25.05.2012
Medien

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Ocampo Misleads UN Security Council on Saif Al Islam Gaddafi’s Detention

aus mini_icon_blogname Netizen Journalism and the New News

On Wednesday, May 16, Luis Moreno-Ocampo, the Chief Prosecutor of the International Criminal Court (ICC) made his 3rd report to the UN Security Council on the action of the ICC on the referral under UN Security Council Resolution 1970.(1) Much of Ocampo’s report was about the actions of the ICC on issues related to the detention of Saif Al Islam Gaddafi.

The report, however, failed to mention important aspects of the case. Instead it substituted the views of the National Transitional Council (NTC) of Libya in place of the actions and determinations of the ICC, giving the UN Security Council a false picture of the situation that exists regarding Saif Al Islam Gaddafi’s detention.

According to the reports by the ICC Registry and the Office of the Public Council for the Defence (OPCD), Saif Al Islam Gaddafi has been held mostly incommunicado and denied access to a lawyer by his… weiter lesen

24.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Nuxa oder: Der Philosoph ist der Gärtner

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Baku. Sheki liegt im Nord-Westen-Aserbaidschans, nahe der Grenzen zu Dagestan (Russland) und Georgien. Im Mittelalter hatte die Stadt viele Namen, wie Sheke, Sheki, Shaka, Shakki, Shakne, Shaken, Shakkan und Shekin, bis 1968 Nuxa. Die Besonderheit liegt darin, daß in dieser Region viele Menschen mit leuchtend blauen Augen leben. Eigentlich ungewöhnlich für diese Region.

 

Mich hatte es in diese Südkaukasische Region getrieben nachdem ich mit Aysel Teymurzade, zugegeben eher unfreiwillig, am Tag nach dem Euro-Liederfestival von Moskau nach Baku flog. … Wir wurden von hunderten fahnenschwingender Fans am Flughafen empfangen. Der eigentliche Star in diesem Azal-Flugzeug, der vielleicht weltbeste Landschaftsarchitekt Raimund Herms, verließ den Flughafen mit mir gemeinsam unerkannt an der sogenannten VIP-Meute vorbei, um unseren interessanten Aufgaben, der ganzheitlichen Anpflanzung von organischen Gärten nachzugehen.

Die Reise führte uns auch in die südkaukasische Stadt Scheki. Im 1. Jahrhundert war Scheki eine der größten Städte Albanias. Der Haupttempel der Albani… weiter lesen

24.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Manfred Butzmann

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Die Stadt Cottbus richtet die große Retrospektive für den Maler und Grafiker Manfred Butzmann im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus aus. “Die ganze Heimatkunde”. 12. Mai-19. August 2012.

Einzeltrinker am Stehtisch (in der “Molle”), 2. März 2005, Tagebuch 225, blauer Fineliner, Aquarell, 25,9 x 16,7 cm (Ausschnitt)

Eingeschlafen in der “Molle”, 31. März 2004, Tagebuch 2009, schwarzer Fineliner, Aquarell, 21,8 x 16,5 cm

Gabi an der Musicbox (in der “Molle”), 1. Januar 2005, Tagebuch 224, schwarzer Fineliner, Aquarell, 23,8 x 17,4 cm

Heinz, der Schornsteinfegermeister, kommt zum Jahrhundertsilvester in seiner Berufskleidung in die “Molle”, 31. Dezember 1999, Tagebuch 127, Fineliner, Aquarell, 21,4 x 13,5 cm

Paar an der Musicbox (in der “Molle”), 6. Januar 2005, Tagebuch 224, schwarzer Fineliner, Aquarell, 23,8 x 17,8 cm

Neben den feinen Zeichnungen stehen eine Reihe lesenswerter Kurztexte von Bekannten und Freunden, die Butzmann im Laufe der Jahre in die Molle gelockt… weiter lesen

24.05.2012
Aus aller Welt

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Bekanntester NL-Uhu tot

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Uhu-Promi tot

Uhu-Promi tot

Einer der beiden Uhus, denen via der Website von Stadsbosbeheer per Web-Kamera gefolgt werden konnte, ist gestorben. Es soll sich um den bekanntesten Uhu der Niederlande gehandelt haben. Schade doch. Er starb bei Winterswijk an der deutschen Grenze. Jetzt will die Landwirtschafts-Uni in Wageningen herausfinden, ob es ein Männchen oder ein Weibchen war. 100.000e Niederländer hatten sich den Uhu-Promi regelmäßig angeschaut. Quoten, von denen Thomas Gottschalk geträumt hätte…

24.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (494): Corinna Harfouch und der ZDF-Krimi “Schmidt & Schwarz”

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Eigentlich sollte an dieser Stelle ein offener Brief an Corinna Harfouch erscheinen. Darin (…) wäre es um die Frage gegangen, wie man als Corinna Harfouch in einen solchen Film hineingerät, ein neunzigminütiges Wachkoma, ohne Charme, ohne Tempo, ohne Dramaturgie, mit den vielleicht peinlichsten Dialogszenen, die das an peinlichen Dialogen nicht gerade arme ZDF-Fernsehen je zuwege gebracht hat. (…)

Wie, wäre also der Gedanke gewesen, ist die rundum verehrte für rundweg grauenhafte neunzig Fernsehminuten zu einer Knallcharge des Krimigenres geworden?

(…) Ja, man war unsicher, ob es tatsächlich so schrecklich ist, was man da sieht. Ob Sätze wie “Knutscht mich grad n Elch?” oder “Sie sehen aus wie mein erster Teddy” tatsächlich so unsäglich blöde sind, dass ein Mario Barth sie nicht in den Mund nähme. (…) Ob es nicht auf beispiellose Weise schäbig ist, dieselben Stadtaufnahmen nicht ein-, sondern gleich dreimal zu zeigen (Spreeufer, Schwenk, Fernsehturm); ob es nicht als Bloßstellung von Frauen gelten muss, wenn eine Kommissarin zu dämlich ist, ihre eigene Autotür zu öffnen oder wenn ein männlicher Kollege sie mit einem Schokodessert ruhigstellen kann.

Wir haben uns bei einer Person unseres Vertrauens, die jedweder herablassender Kritikerattitüde unverdächtlich und Rosamunde-Pilcher-gestählt ist, rückversichert. Und bestätigt gefunden, dass es so schrecklich ist, wie wir meinen und eigentlich an der Zeit für den offenen Brief: “Liebe Kollegen aus Mainz, Glückwunsch, es ist Ihnen gelungen, eine der profiliertesten Darstellerinnen des Landes in ein Szenario zu verstricken, gegen das sich Baumarkt-Werbung ausnimmt wie Nouvelle Vague.”

(…)Wir schrieben den Brief aber nicht, behielten die beschämende Sache für sich, bewahren aber die DVD sorgsam auf, in Hinblick auf mögliche Feinde, die man, unter dem Vorwand, es ginge um Corinna Harfouch, vor den Fernseher locken würde, um sie anschließend in die Verzweiflung zu treiben.”

(Daniel Haas in der FAZ über den ZDF-Fernsehfilm “Schmidt & Schwarz” mit Corinna Harfouch und Michael Gwisdek)

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24.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Accordion Mystery

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Theater am Rand

Kultur-Blind-Date einiger Prinzenbadlerinnen in Zäckericker Loose – und zwar nicht in der dortigen  Badeanstalt, wie es die Zusammensetzung der Kulturgruppe vielleicht vermuten ließe, sondern direkt an der Oder im “Theater am Rand”.

