“Do you want to party with Bona-A-Part-Eeeee?” Ein Fanal unserer irrlichternden Zeit, dass sich manche Menschen schon aufgrund eines einzigen Satzes genötigt fühlen, “Musik” zu machen.
So auch Bonaparte, der grotesk grandiose Fehlgriff des honorigen Staatsakt-Labels. Diese Mischung aus Rumpelrock mit Synthie-Geboller haben im Laufe der Geschichte bereits zweihunderttausend Bands zuvor versucht, und sie waren ehrlich gesagt alle besser als das, was einem auf “Too Much” die Zeit stiehlt. Die wenigen catchy Slogans werden in schlimmstem Mittelstufe-Englisch immer und immer wieder repetiert, die musikalische Untermalung dessen ist mit “belanglos” noch harmlos bezeichnet, und natürlich wird der älteste aller Taschenspielertricks aus dem Ärmel geschüttelt: keifend-quietschige Stimmen aus dem Verzerrer. … weiter lesen
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07.12.2008 von Christian Ihle