Online-Kommentare: Die Trolle von taz.de

Troll beim Formulieren eines Arguments. Foto: Reuters

Troll beim Formulieren eines Arguments. Foto: Reuters

Die Kommentare auf taz.de werden von Redakteuren händisch freigeschaltet. Nicht publiziert werden beleidigende, rassistische und ähnliche Beiträge. Eine Typologie der vier der taz-Lieblingstrolle, die sonst so selten zu Wort kommen. Von Svenja Bednarczyk

taz-Lieblingstroll Nr. 1: Hektor-Lektor

Das macht er in der analogen Welt: Lehrer sein. Wenn nicht von Berufes wegen, dann zumindest charakterlich.

Lieblingsthemen: Keine Präferenzen erkennbar. Er liest das ganze Internet durch.

Typische Aussage: „Liebe Redaktion, in den folgenden vierzehn Passagen befinden sich Fehlgriffe in Orthografie, Grammatik, Interpunktion oder Semantik, die Sie wie folgt korrigieren sollten: (…)“

„Leider hat die Redaktion sehr oberflächlich recherchiert. Im Fachbuch XY aus dem Jahre 1976 sind noch zwei weitere Merkmale aufgelistet, die der Autor vollkommen vergessen hat.“

„Sehr interessanter Artikel. Für eine ausführlichere Analyse der Situation lesen Sie doch den Kommentar auf meinem Blog: http:// (…)“

Das würde die Redaktion ihm/ihr gerne mal antworten: Wie frustrierend. Immer finden Sie die Fehler, die die Redaktion ohne ein Wort des Dankes verbessert und Ihren Kommentar dazu löscht. Eine wirklich undankbare Aufgabe, die Sie sich da ausgesucht haben. Wir freuen uns trotzdem über jeden einzelnen Beitrag.

taz-Lieblingstroll Nr. 2: Alt-Abonnent

Das macht er in der analogen Welt: Sich aufregen. Immer und über alles.

Lieblingsthemen: Soziales und Ökologie.

Typische Aussagen: „So ein hirnloser Artikel!“

„Schade, dass ich die taz schon lange nicht mehr abonniert habe. Wenn ich könnte, würde ich dieses Blatt auf Schülerzeitungsniveau noch 30 Mal kündigen!!!!“

Das würde die Redaktion ihm/ihr gerne mal antworten: Vielen Dank für diesen Hinweis. Wir haben das vermerkt und haben mit Fahndungsfotos dafür gesorgt, dass Ihnen kein Kiosk im Bundesgebiet mehr die taz verkauft. Beste Grüße senden die Redakteure der Klasse 9a.

taz-Lieblingstroll Nr. 3: PI-Kalle oder Hermann88

Das macht er in der analogen Welt: Kleine Kinder veräppeln und über die eigenen Witze lachen.

Lieblingsthemen: Migranten, Israel, Linksextreme.

Typische Aussagen: „Tod den ju… jubelnden Jedis. Tod den mu… munteren Müslifans. Tod den Soz…. Sonntagszeitungslesern. Grüße an den Zensor.“

„Warum geht der Autor nicht wieder in seine Heimat? Gibt es dort keine Zeitungen? @Zensor Heute wieder viel zu tun, was?“

„Wir Deutsche sind doch jetzt schon das Sozialamt der Welt. Zensor: Danke, dass du das taz-Publikum vor verstörenden Kommentaren schüzt.“

Das würde die Redaktion ihm/ihr gerne mal antworten: Grüße Zurück, roter Genosse.

taz-Lieblingstroll Nr. 4: Bielefeld23

Das macht er in der analogen Welt: Aluminium-Hutmacher im Wunderland.

Lieblingsthema: Die böse Regierung

Typische Aussagen: „Bitte gehen Sie diesem Recherchehinweis nach: Am 17. Juni flogen vier Arabisch sprechende Männer im Flug 2456 von Bagdad nach Frankfurt. Aus dem Gesamterscheinungsbild war ersichtlich, dass es sich dabei um Terroristen der Al Qaida handeln muss. Wer sind diese Männer und wie kann es sein, dass die NATO nichts dagegen tut?!?!?! Ich bitte um Aufklärung!“

„Wo ist mein Kommentar geblieben? Ist hier auch schon ein Kommentare löschender Roboter tätig? Nach welchen Kriterien werden Nachrichten eigentlich ausgewählt?“

„Ich vermute, dass sie vorsätzlich lügen, um Ihren ideologisch ohnehin fragwürdigen Artikel mit vermeintlich skandalösen, aber erfundenen Fakten interessanter zu machen.“

„GEHT DAS DENN IMMER NOCH NICHT IN IHREN KOPF HINEIN: F O R T G E S E Z T E M A S S I V E MENSCHENRECHTS VERLETZUNGEN MIT MERKEL !!!!!! KRANKE JOURNALISTENSCHWEINE!!!!!! Und wann kommt der Autor dieses Artikels endlich seiner journalistischen Berichtspflicht nach? M a c h e n Sie gefälligst ihr d r e c k i g e s J o u r n a l i s t e n m a u l auf !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

Das würde die Redaktion ihm/ihr gerne mal antworten:

Alle Usernamen wurden von der Redaktion geändert

Kommentare (79)

  1. Pingback: Journalisten schlagen bei Leser-Kommentaren zurück und mehr – lesenswert im Web | Online-Journalismus-Blog

  2. ich denke ja, dass „die bösen migranten“ einfach irgendwann aufgehört hat zu argumentieren, dass er es leid war zu sehen wie menschenverachtende, rassistischen kommentare jeden artikel, der nur ansatzweise etwas mit rechten/rechtsradikalen, ausländern, ausland, muslimen oder kriminalität zu tun hat füllen, während seine sachlichen argumentationen oft im „taz-filter“ untergingen oder einfach durch die fülle der hasstiraden verdrängt wurden. er sieht, wie ich, dass sich hier eine kultur des hasses und der beleidigung breit macht, die sich als kulturkritik tarnt und menschen per se in bestimmte ecken stellt. hier werden klischees der übelsten sorte ausgepackt und menschen entmenschlicht. dies ist mittlerweile so fortgeschritten, dass mir wahrlich angst und bange wird. all das und das gesamtbild der internetforen könnte hierfür grund gewesen sein. dazu zähle ich übrigens nicht nur die diversen etablierten medien in ihrer online-präsenz – wie spiegel, welt und co -, sondern auch diverse blogs, mit einem größeren zulauf und alternative informationsmedien, wie telepolis.de, denn auch dort machen sich diese hasszerfressenen retter von demokratie und freiheit breit. ich will hier nichts beschönigen, natürlich ist es nicht schön, wenn man immer noch eitrigen ausflüssen und ekelerregendem gestank lesen muss, aber ich glaube, er verfolgt damit schon eine gewisse absicht. im grunde macht er nichts weiter als jedem ungefilterten auswuchs von menschenhass und indifferenz, ein ebenso inhaltsleeres – aber hier doch mit einem wahren kern versehenes – gegenstück zu liefern. ich wünsche mir von herzen, dass all diejenigen, die wirklich nicht von solch unflat – wie auf pi-news und konsorten verbreitet – beeinflusst sind, darüber nachdenken, nachsinnen und einfach mehr rückgrat zeigen. diese entwicklungen sind gefährlich. diese entwicklungen muss man jetzt bekämpfen, jetzt, wo sie sich im bürgertum ausbreiten, in der mitte der gesellschaft angelangt sind. wenn die masse der deutschen so denkt und danach handelt, dann müssen auch wir uns verantworten! wehret den anfängen!

  3. @ Achmed/t

    OK, das mit Dir und dem Chorknaben nehm ich zurück. Bei völliger Ablehnung Deiner Form kann ich Deinen Inhalten (soweit die sich daraus extrahieren lassen, das ist nämlich das Problem) aber nur zustimmen.

