30.11.2006 von Achmed Khammas
Da die USA nicht in der Lage ist, den Irak als einheitliches Land zu befrieden, will man ihn nun in drei unabhängige Staaten teilen, da es dann ja viel einfacher ist, sich nur mit drei Dritteln herumschlagen zu müssen. Außerdem bildet die irakische Flagge das perfekte Schnittmuster dafür:
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Die eher linksgerichtete kurdische Norden = rot
Die sunnitische Mitte = weiß-grün gesprenkelt
Der schiitische Süden = schwarz
Die Sollbruchstellen des Staates waren schon 1916 von den Außenministern Syces (GB) und Picot (F) gezeichnet worden, ebenso wie auch alle anderen Grenzlinien in der gesamten Region – die seit 90 Jahren für Kriege, Vertreibungen und Stagnation mitverantwortlich sind.
Quelle: http://www.d1g.com/plogger/show/7798
27.11.2006 von Achmed Khammas
Die Reise von Papst Benedikt in die Türkei gilt weniger dem christlich-islamischen als dem christlich-christlichen Dialog – und hat schon gar nichts mit der Türkei als Staat zu tun, sondern mit der gewünschten Annäherung an die orthodoxe Kirche mit ihrem Oberhaupt Patriarch Bartholomäus I.

Nun wurde schon vor der Landung des Kurienjets bekannt, daß der Papst nach seinem Besuch der ‘blauen’ Sultan Ahmet Moschee gegenüber der Hagia Sophia plant, diese nicht mehr zu verlassen, um den Anspruch des Römischen Reichs Deutscher Nation auf das ehemalige Byzanz zu unterstreichen. Der Vatikan untersagte allerdings, die Aktion als ‘Hausbesetzung’ zu bezeichnen, denn “alle Kirchen, Moscheen und Synagogen sind Gotteshäuser – aus denen Gott auch nie ausgezogen ist.” Benedikt selbst sagte, mit seiner Aktion wolle er den Menschen nur den “Weg heim ins (Gottes-)Reich” aufzeigen.
Die Beitrittsverhandlungen der EU zur Türkei sollen anschließend ohne weitere Verzögerungen aufgenommen werden.
26.11.2006 von Achmed Khammas

Lange Lastwagen kommen schließlich auch um die Kurve!
(Mit Dank an Youssef)
25.11.2006 von Achmed Khammas
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 23. d.M. das Schächten unter strengen Auflagen erlaubt hat – der türkische Metzger Rüstem Altinküpe kämpfte seit 1995 um dieses Recht! – werden nun wohl vermehrt auch muslimische Metzger Ausnahmegenehmigungen beantragen, die es bisher problemlos nur für jüdische Rabbiner gab.
Der gemeinsame Jüdisch-Muslimische Ausschuß für Gesundheitsfragen will nun als nächsten Schritt erreichen, daß europaweit auf Schweinefleisch-Produkte ein Hinweis aufgedruckt wird, ähnlich wie er schon bei Medikamenten oder Tabakprodukten erscheint:
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Juden oder Moslem.
23.11.2006 von Achmed Khammas
Schon lange hat es Luftfahrtingenieure gewurmt, daß sie die heißen Abgase der Düsentriebwerke nicht effektiv nutzen oder wenigstens recyceln konnten. Nun bringt die ‘Turkish Airlines’ eine anatolische Innovation auf den Markt, die mit der Abwärme der Triebwerke funktioniert und zukünftig auf allen regulären Flügen angeboten werden soll.

Nach den sehr erfolgreichen Tests wartet man jetzt nur noch auf die Genehmigung der IATA, heißt es aus Ankara. Der passende Werbesong ‘Döner in the Air’ wird derzeit in den Studios aufgenommen, er besitzt eine türkische, eine deutsche und eine englische Strophe.
21.11.2006 von Achmed Khammas
Aus dem Pentagon verlautete heute, daß man sich im Irak zukünftig mit einer neuen Strategie behelfen wird: Das aufmüpfige Land soll pünktlich zu Weihnachten flächendeckend mit Jesus-Puppen bombardiert werden, die auf Knopfdruck Sätze sagen, wie „Liebe Deinen Nächsten!“ Zur Zeit werden diese Sätze noch ins Arabische übertragen, wobei großer Wert auf einen authentisch-palästinensischen Dialekt gelegt wird.