Die Bühne im "Theater am Rand"

Dieser Ort ist schon ein besonderer – nicht nur, aber auch wegen seiner Theateraufführungen. Gespielt wurde am letzten Wochenende “Accordion Mystery”. Erzählt wird die Geschichte aus E. Annie Proulx‘ Meisterwerk “Das grüne Akkordeon” – eines kleinen grünen Knopf-Akkordeons und dessen wechselnde Besitzer. Von Hand zu Hand spielt sich das Musikinstrument. Die Lebenswege ihrer Besitzer beeinflussen und werden beeinflusst durch den Weg des Instruments. Aber es ist auch die Geschichte Amerikas, die erzählt wird, die Geschichte der nach Westen ziehenden Einwanderer und ihrer jeweiligen Kultur. Verwoben mit den Tönen, Akkorden, Tempi und Rhythmen des Lebens.

Tobias… weiter lesen

23.05.2012
Aus aller Welt

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The Rise and Rise of Marta Minujín

aus mini_icon_blogname Latin@rama

von Maggie Thieme

Mit einer lang erwarteten Retrospektive feierte das Malba (Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires) in Buenos Aires 2010/2011 die Künstlerin Marta Minujín (*1943), „den argentinischen Andy Warhol“. Gezeigt wurden bekannte und weniger bekannte Werke, Rekonstruktionen von zerstörten Installationen und einmaligen Aktionen, Pläne der nicht verwirklichten Arbeiten, Skulpturen und Filme aus dem Zeitraum von 1959 bis 1989. Die neben Eva Perón als berühmteste Argentinierin geltende Minujín ist noch heute künstlerisch aktiv und kombiniert ihr öffentliches Auftreten stets stylish, aber anders als ehemals Evita, mit mehr als einem Hauch parodistischer Selbstdarstellung.


Eine Kontextualisierung fällt schwer. Bekannt für ihre Überzeugung, dass alles Kunst sei, sprengt Minujíns überbordendes Œuvre jede Schublade. Und doch stünde Marta Minujín für drei Konstanten, meint Viktoria Noorthoorn, die Kuratorin der Ausstellung: „Die Fähigkeit zur ständigen Neudefinition ihrer Kunst, wie auch die Befähigung, in weltweiten Bezügen… weiter lesen

23.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Ach du weiße Kuh!

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Wat’n dit??? An einem der Ausgänge der U-Bahn am Kottbusser Tor verweilt seit ein paar Tagen eine gesprühte weiße Kuh. Groß ist sie. Was sie dort macht? Keine Ahnung…da ist weit und breit kein Grün zum Fressen zu sehen.

Hiermit ist mir die unauffällige Überleitung gelungen…wo wir schonmal beim Thema sind: Ich fahre ein paar Tage raus auf’s Land und gehe mir mal die Kühe anschauen und werde dementsprechend nicht bloggen. Und dann fahre ich noch nach Bremen und mache dort eine kleine Fotoausstellung – mehr dazu im nächsten Artikel hier im Blog.

Na dann bis bald…versprochen, ich bringe Streetart-Fotos aus Bremen mit.

23.05.2012
Aus aller Welt

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Tittenbonus

aus mini_icon_blogname Manhattan Media

Eine gewisse Komik hat es schon, aus der Ferne zu beobachten, was daheim so abläuft. Erst setzt Berlin seinen neuen Flughafen in den Sand — wo soll ich eigentlich demnächst landen, auf dem Kaiserdamm? Adlershof? —, dann zerlegt sich die Linke entlang der Pärchenlinie, und nun erklärt ein Pirat namens Gerwald Claus-Brunner, er wolle keinen Tittenbonus für Abgeordnete. Tittenbonus! Ich möchte dem jungen Mann nicht zu nahe treten, aber seinen Fotos nach zu schließen hat er selber mächtig dicke Titten. Ist übrigens nicht ungewöhnlich bei Männern: In einer Episode von Seinfeld trägt Frank Constanza, der Vater von George, einen Bro, einen BH für Männer, entwickelt von Cosmo Kramer. Bilde ich mir das nur ein, oder sind es immer die Männer, die nix vor die Flinte kriegen, die solche Bemerkungen machen? Hier ist ein Tipp, Brunner: Specke deine Titten ab, dann klappt es auch mit den Mädels, und dann brauchst du… weiter lesen

22.05.2012
Medien

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Photo Guide Mai

aus mini_icon_blogname Photo Guide

Der Photoguide im Monat Mai, mit Larry Clark, Stan Douglas und Anders Petersen und anderen:

Untitled 1972  © Courtesy of Larry Clark. Luhring Augustine, New York. Simon Lee Gallery, London.Der grossartige Larry Clark ist ab 26 Mai bei C/O Berlin zu sehen.

“A Blind Spot” ausgewählt von Catherine David und präsentiert während des Berlin Documentary Forum 2  im HKW Berlin ab 31.05. hier Joachim Koester, The Barker Ranch, 2008, courtesy Jan Mot, Brüssel

Männer vertreiben sich die Zeit im Al Zahawi Café, Baghdad 2003 courtesy Bruno Stevens. Das Foto wird in einer Christie’s Foto-Auktion versteigert um die Familie des in Libyen getöteten Fotografen Anton Hammerl zu unterstützen.

Nordkoreanische Arbeiter bei einer Pause, Pyongyang 2012 courtesy Pedro Ugarte, aus der The Guardian Serie : From the Agencies

Rebellen drängen in ein Haus mit Regierungstruppen,Misrata 2011 courtesy Andre Liohn/ EPA. Andre Liohn erhielt… weiter lesen

22.05.2012
Aus aller Welt

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NHM – WEISS DANIEL SPOERRI, UM WAS ES AUF DER ERDE GEHT?

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

Ich bin dem Künstler zum ersten Mal bei einer Hochzeit auf einem Schloss in der Steiermark begegnet. Als das Tanzgelage bereits in vollem Gang war, zog er für das Brautpaar einen einzelnen roten Kinderschuh aus der Sakkotasche. Dabei war dem Mann an jeder seiner Fasern anzumerken, dass es sich von dem ärmlichen Objekt, das er eigenhändig präpariert und signiert hatte, weit schwerer trennte als die anderen Gäste von ihren sündteuren Hochzeitsgeschenken.

Sie verstehen jetzt vielleicht: Wir haben es bei Daniel Spoerri mit einem großen Sammler zu tun haben, einem Grandseigneur der Archive. Sein Zuzug nach Österreich und die Eröffnung seines Ausstellungshauses und Esslokals in Hadersdorf am Kamp 2009 gehört zu den glücklichsten Gewinnen, die die österreichische Kunstszene in den letzten Jahren zu verbuchen hatte.

 

Der Anthropologin Margit Berner ist es zu verdanken, dass man im prachtvollen Wiener Naturhistorischen Museums (NHM) auf die Idee verfiel, diesen Ausnahmekünstler… weiter lesen

21.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Greuro

aus mini_icon_blogname Wortistik

Grexit hatten wir hier ja schon, den inzwischen sehr intensiv diskutierten Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Wobei es mehr und mehr danach aussieht, dass alle außer den Griechen sich das wünschen würden – und dabei übersehen, dass man die Griechen eben nicht aus der Eurozone herauswerfen will, und dabei ebenfalls unterschätzen, wie sehr sich die Griechen dagegen stemmen, den Euro aufzugeben.

Neu hingegen ist der Begriff für eine Parallelwährung, die sich die Griechen zulegen könnten, ohne aus dem Euro auszusteigen. Für den Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer wäre der passende Begriff “Geuro”, viele Kommentatoren heute reden aber lieber vom “Greuro”. Zum einen natürlich, weil es in der Wortbildung zum “Grexit” passt, zum anderen vielleicht auch, weil man im Falle eines unordentlichen Einstiegs in das Parallelwährungs-Szenario schnell einem anderen Land den Geuro zuerkennen müsste: Deutschland natürlich, bzw. dem “German Euro”.

