31.07.2011 von Sigrid Deitelhoff
Im Mehrzweckbecken war es heute schön warm und leer. Das Schwimmen macht dort zur Zeit viel Spaß, wenn ich erst mal die innere Scheu überwunden habe, mich mit dem Fahrrad durch den Dauerregen zu strampeln. Längere Aufenthalte nach dem Training auf der Cafeteria-Terrasse sind dagegen bei diesem Wetter nicht so lustig. Aber schön ist es, nach dem eigenen Schwimmtraining den Profis bei der Schwimm-WM zu zuschauen.
Heute war der letzte WM-Wettkampftag in Shanghai. Und ich kann nur sagen:
Congratulation an u.a.: Missy Franklin (200m Rücken in 2:05:10), Rebecca Adlington (800m Freistil in 8:17:51), Michael Phelps (100m Schmetterling in 0:50:71). Und auch Paul Biedermanns Leistung bei der 4×100-Meter Staffel der Männer war super.
Es hat Spaß gemacht, die Wettkämpfe zu verfolgen. Und nun – nach der WM – werden die Diskussionen losgehen, warum die deutschen SchwimmerInnen nicht so gut abgeschnitten haben.
Was ich in diesem Zusammenhang nicht so wirklich… weiter lesen
29.07.2011 von Sigrid Deitelhoff

Richtig cool finde ich bei der Schwimm-WM in Shanghai “Missy” (Melissa) Franklin. 1,85 Meter gross, Schuhgrösse 47. Ihre Eltern wohnen in Kanada. Sie schwimmt jedoch für die USA. Trainiert in Colorado. Nach der tollen Leistung während der 4×200 Meter Freistil-Staffel am 28.7.11 , schwamm sie heute im Semifinale die 200m Rücken in 2:05:90. WOW!
Missy beim Training in Colorado
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Und was machen die deutschen Schwimmprofis?
“Ich muss da noch trainieren”. Diese oder ähnliche Äußerungen der deutschen SchwimmerInnen zur Einschätzung der eigenen Schwimmleistung, habe ich noch nie so häufig gehört wie bei dieser Schwimm-WM. Freundlich, schon fast gut gelaunt wurden sie vor laufenden Kameras vorgetragen. Ist das die neue Sprachregelung für die nicht ganz so optimalen Schwimmleistungen?
Und ab gestern steht Britta Steffens Abgang im Mittelpunkt der Medienberichterstattung. Schade!
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28.07.2011 von Sigrid Deitelhoff
… wird da die Wassertemperatur im Schwimmbecken auch wieder der des Ontario-Sees ähneln? Nein, das ist jetzt natürlich übertrieben – auch wenn ich das gestern morgen im Sportbecken genauso empfunden habe während das wärmere Mehrzweckbecken gereinigt wurde.
Gestern abend lieferten die Berliner Bäderbetriebe auf ihrer “Entschuldigungs-Veranstaltung” nicht nur Snacks und Getränke, sondern auch Antworten zum Thema “Warum war das Mehrzweckbecken in dieser Saison so häufig geschlossen” oder “Warum sind die Becken nie gleich warm, warum ist immer eins kälter?”. Und “Warum wurde der FKK-Bereich verkleinert?”.
Die letzte Frage konnte am schnellsten beantwortet werden: Die FKK-Fläche besteht noch, wurde aber verkleinert, weil nicht mehr viele BesucherInnen dort sind.
Die Beantwortung der Fragen zum Mehrzweckbecken ist da schon komplexer. Matthias Oloew, Pressesprecher der Berliner Bäderbetriebe und Wolfram Kaube, Leiter der Abteilung Bau/Technik der Bäderbetriebe standen den doch recht zahlreich erschienen PrinzenbadlerInnen Rede und Antwort.
Das 1974 erbaute Mehrzweckbecken ist immer noch standsicher.… weiter lesen
25.07.2011 von Sigrid Deitelhoff
Der verregnete Juli sorgte in Berlin für weniger Badegästen in den Freibädern als im Vorjahr. In Kanada war es währenddessen zwar meist um die 30 Grad warm und oft sonnig (ausser im Nord-Westen Kanadas und in den Rocky Mountains), trotzdem hatte ich wahrscheinlich ebenso wenig Gelegenheit zum Schwimmen wie die PrinzenbadlerInnen im kalten Berlin.
In Kanada existiert Wasser eher in Form von beeindruckenden Gletschern, sehr tiefen und kalten Seen mit gefährlichen Stromschnellen, reissenden Bächen und Flüssen, die an Abenteuer erinnern oder in Form von gewaltigen herabstürzenden Wasserfällen. Wasser in seinen Erscheinungsformen, die mich nicht wirklich zum Schwimmen einladen.
Einige fanziniernde Schwimmbäder gibt es in Kanada aber durchaus. In Vancouver im Stadtteil Kitsilano gibt es ein Freibad ganz nach meinem Geschmack: Der Kitsilano Pool mit spektakulärer Aussicht auf den Kits Beach, die English Bay und den Stanley Park. Mit seinen 137-Meter-Bahnen, ist er der größte Meerwasser-Aussenpool Kanadas und auch einer der… weiter lesen
24.07.2011 von Verena

