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„Setz dich hin, ich mach den Kaffee“. Der Espresso ist schon durchgelaufen. Thomas schäumt die Milch auf. Hoher Metalltopf mit eingepasster Drahtspirale. An einem Stempel, der durch den Deckel fährt und in einem Knauf endet, wird die Spirale kolbenartig auf und nieder bewegt. In der Gebrauchsanleitung, die anscheinend jedem Nonfood-Artikel beiliegen muss, stand, dass man sie in kleinen, schnellen Bewegungen durch die Oberfläche der Milch hindurch stoßen soll und dass die Milch nicht kochen sondern kalt oder höchstens warm sein sollte, um beste Ergebnisse zu erzielen. Kalter Kaffee. Nee.
Die Milch ist erhitzt. Thomas bewegt den Knauf in der ihm eigenen Gelassenheit. Beim Hochziehen hebt sich jedes Mal der Deckel ein bisschen; Milch tritt aus, die den Rand herunter läuft. Ein verbesserungswürdiger Konstruktionsfehler, der möglicherweise durch die Anweisung, schnell zu arbeiten, kaschiert werden sollte.
Hinter der Metallwand sehe ich die Spiralfeder und das von ihr eingerahmte Sieb… weiter lesen