Archive for the ‘Berlin’ Category

04.06.2010 von Benjamin Kiersch
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Andrés Godoy spielt in Berlin

von Benjamin Kiersch

Andrés Godoy wuchs in der Hafenstadt San Antonio in Chile auf und lernte früh Gitarre spielen. Mit 14 Jahren verlor er bei einem Unfall seinen rechten Arm.

Was dann passierte, beschreibt Andrés so:

„Durch die wunderbare Kraft der Musik und ein paar lockere Schrauben im Kopf erfand ich eine Technik zum einhändigen Gitarrenspiel, die ich Tatap nenne. Ich schlage mit den Fingerkuppen auf die Saiten und erzeuge so gleichzeitig Akkorde, Melodien und Rhythmen… Meine musikalische Kosmovision speist sich aus Volksmusik, Klassik, ethischen Klänken, Rock und allem, was meine inneren Saiten zum Schwingen bringt.“

Und das hört sich so an:

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Morgen abend, am 5. Juni, spielt Andrés Godoy ab 20.30 Uhr im Varieté-Salon in der Ufa-Fabrik in Berlin. Viktoriastrasse 10-18, 12015 Berlin. Karten kosten 14 Euro, Ermässigt 10 Euro.

Musik und Videos von Andrés gibt’s auf seiner Myspace-Seite.

14.04.2010 von Benjamin Kiersch
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Weltkonferenz der Völker zum Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde

von Benjamin Kiersch

Ehe es nächste Woche in Cochabamba losgeht mit der «Weltkonferenz der Völker zum Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde», kann man heute abend in Berlin schon mal mit dem Botschafter Boliviens über den Klimagipfel diskutieren:


Im Haus für Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4,  um 19.00 Uhr bei der Veranstaltung “Cochabamba statt Kopenhagen?”, organisiert von der der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

07.04.2010 von Benjamin Kiersch
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Solidarität mit den Erdbebenopfern in Chile 2

von Benjamin Kiersch

Diesen Samstag um 20.00 Uhr gibt’s ein Benefizkonzert in Berlin, Franz-Mehring Platz 1, mit viel schöner Musik, organisiert vom Verein El Cultrún. Eintritt: 5 Euro.

¡Nos vemos allí!

16.03.2010 von Benjamin Kiersch
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Solidarität mit den Erdbebenopfern in Chile

von Benjamin Kiersch

Dieses Wochenende haben uns zwei Einladungen zu Benefizkonzerten zugunsten der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Chile erreicht, die wir gern weitergeben. Kommt alle und bringt Eure FreundInnen mit!

Am 30. März in Berlin:

Am 15. April in Wuppertal:

Benefiz-Konzert

Musik aus Lateinamerika mit Künstlern und Freunden aus Chile & Wuppertaler Bühnen

Es spielen: Das Martfeld Quartett – German Tenors – Ensemble Perotin – und viele andere Gruppen!

Forum Maximum im Rex-Theater
Kipdorf 29
42103 Wuppertal-Elberfeld

Eintrittskarte: 10,00 Euro

07.01.2010 von Claudius Prößer
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Sauber und gebrochen

von Claudius Prößer

Clip ansehen: aufs Bild klicken Ein Mann kommt an am Flughafen von Santiago, zusammen mit seinem kleinen Sohn. Sie besteigen ein Taxi, später die U-Bahn. Gemeinsam staunen sie über die moderne Stadt, in der die Autobahn aus Platzgründen unter den Fluss gelegt wurde und die metro sauberer ist als zuhause in … Berlin. Am Ende will der neugierige Junge die Moneda betreten, den Ort wo Allende starb und Pinochet regierte, der Vater erschrickt und will ihn aufhalten, aber dann sagt die freundliche junge Dame, die den Präsidentenpalast gerade verlässt, dass der Lucas natürlich gerne hineindarf. So sehr hat sich Chile verändert.

