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Die Nummer 1 ist natürlich das Schloss. Über das Schloss mit seinem Hochzeitsrummel gäbe es ohne Ende zu tratschen, aber nicht hier. Nachdem die letzten Geadelten, die Eckardsteins, sich vor der vorrückenden russischen Front nach Westen in Sicherheit gebracht hatten, fiel der Bau der russischen Ortskommandantur in die Hände. Sie übergab es nach ihrem Abrücken in Gemeindebesitz. Die Flüchtlinge aus dem Osten wurden hier fürs Erste untergebracht. Später bekamen sie Bauplätze und wie gesagt Land weiter hinten in der Neuen Dorfstraße. Einzelne Wohnungen gab es aber weiterhin in irgend welchen Seitentrakten des Schlosses. Im zentralen Teil war eine Kneipe oder jedenfalls eine Dorf-eigene Feiereinrichtung. Es gibt Bilder, auf denen an langen Tischen Sitzenden Kaffee und Kuchen vorgesetzt wird.
Bis zum Zusammenbruch der DDR war der Kindergarten im Schloss. Nach der Wende ersteigerte die Brandenburgische Schlösser GmbH mit Sitz in Potsdam den denkmalsgeschützten Bau im Tudor-Stil, ließ ihn aufwändig… weiter lesen