Ich halte Greuro aus beiden Gründen für das bessere… weiter lesen

21.05.2012
Medien

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Bee Gees tot!

aus mini_icon_blogname Meistersteins Doppel-Pack
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21.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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21. Mai 2012

aus mini_icon_blogname November 07

Rei hatte Geburtstag. Der Clubchef ist 39 geworden.

Im “Golden Gate” achtet man das Rauchverbot.

Ich dachte immer, hier wäre das Melancholie 2 gewesen.

 

 

 

18.05.2012
Medien

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Tod eines Anrachisten

aus mini_icon_blogname Das Blogwart-Tagebuch

“Elf Kugeln beendeten am 16. Mai 1933 das Leben von Heinrich Goldberg. Im Staub eines schmalen Pfades verblutete der deutsch-jüdische Anarchist in der Nähe eines kleinen Weilers in der Dominikanischen Republik, knapp 53 Jahre nach seiner Geburt. Den Mord haben vermutlich Lokalpolltiker mit Billigung des Diktators Rafael Trujillo organisiert. Das Verbrechen ist bis heute ungesühnt.”

Hans Ulrich Dillmann über Leben und Sterben des Heinrich Goldberg alias Filareto Kavernido

18.05.2012
Politik & Wirtschaft

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Vorschau: Cosmo TV über das Zusammenleben nach der Gewalt der Salafisten in Bonn

aus mini_icon_blogname Sauerländische Erzählungen.

Am Sonntag den 20 Mai berichtet die  WDR-Sendung  Cosmo TV

http://www.wdr.de/tv/cosmotv/sendungsbeitraege/2012/0520/pronrw_salafisten.jsp

über die Auswirkungen der Gewalteskalation seitens der Salafisten berichtet.

 

Wann: Sonntag 20. Mai, WDR Fernsehen, 16 Uhr bis 16:30 Uhr

18.05.2012
Aus aller Welt

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Fernsehnachrichten als Seniorenveranstaltung. Lässt sich das ändern? Diskutiert mit!

aus mini_icon_blogname Arabesken

 

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Die Zahl haut mich jedes Mal wieder um. Das Durchschnittsalter der Zuschauer der österreichischen Hauptnachrichten ZIB 1 beträgt über 60 Jahre. Das ist allerdings kein österreichisches Problem.

ZDF  „heute“ arbeitet an dem gleichen Problem und die ARD „tagesschau“ haben ebenfalls einen hohen Altersschnitt. Auch in der Schweiz wird das Problem der “Tageschau als Seniorenclub” diskutiert.

Ich empfinde das als eine große Katastrophe, dass jüngere Menschen offensichtlich kaum Nachrichten im Fernsehen anschauen. Die einfachste Antwort darauf, die ich immer wieder zu hören bekomme ist, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren. Meine Erfahrung ist, dass das so nicht stimmt.

 

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Wenn ich mir bespielsweise die Statistik meines Facebook-Accounts mit etwas mehr als 13.700 Fans ansehe:  Dort geht es nicht nur um Politik, sondern auch noch um Auslandsberichterstattung, die nach Meinung viele Chefredakteure ein Muss, aber doch eher nebensächlich ist.

 

Ich… weiter lesen

17.05.2012
Politik & Wirtschaft

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Endangered Species

aus mini_icon_blogname Oy Vey Berlin

It was father’s day, so naturally I spoiled myself. Half day in the Spielplatz with Maya, and another half at a farm 30 kilometers from Berlin. I think I heard the word “Aba” (father, in Hebrew) at least 500 times today. “Aba I want an ice cream”, “aba I want on the trampoline”, “aba I want on your shoulders”, “aba I want to listen to Connie”. As I said, it was father’s day.

We drove to the farm with a couple of friends who we really like. We actually love them, not just like. Since it was 30 miles from Berlin, it was obviously decorated with some Nazis. They weren’t a lot, but those who were there made sure to pock a look into me, to make sure that they were thinking that I am crossing a territory that I don’t belong to, and it will be better for all… weiter lesen

17.05.2012
Aus aller Welt

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Das humanitäre Elend in Kivu: Ein Überblick

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Die humanitäre Koordinationsstelle der Vereinten Nationen (OCHA) hat in einer Reihe von Berichten die neuesten Daten zur humanitären Situation der kongolesischen Bevölkerung zusammengetragen – vor allem in den wieder von Krieg betroffenen Kivu-Provinzen, aber auch anderswo. Möglich wurde dieser Überblick dadurch, dass der OCHA-Chef für den Kongo die Kivu-Provinzen besuchte und daher die lokalen Stellen sich besondere Mühe gaben, die bestehenden Informationen zusammenzutragen und zu vervollständigen. Daraus ergeben sich einige erschütternde Erkenntnisse.
— Die Welle neuer Fluchtbewegungen und Vertreibungen in Nord-Kivu geht über die von Medien gemeldeten Flüchtlingsströme an den Stadtrand von Goma sowie über die Grenzen nach Ruanda und Uganda hinaus. Im Urwalddistrikt Walikale, der größtenteils unter Kontrolle entweder der ruandischen FDLR-Miliz oder lokaler kongolesischer Milizen steht, sind zahlreiche Dörfer nahezu leer: 70 Prozent der Bevölkerung von Binyampuri, Bitumbi, Brazza, Kasuka, Kibua, Kitika, Mera, Ndorumo, Nsindo, Rubonga, Ruvungi und Tchobu seien in den Busch geflohen. Weitere befänden sich… weiter lesen

17.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Hairzog

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert munter in nordöstlicher Richtung.
***

Dieses Foto schickte uns der Künstler Peter Loyd Grosse: »schönen grusz aus friesland.« Hairzlichen Dank, Peter.


Coiffeur Hairzog aus Zürich, Foto: Peter Loyd Grosse

(BK / JS)

15.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Kairo-Virus 148

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

“…die Pyramiden Ägyptens schaukeln mit dem Ganzen und in sich. Selbst die Beständigkeit ist bloß ein verlangsamtes Schaukeln.” (Michel de Montaigne)

 

 

3  franz. Poller in der Stunde zwischen Hund und Wolf

 

 

Im Verlag Association A haben Peter Birke und Max Henninger 12 Beiträge aus “Sozial.Geschichte Online” veröffentlicht, u.a. von Karl Heinz Roth, Kristin Carls und Silvia Federici, die sich mit den “Krisen-Protesten” weltweit befassen. Das beginnt mit einem Beitrag von Helmut Dietrich über “Die tunesische Revolte als Fanal”. Andere Autoren der Aufsatzsammlung thematisieren die Proteste in Griechenland, Spanien, Deutschland und den USA sowie die zweite Generation der Bauernarbeiterinnen im heutigen China.

Daneben sind in der letzten Zeit noch mehrere “Sonderhefte” erschienen, die sich mit den Arabischen Aufständen – ein Jahr danach – befassen:

Z.B. von der “Zeitschrift für den Orient – Zenith” – “Was vom Arabischen Frühling bleibt”, ferner von  der Le Monde Diplomatique, vom… weiter lesen

15.05.2012
Medien

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taz-zahl-ich: Einnahmen im April

aus mini_icon_blogname taz Hausblog

Die Einnahmen über taz-zahl-ich lagen im Monat April 2012 bei 3.770,93 Euro!