    Dass es bei den Hauptzielgruppen der Zeitung, dem arrivierten Bionade-Biedermeier und deren Anwärtern in der Studentenschaft, seit Neuestem deutlich anti-muslimische Tendenzen gibt (verpackt in Feminismus, Kinderschützerei, Kulturpaternalismus usw. usw.; siehe z. B. diese leidige Beschneidungsdiskussion) – auch das ist geschenkt.

    Aber auch das ist letztlich nur Teil einer sich in diesem Milieu langsam ausbreitenden Herrschaftsmentalität, denn diese Islamfeindlichkeit ist ihrerseits nur ein Modus eines umfassenderen Sozialchauvinismus: wir „netten“ Leute hier oben vs. die MacDoof-fressenden, Aldi-shoppenden oder Kanack-sprachigen Asozialen da unten. Das Trauerspiel, das hier mit der Kommentiererei aufgeführt wird, ist von diesem überspannenden Komplex auch nur ein weiterer Aspekt, worauf ja schon der TrollCollector weiter oben hingewiesen hat.

    Gegen diese soziale und intellektuelle Verrohung der ehemaligen Linken und gegen die blumige, pseudoprogressive Bildungssprache, in der all das daherkommt, lässt sich nicht so anpöbeln, wie Du es tust. Das geht gar nicht. Bild Dir auch nicht ein, dass man Dich wegen Deines eingebildeten Wortwitzes bewundern würde. Tut mir leid, sollte ich jetzt Deine Eitelkeit gekränkt haben.

    Was hingegen hilft, ist nur, erst mal den eigenen geistigen Raum zu sichern und sich seiner eigenen guten *Gründe* zu versichern, warum man anders denkt. Und dann sollte man dem immer entgegenhalten, unermüdlich – aber eben mit klar formulierten Argumenten und in Formen, durch die man ausweist, dass man tatsächlich auf der besseren Seite steht. Weil man gerade darauf achten sollte, möglichst sauber auszusehen neben all diesen Menschenfreunden: dem sauberen „linken“ Besitzbürgertum oben und ihrem verzerrten Spiegelbild in der braunen Pfütze unten.

    Dass Deine „Argumentations“-Weise hier nicht funktioniert, solltest Du ja mittlerweile gesehen haben. Ich hoffe, Du bist nicht beratungsresistent. Wie ich schon sagte, und nichts für ungut: „entspann Dich, Kumpel, und nimms Dir zu Herzen.“

  4. Es ist an der zeit, dass die Leute erkennen, wie sehr taz.de bereits durch die Kooperation mit der Internet-SA vom Naziblog „PI-News“ angebräunt ist.

    Ein großer Teil des Kommentarbereichs der angebräunten taz.de wird durch schmierige und eitrige PI-Nazis besetzt, mit Zustimmung durch die taz.de-Red – siehe Moderationsfunktion.
    Taz.de hat sich mit den PI-Faschisten willig ins Bett begeben und gefickt. Gleichzeitig berichtet sie über die NSU, schaltet weitere eitrige MenschenhaSSerkomentare der ludrigen PI-Sturmtruppen und heuchelt dekadent was von „links-alternativ“ – wie nuttig ist das denn?

    Die taz wurde einst von linken gegründet, heute ist ihre onlineausgabe nur noch was für eklige PI-Nazis mit Zyklon M in der Tasche.
    Eklig, eitrig und widerwärtig.
    PI-Kotze vom Eitrigsten.

  5. @ TrollCollect

    Ich kuck hier immer noch zu, weil hier offenbar noch immer nicht auskommentiert ist. Und auf die Gefahr, dass man mich jetzt nur für Ihre Sockenpuppe hält: auch hier wieder mein Glückwunsch zu ihrem klugen Beitrag!

    Ich lade Sie hiermit deshalb nachdrücklich zu uns bei Telepolis ein ;-) Da entspannen sich neben vielen dümmeren häufig auch viel klügere Diskussionen, als es in der taz mit all der selektiven Freischalterei jemals möglich ist oder war – schon ehe die sich, wie jetzt geschehen, halboffiziell-verdruckst vom Web 2.0 verabschiedet haben. Zusatzbonus: die wenigen Artikel, die täglich bei Telepolis erscheinen (dapd- und reuters-frei!), sind fast immer gründlicher reflektiert und recherchiert. Die haben den Grimme-Preis nicht ohne Grund erhalten.

    „Im übrigen zeigt mir dieser Kommentarstrang, wie effektiv es die Herrschenden vermögen, auf der Bühne “die da unten” gegeneinander in Stellung zu bringen, selbst jedoch hinter dem Vorhang verborgen zu bleiben.“

    Ja, schon erstaunlich, dass man sich hier in der taz zu guter Letzt und am Ende des Tages dann doch noch dieser reinrassig zynischen Machtstrategie bedient. Und die Achmeds und PI-Susis dieser Welt halten sich dabei sogar noch für geistig autonome Subjekte und merken nicht einmal, dass sie in Wahrheit nur die Hampelmänner und -frauen für andere machen, denen sie unbewusst zuspielen.

    Ich bin mir fast sicher, das sich die Verantwortlichen auch hier überhaupt nichts dabei denken, sondern dem ungefilterten Tourette-artigen Treiben in amoralischer Unschuld zuschauen und höchst zufrieden dazu lächeln. Scheint es die Theorie vom Troll und dem unerträglichen Unwesen der Kommentiererei auf den ersten Blick doch authentisch zu bestätigen, q. e. d.!

    Falls Sie das hier überhaupt noch lesen können – dann ist dies vermutlich die letzte Kommentarseite in dieser Zeitung, auf der sich die taz-Redaktion Derartiges von den 80 Millionen Trollen unter ihren Lesern noch sagen lässt.

    Und damit grüße ich Sie und die anderen – sogar Achmed und Susi von PI & Co.!
    _______________________

    @ Achmed (PS): auch ich hab den PI-Nazis schon öfters mal schwer entgegengehalten, da stehst sogar Du noch da wie ein Chorknabe. Aber am Ende musste ich immer einsehen, dass das Pack dich nur zu sich runterzieht, bis Du genauso braun und dreckig aussiehst wie die. Googel mich mal bei lawblog.de – meine Schande.

    Du musst denen ja nicht das Feld überlassen – aber mach nicht den Fehler, verbal und gedanklich bis zu diesen Kranken mit all ihrer kranken Energie hinabzusteigen. Damit spielst Du nicht nur den Marionettenspielern zu, sondern sogar dieser Baggage selbst – double fail. Auch Dir gegenüber hatte TrollCollect leider völlig recht – nix für ungut. Entspann Dich, Kumpel, und nimms Dir zu Herzen!

  6. @ Rainer

    Die Auflistung Ihrer Attribute hat leider keinen großen Wert, da Ihre Definitionen fehlen, um zu wissen, was Sie meinen. Als reine Liste ist das Orwell’scher NewSpeak, der die wirkliche Bedeutung verschleiern soll:

    – Eigenverantwortlichkeit = Selbst Schuld an deinem Elend; es sind nicht unsere gekauften Gesetze Regeln, die dich verarmen lassen…

    – Gegen Gleichmacherei = Ich Chef, du nix! Arbeiten und Maul halten! Sei froh, daß du Arbeit hast; dafür nun auch noch Lohn zu verlangen, ist einfach unverschämt! Meine Milliarden habe ich mir hart erarbeitet und tausend Teuro je Sekunde Nichtstun sind angemessen und gerecht. Bete mich gefälligst an, wenn ich dich erniedrige, du unwürdiger Nichtsnutz!

