewz: Hinter den Masken

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

 

Ins Licht treten
Die Treffbaren, die Erfreubaren
Die Änderbaren. (B.B.)

12.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Pannen bei den NSU-Ermittlungen? Oh Gott, wie unerwartet!

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Rechtsextreme Taten: Immer Stoff für spannende Geschichten.

Das Bundeskriminalamt hat also Ermittlungsdaten gegen die Zwickauer Nazibande gelöscht. Was auch immer das heißen soll oder nicht, der Eindruck, dass hier die Öffentlichkeit nur streng ausgewählte Irgendwie-Informationen bekommt, verstärkt sich jedenfalls. Vielleicht wird in fünfzig Jahren bekannt werden, was hier wirklich passiert ist, vielleicht auch nicht. Das derzeit nicht annähernd das ans Licht kommt, was man die Wahrheit nennen könnte, steht jedenfalls praktisch fest. Die Äußerung des Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestags Bosbach jedenfalls kann als kaum mehr als Satire verstanden werden, wenn er sagt: „Es darf nicht einmal der Verdacht entstehen, dass etwas verheimlicht werden sollte.“ Ein paar Fragen dürfen vielleicht gestellt werden:
1. Wie konnte den Sicherheitsbehörden der Seriencharakter der Morde entgehen? Angeblich wurden die Morde alle mit der selben Tatwaffe verübt. Wie konnte den Behörden entgehen, dass die ballistischen Analysen übereinstimmten? Weil der eine Mord in… weiter lesen

11.02.2012
Medien

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75th Anniversary of the Great Flint Sit Down Strike

aus mini_icon_blogname Netizen Journalism and the New News

This year, February 11, 2012 marks the 75th anniversary of the victory of the Great Flint Sit Down Strike.

It was this 44 day sit down strike in Flint, Michigan from 1936-1937 that won the right to industrial unions in the US. Twenty-five years ago, on February 11, 1987, we celebrated the 50th anniversity with some of the sit down pioneers in Flint, Michigan.

We were privileged then to have met and learned about the sit down and the developments before and after from some of the labor pioneers who had waged the battle to win the right to unions in the large industrial factories in the US.

Some of these pioneers that we met and had the chance to know included Jack Palmer, Roscow Rich, Kenny Malone, Doc Wilson, and Floyd Hoke-Miller. There were of course, many more pioneers that we only met occasionally or learned about,… weiter lesen

11.02.2012
Aus aller Welt

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Saarbrücken

aus mini_icon_blogname Manhattan Media

Nur eine kurze Nachricht; Ich bin auf Tour, und mein erster Stopp ist Saarbrücken, beim SR2 Kulturradio. Die Sendung ist an diesem Sonntag von 11.00 bis 12.00, und es gibt ab Montag ein Podcast. Danach: München. Im Amerikahaus. I‘ll keep you posted.

 

Der Auftritt in Berlin war sehr interessant – lauter Leute, die wirklich Ahnung hatten. Wer extra zum Blumengroßmarkt geeilt ist statt nach Stadtmitte, sorry, aber nicht mein Fehler, war Google Maps. Das kommt davon, wenn man Larry Page vertraut!

 

Eva C. Schweitzer: Tea Party, Die Weiße Wut. Was Amerikas Neue Rechte so gefährlich macht. dtv; Januar 2012. 14,90 €

 

10.02.2012
Aus aller Welt

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Bierkasten-Terrorist bestraft

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Bierkasten als Terror-Instrument

Bierkasten als Terror-Instrument

Ein 40jähriger Mann aus dem niederländischen Steenwijk wurde mit 240 Arbeitsstunden und sechs Monaten Haft auf Bewährung bestraft, weil er im vergangenen Jahr Mitarbeiter aus dem örtlichen Supermarkt mit einem Bierkasten terrorisiert hatte. Er hatte die Haltgriffe mit Messern präperiert.

Ursprünglich wollte er damit einen Dieb ärgern, der zuvor in der Nachbarschaft aus den Gärten Bierkästen geklaut hatte. Der aber liefert den Kasten ohne Verletzungen im Supermarkt ab, kassierte das Pfandgeld und so musste schließlich das Personal des Supermarktes daran glauben.

09.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Nordfriesland

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Niedrigwasser 1. Alle Photos: Mathias Königschulte

 

Im vergangenen Jahr ging die taz-Reise nach Friesland, Ostfriesland und Westfriesland. Nun bleibt uns für dieses Jahr noch Nordfriesland.Vom 7. – 11. Juli 2012.

Wir beginnen die Nordfriesland-Reise in Husum, wo wir während der fünf Tage auch übernachten. Mit dem Bus klappern wir dann die “Highlights” der Region ab:

Das Emil-Nolde-Museum an der dänischen Grenze, die Windkraftanlagen-Werke in und um Husum, den Nationalpark schleswig-holsteinisches Wattenmeer, die Tourismus-Entwicklung am Beispiel von St. Peter-Ording, die Erinnerungsorte an die Landvolkbewegung und die Polderlandschaft von Dithmarschen, die Holländersiedlung Friedrichstadt und die musealisierten Reste der 1362 im Sturm untergegangenen Stadt Rungholt im Wattenmeer vor der Halbinsel Nordstrand, eventuell auch noch das “Nordfriisk Instituut” in Bredstedt, auf alle Fälle jedoch das “Nissen-Museum in Husum.

Wiewohl sich alle Friesen, zusammengeschlossen in einer Art Eidgenossenschaft, von den Deutschen zu unterscheiden wissen, sind die Nordfriesen die widerständischsten: Mehrmals schlugen sie alle… weiter lesen

09.02.2012
Aus aller Welt

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EIN AUFSCHREI GEGEN DIE NEOLIBERALE STADT (6)

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

Die Aufgabe ist brutal groß: in dieser behäbigen Stadt des Weltkulturerbes und der Kebabstände, der Ballfröhlichkeit und der Notschlafstellen, der Holocaustleugner und der Szenefriseure Institutionen und zugleich die Ideologie, auf die sie sich gründen, radikal umzustülpen.