Die rührende kleine Geschichte ist Teil des aktuellen Wahlkampfspots von Eduardo Frei. Richtig ist, dass Santiago in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewaltigen Modernisierungsschub durchgemacht hat. Dass die Stadt wächst und brummt und glänzt (wenn auch nicht an allen Stellen). Und dass

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14.09.2009 von Benjamin Kiersch
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Chile in Kreuzberg am 19.09.

von Benjamin Kiersch


Wer mal (wieder) Choripán oder Pastel de Choclo probieren will oder Lust hat, Cueca oder Cumbia zu tanzen …

…sollte auf jeden Fall am Samstag, den 19.09. ab 14.00 bei der Fiesta zum „Dieciocho“, dem chilenischen Nationalfeiertag, vorbeischauen. Im Statthaus Böcklerpark, Prinzenstraße 1, 10969 Berlin. Kinderprogramm gibt’s von 14 – 16 Uhr, abends spielt die Cumbiaton-Combo La Mula. Zwischendurch gibt’s bestimmt den ein oder anderen Pisco Sour. Wer ganz viel Glück hat, kann einen Flug nach Santiago gewinnen. Oder den Pokal beim Cueca-Tanzwettbewerb … aber unbedingt ein frisches Taschentuch mitbringen!

¡Nos vemos!

09.10.2008 von Benjamin Kiersch
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Liebes Berliner Abgeordnetenhaus und andere linke Stadträte,

von Benjamin Kiersch

Eure Kollegen im Parlament der Hafenstadt Gijón in der nordspanischen Provinz Asturien haben gerade eine Resolution zur Unterstützung der bolivianischen Regierung verabschiedet. In dem Text heißt es, die Stadt unterstütze „die Souveränität Boliviens nach den schweren Unruhen der letzten Wochen, die an die Tragödien und Staatsstreiche erinnern, die das Land vor 35 Jahren heimsuchten.“

Das Dokument fordert Respekt für Bolivien und seine demokratisch gewählte Regierung. Außerdem fordern die Abgeordneten die Nichteinmischung in interne Angelegenheiten des Landes und verurteilen jegliche Versuche, die Regierung mit Gewalt zu stürzen.

Weiterhin verurteilen eure Kollegen die jüngsten Angriffe auf Behörden und mahnen eine gründliche Untersuchung der Vorkommnisse an, um die Verantwortlichen zu identifizieren.

Die Resolution des Stadtparlaments von Gijón schließt mit einer Reflexion des uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano: „Die ganze Welt krankt an Rassismus – auch wenn die Krankheit selten zugegeben wird.“

Na, wie wär’s mit einer ähnlichen Erklärung? Formulierungshilfen… weiter lesen

01.10.2008 von Benjamin Kiersch
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Rückanpassung

von Benjamin Kiersch


Heute morgen, M29, Haltestelle Glogauer Straße. Verträumt halte ich dem Fahrer einen 10 Euro Schein hin – und warte auf mein Wechselgeld. Auch der wartet, ungefähr fünf Sekunden, und fängt an zu berlinern: „Und, wat soll dit werden – Kurzstrecke, Normal oder Tageskarte oder wat? Wennse nüscht sagen, such’ ick mir wat aus.“

Die Fahrscheinvielfalt in Berlin ist für Bolivianer verwirrend. In Cochabamba gibt’s nur einen Tarif in jedem Bus, den man beim Einsteigen bezahlt. Fahrkarten oder gar Abos gibt’s nicht. Jeder bolivianische Busfahrer ist ein Kleinunternehmer, und die Arbeitsbedingungen sind hart. Jeden Tag muss der Fahrer eine Festmiete an den Busbesitzer zahlen, die ungefähr dem Erlös eines Dreiviertelarbeitstages entspricht. Alles, was er darüber hinaus kassiert, ist sein Tagesverdienst. Gibt’s an einem Tag wenig Fahrgäste, kann es sein, dass er den ganzen Tag für lau fährt. Und wenn der Bus kaputt geht, was häufiger vorkommt, gibt es… weiter lesen