    – Staatl. Gängelung = Wir wollen Anarchie, für uns gelten keine Regeln. Wir wollen Infrastruktur, Justiz und Sklaven in Massen – aber umsonst. (Die „Gegängelten“ wollen zwar eigene Steuern und den Sozialstaat abschaffen, aber nicht die Polizei. Warum eigentlich nicht?)

    – Verantwortung = Gilt natürlich nur für die da unten. Darum werdet alle Organspender!

    – Ehrlichkeit = Ist gegenüber jenen Gestalten, die sich „ranghöher“ dünken, reine Dummheit. Einzig richtige Strategie: täuschen, tarnen und verpissen.

    – Freiheit = Welche meinen Sie? Die Freiheit, Politker und Gesetze zu kaufen? Die Feiheit, sich einen Strick zu nehmen oder ein Schwert?

    – Patriotismus = Was soll ich damit? Ich mag japanische Animes, indische Ragas, französischen Pop, norwegischen Metal, polnische Science Fiction, griechische Kriminalromane, brasilianische Mädchen und portugiesische Staatsanwälte, weil die sich weigern, private FileSharer an die Content-Mafia auszuliefern. Patriotismus heißt kampfbereit zu sein; wofür und für wen? Für die deutschen Exporte, die mit meinen Steuern finanziert weden? Für Ackermann, den Schweizer? Oder soll ich mithelfen, die kommenden Aufstände in den Südländern niederzuschlagen?

    Insgesamt waren die Nationalkonservativen auch schon mal kreativer – Stichwort: Brechung der Zinsknechtschaft…

    Im übrigen zeigt mir dieser Kommentarstrang, wie effektiv es die Herrschenden vermögen, auf der Bühne „die da unten“ gegeneinander in Stellung zu bringen, selbst jedoch hinter dem Vorhang verborgen zu bleiben. Denn sie wissen ganz genau:

    Die Schafe brauchen keinen Hirten, aber der Hirte ist ohne seine Schafe ein Nichts.

  7. Hallo Susanne,

    die TAZ hat meines Wissens schon (mehrfach?) Spendenaktionen gemacht. War wohl z.T. durchaus erfolgreich. Allerdings läßt sich damit der Niedergang nicht stoppen, allenfalls etwas aufhalten. (Analogie zum ESM… ;-) )
    Vielleicht sollte sich TAZ als Wochenzeitung aufstellen.

    Die Auflage der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ hat seit 5 Jahren übrigens fast 50% an Auflage zugelegt. http://www.berlinermedienvertrieb.de/printmedien/objekte/junge-freiheit/auflage-jf.html
    Das ist auch kein Wunder, da die Lösung unserer gegenwärtigen Probleme nur von rechts kommen kann.
    Denn Rechts bedeutet: eigenverantwortlich, leistungsbereit, für Freiheit, gegen Gleichmacherei, gegen staatliche Gängelung, konservativ, bürgerlich, ehrlich, verantwortungsvoll und national/patriotisch.
    Und das begreifen immer mehr Menschen in unserem Land.

    Liebe Grüße
    Rainer

  8. Sie Sache mit dem Spendenaufruf für die TAZ finde ich gut! (siehe Guttibörg!) Da gerade AktivistInnen der (Anti-)FaschistInnen zu den LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft gehören und BesserverdienendeInnen sind, sollte da innerhalb kurzer Zeit einiges zusammen kommen. Auf jeden Fall mehr als die 33.000 €, die http://www.pi-news.net innerhalb von ca. 4 Wochen einsammelte.

  9. Hallo Taz,

    ist schon eine spannende Frage, wie das so weiter gehen soll mit dem übelriechenden Meinungsbodensatz im Netz. Angsichts des sich nach Drehbuch einstellenden Geifers könnte man bereits von einer Text-Kommentar-Schere sprechen, wie so oft bei Nennung bestimmter Schlagworten in Artikelüberschriften beobachtet. Was macht das aus einer Person, die sich Stunde um Stunde so etwas durchlesen muss? Neigt man dann eher zum Alkoholismus?
    Wer auch immer das tun muss – halte durch!

    P.S. Deniz Yücel – guter Mann!

  10. @ Ahmet der Doische & Die bösen Migranten

    Ihr seid keine harmlosen Trolle, Ihr seid FASCHISTEN! Ihr sprecht nur in der Lingua Tertii Imperii, der Sprache des Dritten Reiches. Was würdet Ihr tun, wenn Ihr diese von Euch als „Eiterbeulen“ titulierten Menschen in die Hände bekommen würdet und der Imam Euch sagt: „Ihr wißt was Ihr zu tun habt.“ Aufhängen? Enthaupten? Oder doch eher traditionell zu Tode foltern?

  11. @Hansi

    Das tut weh in der Eiterbeule, gell?
    Bist du etwa alleine hier? Wo sind denn deine 100.000 Kameraden von der Internet-SA, die ja die Mehrheit des doischen Volkes darstellen sollen? Oder haben die grad keine Zeit, weil die alle Euren Naziblog „PIsser-News“ konsumieren?
    LOL.

  12. Der muselmanische Troll hier ist ja echt das Übelste. Warum Frau Bednarczyk wurde der nicht im Artikel erwähnt? Das Bild würde sicher passen, so „feinfülig und intelligent“ der hier trollt.

  13. @Loonatic von „PIsser-News“

    Der Naziblog „PI-News“ sollte an die PI-freundliche taz.de Geld spenden, damit noch mehr rechtsexkrementistisch christianisiert werden kann, du Dööfchen.
    Ihr braucht doch mehr Lebensraum für Euren Eiter, das hat doch schon Euer Föhrrär gepredigt. Kennst du deine eigene dummdoische Geschichte nicht, du PI-Darmbakterie?

  14. @Dr. v.u.z. Guttibörg

    Warum sollte der durchaus informative PI-Blog Geld an so einen stalinistischen Haufen wie die taz spenden? Da schreiben zwar auch nur Amateure, aber wenigstens liest man bei PI-News Hintergrundinfos, die von den Mainstreammedien zensiert oder bewusst nur ganz am Rande erwähnt werden.
    Man muss nicht mit allen Meinungen dort übereinstimmen, aber mal ein kritischer freier Blick auf die zensierte Meinung schadet nie. Ich bin froh, dass nicht nur die „DDR 2.0 Medien“ die Bürger „informieren“. Diese Volkserziehung hatte ich bei 1.0 schon zur genüge.

  15. @Dr. pi. schwadr. Susanni Stürzenberger

    So isses, verehrte Doktorin, so isses.
    Aber die taz könnte noch mit den Spenden gerettet werden, die das Faschoblog „PI-News“ im Sepember eingesammelt hat.

  16. das Problem löst sich von alleine. Lange hält die TAZ wirtschaftlich ohnehin nicht mehr durch. In 2013 gehen die pleite.

  17. Jetzt hab ich nochmal hier vorbeigeschaut – immerhin meine letzte taz-Diskussion – und was sehe ich? Genug, genug, liebe Kommentarfreischalter!

    Wir haben sie ja verstanden, Eure Demonstration – und die Weisheit hinter Gottes großem Plan, wie er es wollte fügen: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“ (Paul Sethe, FAZ-Herausgeber).

    Und dass wir anderen 80.000.000 journalistisch inkompetente, sachlich irrelevante, pöbelnde Trolle sind.

    Mit Euch zusammen wären es dann also insgesamt 200 Reiche und noch 35 Arme. Und damit hat die taz jetzt aber fertig mit dem Web 2.0, und weiter im Text …

  18. @PIssluna

    Es ist mir völlig egal, was eitrig-glibbernde PI-Nazis sich einreden, mit welchem iSA-Ohneglied sie fi***en oder ob sie Müsligalle fressen oder Babyleichen im Blumenkasten christlich beerdigen.
    Ich könnte auch einfach sagen: Sie sind mir scheißegal.