Schön ist, dass die regelmäßigen Zahlungen weiter ansteigen, und zwar von 1.737, 20 Euro auf 1.902,34 Euro monatlich. Warum das so wichtig für uns ist und wie die Verteilung der Zahlungsbeträge aussieht, haben wir im Beitrag über die Einnahmen im März erzählt.

Die Höhe der einmaligen Zahlungen lag im April insgesamt bei 1.868,59 Euro, das sind ca. 120 Euro weniger als im März. Es kam über alle Zahlungswege – außer bei den regelmäßigen Zahlungen und Paypal – weniger rein als im Vormonat. Bei den Direktüberweisungen waren es 86 Euro weniger, bei den Lastschriften 52 Euro, bei Kreditkartenzahlungen 39 Euro und bei den Handyzahlungen 3 Euro. Über Paypal sind dafür 280,85 Euro, 109 Euro mehr als im Vormonat eingegangen.

Auffällig ist, dass die Zahlungen bei flattr kontinuierlich nachlassen. Wir haben bereits bei flattr nach der Entwicklung der sonstigen… weiter lesen

12.05.2012
Medien

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RegieNewz: Respect. Just a little bit.

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

“Deshalb fordern wir angemessene Bezahlung. Umsonst geht nicht mehr. Schon gar nicht für milliardenschwere Sender und börsennotierte Großkonzerne. Und wir wollen Respekt. “

Das Prekäre reicht weit. Tief hinein in die Gesellschaft. Und macht zunehmend frieren. Überall wird diskutiert, aber nicht “Wie wollen wir leben?”, sondern “Wie können wir leben?” Und wovon? Das ist das eine. Das andere ist, wenn sie dich nicht mehr so arbeiten lassen, wie Du es  als angeblich Freier, Selbstständiger brauchst, um ein Werk abzuliefern, das Deinen Atem hat, das in Deinen Farben, Bildern und Worten zum Publikum spricht. … weiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Bekommt Tex Rubinowitz den Wolfgang Koeppen Preis?

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

FRAGEN SIE JOACHIM LOTTMANN
„Bekommt Tex Rubinowitz in diesem Jahr den Wolfgang Koeppen Preis?“ L.K. Bennett, Klagenfurt (in Kärnten).
Antwort: Der deutsch-österreichische Schriftsteller, sing-a-song-writer, Performance-Punk-Künstler und Karikaturist Tex Rubinowitz hat gewiß das Potential, den anerkannten Wolfgang Koeppen Preis der Stadt Greifswald zugesprochen zu bekommen. Leider bin ich jedoch verpflichtet, bis zum 15. Mai darüber Stillschweigen zu bewahren.
„Was halten Sie vom wenig bekannten Werk der Autorin Lydia Mischkulnig? Hätte sie nicht den Wolfgang Koeppen Preis verdient, und wenn nicht, warum?“ Hugo Meisl, Wien 14. Bezirk (Hütteldorf).
Antwort: Hierauf gebe ich dieselbe Antwort wie auf die Frage nach Tex Rubinowitz. Ich bitte um Verständnis. Ich bin nicht mehr der Jüngste, habe die Fünfzig unlängst überschritten und kann nicht mehr jede Frage individuell retournieren.
„Haben Sie in Ihrer Jugend den Lübecker Romancier Thomas Mann gelesen?“ Michaela Kors, Arnsberg bei Zürich.
Antwort: Natürlich habe ich beide Manns… weiter lesen

06.05.2012
Aus aller Welt

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Spuren von großer Schönheit

aus mini_icon_blogname Beau Rivage

Genf ist die Stadt der ephemeren Schönheiten. Tunnelschönheiten wie die Passage unterm Hochhaus in Servette. Oder die Kleinkunst im CERN. Schönheit ex negativo. Seit einer Woche ist die Physikergemeinde in Aufregung, weil nach der von Direktor Heuer geschickt inszenierten Quasi-Offenbarung des Ur-Partikels (Higgs-Bosom) zur Weihnachtszeit nun erneut Zerfallserscheinungen auf die Anwesenheit von ETWAS hinweisen: Ein Baryon hinterlässt Spuren im Teilchenbeschleuniger tief unter der Erdoberfläche. Gezeigt wird immer das gleiche Foto: Der attraktive Detektor, der die Unregelmäßigkeiten analysiert hat. Das Baryon besteht aus zwei schweren und einem leichten Quark und entzieht sich damit per definitionem jeder Erscheinungsweise außer der experimentellen. Die großartige Zeitschrift Ohrenkuss wird sich übrigens in Kürze auch bei Quarks & Co vorstellen. Thema ist Leben mit und ohne Down-Syndrom.

05.05.2012
Medien

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Avaaz? Ach was!?

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Vor zwei Tagen erreichte mich – wie sicherlich sehr viele andere auch – ein Aufruf von Avaaz:

Gesendet: Donnerstag, 03. Mai 2012 um 18:18 Uhr
Von: “Ricken Patel – Avaaz.org”
Betreff: Dringend – massiver Angriff auf Avaaz!

Da sich diese ominöse Organisation inzwischen auch in Syrien massiv und unfreundlich eingemischt hat, nahm ich mir das Recht, auf den Bettelbrief zu antworten. Was ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Hallo!

Ich weiß zwar nicht, wo diese Mail landet, wenn sie an [avaaz@avaaz.org] gesendet wird, möchte den aktuellen Aufruf aber nicht unbeantwortet lassen.

Ihr berichtet von einem massiven Angriff auf Avaaz - und tut so, als würdet Ihr nicht wissen, wer dahinter steht und warum.

Vielleicht solltet Ihr einmal in den Spiegel schauen, Euch an die eigene Nase fassen und Euch überlegen, ob Euer Verhalten tatsächlich im Sinne einer friedlichen Zukunft FÜR ALLE ist (was ich gegenwärtig ausgesprochen bezweifle!). Eure Hintergründe,

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03.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Aus der Welt der Mode VI

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Auf unsere Äußerungen zum Thema Mode erhalten wir hier immer Hunderte Zuschriften. “Vielen Dank für Eure tollen Tipps”, beginnt die typische Rückmeldung, “aber ich hätte da mal eine direkte Frage:” Häufiges Thema ist, wie man erkennen kann, ob einem ein bestimmtes Kleidungsstück aus der Reklame gut stehen würde oder nicht.

Hier mal eine Faustregel: Wenn es bei einem Fotomodell auf einem arrangierten und hinterher noch ausgiebig nachbearbeiteten Foto doof aussieht – dann glaub’ nicht, dass es bei Dir gut aussehen könnte. Jetzt mal ehrlich C&A: Was soll die Aktion? Das irgendwie zu knappe Unterteil und das irgendwie unentschlossen die Brüste plattmachende und zu den Seiten auseinanderdriftende Oberteil und die direkt aus dem Handarbeitsladen von Frau Krause gekauften Ohrringe (“Sie können das tragen, Frau Möhringer!”) vor allem aber dieser Bauchbinder! Was soll der uns sagen? “Noch zehn Zentimeter länger und dann frisst mich die Hexe.” Oder: “Für mich reicht es gerade… weiter lesen

03.05.2012
Politik & Wirtschaft

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Am 5. Mai ist Hanftag

aus mini_icon_blogname Drogerie

Wir schreiben das Jahr 2012 und Cannabis ist noch immer nicht legalisiert – Grund genug einen neuen Hanftag in Berlin stattfinden zu lassen.

Der Global Marihuana March ist seit 1999 weltweit eine Institution. In Berlin heißt der Global Marihuana March seit vier Jahren „Hanftag“. Der vierte Hanftag lockt daher mit dem anti-prohibitionistischen wie anti-apokalyptischen Demonstrationsmotto „davon geht die Welt nicht unter“.

