23.11.2008
Kultur & Unterhaltung
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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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Headcomix von Robert Crumb, März Verlag 1970. Erste deutsche Ausgabe. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Bernd Brummbär. Mit einem Nachwort von Bernd Brummbär, Frankfurt, Januar 1970. Paperback, 116 Seiten, Plakat: »Die Minderjährige des Monats« (nur noch antiquarisch erhältlich).
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Plakat: »Die Minderjährige des Monats« (Ausschnitt)

»Honigmund« Kaminski, (13) aus München, Sieht nicht nur süss aus! … weiter lesen
02.03.2012
Kultur & Unterhaltung
Auf der Weserstraße, ein Stück weiter, wo sich keine Kneipen mehr aneinanderreihen, hat die Künstlerin Mimosa Pale ihr Hutladenatelier ‚Himo’. Ein kleiner Laden mit gestreifter Wand, einem 80er Jahre Schrank mit Spiegelfront, einer sich im Bau befindenden Bühne und einem Podest, am anderen Ende des Raumes, auf dem ein altes Sofa steht.
Im Schaufenster, in der Auslage, auf dem Schrank und an den Wänden kann man Mimosa’s Werke bestaunen. Ein Globushut hängt neben einem barockanmutenden Wattehut in dem Vögel nisten, ein Fuchshut reiht sich an einen Shishaturban, neben dem Himo-Logo hängt ein Metallhut, der an ein orientalisches Windlicht in Sternform erinnert.
‚Himo’ ist Mimosa’s Bühne, eine Miniatur Villa Kunterbunt in der alles möglich scheint – Performance, Bildhauerei, Cabaret.
Nach ihrem Kunststudium in Birmingham, Paris und Helsinki kam Mimosa nach Berlin und begann Hüte, im weitesten Sinn, zu machen.
Hüte sind für Mimosa die perfekte Kombination von… weiter lesen
07.02.2012
Kultur & Unterhaltung
Gerade frisch erfunden von Citi-Analyst Willem Buiter als Abkürzung für den Ausstieg bzw. Rausschmiss Griechenlands aus der Eurozone:
We raise our estimate of the likelihood of Greek exit from the eurozone (or ‘Grexit’) to 50% over the next 18 months from earlier estimates of ours which put it at 25-30%.
Hübsch, oder? Und extrem praktisch, wenn es ums Überschriftenmachen oder Tweeten geht, da ist ja jeder Buchstabe kostbar. <ironie on> Nicht dass man das Wort Grexit wirklich brauchen würde, die Eurozone lässt ja niemanden aussteigen. <ironie off> Aber wenn doch, hat man mit dem schon bereitliegenden Wort eben eine Sorge weniger, um die man sich kümmern muss.
20.05.2012
Kultur & Unterhaltung
Eine herzliche Einladung zum (kostenfreien aber mit verbindlicher Anmeldung!) Citizen Art Days – Spot am Alexanderplatz *Kooperative Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum*
Es gibt viele spannende Kunstaktionen und Workshops! zB von 12:30-13:30 einen Workshop von und mit senior street art!
Und hier die offizielle Einladung sich zu beteiligen:
“Am 23. Mai 2012 präsentiert die Künstlergruppe Parallele Welten mehrere Workshops aus Ihrem Projekt Citizen Art Days im öffentlichen Raum auf dem Alexanderplatz. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 12. Bundeskongresses Politische Bildung »Zeitalter der Partizipation« statt.
Der öffentliche Raum ist der Raum für soziale Kommunikation, es ist der Raum, in dem wir Citizens uns begegnen können. Der zu erlebenden Renaissance des Öffentlichen in Berlin stehen ebenso viele Problemfelder gegenüber: die Privatisierung des Stadtraums, Segregation und das Auseinanderdriften von Milieus in Teilöffentlichkeiten. Der Überzeugung folgend, dass künstlerische Zugänge einen geeigneten Ansatz bilden, negativen Entwicklungen im öffentlichen Raum kreativ entgegenzutreten, stehen bei… weiter lesen
13.04.2012
Kultur & Unterhaltung
“Orientkämpfer”
“Der Libyer war noch bleicher denn zuvor und verfolgte, beide Fäuste auf die Terrassenmauer gestützt, mit starrem Blick etwas am Horizont. Spendius beugte sich vor und entdeckte endlich, was jener betrachtete. Ein goldner Punkt rollte in der Ferne im Staub auf der Straße nach Utika. Es war die Radnabe eines mit zwei Maultieren bespannten Gefährts. Ein Sklave lief an der Spitze der Deichsel und hielt die Tiere an den Trensen. Auf dem Wagen saßen zwei Frauen. Die Schöpfe der Tiere standen nach persischer Sitte kammartig hoch zwischen den Ohren unter einem Netz von blauen Perlen. Spendius erkannte die Insassen. Er unterdrückte einen Aufschrei.” (Gustave Flaubert, “Salambo”)

T.E.Lawrence – Orient-Mimikry
Im Gegensatz zu den englischen – wie z.B. T.E.Lawrence – sind die deutschen “Orientkämpfer” relativ unbekannt geblieben. Schon vor dem 1. Weltkrieg waren das in der mit Deutschland verbündeten Türkei, damals noch ein (osmanisches) Kolonialreich, 70… weiter lesen
16.01.2012
Kultur & Unterhaltung
Joachim Hentschel vom Rolling Stone nominiert:
Lauren Talbot

Die Quoten der aktuellen „Deutschland sucht den Superstar“-Staffel stehen mittel, der Gewinner der ersten Serie verdingt sich mittlerweile als Tarzan-Darsteller, der legendäre Daniel Küblböck posiert mit Oberarmtattoos auf seinem 2012er-Kalender „Daniel im Wunderland“. Anders gesagt: maue Bilanz! Integre Indierocker, die die RTL-Show wenigstens ab und zu „so vorm Ausgehen“ gesehen haben, erinnern sich dennoch an die besonderen Momente – als es 2007 plötzlich eine Kandidatin gab, die süß wie Schneewittchen und deep wie eine Märchenversion von Siouxsie Sioux war, die singen und flüstern konnte wie eine nicht-nervende Björk und eine pechschwarzhaarige Nina Persson. Und die im Wettbewerb sogar weit kam, obwohl Dieter Bohlen sie am liebsten schnell in eine dunkle Pianobar gesperrt hätte.
Lauren Talbot, damals 16, tauchte nach der Show niemals in Mallorca oder bei Heimwerker-Dokusoaps auf, ist jetzt 21 –… weiter lesen