    Eklige, eitrige Nazigülle …

  19. Die bösen Migranten aka Ahmet der Doische

    Ich versuche mir ja ständig gutmenschlich einzureden, dass nicht alle Müslimigranten so gestört sind wie Sie, aber es fällt mir nach jedem ihrer kranken Kommentare schwerer.

  20. Die armen eiternden PI-Nazis können einem ja schon fast leid tun. Plötzlich sind es nur ein, zwei übrig gebliebene kleine erbärmliche Eiterbeulchen …

  21. Noch etwas
    X y Says

    „Says“ Ja ne is klar, Deutsch, Mutterficker, kennt ihr es?

  22. Ihr armen Schwuchteln, macht dicht wie alle anderen auch und ihr habt die biedermeierliche Friedhofsruhe die ihr möchtet. Elende Stalinisten. Muss ja sehr weh tun, sich ab und an unliebsame Meinungen oder Wahrheiten anzuhören.

  23. ganz ruhig „Ahmet der Doische “
    Leg dein Messer weg.
    SOFORT!

  24. Rache ist ein ziemlich direkter und starker Affekt, dem nur die Weisesten (Spinozageschulten) entgehen. Der starb übrigens, zu allgemeinen Überraschung im Bett, recht früh.

  25. Der PI-Eiter trieft und tropft aus dem geiferndem Nazimaul der Internet-SA …

  26. Liebe redaktion,

    ich merke nun, dass Ihr Eure neue Linie der scharfen Filterung (wie es ja Frau Gaus in diesem Artikel durchblicken lässt: https://taz.de/Kolumne-Macht/!102984/ ) in diesen Tagen bereits in Kraft gesetzt habt – außer auf dieser Seite hier, auf der nochmal jeder rechte Widerling die greifbare Begründung dafür liefern darf.

    Ihr schaltet jetzt offenbar nur noch solche Artikel frei, die die damit beauftragte Person – nach flüchtigem Querlesen – als inhaltlich relevant erachtet. Welche Maßstäbe Ihr bei dieser Sekundenentscheidung anlegt, werdet Ihr wohl selbst gut genug wissen.

    Für mich sieht das so aus: wenn ich mich in Zukunft über einen Artikel bei Euch ärgere, dann darf ich ruhig darüber ärgern – und fertig. Und wenn ich eh gerade zuviel Zeit übrig habe, dann darf ich sogar ein paar Zeilen in das Kommentarfeld eintippen, um sie dann dem – wahrscheinlichen – digitalen Nirvana zu überantworten.

    Ist ja OK so – bei anderen Zeitungen geht es ja schließlich auch nicht anders zu. Und die taz ist dadurch jetzt wieder ein Stück weiter zu einer „anderen Zeitung“ geworden: zurück ins Zeitalter der gelegentlich abgedruckten Leserbriefe, und dies als „Qualitätsmerkmal“.

    Damit habt Ihr Euch vermutlich kurzfristig entlastet, aber eben auch langfristig Weichen gestellt. Ich schlage Euch vor, sicherheitshalber mal die Entwicklung Eurer Zugriffszahlen in den nächsten Jahren genauer im Blick zu behalten.

    Nun habt Ihr für Leute wie mich ja schon vorgreifend die Trollkategorie Nr. 2 postuliert – sehr aufmerksam, vielen Dank. Vor etwa zwei Jahren habe ich mein Lesezeichen „Spiegel online“ gegen das Lesezeichen „taz“ ausgetauscht, und jetzt habe ich an diese Stelle das Lesezeichen „Telepolis“ gesetzt.

    Dort, bei Heise-Telepolis, erscheinen zwar weniger, dafür aber meist sehr fundierte und auch gut recherchierte Beiträge. Die Kommentar-„Arena“ des Grimme-Preisträgers 2002 ist zwar wüster und weniger gepflegt, aber nun ja: wenn man sich schon gedrängt fühlt, etwas zu einem Beitrag zu sagen, dann geht es da wenigstens ganz sicher durch – neben einem ganzen Haufen anderem Gepöbel und (echtem!) Getrolle. Der Heise-Verlag kommt damit offenbar klar, seine Leser auch.

    Ich wünsche Euch noch viel Glück auf Eurem Weg.

  27. @ Die bösen Migranten

    Vielen Dank für Ihre tiefschürfenden Beiträge, sind sie doch ein rhetorisches Meisterwerk logischer Argumentation und zivilisierter Kultur. Gegen verbalen Eiter ist übrigens ein Kraut gewachsen: NIVEAU – Medizin für mich, aber Gift für Sie…

    TrollCollect – Mein Name ist Programm

  28. @PI-Daniel

    Das freut mich jetzt doch sehr, wenn Ihre eitrige PI-Wunde noch übler eitert durch meine migrantischen Kommentare.

  29. @Die bösen Migranten

    Du bist hier mit Abstand das übelste Kommentator. Deine Kommentare sind ausschließlich beleidigend und verstoßen gegen die taz-Kommentarregeln, werden aber trotzdem zugelassen.

    Eine Frechheit von der Svenja, dass sie dir nicht auch eine eigen Trollrubrik ala „eiternder Müsli mit PI- und Nazi-Phobie“ gewidmet hat. Migranten weren eben einfach ignoriert…

  30. @PI-Claudi

    Ein eitriger PI-Fan, der sich über „Zensur“ von rechtsextremistischem Gegeifer beschwert? Auf taz.de?
    Was für eine taz.de lesen Sie denn in Ihrem braunen Paralleluniversum?

    Dieser seichte taz.de-„Artikel“ hier oben zeichnet doch gerade nach, dass diese „überforderte“ Redaktion (lol) genau Ihren eitrigen PI-Wünschen nachgekommen ist und recht freizügig, ja eigentlich schon eher obszön, PI-Nazikommentare über seine verbliebenen Leser ausgekippt hat wie Bierkotze der Katholiban vom Oktoberfest.

    Aber das Nazi-Geschwür „PI“ mit seinen menschenhassenden Sturmtruppen kann natürlich nie genug vom eigenen Gegeifer bekommen, gell?
    Ekelhafte, eitige Internet-SA. Widerlich.

  31. Man kann bei der taz sehr gut beobachten, das linke Trolle mit sinnlosen verhetzenden Kommentaren weit weniger oder gar nicht zensiert werden, als eher links- und islamkritische Kommentare. „Trollig“ heißt ja unsachlich, dumm, beleidigend für einen Kommentar, und das gilt offensichtlich bei der taz nicht bei allen Kommentaren die das sind.

    Svenja hätte auf die oft linken Rassimus-schreienden Kommentare der taz in ihrem Artikel Bezug nehmen sollen, genauso die des/der Pi-verängstigten Migranten, die ebenso unsachlich sind.
    Das hat sie aber nicht, und so hat sie das Thema „Troll“ leider verfehlt.

  32. @ Tomate: Ich vermute mal, daß Journalisten ganz allgemein ein Problem mit einem Publikum haben, das kein Teil des Establishments ist. Als stille Mitleser ist es akzeptabel, doch mit den Wortmeldungen tut man sich schwer. Natürlich macht man sich über die dämlichen Trolle lustig. Im Fernsehen kann man diese Nichtachtung genau beobachten: Spielen Arbeiter in einem Beitrag mal die Hauptrolle, dann werden sie subtil der Lächerlichkeit preisgegeben. In der Regel dienen sie aber nur der Dekoration, unscharf im Hintergrund werkelnd, während vorne der Chef befragt wird. „Arbeiten und Maul halten“, das ist die unterschwellige Botschaft.