Das Zara Leander Zitat will die Demonstration jedoch nicht (nur) auf die allgemeine Weltuntergangsstimmung 2012 bezogen wissen. Vielmehr spielt der Hanftag auf die irrationalen Ängste mancher Menschen vor einer Cannabislegalisierung an. Vor der kontrollierte Freigabe der Pflanze Hanf zur medizinischen wie zur vergnüglichen und entspannenden Anwendung muss sich niemand fürchten!

Wenn sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Youtube in Sachen Hanf vollkommen unwissenschaftlich outet, die Suchtstoffkommission (CND) der UNO in Wien tagt und dennoch nichts Vernünftiges… weiter lesen

03.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Entwicklungshilfe für den Kiez

aus mini_icon_blogname M29 Kreuzberg

34 Quartiersmanagementgebiete gibt es in Berlin. 11 Quartiersmanagements allein in Neukölln. 11 Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf.

 

Die QMs sollen Anlaufstellen in den Kiezen sein, sie sollen Bürgerengagement ermöglichen und fördern, sie sollen mit den Anwohnern zusammen Probleme im Kiez erkennen, diskutieren und Lösungen finden, sie sollen Projekte fördern, Akteure im Kiez vernetzen, Bürger und Verwaltungen zusammenbringen und erreichen, dass sich möglichst viele mit ihrem Kiez auseinandersetzen. Weil jeder Kiez anders ist, sollen sich die Verwaltungen am Sozialraum orientieren und den Kiez zusammen mit den Anwohnern verändern.

 

Es ist eine große Vision mit vielen Baustellen, die da Wirklichkeit werden soll. Seit einigen Jahren sind die Quartiersmanagements am Werk. Wo stehen sie heute? Wie gehen bürgerschaftliches Engagement und QM-Strukturen zusammen? Wer engagiert sich da überhaupt? Welche Probleme gibt zwischen Anwohnern und QMs und wo zeigen sich positive Entwicklungen?

 

Mit diesen Fragen hat sich Sebastian Homer in seiner Diplomarbeit auseinandergesetzt.… weiter lesen

16.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Wer war schlimmer: Charlie Chaplin oder Adolf Hitler?

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

(aus meinem aktuellen Lieblingstumblr: Least Helpful: Daily Dispatches from the Internet’s Worst Reviewers)

30.03.2012
Medien

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stARTconference: Kunst und Kultur trifft auf Social Media

aus mini_icon_blogname Wir Wollen Wenig Aber Von Vielen

Die stARTconference ist die führende deutschsprachige Konferenz an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Social Media und findet dieses Jahr am 14./15. Juni in Duisburg statt. Sie fragt nach strategischen Konzepten für den Einsatz von Social Media im Kunst- und Kulturbereich und beschäftigt sich mit den Entwicklungen im mobilen Web. Unter dem Motto “Navigare!” geht sie dieses Jahr in die 4. Runde und lädt alle an Bord, um gemeinsaam auf eine Entdeckungsreise im Ocean der Möglichkeiten, auch genannt “Social Web”, zu gehen.

Auch dieses Mal möchten die Veranstalter, dass alles anders bleibt. Daher haben sie beschlossen, die gesamte Konferenz über ein Crowdfunding-Projekt finanzieren. € 25.000,- sollen unter anderem über den Vorverkauf der Tickets in den kommenden Wochen zusammenkommen, knapp € 5.000,- sind bereits geschafft. Und es wird spannend, denn:

“Gelingt es uns auf diese Weise nicht, in den nächsten 18 Tagen, die Grenze von 25.000 Euro zu erreichen, dann wird es die

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22.03.2012
Aus aller Welt

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99 Luftballons – Eine Kunstausstellung gegen Atomkraft inJapan

aus mini_icon_blogname Noch 150 Kilometer bis Fukushima

 

Die junge Künstlerin Manami N. aus Japan verarbeitet ihre Gefühle zu den Ereignisse am 11. März in einer Kunstausstellung in Berlin.

 

(Berlin) In Niigata, 300 km nördlich von Tōkyō und knapp 190 km von Fukushima, steht das größte Atomkraftwerk der Welt. Die in Berlin lebende japanische Musikerin, Manami N. ist dort aufgewachsen. Bis zu der Katastrophe am 11. März 2011 hat sie sich, wie viele Menschen in Japan, nicht mit Atomkraft beschäftigt, sie wusste nicht einmal von dem Reaktor in ihrer Heimatstadt. Erschüttert von den Ereignissen vor einem Jahr begann sie sich mit dem Thema zu beschäftigen und verarbeitete ihre Ängste, Gedanken und Gefühle zu einer audio-visuellen Performance zur Aufführung, die im Rahmen der Ausstellung und Katalogpräsentation der britischen Scherenschnittkünstlerin Charlotte McGowan-Griffin in den Räumen der Galerie fruehsorge contemporary drawings uraufgeführt wird.

 

“Ich habe realisiert, dass ich die Menschen in der betroffenen Region mit allen mir… weiter lesen

19.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Lieblingsrezept: Seitan

aus mini_icon_blogname Tischgespräch

In Südafrika, bei 35 Grad, hat Tischgespräch-Autorin Anke es mitunter nicht leicht, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Doch wenn sie an den leckeren, veganen Rollbraten vom letzten Mahl denkt, klingen die Glöckchen. Ein Rezept zum Fest.

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01.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Der Musiskant und die Musikerin

aus mini_icon_blogname jottwehdeh

Gerade habe ich mein Buch aus der Tasche gezogen, da mischen sich sanft langgezogene Töne in das Rattern der S-Bahnräder. Die Töne steigen zu einem zarten Zirpen auf und sinken herunter in eine samtige Getragenheit. Dann sind sie kaum noch zu vernehmen. Ich wende mich um. Am Ende des Abteils hat jemand eine Geige ausgepackt. Der Mann mit dunklem Brillengestell und langem, dunklem Haar, das unter einer Wollmütze hervorquillt, hat sich an das Geländer gelehnt, das den letzten Sitz von der Tür trennt. Er streicht seine Fidel. Sie kommt mir groß vor; es ist wohl eher eine Bratsche. Die Finger eilen über die Saiten und verhalten zitternd an einer Stelle, um den Bogenstrich abzuwarten. Manchmal klingt ein zweiter Ton mit. Es ist wie das „Oh“ oder „Ach“ einer teilnehmenden Zuhörerin.
Die Musik hat etwas angenehm Unaufdringliches. Ich hole mein Portemonnaie heraus. Einen Euro ist mir das wert. Ich nehme… weiter lesen

03.11.2011
Politik & Wirtschaft

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Die Schwalbach-Studie

aus mini_icon_blogname Rechercheblog

Von Martin Kaul und Sebastian Heiser

Download: Abstract “Gesellschaftsrendite der Kernenergie in Deutschland” (PDF, 100 KB)

135.000 Euro wollte das Deutsche Atomforum bezahlen für eine Studie von Joachim Schwalbach, Management-Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Doch die Studie wurde nie zu Ende geführt und nie veröffentlicht. Warum nicht? Weil schon die Zwischenergebnisse dem Auftraggeber zu kritisch waren, behauptete der Professor vor ein paar Wochen im Gespräch mit uns. Doch von der Gegenseite hieß es hinter vorgehaltener Hand: Die Zwischenergebnisse seien so unkritisch und rosarot gewesen, dass eine Veröffentlichung der Studie peinlich geworden wäre.

