vonSigrid Deitelhoff 01.09.2016

Prinzenbad-Blog

Freibad-Wetter, gefühlte Wassertemperatur, Gespräche und Gedanken unter der Dusche – der Blog über Deutschlands berühmteste Badeanstalt.

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Es gibt nicht nur Badegäste und Schwimmpersonal im Prinzenbad, sondern auch Pinguine. Nein, kein Scherz! Die gibt es wirklich in unserem Freibad. Und auch nicht erst seit kurzer Zeit, sondern schon immer oder zumindest schon sehr lange. Ihre Entdeckung habe ich dem Stammgast Garry zu verdanken. An dieser Stelle dafür nochmals ganz lieben Dank an Dich.

Garry kam vor ein paar Wochen in der Prinzenbad-Cafeteria auf mich zu und erzählte, dass er meinen Beitrag über das Sportmehrzweckbecken gelesen hätte. Ich würde dort erwähnen, dass mich in den blogfreien Wintermonaten manchmal die Panik überfallen würde, dass es in der kommenden Sommersaison nichts Neues mehr zu berichten gäbe.

Aber ich solle mir keine Sorgen machen. Er sei davon überzeugt, dass es immer wieder neue Rätsel im Prinzenbad zu entschlüsseln gäbe. Zum Beweis lotste er mich auf die hintere Freibadwiese zwischen dem Nichtschwimmer- und dem Planschbecken. Und tatsächlich, ganz versteckt im Gebüsch, entdeckte ich mehrere Pinguine aus Stein auf einem Pinguin-Marsch, so als seien sie gerade dem Becken entstiegen, über den Zaun geklettert und auf dem Weg zur Liegewiese – vielleicht sogar auf dem Weg zur FKK-Wiese, wer weiß?!

Nun ist meine Neugierde geweckt und ich habe inzwischen versucht, zu recherchieren, woher diese Stein-Pinguine stammen, ab wann sie im Prinzenbad auftauchten und wo sie früher standen. Leider haben weder Garry noch ich bisher etwas über ihre Herkunft herausgefunden. Vielleicht handelt es sich bei den Steinfiguren um Baukunst, wie sie früher in Schwimmbädern öfters verwendet wurde. Vielleicht weiß eine/r von Euch, was es mit den Pinguinen auf sich hat?

Foto oben: ©Sigrid Deitelhoff

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https://blogs.taz.de/prinzenbad/2016/09/01/raetselhaftes-prinzenbad-1/

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kommentare

  • Die Pinguine waren in den 1950 und 60 er Jahre ein typisches Ausstattungsmerkmal von Freibädern. Man findet sie unter anderem auch in dem ein Jahr vor dem Sommerbad Kreuzberg eröffneten Sommerbad Mariendorf an der Rixdorfer Strasse. Die Anlagen der Sommerbäder wurden von den damaligen Gartenämtern der Bezirke gestaltet.

    Liebe Grüsse
    Bianca (Arbeitskreis Freunde historischer Schwimmbäder in Berlin, Geschichtswerkstatt Berlin)

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