    Vor kurzem fand ich die Erklärung dafür. Auf Telepolis gibt einen lehrreichen Beitrag mit dem Titel: . Die Studie „Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes“ von Klarissa Lueg zeigt, daß »an Journalistenschulen, die als Rekrutierungsanstalten für journalistische Karrieren gelten, die soziale Auslese besonders gravierend ist: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer „hohen Herkunftsgruppe“. Kinder von Facharbeitern oder ungelernten Arbeitern, mit dem Blickwinkel und dem Erfahrungshorizont dieser Gruppe, existieren an den Journalistenschulen nicht… Die Welt der Journalistenschüler ist … eher die Welt des Gleitens über dicken Teppiche, als die Welt der Linoleumböden… Weil diese Gruppe … mit ihrer großbürgerlichen Herkunft eben auch eine großbürgerliche Sicht auf die Welt hätte, bestehe die Gefahr, daß bestimmte Themen überhaupt nicht wahrgenommen würden und den Lesern von diesen Journalisten ein „einseitiges Angebot“ unterbreitet würde: „Berichtet wird spiegelbildlich, wie die Mittelschicht die Welt sieht.“« – In diesem Sinne wurde die Studie konsequent und von allen „Qualitätsmedien“ ignoriert…

    Wenn sich Ihre Befürchtung bewahrheitet, dann agiert auch die TAZ nur noch innerhalb einer selbstbezüglichen Simulation. Das widerspenstige Publikum wendet sich ab, aber wandert nicht nicht aus. Wie in der DDR sucht es sich eigene Nischen und wird von Geheimdiensten argwöhnisch beobachtet. Immer mehr Gesetze werden erlassen – und ignoriert. Die DDR zerbrach nicht an ihrer Wirtschaft, sondern weil die Herrscher diese Weisheit Abraham Lincolns nicht wahr haben wollten:

    Man kann einige Menschen immer für dumm verkaufen. Man kann alle Menschen manchmal für dumm verkaufen. Aber man kann nicht alle Menschen immer für dumm verkaufen.

  33. Noch eine Beobachtung:

    Ich frage mich, ob all die unsubtil-rechtsextremen Trolle, die nun ausgerechnet wieder hier auf dieser Diskussionsseite ihre Kommentare hinterlassen müssen (die mit den „Müsli“-Dummsprüchen): ob die sich nur über die taz lustig machen wollen: „seht Ihr, wir sind schon fast am Ziel – bald haben wir Euch den liberalen Schneid abgekauft“;

    – oder ob die sich tatsächlich darüber aufregen, dass ihnen demnächst womöglich ihre deutschlandweit drittgrößte Spielwiese weggenommen werden soll? Oh mein Gott: dann können sie in Zukunft ja nur noch auf Welt online schreiben! Das wird dann von ungefähr genausoviel vernünftigen Menschen gelesen wie die PI-News höchstselbst …

    Ich gebe aber zu: für den Verlust von Spielwiesen habe auch ich ein wenig Verständnis … ;-)

  34. @ TrollCollect

    Vielen Dank. Auch ich kann Ihrem klugen Beitrag nur zustimmen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass die taz-Redaktion noch rechtzeitig einsieht, dass sie sich (falls meine Befürchtung zutrifft) anschickt, eines der Alleinstellungsmerkmale der taz aufzugeben:

    Die Möglichkeit, anonym und accountlos zu kommentieren, verbunden mit einem Hinweis auf die Kommentare an prominenter Stelle innerhalb des Bezugs-Artikels.

    Oder mit anderen Worten: eine Integration von Web-2.0-Elementen an vergleichsweise prominenter Stelle, statt nur irgendwo hinten unten zum Durchblättern, so quasi als Fußnote am Podex des Artikels. Und auch das nur mit vorheriger Account-Anmeldung.

    Letzteres wäre der Stand von Spiegel online oder SZ-online. Die taz würde sich so selbst zu einer Art Online-Spiegel oder -SZ für Arme degradieren.

    Eigentlich ist es doch seltsam und schade, dass man sich in der Welt von heute noch extra für das Web 2.0 stark machen muss. Aber vermutlich greift hier tatsächlich die Logik der Herrschaft, die Logik der Uhle und all der anderen Unions-Uhus, wie Sie sie in Ihrem Beitrag ausgeführt haben.

    Grüße!

  35. Neue TAZ Serie!
    Die Trolle bei taz.de, schlecht bezahlt und pro Islam versifft!

  36. @ Tomate: Sehr gute Einschätzung! Die Distanzierung von den Kommentaren wurde mir erstmals deutlich, als die Übersicht „Meist kommentiert“ verschwand. Zudem fiel mir auf, daß die Anzahl der Kommentare innerhalb der letzten zwei Jahre gewaltig abnahm.

    Das Grundproblem aller Zeitungsleute ist wohl, daß sie sich als staatstragend empfinden. Man ist irgendwie Teil des Establishments, und das verpflichtet zur Staatsraison. Die Leser haben diese Beschränkung nicht. Wenn zum Beispiel der Hotel- und Gaststättenverband jammert, daß wegen des Geburtenrückgangs sich zu wenige Abiturienten bewerben, dann kann ich kommentieren, daß das gut ist, denn Abiturienten in diesem Gewerbe ist wie Perlen vor die Säue schmeißen. Welcher Journalist würde solchem Verband raten, mal einen Realitätstest zu machen und auf überzogene Ansprüche zu prüfen?

    In diesem Sinne sind die vielen Pro-Euro- und Pro-Wirtschaftsartikel auch nichts anderes als Trollerei: Man weiß schon im Vorraus, wie sie enden. Irgendwelche Begründungen? Fehlanzeige. Ich denke, wer sich auf „Studien“ und „Experten“ aus Sockenpuppenfabriken wie INSM und Bertelsmannstiftung bezieht, macht sich der vorsätzlichen Desinformation schuldig.

    Natürlich fürchten Zeitungen, in einer Netzwelt zunehmend verzichtbar zu werden. Hier haben sie kein Meinungsmonopol, sondern nur eine Stimme von vielen. Hier stehen Time-Is-Mony-Profis neben engagierten Freiwilligen, und damit zwei Qualitätsansprüche im eigenen Schaffen. Profis sind in Eile und deswegen nur so gut wie nötig, Amateure sind so gut wie möglich, denn haben alle Zeit der Welt – und die selben Recherchemöglichkeiten.

    Dementsprechend sind für mich in Online-Zeitungen die Artikel meist nur die Vorspeise; das Hauptmenü sind die Kommentare. Trolle und Mietmäuler muß man als Demokrat nunmal aushalten. Der Kommentator muß ja auch damit leben, daß sein Text ohne Begründung im Nirvana verschwindet.

    Netzmedien ohne Kommentarfunktion werden übrigens von mir konsequent ignoriert. (Eine Klarnamenspflicht würde ich ebenso konsequent hintergehen, ist doch die Idee hinter dem Konzept allzu durchsichtig: Maul halten, sonst läufst du Gefahr, durch die Kosten unserer Hochpreisjustiz ruiniert zu werden!)

    Es bleibt also spannend. Welche Zeitung überlebt das Wegsterben ihrer analogen Leserschaft? Schafft es der Geldadel, auch den widerspenstigen Bürger wieder in die Rolle schweigenden Untertanen zu zwingen? Nimmt er den Raub der Meinungsäußerungsfreiheit bei gleichzeitigem Wohlstandsverlust widerstandslos hin? Ist das Internet überhaupt im Sinne der wirtschaftlichen Herrscher und ihrer politischen Diener zensierbar? Wird der Troll nicht gerade zum medialen Doppelgänger des terroristischen Raubmordkopierers aufgebaut, um das bequeme alte Verhältnis zwischen Herr und Knecht wieder herzustellen?