Inzwischen liegt uns das Abstract der Studie vor, auf deren Basis der Auftrag abgebrochen wurde. In dem Abstract heißt es, die sogenannte Gesellschaftsrendite der Kernenergie solle anhand von vier Aspekten berechnet werden: Versorgungssicherheit, CO2-Einsparung, gesellschaftliches Engagement der Kraftwerksbetreiber sowie wirtschaftlicher Nutzen, etwa durch Arbeitsplätze, Steuern und Investitionen.

Zum ersten Punkt, der Gesellschaftsrendite durch die Versorgungssicherheit, ist bereits… weiter lesen

31.10.2011
Politik & Wirtschaft

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Zurück in Berlin

aus mini_icon_blogname #Occupy Frankfurt

Ich schließe den Blog vorerst, da ich wieder zurück in Berlin bin. Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehle ich die Facebook-Seite von “Occupy Frankfurt” und die Website, auf der Ihr in der Mediengalerie auch einen Livestream und das Internet-Radio aus dem Camp findet!

Vielen Dank für’s Lesen!

20.10.2011
Medien

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Wenn die Polizei vor dem Verbrecher am Tatort ist …

aus mini_icon_blogname Open-Data

Screenshot: http://paleo.sscnet.ucla.edu/33 Straftaten eines Kriminellen in Los Angeles. Auffällig ist: Viele der Taten beging er innerhalb eines engen Umkreises (rot).

Was Wissenschaftler der Universitäten von Santa Cruz (SCU) und Los Angeles (UCLA) auf die Beine gestellt haben, erinnert vielmehr an den Science-Fiction-Streifen “Minority Report”, als an die Realität. Verbrechern das Handwerk legen, bevor die überhaupt ihre Tat begehen können – so die Idee eines Forschungsprojekts. Um das zu realisieren brauchte es jedoch weder Steven Spielberg noch Tom Cruise.

Ein kleines Forscherteam um die beiden Mathematiker George Mohler (Studie) und Martin Short (Simulation) arbeitete an dem Projekt. Sie werteten Datensätze der LAPD und der Polizei von Santa Cruz über Verbrechen in den letzten acht bis zehn Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Gewaltverbrechen oft nach einem bestimmten Muster auftreten.


Screenshot (2): http://paleo.sscnet.ucla.edu/

Etwa, dass kriminelle Taten auffallend oft in kriminellen Ballungszentren („Hotspots“) entstehen… weiter lesen

30.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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katzenjammer nach papstbesuch

aus mini_icon_blogname Papst-Blog

liebe schwestern und brüder,

nach dem papstbesuch, der einen auch als journalisten geradezu überrollt hat, so dass man kaum zum nachdenken kam, bin ich immer noch in gedanken, was diese reise denn nun gebracht hat – und was nicht.

nach den reaktionen meiner protestantischen freundinnen und freunde zu urteilen, war der besuch in sachen ökumene eher kontraproduktiv – sie hatten da doch sehr viel mehr erwartet.

was die katholische kirche in deutschland angeht, frage ich mich nach wie vor, was diese beiden praktisch letzten reden des papstes (beim zdk und im konzerthaus) eigentlich sollten: was hat der papst damit eigentlich erreicht, außer die katholikinnen und katholiken in deutschland zu brüskieren?

übrigens möchte ich diesen blog gerne weiter führen, da ich glaube, dieses diskussionsforum könnte, abseits des papstbesuchs und angehängt an der taz, ganz sinnvoll sein.

pax et bonum!

19.08.2011
Kultur & Unterhaltung

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Und zum Abschluss ein „Pijama“

aus mini_icon_blogname Dieta mediterránea

Pfirsich Melba, das kennt jeder. Der Nachtisch animierte Hausfrauen wie Köche zu immer neuen Kreationen auf der Basis eines Pfirsichs bzw. einer Pfirsichhälfte. Von den 60er bis weit in die 80er Jahre hinein in Spanien außerordentlich populär war der „Pijama“ (Pyjama), ein Dessert, das bei keiner Hochzeit, Kommunion oder häuslichen Festen fehlen durfte. Dabei handelte es sich einfach um einen fertig gekauften Pudding oder Flan, der auf den Teller gestürzt und mit einer Pfirsichhälfte aus dem Glas und vielleicht noch anderen Dosenfrüchten wie Ananas und mit Schlagsahne ausgarniert serviert wurde. Manchmal kam auch noch eine Scheibe Eis, ein sogenannter Corte, dazu.

Das letzte Gericht, das am 30. Juli im El Bulli serviert wurde, ist eine Destruktion des berühmten „Pfirsich Melba“, eine Hommage an die klassische französische Küche und deren Vater, Auguste Escoffier (1846 – 1935), der das Dessert 1893 für Nellie Melba erfand, als die australische Sopranistin im Londoner Covent Garden mit der… weiter lesen

06.07.2011
Kultur & Unterhaltung

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Einleitung 4: Die Grenzen der Revolution

aus mini_icon_blogname Marx und Jesus reloaded


Nichts ohne Voraussetzung
Wie wird der Alte aus dem Gang kommen, wo sich die Katze in den Schwanz beißen soll, kurz vor Ende der Einleitung zur Hegelkritik. Da nimmt er Luthers Reformation als deutsche Vorlage für eine Kulturrevolution. Da soll der nur einfach – zum inneren Glauben – befreite deutsche Protestant nun zum doppelt freien Menschen erhoben werden. Für eine solche radikale, menschliche Revolution fehle den Deutschen aber eine Art englischer oder französischer politischer Revolution. Aber nicht die menschliche Revolution versichert sich Marx, sei ein utopischer Traum, die politische. Die entscheidende Voraussetzung des deutschen Sturms auf die Bastille sei, dass das Bürgertum sich wirtschaftlich bereits durchgesetzt habe, also „alle Geld und Bildung beliebig erwerben können“. Das aber eben hat es nicht. – Da wären wir ganz nah dran an der vollen Zivilgesellschaft, rufe ich aus. Wir haben heute Geld und Bildung zuhauf, ja geradezu überschüssig und für Marx… weiter lesen

05.07.2011
Politik & Wirtschaft

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Durchmarsch für Gentechnikverbote in Europa

aus mini_icon_blogname Save Our Seeds

Queen of the day: Corinne Lepage

Die Diskussion war voller Wenns und Abers als sich das Europäische Parlament heute mit der Frage befaßte unter welchen Umständen, aus welchen Gründen und auf welcher Rechtsgrundlage die Regierungen der EU-Staaten künftig auch zugelassene Gentechnikpflanzen für den Anbau auf ihrem Hoheitsgebiet verbieten können. Doch das Abstimmungsergebnis war ein voller Erfolg für jene, die eine möglichst weitgehende Lösung wollten, die zudem gegen Klagen vor nationalen Gerichten oder auch bei der WTO unzweifelhaft abgesichert ist. Für die Berichterstatterin des Europäischen Parlamentes, Corinne Lepage und die Gentechnik-KritikerInnen aller Länder war heute in Strassbourg ein sonniger Tag. … weiter lesen

10.06.2011
Aus aller Welt

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Versteckter Kronprinz.

aus mini_icon_blogname Potomac Blues

Eigentlich war Dienstag in Washington Angela-Merkel-Tag. Der Terminkalender des US-Präsidenten schien von morgens bis abends prall mit dem Zelebrieren einer Freundschaft gefüllt: von der Begrüßung mit Salutschüssen und 4.000 fähnchenschwingenden Gästen, über Gespräche und eine gemeinsame Pressekonferenz,  bis zum abendlichen Staatsbankett mit Medaillenverleihung im Weissen Haus.

