Die Walnuss schmeckt zart-süß und fein-herb, eine Spur bitter im Nachgeschmack, nussig im Ganzen. Ist aber doch ziemlich klein. Als G. mir auf dem letzten gentechnik-freien Frühstück in Zollbrücke anbot, einen Sack voll davon unter ihrem Walnussbaum zu sammeln, habe ich gezögert. Jetzt finde ich, für diese Nuss lohnt sich auch das Knacken kleiner Einheiten.
G. wohnt nördlich von Bad Freienwalde, direkt an der alten Oder. Ich will sowieso nach Liepe, um in einem Rinderzuchtbetrieb Fleisch zu kaufen. Die Tiere stehen hier, in dem nördlichen Zipfel des Oderbruchs überall auf der Weide herum und haben es schön. Könnte man doch noch den Nachbarn in Reichenow was mitbringen, dann lohnt sich die weite Fahrt besser. Der Hofladen ist nur freitags geöffnet. Ich kaufe Rouladen, Tafelspitz und eine Beinscheibe. Inzwischen gibt es auch Fleisch vom Bio-Schwein, wegen der steigenden Nachfrage. Aber eine Preisliste gibt es nicht. Die Verkäuferin schreibt mir die Preise… weiter lesen