 

Die Pensionisten wollen die SPÖ haben, wie sie ist: ohne die Gewalt der Vernunft, die die Arbeiterinnenbewegung in den Kämpfen der 1920er-Jahre für sich reklamieren konnte. Die Masse der heutigen Alten und der Zuwanderer wollen die SPÖ, wie sie ist, um ihren Anteil am Wohlstand zu sichern, um Großgeräte in Spitälern anzuschaffen, die Pflichtschule abzuschließen, den TV-Müll störungsfrei im Möbelhaussofa konsumieren zu können.

 

Es sind diese Verfinsterungen des Politischen durch die Schwerkraft der Verhältnisse, die einen Intellektuellen des Unterproletariats wie Robert Sommer nach dem Einverständnis mit der Revolte rufen lassen. Die SPÖ wird heute regiert von Gestalten, die keinen Zweifel kennen über die Art, wie man Mensch ist, wie man ein menschliches… weiter lesen

09.02.2012
Medien

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digitalfilmcamp – eine Konferenz für Crowdfunding im Film

aus mini_icon_blogname Wir Wollen Wenig Aber Von Vielen

Am 14. und 15. Februar findet zum mittlerweile siebten Mal in der Berliner Homebase Lounge das digitalfilmcamp statt. Parallel zur Berlinale kommen erfolgreiche Projektstarter, Beobachter, Plattform-Betreiber und Branchenkenner zusammen, um über ihre Erfahrungen mit dem Thema Crowdfunding zu diskutieren und mit den anwesenden Kollegen zu teilen.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema, die ich gemeinsam mit Karsten Wenzlaff von Ikosom halten werde, stellen die anwesenden Projektinhaber in diversen Sessions ihre Projekte vor und diskutieren über die Auswirkungen dieser Fan-basierten Finanzierungsform auf die Filmbranche und das Filme machen. Dazwischen wird es genügend Möglichkeiten zur Vernetzung geben.

Eine Liste aller Sprecher sowie das laufend aktualisierte Programm findet man auf der dfc-Webseite. Tickets können ebenfalls über die Webseite bezogen werden.

08.02.2012
Medien

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Lana Del Rey

aus mini_icon_blogname Meistersteins Doppel-Pack

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08.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Hairlich

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in westlicher Richtung.
***


Friseursalon auf der Hauptstraße in Berlin
* * *
Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.

(BK / JS)

08.02.2012
Aus aller Welt

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Von Gebetsrufen, parlamentarischen Tagesordnungen und der Frage, welcher Abgeordnete der bessere Muslim ist

aus mini_icon_blogname Arabesken

 

-

 

Es ist ein kurioser Wettbewerb, von dem wir in den nächsten Monaten noch einiges, mitunter auch recht Unterhaltsames hören werden. Wer sind die islamischeren Politiker im ägyptischen Parlament und wer ist frömmer: die Muslimbrüder (47 Prozent der Sitze)  oder die Salafisten (24 Prozent)?

-

Diese Woche bekamen wir einen ersten Vorgeschmack bei einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Parlamentspräsidenten, dem Muslimbruder Saad al-Katatny und dem schillernden salafistischen Abgeordneten Mamdouh Ismail.

-
Ismail, der gerne seine Frömmigkeit nicht nur durch seinen Bart zur Schau stellt, stand mitten in der Debatte über die Straßenschlachten rund um das Innenministerium auf und  lies, zum Erststaunen der anderen Abgeordneten, seinen persönlichen Gebetsruf im Saal erklingen. Schließlich war es Zeit für eines der fünf Gebete am Tag.

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Katatny, der ohnehin schon die ganzen letzten Tage seine liebe Mühe hatte, im Parlament mit 80 Prozent Erst-Parlamentarier eine geordnete Diskussion zu gewährleisten, flippte aus,… weiter lesen

07.02.2012
Politik & Wirtschaft

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Plädoyers in Düsseldorf

aus mini_icon_blogname Sauerländische Erzählungen.

Bundesanwalt Homann und Staatsanwältin Köhler hielten vor 2 Wochen  ihr Plädoyer. Sadi Naci Ö. und Ünal D. werden Rädelsführerschaft bzw Mitgliedschaft in der DHKP-C und in einem Fall schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Für Sadi Naci Ö. fordert die Anklage   6 Jahre und 6 Monate Freiheitsstrafe wegen Rädelsführerschaft  und für Ünal Kaplan D. 4 Jahre und 6 Monate wegen Mitgliedschaft in der DHKP-C. Homann war schon im Verfahren gegen Nurhan E, Cengiz O  und Ahmet I Sitzungsvertreter des Generalbundesanwalts und auch im DHKP-C-Verfahren vor dem OLG Stuttgart.

 Sadi Naci Ö, ein  Mann mit grauem Haar und Brille,  soll von 2007 bis 2009 Deutschlandverantwortlicher der verbotenen DHKP-C gewesen sein. Vor allem werden ihm Geldsammlungen zur Unterstützung der Organisation der DHKP-C vorgeworfen. Er wurde 2007 von Frankreich aus in die Bundesrepublik Deutschland eingeschleust. Zuvor hat er mehr als 13 Jahre in türkischer Haft verbracht. Er war  als junger Student wie hunderte anderer Linker nach dem Militärputsch 1980 in der Türkei inhaftiert worden.

Ünal D.… weiter lesen

04.02.2012
Politik & Wirtschaft

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THC-Gehalt – Joints von damals und heute

aus mini_icon_blogname Drogerie

Mit der Forderung nach Legalisierung von so genannten Cannabis-Clubs hat sich der Gesundheitsausschuss in einer öffentlichen Anhörung unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) am Mittwoch, 25. Januar 2012, beschäftigt. Anlass war ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196). Bei dieser Anhörung wurde gleich von mehreren Sachverständigen von einem zunehenden THC-Gehalt in Cannabisprodukten berichtet.