Doch zwischen den Treffen mit Merkel schafft Barack Obama es, einen anderen, momentan weniger vorzeigbaren, Gast zu empfangen: Salman bin Hamad Al Khalifa, Kronprinz von Bahrein. Der 41jährige soll eines Tages das Königreich im Persischen Golf erben. Dort schiessen Militärs seit drei Monaten in Protestkundgebungen hinein und verhaften und foltern Oppositionelle. Die USA, die in Bahrein das Hauptquartier ihrer Fünften Flotte unterhalten, schweigen auffallend laut zu der Gewalt des Regimes.

Das Treffen zwischen Präsident und Kronprinz ist nirgends angekündigt und keinE JournalistIn ist anwesend, um Fragen zu stellen. Lediglich ein Kommuniqué, das nachträglich auf der Webseite des Weissen Hauses erscheint, zeugt davon.… weiter lesen

26.05.2011
Kultur & Unterhaltung

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Eine Reise nach Nepal (1977) – 26. Pokhara

aus mini_icon_blogname Notizen aus der Online-Provinz

Als ich noch glaubte, ich würde mit den Engländern bis zum Anapurna Base Camp trekken, hatte ich mir in Pokhara nicht nur grässliche Bergsteigerstiefel, sondern auch einen großen, schweren Rucksack geliehen … weiter lesen

08.03.2011
Medien

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Aufruf zu einer positiven Lebenseinstellung

aus mini_icon_blogname Schöne Neue Welt
Das Glück mit offenen Armen empfangen (Foto: morgenroethe/photocase.com)

“Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.” Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel brachte schon Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf den Punkt, warum viele Menschen unglücklich mit ihrem Leben sind, obwohl sie es nicht sein müssten. Das liegt hauptsächlich an der eigenen Lebenseinstellung, die großen Einfluss auf unser Glücksempfinden nimmt. … weiter lesen

18.02.2011
Kultur & Unterhaltung

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Wir verabschieden uns

aus mini_icon_blogname O Sohle mio!

Unser experimentelles Blog-Projekt ist am Ende angelangt, und trotzdem gibt es noch viele spannende Geschichten, die sich erzählen ließen. In Schuhen steckt eben mehr als nur ein Fuß – auch musikalische Inspiration: Über Schuhe wurden schon viele schöne Lieder geschrieben. Zum Abschied haben wir unsere liebsten Schuh-Songs für Sie ausgewählt. Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören und dass Sie auch weiterhin die Ohren spitzen, wenn Schuhe Geschichten erzählen.

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Johanna Emge: „Dancing Barefoot“ von Patti Smith
„Ich war im letzten Sommer mit Freunden in einem Club. Es war furchtbar heiß und wir haben ausgelassen getanzt und irgendwann hat einer von uns spontan seine Schlappen abgestreift. Der Türsteher wollte ihn rauswerfen – da haben wir alle unsere Schuhe ausgezogen und barfuß weiter getanzt. ‚Dancing Barefoot‘ von Patti Smith bedeutet für mich nicht nur Freiheit für meine Füße, sondern auch Freiheit und Revolution gegen äussere Zwänge.“

I’m

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25.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Im Hotel Petul überm Lidl unter Berücksichtigung der Jasmin Revolution

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Endlich angekommen. Das Doppelbett ist komfortabel, die Matratze richtig gut. Das kleine Apartment verfügt über neben der Einbauküche sogar über eine Waschmaschine und einen Staubsauger. Die hätte ich gar nicht gebraucht.
Dafür aber gerne eine andere Schließanlage. Die hätte geholfen, eine nächtliche Stadtrundfahrt in Essen zu vermeiden. Um den Schlüssel für das Apartment zu bekommen musste ich um kurz vor zwölf am Essener Hauptbahnhof ein Taxi nach Stoppenberg nehmen, dort den elektronischen Schlüssel und ein Bier abholen und dann von Stoppenberg nach Essen-Huttrop zu Apartment fahren. Apartment über einem Lidl-Markt (;-).
Rechne ich die 22 Euro dem Apartmentpreis zu, war das Bett über dem Laden ein teurer Spaß. Zu teuer. Andererseits könnte ich dem Hotel auch den Unterhaltungswert des Gesprächs mit dem Taxifahrer gutschreiben. Ein junger Araber, der um seine Begeisterung für die Jasmin-Revolution in Tunesien keinen Hehl machte. „Saddam war ein lausiger Diktator. Aber es ist ein… weiter lesen

07.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Überholen ohne Einzuholen

aus mini_icon_blogname Bildungsblog

“Deutsche Studentinnen und Studenten zieht es immer stärker ins Ausland” heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesbildungsministeriums und des Deutschen Studentenwerks. Demnach hat sich die Zahl der Studierenden im Ausland zwischen 2000 und 2008 auf über 100.000 verdoppelt. Also allen Unkenrufen zum Trotz, dass der Bachelor die Reiselust bremst, weil die jungen Leute ihr Studium durchziehen ohne nach Ost und West zu schauen. Tatsächlich? Schaut man sich die Masse der Studierenden an, dann ist die Zahl aller  Immatrikulierten im gleichen Zeitraum parallel gewachsen. Der Anteil der Studierenden, die ins Ausland gehen, ist demnach sogar um einen Prozentpunkt gesunken, wobei die Mehrheit der Studierenden zum Zeitpunkt der Befragung noch in den alten Diplom- und Magisterstudiengängen eingeschrieben war.  Aber “Auslandsaufenthalte stagnieren”,  das ließe sich ja nicht als Erfolg verkaufen. Und erst recht nicht, würde dazu die Schlussfolgerung der Bildungsministerin passen: “Unser Auslands-Bafög und die Förderung durch Stipendien haben… weiter lesen

02.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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KRAFT DURCH FREUNDE

aus mini_icon_blogname Zeichenblog

Nach längerer Blogpause heute endlich mal wieder ein Eintrag. Ich war unterdessen allerdings nicht untätig und habe zusammen mit Ziska einen neuen Comic gemacht. Soeben ist eine erste Pressemitteilung dazu erschienen. Voila:

KRAFT DURCH FREUNDE
Unter diesem provokanten Titel parodieren sie das virtuelle Freundesammeln, den hemmungslosen Datenvampirismus im Überwachungsstaat, und den von Geilmärkten entfesselten Konsumrausch.

Der Mond hat die Menschheit schon immer fasziniert. Der leuchtende Erdumkreiser inspirierte Werwölfe, Schlafwandler, Verschwörungstheoretiker und Comiczeichner. Heisenberg meint, der Mond sei nur da, wenn jemand hinschaut. Doch ab heute ist er immer da, und zwar genau über Deinem Kopf, denn ‘Your Personal Moon’, ein kugelförmiges Ultrasmartphone, schwebt stets über seinem Besitzer und begleitet ihn überall hin. Der Moon ist der neue Trend – weg mit dem peinlichen alten iPhone!

Der Moon kann einfach alles, er ist Kamera, Telefon, Bankaccount, Musikbox, Navigator, Schlummerlicht… Klaus Dieter Freund, Eigentümer des Superkonzerns Kraft durch Freunde, landet… weiter lesen

23.09.2010
Aus aller Welt

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Die Geschichte ist noch nicht zu Ende

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

 

So wie der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands uns in jenen Zeiten irgendwann mit dem Problem der absoluten Geschichtsmüdigkeit konfrontiert haben, fühlt man sich diese Tage in Istanbul auch ziemlich ermattet vor so viel “Geschichte”.

Das Referendum vom 12. September hat praktisch nur eine wichtige Konsequenz, die auch von den Verfassern der Verfassungsreform beabsichtigt war:

Den “Kemalisten” den institutionellen Boden unter den Füssen wegzuziehen. Die Reform erlaubt der Regierung, die Richter in den obersten Gerichten größtenteils selbst zu ernennen. Die Staatsanwälte sind sowieso Beamten des Justizministeriums. Die Polizei untersteht dem Innenministerium. Die Armee kann künftig keine Angehörige mehr entlassen, ohne daß sie vor Gericht auf Wiedereinstellung klagen.

