30.09.2009 von Christian Ihle
Deutsche Musik findet ja im amerikanischen und englischen Ausland mit Ausnahme von Kraftwerk, Neu! und Techno kaum statt. Umso überraschender und interessanter ist es dann, wenn unsere ausländischen Lieblinge sich doch einmal über deutsche Künstler äußern. Daher die neue Serie Don’t Mention The War.
Regina Spektor über Nenas “99 Red Balloons”:
“It starts out really slow and dreamy and it ends really slow and dreamy and then in the middle it just goes all nuts. I think that one of the amazing things about the song us that it inspires you to dance, but the lyrics are so amazing and so touching – it’s like your body dances and your mind kind of goes on a trip. It’s about war and it’s about peace. You’ve just got to listen to it, I can’t explain it!”
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25.07.2009 von Christian Ihle
The Gossip – Music For Men

Die letzten drei Jahre seit Veröffentlichung des Durchbruchs “Standing in the Way of Control” hat die Band Gossip dank ihrer voluminösen Frontfrau in der vordersten Reihe des Musikbusiness verbracht. Nach den Punk-, Riot-Grrrl- und Feminismus-Wurzeln hat da zwar keiner mehr gefragt. Und auch die Verwunderung deutscher Medien darüber, dass Karl Lagerfeld und der profane Musikkonsument plötzlich dicke Frontfrauen ins Herz schließen, grenzte eher ans Fremdschämend-Ekelhafte. Aber es stieß zumindest eine Tür auf für die Band aus Portland: plötzlich standen da Menschen im Publikum, die bei Bandgründung wahrscheinlich noch Zahnspangen trugen und mit Punk gerademal durch ein paar MTV-Spots in Berührung gekommen waren. Mit anderen Worten: Gossip sind im Mainstream angekommen und lassen sich munter und ein wenig verwundert treiben. … weiter lesen
09.06.2008 von Christian Ihle
In unserem Schwesterblog Abenteuer & Freiheit befassen wir uns heute mit einer Strokes-B-Seite von 2003: ein Duett mit der New York Singer-Songwriterin mit russischen Wurzeln, Regina Spektor:
„Modern Girls and Old Fashion Men“ hat natürlich wieder den üblichen Strokes-Sound, der in der Produktion an die 60er und 70er erinnert, aber klingt dank der weiblichen Vocals von Regina Spektor, die mit Julian Casablancas den Song im Zwiegespräch bestreitet, doch überraschend ungewöhnlich. Auch das Gitarrenspiel entfernt sich von den üblichen Strokes-Referenzen und erinnert mehr an The Smiths oder – dieses Mal tatsächlich! – Television.
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