Um der gegenwärtigen Markt- und Interessenlage vor Ort zu entsprechen, explodiert jede 1.000ste Puppe unter Freisetzung weißen Phosphors (gegen eine Schrapnell-Füllung hatten christliche Gemeinden in Amerika scharf protestiert) – während in jeder 100.000sten Puppe statt dessen 500 US-$ in Bar versteckt sind.
Wie aus Bagdad verlautet, sei die neue Strategie von der irakischen Regierung emphatisch begrüßt worden.
Für unsereiner gibt es neben der (unbefüllten) Jesus-Puppe auch noch Moses (mit Stab) zu erwerben, David (samt Zwille, besonders geeignet für die ‚Besetzten Gebiete’) sowie Maria und Esther (mit Kopftüchern!), jeweils zum Stückpreis von 19,95 $… weiter lesen
19.11.2006 von Achmed Khammas
Ungeachtet aller anderslautenden Meldungen kommt der Wiederaufbau in Beirut und den übrigen Teilen des zerbombten Libanon inzwischen ohne größere Verzögerungen gut voran. Denn seitdem sich die syrische Armee aus dem Libanon zurückgezogen hat ist auch die Versorgung der einheimischen Bevölkerung mit Rotem Libanesen wieder gewährleistet.

Irgendwie erinnert mich das an die Bilder der rauchenden Schlote mit Beginn des Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit…!
17.11.2006 von Achmed Khammas
Eine weiterer Preisträger des Teheraner Wettbewerbs ist der bekannte italienische Grafiker Alessandro Gatto, über dessen Beteiligung sich dort anscheinend niemand aufgeregt hat. Warum auch. Was aber wäre wohl passiert, wenn sich jemand aus Deutschland beteiligt hätte, z.B. Moers (‘ich siitz in meinem Bonka’) oder Seyfried ?! Die hätten die Preise doch mit links abgeräumt.

Für den in einer KZ-Jacke aus Beton eingekerkerten Palästinenser hat Gatto einen Sonderpreis erhalten.
Was mich wiederum veranlaßt hat auf seiner Seite zu stöbern, wo ich alsbald eine Zeichnung fand, die einen wunderbaren Bezug zur Diskussion in den Kommentaren zu Gated Community (1) aufweist:

Möge die menschenverachtende Trennmauer zwischen den Bewohnern Palästinas und Israels bald genauso kreativ zu Fall gebracht werden!
17.11.2006 von Achmed Khammas
Das Vorleben einer derartigen Energie-Effizienz wie hier in Syrien sollte international geächtet werden.
Oder eben überall erlaubt, schließlich wird uns täglich vorgemacht: Japanische Motorräder fahren trotzdem!

Mir ist natürlich klar, daß es mit Helmen nicht ganz so einfach geht. Was aber nur daran liegt, daß es noch keine familiengerechten Gruppenhelme gibt – auf die in der 3. Welt sicherlich ein gigantischer Markt wartet!
Denke ich mir.
15.11.2006 von Achmed Khammas
Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bagdad stellt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu ortsüblichen Bedingungen ein:
Übersetzer/Dolmetscher oder Übersetzerin/Dolmetscherin
mit der Sprachkombination arabisch/deutsch
Mitarbeiter oder Mitarbeiterin für Wirtschaftsfragen
Mitarbeiter oder Mitarbeiterin für kulturelle Angelegenheiten
Vollständige Bewerbungen in deutscher Sprache (mit Anschreiben, Foto, Lebenslauf, Zeugniskopien) richten Sie bitte an:
German Embassy Baghdad, P.O.Box 2036 Jadriyah/Baghdad
oder per Email an info@bagdad.diplo.de
Bewerbungsschluss: 30. November 2006
PS.: Die Voraussetzungen und genauen Arbeitsplatzbeschreibungen können an der Botschaft direkt oder beim Auswärtigen Amt erfragt werden.