Die türkische Gesellschaft hat den Militärputsch als ein “politisches instrument” zu verachten gelernt. Das ist jedoch nicht das Verdienst dieser Regierung allein. Die türkische Linke und die Liberalen, aber auch schier breite, unpolitische Kreise haben dazu beigetragen, daß der Normalbürger denkt: Okay, ein Putsch ist nichts,… weiter lesen

24.07.2010
Politik & Wirtschaft

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Happy Hippie 2010

aus mini_icon_blogname Report vor Ort

Liebe LeserInnen, ab Montag blogge ich an dieser Stelle von der internationalen “Sommer-Uni”, die in der kommunenartigen Lebensgemeinschaft “Tamera – Heilungsbiotop I” im portugiesischen Alentejo stattfindet. Hier gibt es selbst angelegte Seen in ansonsten trockener Umgebung. Obst und Gemüse werden selbst angebaut, die Ernährung ist vegan. Wie lebt es sich so, nach den Grundsätzen von 1968 in 2010? Sind Steinkreise wirkliche energetisch zu spüren? Kann man Frieden vermitteln lernen? Ab Montag hier – wer es jetzt schon wissen will, klickt hier: http://tamera.org/index.html (ich bin vorher noch schnell ‘ne Runde surfen in Peniche)

13.07.2010
Aus aller Welt

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Das war`s!

aus mini_icon_blogname SA-Clash

Die Highlights der WM in Bildern**

Zwei Tage vor WM-Beginn: Südafrika kommt in Stimmung & der Vuvuzela-Wahnsinn beginnt

Ein Tag vor WM: Zwei Finnen, die mitsamt ihren Skiern von Finnland, quer durch Afrika, und bis runter ans Kap in diesem verrosteten Merc gefahren sind, kommen gerade noch rechtzeitig an.

Die Westkap-Premierministerin Helen Zille und US-Rapper R Kelly eröffnen die WM-Feierlichkeiten in Kapstadt – genau von dem Balkon aus, von dem Nelson Mandela seine legendäre Rede gehalten hat als er 1990  aus dem Gefängnis entlassen wurde

Zur WM-Eröffnung in Kapstadt findet eine traditionalle “Kaapse Kloopse”-Karnavalsparade statt. Normalerweise findet sie immer am 2. Januar statt, um das neue Jahr zu begrüßen.

Die Fans-Parks sind voll. Südafrikaner jeden kulturellen Backgrounds feiern zusammen.

Fans in Port Elizabeth heißen WM-Gäste willkommen: “This is blasphemy. This is madness. This is Africa.”

Auch in dem kleinen Ortweiter lesen

07.07.2010
Aus aller Welt

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Ghana tried its best

aus mini_icon_blogname Talk of the Township

I didn’t watch the games since Bafana Bafana didn’t win the battle. But
I did watch Uruguay when it was playing with Ghana and that was most
wonderful, fantastic.

The game was a great game anyway even though they
didn’t make it. Even though Ghana and Uruguay had the same goals till
the end of the game. But I’m so pleased with Ghana because they tried
the best. Also I saw how people in my community and everywhere supported
Ghana. It was great to see the whole community supporting one team.

I was asking myself what went wrong. How do they do such a thing after so
many years not doing that. But I soon got an answer that we had been
looking for. And that was that Ghana is in Africa and also it was the
only team… weiter lesen

16.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ausgespielt!

aus mini_icon_blogname Männer mit Spielplan

In meiner mehr als nur politischen Jugend las ich einmal einen im Endeffekt sehr suggestiven Roman, der zur Zeit des Kapp-Putsches spielte und von der Entstehung, dem Kampf und der Niederlage der Roten Ruhrarmee erzählte, und das war ein sehr dramatisches, düsteres Buch voller Endzeitstimmung, und die zwei Protagonisten, beide Kämpfer und Anführer der Roten Ruhrarmee, überlebten die ganze furchtbare Sache nur sehr, sehr knapp, um sich dann aber, im letzten Kapitel, völlig überraschend einige Zeit später bei sonnigem Wetter am Rheinufer im Düsseldorf wiederzutreffen.  Dort saßen sie dann auf einer Terasse, bestellten einen Kaffee und plauderten ein wenig, wie’s denn so geht usw. Starker Kontrast. Ganz normales Leben plötzlich. Nichts mehr von Kampf bis zum Ende, keine Roten Armeen mehr, keine Märsche auf die Zitadelle Wesel usw., stattdessen weißes Porzellan, Sonnenschein, draußen gibt’s nur Kännchen und das ganze Programm. Sehr beeindruckend.
Ganz ähnlich mein Gefühl, als zwei Tage… weiter lesen

13.03.2009
Aus aller Welt

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Waltzing, not understanding

aus mini_icon_blogname Bikini-Blog Beirut

Pamela Anderson hostet heute eine Party in Beirut, das Schicki-Großereignis, bei dem die V-V.I.P-Tickets, mit denen man ihr ganz nahe sein darf, nur 200 $ kosten.
Vorgestern wurde „Taxi Banat“, „Mädchen Taxi“ eingeführt, eine rosafarbene Taxiflotte, bei der nur Frauen am Steuer sitzen und in der nur Frauen transportiert werden. Wobei „Banat“ neben „Mädchen“ auch alle anderen unverheirateten Frauen, egal welchen Alters, bezeichnet. Als Kundenkreis will man sich an die konservativeren Damen aus Saudi-Arabien und den Golfstaaten wenden, dabei nehmen diese ihre Schleier oft schon im Flugzeug nach Libanon ab und glänzen im frühlingshaften Beirut durch knallenge teure Designerkleidung und unglaublich hohe Schuhe, also eher nicht zurückhaltend.

Ein Bekannter hat gerade umgeschult und ist nun nicht mehr nur Skipper auf Miet-Yachten, sondern bietet auch „Romantic Services“ für ältere, wohlsituierte Damen aus eben diesen Arabischen Ländern an. Als Skipper hatte er die Liebesdienste noch kostenlos geleistet, da nun einige seiner… weiter lesen

31.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Schlaf und Unschlaf

aus mini_icon_blogname Der Somnambule Salon

Kostbare Lebenszeit der verehrten Leser und Leserinnen bleibt vom Somnambulen Salon unberührt und unbelästigt, weil er so unglaublich selten erscheint. Wie viel mehr davon könnten die Leser und Leserinnen doch gewinnen, wenn auch andere so wenig schreiben würden wie ich! Auch weiterhin werden wir uns in diesem Blog durch konsequentes Nicht-Bloggen allen gut gemeinten Weck- und Ordnungsrufen widersetzen, da uns die Disziplin des Bleibenlassens nun einmal in die Wiege gebloggt ist. Tagsüber sind wir gekommen um zu bleiben, nachts bleiben wir um zu lassen. Schlafwandler sind große Lassende, Profis in der Produktion von Nichts und wieder Nichts, und ihr Ehrgeiz besteht darin, dieses elegant zu steigern, dabei Hegel zustimmend, der festgestellt hat, dass im Buch der Geschichte das GLÜCK auf dessen leeren Seiten zu finden sei. Somit haben Sie bei der vorliegenden Lektüre den größten Nutzen, wenn Sie sich die Sätze als Statthalter für ein glückliches Nichts denken, behelfsweise als ein seidenes Negligé, mit dem… weiter lesen