Nach Ansicht der Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main sei eine Legalisierung des Besitzes von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen nicht angezeigt. »Das Festhalten des Gesetzgebers an der Verbotsentscheidung in Bezug auf Cannabis erscheint umso mehr geboten, da in den letzten Jahren bei illegalen Cannabisprodukten im Wege genetischer Umformung (Züchtung) kontinuierlich der Wirkstoffgehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) intensiviert wurde«, heißt es in der Stellungnahme der Generalstaatsanwaltschaft. Und Dr. Rainer Dahlenburg, Apotheker für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie beim Bundeskriminalamt, führte weiter… weiter lesen

03.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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ABDANCEN MIT JOACHIM LOTTMANN. Der Film.

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

Bei der schönen Veranstaltung mit Christopher Just kürzlich im ‘KIOSK’ ist ein Dokumentarfilm entstanden, der von den Machern unter dem treffenden Titel ‘ABDANCEN MIT JOACHIM LOTTMANN’ ins World Wide Web gestellt wurde. Man hört mich dort z.B. ausgiebig über eine biographisch wichtige Begegnung mit Kim Wilde im Jahre 1981 plaudern, und dabei spielt Christopher Just ihren damaligen Nr. 1 Hit ‘Kids …in America’. Das ist sehr amüsant anzusehen, zumal auch Außenstehenden durch das Filmdokument vermittelt werden kann, was dieser legendäre Ausdruck bedeutet, also “abdancen”, noch dazu “mit Joachim Lottmann”: das ist ganz offensichtlich dann gegeben, wenn das ganze Haus sich im Rhythmus bewegt, die Beine, die Arme, die Kleidung, die Zigaretten, das Vodkaglas, die Mauern, die Kleiderständer, die Rauchwolken… alles vibriert, alles pulsiert, alles durchblutet sich gegenseitig oder sich selbst, ob mit oder ohne Musik, all night long… Aber seht selbst:

Dokumentarfilm, Deutschland 2012. Der legendäre Abend vom 19.… weiter lesen

01.02.2012
Medien

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Syrien… ge’spiegelt’!

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Ich habe mich die ganze Zeit zurückgehalten, aber was zuviel ist ist zu viel.

Nachdem heute ein weiterer Hetzartikel auf Spiegel-Online erschienen ist, habe ich dort folgenden Kommentar gepostet, den ich hier veröffentliche, weil er dort höchstwahrscheinlich zensiert wird (wie schon alle anderen – höflichen und sachlichen! – Kommentare, die ich zuvor geschrieben habe). Der Satz in Anführungszeichen ist ein Zitat:

*

“…ihr eigener Schwiegervater gewesen, der 1982 in der Stadt Hama ein Massaker an bis zu 20.000 Sunniten befohlen habe…”

Ich spreche offen, da Ihr diesen Eintrag sowieso nicht veröffentlichen werdet (wie schon alle vorangegangenen nicht).

Es ist einfach zum kotzen, wie IHR (der Spiegel) Euch habt korrumpieren lassen.

Hafez al-Assad hat damals einen militanten, bewaffneten Aufstand der Moslembrüder niedergeschlagen, die eine islamistisch-theokratische Herrschaft anstrebten – die möglicherweise schlimmer gewesen wäre, als alles was in Persien passiert ist.

Die allererste Bombe in Damaskus ist direkt neben unsererm… weiter lesen

30.01.2012
Politik & Wirtschaft

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One out of Five (at the supermarket)

aus mini_icon_blogname Oy Vey Berlin

Twice a week I am making deliveries of my products to local supermarkets. Tonight I delivered to two supermarkets and at the latter, there was a women standing near the counter, scribbling something on a piece of note. I stood next to her and started unloading hummus boxes on the counter.

She stopped her writing and asked me angrily why I am using the counter she was using for her writing. I apologized in German, I guess with some heavy accent.

“You are not German!!” she yelled at me. “What language are you speaking?”

I told her that we can speak in English, but mentioned that my Hebrew is better.

She paused for a second, and moved into quick German.

“You are not a Jew!”, she said angrily. “You are delivering food. You must be Turkish!!”. Then she started observing me, looking at my shoes, the clothes I was wearing.… weiter lesen

30.01.2012
Kultur & Unterhaltung

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Salon Undine

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

SALON UNDINE
Einmal im Monat lädt der Salon Undine alle Kieznachbarn ein,
sich im Wasserturm Undine in entspannter Atmosphäre über Gott und die Welt auszutauschen –
insbesondere über Kultur und Politik im Chamissokiez.

Dreizehnter Salon
am Dienstag, den 7. Febuar 2012, 19.30 Uhr
im Wasserturm Kreuzberg / Kopischstraße 7

Die Chamisso-Bohème (2)

Das Kreuzberg der Künstler und Käuze hatte Konzentrationspunkte, einer von ihnen war der Chamisso-Kiez. Die erste Generation mit ihrem Übervater Kurt Mühlenhaupt ist schon fast verschwunden, es starben Günther Thews, Matthias Holz, Bob Lennox …
Grund genug für den SALON UNDINE, die überlebende Bohème vorzustellen, bevor sie das Feld räumt für die Designer von Pixelpark und die Kreativen an der Theke des Bio-Buffet.

Nach der Urbohème zunächst der Cartoonist, Fotomonteur und künstlerische Lügenbold

Ernst Volland.

Ernst ist dem Kiez seit über 30 Jahren verbunden, arbeitet in der Zossener Strasse
und… weiter lesen

27.01.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schettino, Auschwitz, Herrenmenschen

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Ich bin nun wirklich kein Experte für italienische Medien, aber wenn mich nicht alles trügt, dann ist die einst von Berlusconi persönlich verlegte Zeitung “Il Giornale” im groben das, was für Deutschland die “Bild-Zeitung” ist: ein rechtes, aufgeregtes Kampfblatt ohne Anstand und Stil.

