Der Assistant Facility Manager (AFM) hat laut McKinsey-Report eine Riesenzukunft. Früher kannten ihn bloß die Schüler – als jemand, der in den Pausen dem Hausmeister half, ihnen Milch oder Kakao zu verkaufen und anschließend den Schulhof fegte. Später kam noch die Reinigung der Jungstoilette dazu, wobei es jedoch vor allem darum ging, das Haschischdealen dort zu unterbinden, weswegen viele den Aushilfshausmeister vor allem kniend und dabei unter die Kabinentüren lugend kannten (es durfte sich jeweils nur ein Schüler darin aufhalten).
Während die Hausmeister im Westen ähnlich wie die Bademeister durchweg als faschistisch verschrien waren, galten die Aushilfshausmeister bloß als beknackt. Im Osten waren dagegen diese beiden Berufe eine Domäne der dissidenten Hochintelligenz – und standen unter Beobachtung. Dort oblag ihnen zudem noch die Gebäudeheizung. Siehe dazu mein Porträt des Ex-und Neo-Kulaken Emil Kort aus Kampehl (taz v. 6.5.96), der nach seiner Umerziehung Hausmeister und Heizer im Kinderheim seines Dorfes wurde,… weiter lesen