Emanzipation: taz startet Kristina-Schröder-Lesezirkel

Von Margarete Stokowski

In meiner Kolumne „Luft und Liebe“ habe ich heute angeboten, mein Rezensionsexemplar des Buchs „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ von Kristina Schröder zu verschenken. Die Idee: Die Leserin oder der Leser soll sich ein eigenes Bild von Schröders Argumentation machen können – aber ohne die Auflage zu steigern.

Bisher haben sich 25 Interessierte bei mir gemeldet, weil sie das Buch gerne lesen wollen, aber nicht kaufen möchten. Viele haben auch gleich angeboten, es nach dem Lesen an weitere Leute zu senden. So wird sich in den nächsten Wochen ein bundesweiter, halb-anonymer Lesekreis zu Schröders Buch bilden – halb-anonym, weil jede Person genau eine Adresse von einer anderen interessierten Person bekommt, um das Buch weiterzusenden. Das ist heute bereits auf der Reise nach Düsseldorf, die nächsten Stationen sind Hannover, Lübeck, Worms und Weinstadt.

Die Leserinnen und Leser sind aufgefordert, ihre Erlebnisse und Eindrücke bei der Lektüre aufzuschreiben und an mich zu senden. Über ihre Rückmeldungen wird dann demnächst hier im Hausblog berichtet.

Weitere Interessierte melden sich bitte per Mail: stokowski@taz.de

Kommentare (13)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA-Bild

*

  1. Hallo,

    Klasse Idee. Das könnte man bei mehr Büchern einführen ;. Wobei man dieses Buch auch gerne kauft, da das Geld einem guten Zweck zugute kommt.

  2. Ansgar: Bei der Anpassung des WordPress-Blogs für das taz-Hausblog wurden offenbar Fehler gemacht, indem nicht alle Texte übersetzt wurden.

  3. nur so nebenbei: Warum ist hier einiges auf Englisch (Datum, ‘says’ etc) geschrieben? Die Kommentare sind aber durch weg in deutscher Sprache.

  4. Zum aktuellen Stand:

    Inzwischen haben sich 54 Interessierte bei mir gemeldet, das Buch müsste gerade bei Nr. 2 in Frankfurt sein. Wir sind sogar schon international (Belgien macht mit). Heißt aber auch: Wer sich jetzt noch auf die Liste setzen lässt, wartet wahrscheinlich ne ganze Weile.

  5. Hat schon jemand das Buch durch und würde es mir zuschicken? Das wäre ganz wunderbar.

  6. Ich habe das Buch nicht gelesen. Ich möchte das Buch auch nicht lesen.Ich wohne in Mainz. Ich werde doch nicht ein Buch lesen, das jemand aus Wiesbaden geschrieben hat!!! Außerdem möchte ich die restlichen 299.999 Autoren pro Jahr nicht diskriminieren, die auch ein Buch schreiben.

  7. Andrea S., könnten Sie vielleicht mal konkretisieren, was Sie mit “der falsche Verein” meinen? Meines Wissens soll das Geld an Terre des Femmes gehen, was ist Ihrer Meinung nach so falsch an dem Verein? Das wäre wirklich interessant zu erfahren. Welchen gemeinnützigen Verein würden Sie bevorzugen?

  8. ich hab das buch auch gelesen und finde es klasse.
    Feministmus ist eben nicht gleich Emanzipation. Und so wenig ich die Schröder mag, so sehr trifft sie doch einige kernthemen über die ich mich bei den “linken” ständig aufregen muss.
    Ich halte sie für einfach ja, aber was frauen themen angeht trifft sie das Schwarze

  9. Hallo Bibliothekar,
    in allen Berliner Bibliotheken gibt es momentan ein (1!) Exemplar; habe gerade im VOEBB und KOBV nachgesehen. Vielleicht sieht es ja in Worms etc. besser aus?

  10. Ich möchte nur mal dezent auf die Existenz von Bibliotheken hinweisen..

  11. Hauptsache das Buch wird gelesen, denn das ist ja sein eigentlicher Zweck und Frau Schröder wollte das Geld ja ohnehin spenden, wenn auch an den völlig falschen Verein. Ich habe es übrigens schon gelesen und finde es sehr gut und ich stimme Frau Schröder in Ihrer Analyse zu. Die Reaktion von Frau Margarete Stokowski bestätigt diese ja auch.

  12. Ich gestehe: Ich habe das Buch in einer Buchhandlung entwendet, an selben Tag durchgelesen und am nächsten Tag wieder ohne Gebrauchsspuren heimlich zurückgelegt.

  13. Tolle Idee! Kann man das auch beim neuen Thilo Sarrazin-Buch machen? Bereichern möchte ich den nämlich auch nicht.