Vielleicht hätte es mich daher also auch nicht so sehr überraschen oder fast schockieren sollen, dass so ein Blatt am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein solches Titelblatt wagt:

Das heißt übersetzt: “Für uns Schettino, für sie Auschwitz” und zieht im zugehörigen Artikel (auf Italienisch, natürlich) sehr explizit einen direkten Vergleich zwischen dem Schiffsunglück und dem Vernichtungslager, hetzt gegen den “Spiegel” und seinen – übrigens deutsch-italienischen – Chefredakteur Georg Mascolo und ruft schließlich zur wütenden Beschwerde auf des Spiegels Facebook-Seite auf (mit irren, wirren, wütenden und oftmals rassistischen Auslassungen der Giornale-Leser).

Man muss bei all dem Bedenken,… weiter lesen

13.01.2012
Medien

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Photo Guide Januar

aus mini_icon_blogname Photo Guide

Der Photoguide für Janaur, heute mit Bildern Eve Arnold, John Stezaker und einer Auswahl der besten Fotobücher aus 2011.


Marilyn Monroe, Illinois, 1955 von Eve Arnold. Die legendäre Magnum Fotografin starb 99 jährig Anfang Januar 2012.

Oculus, ein Buch über Erinnerung und Licht als Metaphor von Ken Schles. Stichting Fotografie Noorderlicht 2011

Die besten Fotobücher aus 2011: Untitled von Bruce Davidson aus dem Buch: Subway.  Steidl 2011

Die besten Fotobücher aus 2011:  Mexikaner werden beim illegalen Grenzübertritt verhaftet, Kalifornien 1979 von Alex Webb. Aus dem Buch: The Suffering of Light, Thames&Hudson

Die besten Fotobücher aus 2011:  Pezinok, Slowakei, 1966 von Josef Koudelka aus Buch Koudelka Gypsies von Thames & Hudson

Jean, Whitechapel, London, 1980 von Don McCullin. Aus DonMcCullin in der Tate Britian. London bis 4. März 2012… weiter lesen

03.01.2012
Kultur & Unterhaltung

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DFB Dortmund

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Der Blick aus dem Dortmunder Hauptbahnhof fällt derzeit auf ein großformatiges Projektplakat: DFB

Ab 2014 ist die Dortmunder Museumsmeile um eine Attraktion reicher.

 

Die Stiftung DFB-Fußballmuseum hat jetzt den Auftrag für die Bauwerksplanung des nationalen Fußballmuseums an HPP Architekten aus Düsseldorf vergeben.

Nach außen wird das Fußballthema über eine perforierte Metallfassade mit sechseckigen Feldern kommuniziert.

Der Gebäudeentwurf: Transparent, funktional, dynamisch – diese Attribute kennzeichnen den Neubau des DFB-Fußballmuseums, der von HPP Architekten Hentrich-Petschnigg & Partner aus Düsseldorf geplant und realisiert wird. In seiner architektonischen Gestalt soll das Museum für den deutschen Fußball zu einem herausragenden gesellschaftlichen Anziehungsort werden.

Ein übergroßer Flachbildschirm für verschiedenste Projektionen an der Stirnseite des Museums trägt den multimedialen Charakter des Hauses nach außen.

Schon der großzügige Museumsvorplatz wird zur imposanten Bühne und kündigt Großes an. Vielfältige Einblicke von außen in das Gebäude wecken bei Tag und Nacht die Neugierde auf ein… weiter lesen

19.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Lieblingsrezept: Seitan

aus mini_icon_blogname Tischgespräch

In Südafrika, bei 35 Grad, hat Tischgespräch-Autorin Anke es mitunter nicht leicht, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Doch wenn sie an den leckeren, veganen Rollbraten vom letzten Mahl denkt, klingen die Glöckchen. Ein Rezept zum Fest.

… weiter lesen

12.12.2011
Medien

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1up !

aus mini_icon_blogname Das Blogwart-Tagebuch

Die Premiere war zwar schon am vergangenen Samstag, aber ein Blick auf den  Fotoblog Streetart lohnt immer noch, denn da werden exklusiv einige Werke des Graffiti-Kollektivs “One United Power” vorgestellt. Mehr zu dessen weltumspannender Wandkunst und den Film darüber auf taz.de.

01.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Der Musiskant und die Musikerin

aus mini_icon_blogname jottwehdeh

Gerade habe ich mein Buch aus der Tasche gezogen, da mischen sich sanft langgezogene Töne in das Rattern der S-Bahnräder. Die Töne steigen zu einem zarten Zirpen auf und sinken herunter in eine samtige Getragenheit. Dann sind sie kaum noch zu vernehmen. Ich wende mich um. Am Ende des Abteils hat jemand eine Geige ausgepackt. Der Mann mit dunklem Brillengestell und langem, dunklem Haar, das unter einer Wollmütze hervorquillt, hat sich an das Geländer gelehnt, das den letzten Sitz von der Tür trennt. Er streicht seine Fidel. Sie kommt mir groß vor; es ist wohl eher eine Bratsche. Die Finger eilen über die Saiten und verhalten zitternd an einer Stelle, um den Bogenstrich abzuwarten. Manchmal klingt ein zweiter Ton mit. Es ist wie das „Oh“ oder „Ach“ einer teilnehmenden Zuhörerin.
Die Musik hat etwas angenehm Unaufdringliches. Ich hole mein Portemonnaie heraus. Einen Euro ist mir das wert. Ich nehme… weiter lesen

03.11.2011
Politik & Wirtschaft

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Die Schwalbach-Studie

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Von Martin Kaul und Sebastian Heiser

Download: Abstract “Gesellschaftsrendite der Kernenergie in Deutschland” (PDF, 100 KB)

135.000 Euro wollte das Deutsche Atomforum bezahlen für eine Studie von Joachim Schwalbach, Management-Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Doch die Studie wurde nie zu Ende geführt und nie veröffentlicht. Warum nicht? Weil schon die Zwischenergebnisse dem Auftraggeber zu kritisch waren, behauptete der Professor vor ein paar Wochen im Gespräch mit uns. Doch von der Gegenseite hieß es hinter vorgehaltener Hand: Die Zwischenergebnisse seien so unkritisch und rosarot gewesen, dass eine Veröffentlichung der Studie peinlich geworden wäre.

