taz-Diskussion in Hannover: Wen wählen?

Ökologisch, sozial, transparent – Piratenpartei und Die Linke machen den Grünen vor der Niedersachsenwahl Themenkonkurrenz. Haben die linken Parteien die besseren Rezepte für Schulstruktur, Agrarwende, Energiewende und Datenschutz? Schärfen die Grünen jetzt ihr soziales Profil, entdecken die Piraten plötzlich ihr Herz für die Ökologie und verteidigen die Linken die Freiheit im Netz?

Es diskutieren:
Stefan Wenzel, Spitzenkandidat der Grünen
Manfred Sohn, Spitzenkandidat der Linken
Katharina Nocun, Spitzenkandidatin der Piratenpartei

Moderation:
Hanna Gersmann, Ressortleiterin Inland der taz

Dienstag, 15. Januar, um 19.30 Uhr in der üstra-Remise, Goethestraße 19, Hannover. Der Eintritt ist frei.

Kommentare (11)

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  1. KChristoph: Wir haben uns gezielt entschieden, nur die Spitzenkandidaten dieser drei Parteien einzuladen. Dafür spricht, dass Diskussionen mit zu vielen Personen schnell unübersichtlich werden und niemandem etwas bringen. Also blieb die Frage, wie wir die Auswahl treffen. Zur Wahl treten 11 Parteien an. Dann gibt es noch eine Menge weitere Parteien, die nicht zur Wahl antreten, wie etwa die PARTEI, deren Einladung wurde ja hier in den Kommentaren auch bereits gefordert. Wir haben uns entschieden, die erstens nicht alle einzuladen und zweitens die Entscheidung, wen wir einladen, nach nachvollziehbaren Kriterien zu treffen.

    Wir haben also den Abend unter eine die klare Fragestellung gestellt, welche von den linken Parteien die besten Konzepte hat. Daher haben wir nur linke Parteien eingeladen, und z.B. die FDP, die Freie Union und die Deutsche Konservative Partei nicht. Außerdem haben wir nur die vergleichsweise größeren Parteien eingeladen. Es hat sich gezeigt, dass es in den Umfragen bei 3 Prozent eine klare Grenze gibt: Grüne, Linke und Piraten sind drüber und danach kommt mit großem Abstand nichts mehr – alle sonstigen Parteien zusammengenommen kommen auf 2 Prozent (GMS) beziehungsweise 3 Prozent (Infratest Dimap).

    Dort haben wir also die Grenze gezogen und so kamen wir auf die genannten Parteien.

    Wenn Sie die Freien Wähler hören wollen, haben Sie natürlich die Möglichkeit, das hier zu machen:
    http://www.youtube.com/watch?v=001Xn5Ylqjs&feature=youtu.be

  2. Guten Tag.
    Ja, die Freien Wähler sollten auf jeden Fall noch eingeladen werden. Die Plakate sind mir relativ positiv aufgefallen.
    Hören möchte ich die Menschen schon …
    Los TAZ, das bekommt ihr noch gebacken !
    Danke.

  3. bin ja für 100% ungültige Stimmen…..

  4. K. Schmuch schrieb: “Die taz muss doch auf der Seite der Kleinen stehen!”

    Ich denke: Die NPD ist auch eine kleine Partei, und die taz muss nicht auf deren Seite stehen!!

  5. Wählen?

    HAHAHAHA…

    Wir verhandeln nicht mit Terroristen !

  6. Teerboiler, na und?!? Nur weil die PARTEI es nicht geschafft hat, die notwendigen Unterstützungsunterschriften zu sammeln, heißt das noch lange nicht, dass ihre Forderungen nicht trotzdem berichtenswert wären. Die taz muss doch auf der Seite der Kleinen stehen!

  7. Karin: Aber die PARTEI tritt in Niedersachsen überhaupt nicht an.

  8. Ich hätte mich ja noch über Die Partei gefreut. Die einzig ernstzunehmende Partei die es momentan gibt. Die anderen sind nichts als Spassparteien!

  9. Oder Bündnis 21/RRP! Die fallen sonst schon immer bei der Berichterstattung über die Parteien hinten runter, da könnte doch wenigstens die taz der Partei zu mehr Popularität verhelfen. Sonst klappt das mit der Fünf-Prozent-Hürde nie!

  10. Die Partei bibeltreuer Christen (PBC) könnte ebenfalls zur Erheiterung des Publikums beitragen…

  11. Hallo verehrte TAZ,

    warum laden Sie nicht die vierte der kleinen Parteien ein: Die Freien Wähler?