  37. Trolle sind eine Umschreibung für plumpe Zensur? Arme taz!

  38. Mein Tipp:
    Lasst euch nicht von jedem Idioten beleidigen, und veröffentlicht das dann auch noch.

  39. Svenja Bednarczyk, sie war (21 Jahre) jung, sie brauchte das Geld. So könnte man den Artikel auch beschreiben.
    Hätte die taz mehr Niveau, dürfte sie sich zu Recht auch über einige Kommentatoren, wie ‚Achmed dem Dödel‘ beschweren. So aber nicht.

  40. Also wer Redakteure wie Deniz Yücel in der Redaktion hat, soll doch bitte nicht über Trolle in den Kommentarspalten reden. Die äffen nur die Schreiberlinge nach.
    Übrigens habt ihr noch den PI-News-phoben Müslimigranten als Troll der taz-Kommentarspalte vergessen zu erwähnen, aber sich nur, weil ihr ja nicht irgendwie Rassistisch sein wollt.

  41. Gebts doch zu: in Wirklichkeit schreibt doch einer von euch faschoredaktören die ganzen Nazikommentare.
    Ihr Flachwixxer.

  42. @ Beobachter

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Und gar nicht selten sind viele der Kommentare klüger und aufschlussreicher als der Artikel selbst (neben all denen äußerst dummen, die es natürlich auch gibt).

    Das sieht man vor allem bei der Nahost-Berichterstattung, gerade beim Thema Syrien. Hier mal als besonders krasses Beispiel der Propaganda-Artikel mit dem irrsinnigen Titel „Der Sieg wird kommen“ (https://taz.de/Debatte-Syrien/!101270/). Da ist es doch ein wahrer Trost, die sarkastischen und kratzbürstigen Kommentare dazu zu lesen!

    Ich habe mich aber schon öfters gefragt, wie lange die taz solche Leserumtriebe noch dulden will. Die Zeiten der 68er mit Basisdemokratie und derartigen Mätzchen sind ja auch schon lange vorbei, die taz ist mittlerweile eigentlich auch nicht viel mehr als ein – zugegebenermaßen etwas interessanteres – Nachrichten- und Meinungsorgan des Mainstreams geworden.

    In den letzten Jahren lässt sich überdies eine zunehmende Allergie gegen die neue Internet-Meinungsvielfalt nicht nur bei Politikern, sondern auch bei Zeitungsleuten beobachten, ein reflexhafter Widerwille gegen „die sakralisierend als „Netzgemeinde“ verherrlichte Schwarmarroganz der Internetfetischisten“.

    Auch bei der taz nimmt dies seit einiger Zeit zu – besonders verdient gemacht hat sich hier etwa Herr Pickert mit seinem Assange-Artikel „Er sollte sich stellen“ (https://taz.de/Kommentar-Julian-Assange/!99872/). Allein schon die Bildunterschrift – unsouverän und peinlich!

    Deshalb befürchte ich, dass Hausblog-Beiträge wie dieser eine grundlegende Veränderung der Kommentar-Politik ankündigen: eine Abkehr vom Web 2.0 und von der oft unangenehmen, aber noch öfter dringend notwendigen Konfrontation mit dem Leserfeedback.

    Was auch immer kommen wird: ich fürchte, es wird dazu führen, dass die Leser-Kommentare nicht mehr so häufig kritisch und von der Linie des Artikelverfassers abweichend sein werden. Wie bequem wäre dies für die taz: endlich so sein zu können wie die anderen Zeitungen; und für die ohnehin schon gestressten Redakteure gäbe es eine mühsame Rücksicht weniger …

    So eine Veränderung entspräche natürlich nicht dem progressiven Selbstbild der taz, und würde zudem gerade die aktiveren und nachdenklicheren unter den Lesern vor den Kopf stoßen. Ich hoffe sehr, dass ich mich täusche – aber ich befürchte, dass die hier im Blog angestoßene Diskussion (auch mit dem Beitrag „Rassistische Kommentare: Wir bitten um Entschuldigung!“) einfach nur diese Veränderung vorbereiten und rechtfertigen soll.

    Schade wär das, und langfristig ein ganz, ganz großer Fehler. Ich versichere hier, dass ich dann nicht schreiben werde: „Ein Leser weniger!“ Aber ich werde entsprechend handeln – denn wenn ich lediglich mit einer von oben herab verfügten Meinung von irgendwelchen überheblichen Meinungsmonopolisten gefüttert werden will, kann ich ja auch gleich zur SZ oder zum Spiegel greifen.

  43. Dazu fällt mir ein: „Mayer, von Ihnen sollte es Hunderte geben. Aber es gibt leider Tausende!“

    Die Charaktere, die Sie beschreiben, gibt es wohl auf jeder Website von Tageszeitungen.

  44. Bei so viel triefendem Selbstmitleid kann man als Leser nur noch mit einem Zitat von Brecht antworten: „Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt (…). Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“
    Wenn sich die taz andere Leser/Kommentatoren so sehr wünscht, dann hat sie es doch selbst in der Hand. Einfach mal die Qualität der Artikel erhöhen – wer einseitig und teils schlicht argumentiert, provoziert ebenso einseitige und schlichte Kommentare (ansonsten bekäme man als Kommentator Angst, den Verfasser intellektuell zu überfordern). Das kann sogar der Intention des Artikels dienlich sein – folgen auf einen Artikel (z.B.) über Alltagsrassismus rassistische Kommentare, so setzt der Verfasser gedanklich ein q.e.d. dahinter und freut sich wie ein Schneekönig.
    Hingegen bei weitgehend sinnfreien und schlichten Artikeln aus der Feder der Szegins, Yücels (…), sollte man sich nicht wundern, wenn eine Vielzahl der Leser in den gedanklichen sleep-Modus wechseln und was übrig bleibt…
    Für das Niveau der Leserschaft trägt immer noch die Redaktion die (Haupt-)Verantwortung. Also: Tut was, oder lasst das künstliche Klagen!

    P.s.: Was die Orthografie angeht: In einem Restaurant, dessen Fassade bröckelt, mit schmierigen Fettresten auf der Tischdecke und Dreck auf dem Boden kann das Essen erstklassig sein – ich werde dennoch ein anderes Lokal aufsuchen. Wie soll ich einem Journalisten vertrauen, der sich nicht einmal die paar Minuten Zeit nimmt, eine Rechtschreibprüfung durchzuführen? Wie kann ich sicher sein, dass er bei der Recherche nicht ebenso oberflächlich und zeitsparend vorgegangen ist? Vertrauen ist gut, muss aber immer wieder aufs Neue verdient werden.

  45. Ich stimme Carsten zu: schöner Artikel. Tazige Reaktion auf die so unterschiedlichen Äußerungen eurer Leser. Ihr habt ja keine andere Wahl, als optimal zu reagieren. Bei anderen Organisationen ist das ähnlich. Die Auseinandersetzungen sind nur nicht immer so beobachtbar wie bei euch im Web und auf der Leserbriefseite.

    Wieso schließen wir Leser der taz uns nicht mal zusammen und helfen unserer Zeitung?

    Die Journalisten der taz sollen recherchieren. Sie sollen sich nicht an öffentlichen Kommentaren von Menschen abackern, die darauf verzichten, mit ihrem eigenen Namen zu ihren Aussagen zu stehen.

  46. Herrlich! Also ich konnte Anteile der beschriebenen Trolle bei mir erkennen, bin aber froh, dass sie nicht in Reinkultur in mir vereint sind. ^^

    Äusserungen wie „Ein Leser weniger!“ und „Ich kündige mein Abo!“ haben die Leser beim Postillon gelernt! Respekt, die Leute scheinen doch ausbaufähiger als ich dachte. :D

  47. Sind wir nicht alle ein bisschen Troll?? ;-)

  48. Schöner, humorvoller Artiker. Viele „uuhhwuuuuuhh…schneuz….heul…Ihr seid doof“-Kommentare, die noch mehr amüsieren

    – Ein Leser mehr.