…kann ich da nur sagen!
Die Bloggerin hat den Selbstversuch gemacht und die Nacht in den Scubes verbracht. Direkt vom Büro kommend, die morgends gepackten Taschen geschultert, sind meine Reisebegleitung und ich bei unserer Ankunft kurz nach 18 Uhr ein bisschen aufgeregt: Technikbusse vom RBB warten vor dem Scube Gelände. Es soll einen Live-Beitrag im ZIBB Magazin geben, unter anderem mit uns Nachtgästen. Ein Schwenkgrill raucht schon vielversprechend über der Glut. Die Abendsonne bricht sich hochdramatisch in dem Fettdampf, augenblicklich stellt sich Ferienstimmung ein. Im Kiosk statten wir uns mit gekühlten Bierchen aus und harren gelassen der Fragen, die uns erwarten. So ein Interview ist dann auch ganz schnell wieder vorbei, und der Pflichtteil geschafft, die Kür kann folgen.

Als richtiger Berlinbesucher muss man natürlich noch ausgehen. Das ist kein Problem: Durch das große Tor an der Skalitzer Straße geht´s ins Nachtleben. Zugegeben, es ist ein… weiter lesen
21.07.2011 von Verena
von Frau Malve

Heute morgen zierte den Tresen in der Cafeteria im Prinzenbad eine bunt bedrucktes Glanzpapier mit der fetten Überschrift ” Einladung” und das mit der Unterschrift “Ihre Berliner Bäder-Betriebe”. Kann das wahr sein, eine Einladung von den Bäder-Betrieben??
Weil ich meine Sehhilfe noch nicht auf der Nase hatte, liest mir Matse vor: “In diesem Jahr ist der Saisonstart in Ihrem Prinzenbad etwas holprig verlaufen. Wir möchten uns dafür entschuldigen” ( so was hält man ja gar nicht für möglich!) ” und Ihnen gleichzeitig die Hintergründe erklären .” ( das wird ja immer besser!) “Wir würden uns freuen, Sie bei Snacks und Getränken begrüssen zu können am Mittwoch, 27. Juli 201 um 19.30 Uhr auf der Terrasse an der Cafeteria”
Da kann man doch nur sagen, nichts wie hin! Die Wende zur Kundenfreundlichkeit müssen wir unbedingt nutzen.
Es grüsst Frau Malve.
08.07.2011 von Verena
Sind sie schon entdeckt worden?
Es haben sich gestern 2 Ladies auf das Prinzenbad-Gelände geschmuggelt, aber wie “Schwarzschwimmerinnen” sehen sie so gar nicht aus: Bunt wie Hawaiihemden strahlen sie mich an, morgends um halb 9, stolz, gegenwärtig, kraftvoll, wie Nanas eben so sind! Schade, dass sie nicht sprechen können: Wie war denn ihr erster Tag im Prinzenbad? Ihre erste Nacht? Denn, ja, sie nächtigen auch im Bad, schlüssigerweise auf dem Geländer der Scubes. In guter Gesellschaft also.

auch Nanas freuen sich über die Sonne
©Birgit Waller

©Birgit Waller
Die Schöpferin der beiden farbenfrohen Schwarzschwimmerinnen ist Birgit Waller, Studienrätin und in Zweitberufung Kreativ Gestalt Therapeutin.

alle Fotos: Verena Maul
Schon letztes Jahr war sie im Blog vertreten, mit Zeichnungen, und offenbar liegt das Prinzenbad auf inspirierenden Koordinaten: Sicher haben sich den beiden bestehenden Nanas inzwischen (mindestens) 2 weitere nicht weniger lebensfrohe Schwestern hinzugesellt, denn ihre… weiter lesen