
Jeder Film, dessen erster Dialog damit beginnt, dass einer der beiden Liebenden HIV positiv ist, verspricht ein Downer vor dem Herrn zu werden. So selbstredend auch „Same Same But Different“ von Detlev Buck, der sich offensichtlich für seinen ersten Film mit einer gewissen Ausrichtung auf den internationalen Markt in ein schlichtes „Buck“ für die Credits umbenannt hat. Nachdem Buck mit Neukölln („Knallhart“) und Mecklenburg-Vorpommern („Hände weg von Mississippi“) zuletzt bereits zweimal wilde Riten in seltsamen Gegenden erforscht hat, wagt er nun den Sprung ins Ausland: Kambodscha. Dort lernt der junge Ben (ein guter David Kross) auf einem Partyurlaub die kambodschanische Gelegenheitsprostituierte Sreykeo (eine ebenfalls gute, aber mit einer unglücklichen Synchronisation geschlagene Apinya Aakuljaroensuk) kennen und lieben, die auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland seine Freundin bleibt – und ihm eines Tages eröffnet, dass sie mit Aids infiziert ist. … weiter lesen