Inzwischen liegt uns das Abstract der Studie vor, auf deren Basis der Auftrag abgebrochen wurde. In dem Abstract heißt es, die sogenannte Gesellschaftsrendite der Kernenergie solle anhand von vier Aspekten berechnet werden: Versorgungssicherheit, CO2-Einsparung, gesellschaftliches Engagement der Kraftwerksbetreiber sowie wirtschaftlicher Nutzen, etwa durch Arbeitsplätze, Steuern und Investitionen.

Zum ersten Punkt, der Gesellschaftsrendite durch die Versorgungssicherheit, ist bereits… weiter lesen

31.10.2011
Politik & Wirtschaft

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Zurück in Berlin

aus mini_icon_blogname #Occupy Frankfurt

Ich schließe den Blog vorerst, da ich wieder zurück in Berlin bin. Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich die Facebook-Seite von “Occupy Frankfurt” und die Website, auf der Ihr in der Mediengalerie auch einen Livestream und das Internet-Radio aus dem Camp findet!

Vielen Dank für’s Lesen!

20.10.2011
Medien

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Wenn die Polizei vor dem Verbrecher am Tatort ist …

aus mini_icon_blogname Open-Data

Screenshot: http://paleo.sscnet.ucla.edu/33 Straftaten eines Kriminellen in Los Angeles. Auffällig ist: Viele der Taten beging er innerhalb eines engen Umkreises (rot).

Was Wissenschaftler der Universitäten von Santa Cruz (SCU) und Los Angeles (UCLA) auf die Beine gestellt haben, erinnert vielmehr an den Science-Fiction-Streifen “Minority Report”, als an die Realität. Verbrechern das Handwerk legen, bevor die überhaupt ihre Tat begehen können – so die Idee eines Forschungsprojekts. Um das zu realisieren brauchte es jedoch weder Steven Spielberg noch Tom Cruise.

Ein kleines Forscherteam um die beiden Mathematiker George Mohler (Studie) und Martin Short (Simulation) arbeitete an dem Projekt. Sie werteten Datensätze der LAPD und der Polizei von Santa Cruz über Verbrechen in den letzten acht bis zehn Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Gewaltverbrechen oft nach einem bestimmten Muster auftreten.


Screenshot (2): http://paleo.sscnet.ucla.edu/

Etwa, dass kriminelle Taten auffallend oft in kriminellen Ballungszentren („Hotspots“) entstehen… weiter lesen

30.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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katzenjammer nach papstbesuch

aus mini_icon_blogname Papst-Blog

liebe schwestern und brüder,

nach dem papstbesuch, der einen auch als journalisten geradezu überrollt hat, so dass man kaum zum nachdenken kam, bin ich immer noch in gedanken, was diese reise denn nun gebracht hat – und was nicht.

nach den reaktionen meiner protestantischen freundinnen und freunde zu urteilen, war der besuch in sachen ökumene eher kontraproduktiv – sie hatten da doch sehr viel mehr erwartet.

was die katholische kirche in deutschland angeht, frage ich mich nach wie vor, was diese beiden praktisch letzten reden des papstes (beim zdk und im konzerthaus) eigentlich sollten: was hat der papst damit eigentlich erreicht, außer die katholikinnen und katholiken in deutschland zu brüskieren?

übrigens möchte ich diesen blog gerne weiter führen, da ich glaube, dieses diskussionsforum könnte, abseits des papstbesuchs und angehängt an der taz, ganz sinnvoll sein.

pax et bonum!

19.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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Das war die Sommersaison 2011

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Sommer-Himmel über dem Prinzenbad

Cafeteria-Terrasse - Wir hoffen auf eine SOMMER-Saison 2012

Regen, Regen, Regen

... und die gefühlte Wassertemperatur im Sportbecken?

... lag häufig weit unter der Lufttemperatur, die in der Regel auch nicht besonders hoch war

Alle Fotos: ©Sigrid Deitehoff

  • Aber der Sommer war nicht nur verregnet. Es gab auch durchaus sonnige Tage. Einige wenige  Male sogar perfektes Prinzenbad-Wetter mit strahlend blauem Himmel und super Temperaturen.
  • Lustige Schwimmbadszenen.
  • Inspirierende Gespräche auf der Cafeteria-Terrasse.
  • Viel Platz zum Schwimmen.
  • Im Spiel versunkene Kinder.
  • Graue Tage, die für mich persönlich die schönsten Schwimmtage im Prinzenbad sind. Dunkle Wolken am Himmel, die das Wasser um mich herum in eine tiefe Stille tauchen.
  • Einen Scube-Park im Prinzenbad mit Schlafboxen, in denen die Vertretungsbloggerin Verena in einem Selbstversuch übernachtete, während ich meine Bahnen im Kitsilano-Pool in Vancouver schwamm.
  • Das neue

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19.08.2011
Kultur & Unterhaltung

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Und zum Abschluss ein „Pijama“

aus mini_icon_blogname Dieta mediterránea

Pfirsich Melba, das kennt jeder. Der Nachtisch animierte Hausfrauen wie Köche zu immer neuen Kreationen auf der Basis eines Pfirsichs bzw. einer Pfirsichhälfte. Von den 60er bis weit in die 80er Jahre hinein in Spanien außerordentlich populär war der „Pijama“ (Pyjama), ein Dessert, das bei keiner Hochzeit, Kommunion oder häuslichen Festen fehlen durfte. Dabei handelte es sich einfach um einen fertig gekauften Pudding oder Flan, der auf den Teller gestürzt und mit einer Pfirsichhälfte aus dem Glas und vielleicht noch anderen Dosenfrüchten wie Ananas und mit Schlagsahne ausgarniert serviert wurde. Manchmal kam auch noch eine Scheibe Eis, ein sogenannter Corte, dazu.