  49. Wow, großartiger und lustiger Artikel !

    Er ist eine wundervolle Ergänzung zu dem Text „Leserbriefschreiber, Blogger & Co. oder Nur Huubär kennt die Wahrheit“ aus „Meide deinen Nächsten“ von Reinhard Mohr.

    Ansonsten kann ich mich nur den wenigen anderen Kommentatoren anschließen, die es schaffen ohne ein Beleidung auszukommen:
    – euren Job will ich nicht machen
    – Online Zeitungen brauchen keine Kommentarfunktionen
    – die Angesprochenen tauchen direkt hier auf und bestätigen was im Artikel steht.

    Leider ist bei Zeit, SPON, Welt, Süddeutsche etc. nicht anders. Der einzige Unterschied ist in welche Richtung die Aggressivität / Verschwörungstheorie / wilden Beleidigungen (nicht Zutreffendes bitte streichen, Mehrfachnennungen möglich) ausschlagen.

    Vielen Dank nochmal für die Lacher

    Steffen

  50. @ Die Lösung

    Ein Bewertungssystem wird nur im Zusammenhang mit einer personifizierten Registrierung funktionieren (wie z.B. bei Youtube) um Mißbrauch (mehrfache Stimmabgabe) auszuschliessen.

    Die Frage ist, wieviel Verbindlichkeit, wieviel (mögliche) „Überwachung“ sind diejenigen bereit zu akzeptieren, die auch etwas lesbares beizutragen haben.

  51. Ich finde es durchaus nachvollziehbar, dass bei einer händischen Freischaltung eine Flut von Kommentaren nicht zeitnah und oft auch nur oberflächlich gelesen werden können.

    Eine bessere Kommentar-Software und die Schwarm-Intelligenz der Leser könnte das Problem lösen.

    Eine *Bewertungsfunktion für Kommentare* einzuführen hätte den Vorteil, dass die TAZ-Redaktion auffällig oft negativ bewertete Kommentare schnell erkennen kann. Zudem hätte das den Zusatzeffekt, dass z.B. ein menschenverachtender Kommentar nicht mehr wie bisher einfach so dasteht, sondern duch die vielen negativen Bewertungen der Leser auch isoliert und von seiner Bedeutung faktisch entkräftigt wird.

    Zusätzlich hilfreich ist eine *Meldefunkton für unangemessene Kommentare*. Ja nachdem was gewünscht ist, könnte eine bestimmte Anzahl solcher Meldungen dazu führen, dass so ein Kommentar erstmal unsichtbar wird oder er solange gelöscht bleibt, bis ihn ein Redakteur überprüft hat.

    Theoretisch könnte man durch ein kombiniertes System aus Bewertungs- und Meldefunktion von der vollständigen Einzelprüfung vorab auf eine Stichprobenprüfung oder gar komplett auf eine Nachprüfung (von schlecht bewerteten oder gemeldeten Kommentaren) übergehen. Da für eine vollständige Nachprüfung in der Regel eine bestimmte Anzahl von Lesern benötigt wird (die potenzielle Bewerter sind) könnte man hier noch eine Einschränkung einbauen, dass die soforte Freischaltung eines Kommentars nur zu starkfrequentierten Zeiten (also z.B. nicht um 4 Uhr früh) möglich ist.

  52. Na mir ist ja mal aufgefallen wie häufig doch die Nachrichtenschreiber von den Lesermeinungen abweichen.
    Es ist vielleicht doch etwas kurzsichtig hier alle als Troll zubezeichenen. Man kann auf Dauer nicht ein Land gegen die Bevölkerung regieren.
    Nach wie vor gilt der Satz: „Wer zu sät kommt den bestraft das Leben.“

  53. Taz.de ist nach Welt.de die Lieblingsplattform fuer die PI-Nazis.
    Besser ist nur noch ihre eigene Heimatplattform PI-News,
    Taz.de kann sich also echt was auf ihren 3. Platz einbilden.
    Ein Paradies fuer Internetnazis.

  54. Was haben es die taz-Mitarbeiter/innen doch schwer!

    Sie bieten ein Produkt zum Kauf an, leben davon, dass es genügend Käufer für ihre Ware gibt und „werden dann auch noch von den Konsumenten auf fehlerhafte Beschaffenheit des gekauften Produkts hingewiesen (Orthografie-, Grammatik-, Interpunktions-, Semantik-, Recherche-Fehler, falsche Angaben, das Weglassen relevanter Quellen etc.).

    Anstrengend, die Kunden, was?

    Andererseits, wenn ich ein fehlerhaftes, mit Mängeln behaftetes Produkt kaufe, habe ich Anspruch auf Kaufpreiserstattung oder Nachbesserung, nicht wahr?

    Worin besteht also Eurer Problem, liebe taz-Redaktion?
    Unser Geld wollt Ihr doch? Dann liefert gefälligst auch einwandfreie Qualität! Und stellt Euch der Kritik an Eurer Arbeit!

  55. Pingback: Die Feinsteuerung der öffentlichen Meinung durch SPIEGEL ONLINE « De legibus-Blog

  56. Das zeigt doch das der Klarnamenzwang unabdinglich ist.
    Anonym im Netz etwas schreiben zu können war neben der Netzneutralität eines mit der größten Fehler,der Digitalen Generation.

  57. Manchmal muss man euch liebhaben.

  58. Schöner Artikel – und kongenial die Kommentare. Ich schmeiße mich weg. Schönen Feiertag!

  59. Es gibt leider eine gewisse Zensur bei der TAZ, was ich bei einer Zeitung, die ja irgendwann mal „gegen den Mainstream“ angefangen hat, nicht wirklich nachvollziehen kann. Mittlerweile scheint die TAZ selbst Mainstream zu sein und jede Meinung, die irgendwie „anders“ als die von der Bundesregierung favorisierte ist, wird nicht veröffentlicht bzw. hier lächerlich gemacht. Schade!

  60. Hey, ihr bestimmt was ihr druckt. Ich würde die Kandidaten einfach nach- sagen wir- 3 Versuchen löschen. Ganz egal was sie schreiben. Schließlich definiert sich die taz nicht rechts, faschistisch und rasistisch.
    Die sollen da schreiben, wo sie hingehören.

  61. @pang: Vergiss nicht dein Abo zu kündigen!

  62. Nach Lektüre des hübschen Artikels und der dazugehörigen Kommentare komme ich zu dem Schluss: Euren Job will ich nicht machen :) Anderen Onlineredaktionen geht’s übrigens ähnlich. Wer sich mal auf zeit.de eine Woche lang die Kommentare durch liest muss damit rechnen, vom Welthass bzw. -schmerz der eigenen Pubertät heimgesucht zu werden. Vielleicht sollten die Kommentarfunktionen doch ganz gelöscht werden. Sinnvoller, da anspruchsvoller könnte eine „Leser schreiben“ Rubrik sein. Dann verfällt der Surfer nicht so leicht dem „Mal eben schnell die Kommentare überfliegen – jetzt ist mir schlecht“-Syndrom

  63. Liebe Redaktion,

    Bitte, Sie sollten auch die Trollen zwischen den Artikellieferanten identifizieren und rausfiltern. Damit könnte TAZ die Zahl der Artikel, welche mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben, reduzieren, und das Qualitätsniveau der TAZ wesentlich erhöhen. Einige Hinweise:

    —Autoren mit augenscheinlichen Mania gegen mit 60+% gewählten Politiker. Solche Politiker sind „Diktatoren“, „undemokratisch“, usw. Aber politische Kräfte mit 0,1% Unterstützung representieren die „große Mehrheit“, und sind absoliut demokratiisch, usw.

