Zwei Schmähkritiken über Polit-Talkshows innerhalb weniger Tage vom gleichen Autor? Wird’s da nicht ein bisschen öde? Ja, vielleicht, andererseits schießt der gute Reinhard Mohr hier so schön übers Ziel hinaus, dass man ihn doch zitieren möchte (und am besten auch gerne wissen, welche Getränke der Gute so zu sich nimmt, während er aus beruflichen Verpflichtungen Nacht um Nacht der Qual von Polittalkshows ausgesetzt ist. Reinhard Mohr – der Oliver Kalkofe des bourgeoisen Online-Feuilletons):
“Gesine “Schnatterinchen” Schwan, die famose sozialdemokratische Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, wollte da keinesfalls zurückstehen und datierte den sozialen Aufstand schon mal punktgenau auf Juli/August 2009: In zwei oder drei Monaten könnte die “Wut” der Leute “deutlich” angewachsen sein. Irgendwann würden die “Halteseile reißen”, sagte sie der “Frankfurter Rundschau”. Na wunderbar. Vielleicht können wir uns dann die blöde Bundestagswahl am 27. September ganz sparen und gleich einen revolutionären Wohlfahrtsausschuss à la Robespierre einrichten.
Und leise rattert die Guillotine am Gendarmenmarkt. … weiter lesen