Das letzte Gericht, das am 30. Juli im El Bulli serviert wurde, ist eine Destruktion des berühmten „Pfirsich Melba“, eine Hommage an die klassische französische Küche und deren Vater, Auguste Escoffier (1846 – 1935), der das Dessert 1893 für Nellie Melba erfand, als die australische Sopranistin im Londoner Covent Garden mit der… weiter lesen

06.07.2011
Kultur & Unterhaltung

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Einleitung 4: Die Grenzen der Revolution

aus mini_icon_blogname Marx und Jesus reloaded


Nichts ohne Voraussetzung
Wie wird der Alte aus dem Gang kommen, wo sich die Katze in den Schwanz beißen soll, kurz vor Ende der Einleitung zur Hegelkritik. Da nimmt er Luthers Reformation als deutsche Vorlage für eine Kulturrevolution. Da soll der nur einfach – zum inneren Glauben – befreite deutsche Protestant nun zum doppelt freien Menschen erhoben werden. Für eine solche radikale, menschliche Revolution fehle den Deutschen aber eine Art englischer oder französischer politischer Revolution. Aber nicht die menschliche Revolution versichert sich Marx, sei ein utopischer Traum, die politische. Die entscheidende Voraussetzung des deutschen Sturms auf die Bastille sei, dass das Bürgertum sich wirtschaftlich bereits durchgesetzt habe, also „alle Geld und Bildung beliebig erwerben können“. Das aber eben hat es nicht. – Da wären wir ganz nah dran an der vollen Zivilgesellschaft, rufe ich aus. Wir haben heute Geld und Bildung zuhauf, ja geradezu überschüssig und für Marx… weiter lesen

05.07.2011
Politik & Wirtschaft

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Durchmarsch für Gentechnikverbote in Europa

aus mini_icon_blogname Save Our Seeds

Queen of the day: Corinne Lepage

Die Diskussion war voller Wenns und Abers als sich das Europäische Parlament heute mit der Frage befaßte unter welchen Umständen, aus welchen Gründen und auf welcher Rechtsgrundlage die Regierungen der EU-Staaten künftig auch zugelassene Gentechnikpflanzen für den Anbau auf ihrem Hoheitsgebiet verbieten können. Doch das Abstimmungsergebnis war ein voller Erfolg für jene, die eine möglichst weitgehende Lösung wollten, die zudem gegen Klagen vor nationalen Gerichten oder auch bei der WTO unzweifelhaft abgesichert ist. Für die Berichterstatterin des Europäischen Parlamentes, Corinne Lepage und die Gentechnik-KritikerInnen aller Länder war heute in Strassbourg ein sonniger Tag. … weiter lesen

10.06.2011
Aus aller Welt

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Versteckter Kronprinz.

aus mini_icon_blogname Potomac Blues

Eigentlich war Dienstag in Washington Angela-Merkel-Tag. Der Terminkalender des US-Präsidenten schien von morgens bis abends prall mit dem Zelebrieren einer Freundschaft gefüllt: von der Begrüßung mit Salutschüssen und 4.000 fähnchenschwingenden Gästen, über Gespräche und eine gemeinsame Pressekonferenz,  bis zum abendlichen Staatsbankett mit Medaillenverleihung im Weissen Haus.

Doch zwischen den Treffen mit Merkel schafft Barack Obama es, einen anderen, momentan weniger vorzeigbaren, Gast zu empfangen: Salman bin Hamad Al Khalifa, Kronprinz von Bahrein. Der 41jährige soll eines Tages das Königreich im Persischen Golf erben. Dort schiessen Militärs seit drei Monaten in Protestkundgebungen hinein und verhaften und foltern Oppositionelle. Die USA, die in Bahrein das Hauptquartier ihrer Fünften Flotte unterhalten, schweigen auffallend laut zu der Gewalt des Regimes.

Das Treffen zwischen Präsident und Kronprinz ist nirgends angekündigt und keinE JournalistIn ist anwesend, um Fragen zu stellen. Lediglich ein Kommuniqué, das nachträglich auf der Webseite des Weissen Hauses erscheint, zeugt davon.… weiter lesen

26.05.2011
Kultur & Unterhaltung

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Eine Reise nach Nepal (1977) – 26. Pokhara

aus mini_icon_blogname Notizen aus der Online-Provinz

Als ich noch glaubte, ich würde mit den Engländern bis zum Anapurna Base Camp trekken, hatte ich mir in Pokhara nicht nur grässliche Bergsteigerstiefel, sondern auch einen großen, schweren Rucksack geliehen … weiter lesen

08.03.2011
Medien

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Aufruf zu einer positiven Lebenseinstellung

aus mini_icon_blogname Schöne Neue Welt
Das Glück mit offenen Armen empfangen (Foto: morgenroethe/photocase.com)

“Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.” Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel brachte schon Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf den Punkt, warum viele Menschen unglücklich mit ihrem Leben sind, obwohl sie es nicht sein müssten. Das liegt hauptsächlich an der eigenen Lebenseinstellung, die großen Einfluss auf unser Glücksempfinden nimmt. … weiter lesen

18.02.2011
Kultur & Unterhaltung

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Wir verabschieden uns

aus mini_icon_blogname O Sohle mio!

Unser experimentelles Blog-Projekt ist am Ende angelangt, und trotzdem gibt es noch viele spannende Geschichten, die sich erzählen ließen. In Schuhen steckt eben mehr als nur ein Fuß – auch musikalische Inspiration: Über Schuhe wurden schon viele schöne Lieder geschrieben. Zum Abschied haben wir unsere liebsten Schuh-Songs für Sie ausgewählt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören und dass Sie auch weiterhin die Ohren spitzen, wenn Schuhe Geschichten erzählen.

