Das normale blog-Schreiben gelingt mir nicht so recht, also das kontinuierliche Protokollieren dessen, was meine Zeit in Anspruch nimmt, und dann unter dem Gesichtspunkt Dorf.
Ich würde oft gerne davon erzählen, aber das ist etwas anderes. Ich muss die Ereignisse sprachlich zu fassen kriegen, dazu muss ich sie verstehen. Eine Frage von Abstand und Zeit. Die mir zu nehmen steht in Konkurrenz zu dem Bedürfnis, einfach weiterzumachen. Meistens entscheide ich mich fürs Weitermachen.
Hier ein Alltags-blog ohne weitere Reflexion, nur damit mich die taz nicht wegen Unergiebigkeit aus ihrer bloggerInnen-Redaktion rausschmeißt.
Mit der Bandschleifmaschine schmirgele ich den Fußboden in der zukünftigen Werkstatt ab. Auf den Knien schiebe ich das Gerät hin und her, immer über den Absatz zwischen den alten und den ausgetauschten Brettern. Denn die sind ein bisschen höher, und das geht ja nicht. Gegen den Staub habe ich mir eine Wollmütze übergezogen, gegen den Lärm die… weiter lesen