    —Autoren, welche praktisch vorsätzlich falsche Fakten als die einzige und absolute Wahrheit verkaufen wollen.

    —Autoren, welche nur das Nachplappern der Mainstream-Media Lügen anbieten können, usw.

    Namen will ich nicht unbedingt erwähnen, aber einige von diesen AutorInnen haben sich auf Osteurope und auf den arabischen „Frühling“ spezialisiert (hier, zum Beispiel „die nur mit Facebook“ ausgestattete „friedliche und unbewaffnete“ Zivilisten, die auf den Bildern mit schweren Maschinengewehren (Kaliber 14,5 mm) und ÖLenkwaffen wie Milan-Raketen sehen sind), usw.

  64. RichardM Das ist einfach nur gut!!! Danke!

    Übrigens lustig… auch hier sind sie… d i e T r o l l e ! (…..sorry, lest mich nicht ich bin Teil der uninformativen Kommentarflut))

  65. Sehr schön auch, wie man im Kommentarstrang nicht unterscheiden kann, ob die Reaktionen ernst gemeint oder „getrollt“ sind! :D

    Ansonsten: „Welt-Online in Wahrheit Trick, um Ar…er vom restlichen Internet wegzulocken“:
    http://www.der-postillon.com/2012/09/welt-online-in-wahrheit-trick-um-rechte.html
    …hat wohl nicht so ganz gegriffen! :D

  66. Humorloser Artikel. Humorlose Kommentare.

    Ein Leser weniger.

  67. Liebe Taz,

    da seid Ihr mal wieder weit hintendran. Ihr habt bei eurer Aufzählung nämlich den perfidesten und geschicktesten aller Trolle, den sog. Zeigefinger- oder auch Fallgruben-Troll vergessen!

    Die Jagdstrategie des selbigen übertrifft die seiner Artgenossen an Perfidität bei weitem. Ihre wahre Intention und Identität verschleiernd, gelingt es dieser Kreatur unter dem Deckmäntelchen vorgeblicher Seriösität und weltanschaulicher Reife, ihre bewusst niveaulos-ignoranten Meinungen unter Auslassung wichtiger Fakten sowie völliger Gleichgültigkeit gegenüber journalistischen Prinzipien auf einschlägigen links-alternativen Onlinemedien zu veröffentlichen, welche für derlei Aktivitäten am erfolgversprechendesten sich erwiesen haben.

    Ob der groben, vom Troll natürlich gewollten, Irrationalität des Dargebotenen lässt der Aufschrei natürlich nicht lange auf sich warten, doch darauf hat der Troll bloß gewartet: Blitzschnell wird eine bereits vorbereitete Liste gezückt anhand derer potientelle Opfer identifiziert und sogleich ihrerseits als angebliche Trolle verlacht und somit düpiert werden können. Mit dieser ausgeklügelten Vorgehensweise verschafft sich der Troll das, wonach es jedem Exemplar seiner Gattung verlangt: Verstörung im und Ablehnung durch das Publikum bei gleichzeitiger maximaler Schadenswirkung für Dikussion&Plattform. Doch vorsicht, lieber Troll, wer anderen eine Grube fällt selbst manchmal hinein!

    :)

  68. Ein sehr amüsanter Beitrag. Wie zur Bestätigung schlagen hier auch umgehend wieder die angesprochenen Kommentatoren-Typen auf und toben sich aus. Am besten gefallen mir ja immer die, die permanent mit der Kündigung ihres angebliches Abos drohen.

  69. Was labert Ihr denn da für einen völlig verdrehten Psychomüll? Ihr schreibt ganz klar, dass Ihr die Kommentare manuell freischaltet, und dann erscheinen megamäßig viele Geifer-, Hetz- und Hasskommentare der Internet-SA vom eitrigen Naziblog „PI-News“ auf taz.de.
    Ergo: Ihr ladet dieses PI-Nazigesindel doch ein auf Eure dämliche „links-alternative“ (Hua, ha, ha …) Zeitung.

    taz.de ist nichts anderes mehr als eine erweiterte Plattform vom Faschisten-Eiter „PI-News“.
    Also labert nicht so eine Kacke und denunziert Eure Lieblingsnazis als „Trolle“. Die „Trolle“ seid nämlich Ihr – eine ziemlich miese und erbärmliche Karikatur der taz-Gründer, die dem rechten Internetterror in den Arsch kriechen.

  70. Svenja Bednarczyk sollte unbedingt den Begriff Troll nachschlagen. Nur weil jemand dumme/alberne Meinungen vertritt oder (vermeintliche) Fehler auflistet, ist er noch lange kein Troll.

  71. inzwischen lese ich die (Trolle-)Kommentare zu verschiedenen Artikeln der taz fasziniert (ja, auch Abstoßendes fasziniert)
    >>> es stimmt garnicht, dass das Internet verdummt…nein, es offenbart und dokumentiert nur die erschreckend viel vorhandene, bisher verborgene, Dummheit.

  72. Leserkommentare sind überflüssig wie ein Kropf. Meiner eingeschlossen. Am besten diese Funktion streichen. Es kommentieren sowieso nur jene, die zuviel Zeit haben und Frust schieben und die Welt für böse halten (außer Mutti.)

    So, ich muss weiter, mein Therapeut wartet schon!

  73. Man wird doch wohl noch wahrheitsgemäß feststellen dürfen, daß Eure grauenhafte Verblödung schon an Untermenschentum grenzt: Hartwig Pruske, Schererstr.8…

  74. Ist natürlich auch eine Art mit Kritik umzugehen, die Kritiker der Lächerlichkeit preiszugeben. Sehr seriös von der TAZ. Sag viel über euer eigenes Niveau.

  75. wenn man troll schon als schimpfwort benutzt obwohl trolle eigentlich in der nordischen sagenwelt meist zwar skurrile aber liebenswerte gestalten sind,dann bitte unbedingt ahmed den doischen und „die bösen muslime“ erwähnen.schwerpunktthema: wer meine meinung nicht zu 100% teilt ist ein PI-nazi von der internet-SA.
    aber psychopath wärewohl die bessere bezeichnung

  76. Liebe Svenja,

    wie schön, dass du in deinem Beitrag auch an mich ganz persönlich gedacht hast. Obzwar unbedingt angemerkt werden muss, dass es schützt heißt und nicht „schüzt“. Und ich als Deutschlehrer (seit langem in der Erwachsenenbildung tätig) weiß ganz sicher, dass man bei „Grüße zurück“ zurück klein schreibt.

    Oder hast du diese Fehler gar mit Absicht eingefügt, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe? Du kleine Schelmin*, du?

    Ansonsten geht es mir gut, danke. Leider habe ich für eine gründlichere Fehlersuche keine Zeit – ein taz-Praktikant kommt gleich zur Nachhilfe!

    Alles Liebe,

    Dein Hektor-Lektor, taz-Lieblingstroll Nr. 1 (der im Fall der Löschung dieses Beitrags zu Nr. 3 mu… tiert)

    * http://www.duden.de/rechtschreibung/Schelmin

  77. Ach herrje.
    Kann es sein, dass ihr die Nase richtig gestrichen voll habt?
    Eine verbesserte Kommentarfunktion würde vermutlich Abhilfe schaffen, aber das kriegt Ihr ja schon seit Jahren nicht hin.
    Insofern vielleicht doch ein wenig selbst schuld?

  78. herzlichen dank für ihre gelungene umsetzung der pragmatischen figurenanalyse (punkt 5.2. http://www.abendschein.ch/site/weblog/der_literarische_troll/) von „Der literarische Troll“.

  79. Pingback: Rassistische Kommentare: Wir bitten um Entschuldigung! at taz Hausblog