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Johanna Emge: „Dancing Barefoot“ von Patti Smith
„Ich war im letzten Sommer mit Freunden in einem Club. Es war furchtbar heiß und wir haben ausgelassen getanzt und irgendwann hat einer von uns spontan seine Schlappen abgestreift. Der Türsteher wollte ihn rauswerfen – da haben wir alle unsere Schuhe ausgezogen und barfuß weiter getanzt. ‚Dancing Barefoot‘ von Patti Smith bedeutet für mich nicht nur Freiheit für meine Füße, sondern auch Freiheit und Revolution gegen äussere Zwänge.“

I’m

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25.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Im Hotel Petul überm Lidl unter Berücksichtigung der Jasmin Revolution

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Endlich angekommen. Das Doppelbett ist komfortabel, die Matratze richtig gut. Das kleine Apartment verfügt über neben der Einbauküche sogar über eine Waschmaschine und einen Staubsauger. Die hätte ich gar nicht gebraucht.
Dafür aber gerne eine andere Schließanlage. Die hätte geholfen, eine nächtliche Stadtrundfahrt in Essen zu vermeiden. Um den Schlüssel für das Apartment zu bekommen musste ich um kurz vor zwölf am Essener Hauptbahnhof ein Taxi nach Stoppenberg nehmen, dort den elektronischen Schlüssel und ein Bier abholen und dann von Stoppenberg nach Essen-Huttrop zu Apartment fahren. Apartment über einem Lidl-Markt (;-).
Rechne ich die 22 Euro dem Apartmentpreis zu, war das Bett über dem Laden ein teurer Spaß. Zu teuer. Andererseits könnte ich dem Hotel auch den Unterhaltungswert des Gesprächs mit dem Taxifahrer gutschreiben. Ein junger Araber, der um seine Begeisterung für die Jasmin-Revolution in Tunesien keinen Hehl machte. „Saddam war ein lausiger Diktator. Aber es ist ein… weiter lesen

07.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Überholen ohne Einzuholen

aus mini_icon_blogname Bildungsblog

“Deutsche Studentinnen und Studenten zieht es immer stärker ins Ausland” heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesbildungsministeriums und des Deutschen Studentenwerks. Demnach hat sich die Zahl der Studierenden im Ausland zwischen 2000 und 2008 auf über 100.000 verdoppelt. Also allen Unkenrufen zum Trotz, dass der Bachelor die Reiselust bremst, weil die jungen Leute ihr Studium durchziehen ohne nach Ost und West zu schauen. Tatsächlich? Schaut man sich die Masse der Studierenden an, dann ist die Zahl aller  Immatrikulierten im gleichen Zeitraum parallel gewachsen. Der Anteil der Studierenden, die ins Ausland gehen, ist demnach sogar um einen Prozentpunkt gesunken, wobei die Mehrheit der Studierenden zum Zeitpunkt der Befragung noch in den alten Diplom- und Magisterstudiengängen eingeschrieben war.  Aber “Auslandsaufenthalte stagnieren”,  das ließe sich ja nicht als Erfolg verkaufen. Und erst recht nicht, würde dazu die Schlussfolgerung der Bildungsministerin passen: “Unser Auslands-Bafög und die Förderung durch Stipendien haben… weiter lesen

02.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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KRAFT DURCH FREUNDE

aus mini_icon_blogname Zeichenblog

Nach längerer Blogpause heute endlich mal wieder ein Eintrag. Ich war unterdessen allerdings nicht untätig und habe zusammen mit Ziska einen neuen Comic gemacht. Soeben ist eine erste Pressemitteilung dazu erschienen. Voila:

KRAFT DURCH FREUNDE
Unter diesem provokanten Titel parodieren sie das virtuelle Freundesammeln, den hemmungslosen Datenvampirismus im Überwachungsstaat, und den von Geilmärkten entfesselten Konsumrausch.

Der Mond hat die Menschheit schon immer fasziniert. Der leuchtende Erdumkreiser inspirierte Werwölfe, Schlafwandler, Verschwörungstheoretiker und Comiczeichner. Heisenberg meint, der Mond sei nur da, wenn jemand hinschaut. Doch ab heute ist er immer da, und zwar genau über Deinem Kopf, denn ‘Your Personal Moon’, ein kugelförmiges Ultrasmartphone, schwebt stets über seinem Besitzer und begleitet ihn überall hin. Der Moon ist der neue Trend – weg mit dem peinlichen alten iPhone!

Der Moon kann einfach alles, er ist Kamera, Telefon, Bankaccount, Musikbox, Navigator, Schlummerlicht… Klaus Dieter Freund, Eigentümer des Superkonzerns Kraft durch Freunde, landet… weiter lesen

23.09.2010
Aus aller Welt

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Die Geschichte ist noch nicht zu Ende

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

 

So wie der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands uns in jenen Zeiten irgendwann mit dem Problem der absoluten Geschichtsmüdigkeit konfrontiert haben, fühlt man sich diese Tage in Istanbul auch ziemlich ermattet vor so viel “Geschichte”.

Das Referendum vom 12. September hat praktisch nur eine wichtige Konsequenz, die auch von den Verfassern der Verfassungsreform beabsichtigt war:

Den “Kemalisten” den institutionellen Boden unter den Füssen wegzuziehen. Die Reform erlaubt der Regierung, die Richter in den obersten Gerichten größtenteils selbst zu ernennen. Die Staatsanwälte sind sowieso Beamten des Justizministeriums. Die Polizei untersteht dem Innenministerium. Die Armee kann künftig keine Angehörige mehr entlassen, ohne daß sie vor Gericht auf Wiedereinstellung klagen.

Die türkische Gesellschaft hat den Militärputsch als ein “politisches instrument” zu verachten gelernt. Das ist jedoch nicht das Verdienst dieser Regierung allein. Die türkische Linke und die Liberalen, aber auch schier breite, unpolitische Kreise haben dazu beigetragen, daß der Normalbürger denkt: Okay, ein Putsch ist nichts,… weiter lesen

24.07.2010
Politik & Wirtschaft

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Happy Hippie 2010

aus mini_icon_blogname Report vor Ort

Liebe LeserInnen, ab Montag blogge ich an dieser Stelle von der internationalen “Sommer-Uni”, die in der kommunenartigen Lebensgemeinschaft “Tamera – Heilungsbiotop I” im portugiesischen Alentejo stattfindet. Hier gibt es selbst angelegte Seen in ansonsten trockener Umgebung. Obst und Gemüse werden selbst angebaut, die Ernährung ist vegan. Wie lebt es sich so, nach den Grundsätzen von 1968 in 2010? Sind Steinkreise wirkliche energetisch zu spüren? Kann man Frieden vermitteln lernen? Ab Montag hier – wer es jetzt schon wissen will, klickt hier: http://tamera.org/index.html (ich bin vorher noch schnell ‘ne Runde surfen in Peniche)

13.07.2010
Aus aller Welt

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Das war`s!

aus mini_icon_blogname SA-Clash

Die Highlights der WM in Bildern**

Zwei Tage vor WM-Beginn: Südafrika kommt in Stimmung & der Vuvuzela-Wahnsinn beginnt

Ein Tag vor WM: Zwei Finnen, die mitsamt ihren Skiern von Finnland, quer durch Afrika, und bis runter ans Kap in diesem verrosteten Merc gefahren sind, kommen gerade noch rechtzeitig an.

