26.02.2009 von Christian Ihle
Du bist jetzt auf Ed Banger, zusammen mit Justice, SebastiAn oder Uffie, deren neues Album du auch produzierst. Inwiefern hat dich bei dieser Art und Weise zu arbeiten auch dein neues Umfeld beeinflusst?
Mr. Oizo: “Eigentlich gar nicht. Ich meine klar, wenn ich auflege, spiele ich natürlich auch ihre Platten, aber für daheim ist das nichts. Manchmal gibt mir SebastiAn einen neuen Track und ich höre ihn das erste Mal, wenn ich ihn im Klub spiele. Wenn ich mir das Zeug auch noch zuhause anhören würde, wäre ich depressiv.”
Warum?
Mr. Oizo: “Weil es zu laut und zu dumm ist. Ich kann verstehen, dass es sehr jungen Leuten gut gefällt, weil sie damit ihre Eltern vergraulen können, aber Musik für meine Anlage ist es auf keinen Fall.”
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26.02.2009 von Christian Ihle
Noch einmal zurück zu den Academy Awards und Ricky Gervais als Nostradamus der britischen Comedy.
Nach dem phänomenalen Erfolg der Ricky Gervais’ Serie “The Office” in Großbritannien (und den Kopie-Serien “The Office U.S.” und “Stromberg”) entwarf der britische Comedian Ricky Gervais die Serie “Extras“. In der sehr gelungenen ersten Staffel spielt Gervais einen Statisten (englisch = “Extra”), der verzweifelt versucht, eine Sprechrolle in einem Film zu bekommen. Bei den Filmdrehs trifft er auf Stars, die sich selbst spielen – besonders köstlich die Folge mit Ben Stiller (“It still counts!”) als Regisseur eines Kriegsdramas sowie die Episode mit Kate Winslet.
Kate Winslet spielt getreu dem Extras-Konzept sich selbst als Darstellerin einer Nonne in einem Film über den Holocaust. Als Ricky Gervais sie für ihr Engagement bewundert, deckt Winslet aber den wahren Grund für ihre Rolle in einem Film über die Nazizeit auf: sie wolle endlich mal einen Oscar gewinnen, Holocaust-Filme nun mal immer gewännen und endet mit dieser unsterblichen Zeile: “Schindler’s bloody List, The Pianist: Oscars coming out their arses!”…
Dass Kate Winslet … weiter lesen