Von der Unmöglichkeit „Nein“ zu sagen und dabei jemand umzubringen.
„Funny Games“ ist kein Film. „Funny Games“ ist ein Experiment, eine Versuchsanordnung. Sein Regisseur Michael Haneke trägt den Laborkittel, wir Zuschauer sind die weißen Mäuse, die sich seinem Versuch aussetzen müssen.

Zwei adrette junge Männer klopfen bei einer Kleinfamilie, bitten um Eier. Einmal eingedrungen in das Innere des Hauses werden die beiden Mann, Frau, Kind und Hund foltern, ermorden. Warum wollen wir so etwas sehen? Weshalb gehen wir für einen derartigen Film ins Kino? Ist Gewalt an sich Unterhaltung? fragt Haneke.
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