Die Westkap-Premierministerin Helen Zille und US-Rapper R Kelly eröffnen die WM-Feierlichkeiten in Kapstadt – genau von dem Balkon aus, von dem Nelson Mandela seine legendäre Rede gehalten hat als er 1990  aus dem Gefängnis entlassen wurde

Zur WM-Eröffnung in Kapstadt findet eine traditionalle “Kaapse Kloopse”-Karnavalsparade statt. Normalerweise findet sie immer am 2. Januar statt, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Fans-Parks sind voll. Südafrikaner jeden kulturellen Backgrounds feiern zusammen.

Fans in Port Elizabeth heißen WM-Gäste willkommen: “This is blasphemy. This is madness. This is Africa.”

Auch in dem kleinen Ortweiter lesen

07.07.2010
Aus aller Welt

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Ghana tried its best

aus mini_icon_blogname Talk of the Township

I didn’t watch the games since Bafana Bafana didn’t win the battle. But
I did watch Uruguay when it was playing with Ghana and that was most
wonderful, fantastic.

The game was a great game anyway even though they
didn’t make it. Even though Ghana and Uruguay had the same goals till
the end of the game. But I’m so pleased with Ghana because they tried
the best. Also I saw how people in my community and everywhere supported
Ghana. It was great to see the whole community supporting one team.

I was asking myself what went wrong. How do they do such a thing after so
many years not doing that. But I soon got an answer that we had been
looking for. And that was that Ghana is in Africa and also it was the
only team… weiter lesen

16.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ausgespielt!

aus mini_icon_blogname Männer mit Spielplan

In meiner mehr als nur politischen Jugend las ich einmal einen im Endeffekt sehr suggestiven Roman, der zur Zeit des Kapp-Putsches spielte und von der Entstehung, dem Kampf und der Niederlage der Roten Ruhrarmee erzählte, und das war ein sehr dramatisches, düsteres Buch voller Endzeitstimmung, und die zwei Protagonisten, beide Kämpfer und Anführer der Roten Ruhrarmee, überlebten die ganze furchtbare Sache nur sehr, sehr knapp, um sich dann aber, im letzten Kapitel, völlig überraschend einige Zeit später bei sonnigem Wetter am Rheinufer im Düsseldorf wiederzutreffen.  Dort saßen sie dann auf einer Terasse, bestellten einen Kaffee und plauderten ein wenig, wie’s denn so geht usw. Starker Kontrast. Ganz normales Leben plötzlich. Nichts mehr von Kampf bis zum Ende, keine Roten Armeen mehr, keine Märsche auf die Zitadelle Wesel usw., stattdessen weißes Porzellan, Sonnenschein, draußen gibt’s nur Kännchen und das ganze Programm. Sehr beeindruckend.
Ganz ähnlich mein Gefühl, als zwei Tage… weiter lesen

13.03.2009
Aus aller Welt

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Waltzing, not understanding

aus mini_icon_blogname Bikini-Blog Beirut

Pamela Anderson hostet heute eine Party in Beirut, das Schicki-Großereignis, bei dem die V-V.I.P-Tickets, mit denen man ihr ganz nahe sein darf, nur 200 $ kosten.
Vorgestern wurde „Taxi Banat“, „Mädchen Taxi“ eingeführt, eine rosafarbene Taxiflotte, bei der nur Frauen am Steuer sitzen und in der nur Frauen transportiert werden. Wobei „Banat“ neben „Mädchen“ auch alle anderen unverheirateten Frauen, egal welchen Alters, bezeichnet. Als Kundenkreis will man sich an die konservativeren Damen aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten wenden, dabei nehmen diese ihre Schleier oft schon im Flugzeug nach Libanon ab und glänzen im frühlingshaften Beirut durch knallenge teure Designerkleidung und unglaublich hohe Schuhe, also eher nicht zurückhaltend.

Ein Bekannter hat gerade umgeschult und ist nun nicht mehr nur Skipper auf Miet-Yachten, sondern bietet auch „Romantic Services“ für ältere, wohlsituierte Damen aus eben diesen Arabischen Ländern an. Als Skipper hatte er die Liebesdienste noch kostenlos geleistet, da nun einige seiner… weiter lesen

31.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Schlaf und Unschlaf

aus mini_icon_blogname Der Somnambule Salon

Kostbare Lebenszeit der verehrten Leser und Leserinnen bleibt vom Somnambulen Salon unberührt und unbelästigt, weil er so unglaublich selten erscheint. Wie viel mehr davon könnten die Leser und Leserinnen doch gewinnen, wenn auch andere so wenig schreiben würden wie ich! Auch weiterhin werden wir uns in diesem Blog durch konsequentes Nicht-Bloggen allen gut gemeinten Weck- und Ordnungsrufen widersetzen, da uns die Disziplin des Bleibenlassens nun einmal in die Wiege gebloggt ist. Tagsüber sind wir gekommen um zu bleiben, nachts bleiben wir um zu lassen. Schlafwandler sind große Lassende, Profis in der Produktion von Nichts und wieder Nichts, und ihr Ehrgeiz besteht darin, dieses elegant zu steigern, dabei Hegel zustimmend, der festgestellt hat, dass im Buch der Geschichte das GLÜCK auf dessen leeren Seiten zu finden sei. Somit haben Sie bei der vorliegenden Lektüre den größten Nutzen, wenn Sie sich die Sätze als Statthalter für ein glückliches Nichts denken, behelfsweise als ein seidenes Negligé, mit dem… weiter lesen