Das Neueste in den tazblogs Aktuelles aus den tazblogs http://blogs.taz.de/ de <![CDATA[Germanwings-Absturz: Spekulationen über neue Hypothesen]]> http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2015/03/28/germanwings-absturz-spekulationen-ueber-neue-hypothesen/ Jakob Hein Jakob Hein 28.03.2015 http://blogs.taz.de/reptilienfonds/2015/03/28/germanwings-absturz-spekulationen-ueber-neue-hypothesen/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Kein Wort zuviel]]> http://blogs.taz.de/spurensuche/2015/03/27/kein-wort-zuviel/ Detlef Berentzen Detlef Berentzen 27.03.2015 http://blogs.taz.de/spurensuche/2015/03/27/kein-wort-zuviel/ <![CDATA[Urexzess mit Trillerpfeife – Hermann Nitsch und das Theater (1)]]> http://blogs.taz.de/wienblog/2015/03/26/urexzess-mit-trillerpfeife-hermann-nitsch-und-das-theater-1/ Wolfgang Koch Wolfgang Koch 26.03.2015 http://blogs.taz.de/wienblog/2015/03/26/urexzess-mit-trillerpfeife-hermann-nitsch-und-das-theater-1/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Every Frame A Painting: "Drive" und das Quadranten-System]]> http://blogs.taz.de/popblog/2015/03/26/every-frame-a-painting-drive-und-das-quadranten-system/ Christian Ihle Christian Ihle 26.03.2015 http://blogs.taz.de/popblog/2015/03/26/every-frame-a-painting-drive-und-das-quadranten-system/ empfehlenswerter Youtube Kanal von Tony Zhou, der kurze Videoanalysen über Film-Regisseure zusammenstellt. Zhou gelingt es dabei, in simplen, knackigen Compilations zu erläutern, warum Filme wirken wie sie wirken.
Toll zum Beispiel, wie Zhou darauf hinweist, dass Regisseur Nicolas Winding Refn in “Drive” ein einfaches, aber sehr effektives Quadrantensystem nutzt, um mehrere Geschichten gleichzeitig zu erzählen – was auf den Zuschauer aber nur unterbewusst wirkt:



Spannend auch seine Ausführungen über David Finchers Regiestil und seinen Hang zur allwissenden Kamera und seine Gründen für die smoothe Kamera-Bewegung, die sich bewusst von der Shaky-Cam-Krankheit der letzten Jahre absetzt:


Every Frame A Painting lohnt einen Blick und sei es nur, um dieses Mantra zu hören:
Remember you don’t need steadicams, cranes, drones or the latest 4K whatever
you need “top”, “bottom”, “left”, “right”
and the good sense for how to put them all together
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empfehlenswerter Youtube Kanal von Tony Zhou, der kurze Videoanalysen über Film-Regisseure zusammenstellt. Zhou gelingt es dabei, in simplen, knackigen Compilations zu erläutern, warum Filme wirken wie sie wirken.
Toll zum Beispiel, wie Zhou darauf hinweist, dass Regisseur Nicolas Winding Refn in “Drive” ein einfaches, aber sehr effektives Quadrantensystem nutzt, um mehrere Geschichten gleichzeitig zu erzählen – was auf den Zuschauer aber nur unterbewusst wirkt:



Spannend auch seine Ausführungen über David Finchers Regiestil und seinen Hang zur allwissenden Kamera und seine Gründen für die smoothe Kamera-Bewegung, die sich bewusst von der Shaky-Cam-Krankheit der letzten Jahre absetzt:


Every Frame A Painting lohnt einen Blick und sei es nur, um dieses Mantra zu hören:
Remember you don’t need steadicams, cranes, drones or the latest 4K whatever
you need “top”, “bottom”, “left”, “right”
and the good sense for how to put them all together
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<![CDATA[Kiffen in der Schweiz: Buße oder Strafe?]]> http://blogs.taz.de/drogerie/2015/03/26/kiffen-in-der-schweiz-busse-oder-strafe/ Hans Cousto Hans Cousto 26.03.2015 http://blogs.taz.de/drogerie/2015/03/26/kiffen-in-der-schweiz-busse-oder-strafe/ BetmG). Mit dem Inkrafttreten der Revision des BetmG per 1. Oktober 2013 sollte diese uneinheitliche Handhabung von einer nationalen Regelung abgelöst werden. Durch die Einführung einer Ordnungsbuße von 100 Franken (derzeit ca. 94 Euro) für das Kiffen sollte eine Grundlage für die Gleichbehandlung aller Cannabiskonsumenten in der Schweiz entstehen. Eine Auswertung der in der Kriminalstatistik für das Jahr 2014 aufgeführten Daten zeigt jedoch, dass nach wie vor der Konsum von Cannabis in den einzelnen Kantonen signifikant unterschiedlich verfolgt und geahndet wird. Der Konsum von Cannabis kann in der Schweiz mit einer Ordnungsbuße geahndet werden, wenn die Person mindestens 18-jährig ist und nicht gleichzeitig andere Gesetzesverstöße begeht. Da der Besitz von… weiter lesen]]> BetmG). Mit dem Inkrafttreten der Revision des BetmG per 1. Oktober 2013 sollte diese uneinheitliche Handhabung von einer nationalen Regelung abgelöst werden. Durch die Einführung einer Ordnungsbuße von 100 Franken (derzeit ca. 94 Euro) für das Kiffen sollte eine Grundlage für die Gleichbehandlung aller Cannabiskonsumenten in der Schweiz entstehen. Eine Auswertung der in der Kriminalstatistik für das Jahr 2014 aufgeführten Daten zeigt jedoch, dass nach wie vor der Konsum von Cannabis in den einzelnen Kantonen signifikant unterschiedlich verfolgt und geahndet wird. Der Konsum von Cannabis kann in der Schweiz mit einer Ordnungsbuße geahndet werden, wenn die Person mindestens 18-jährig ist und nicht gleichzeitig andere Gesetzesverstöße begeht. Da der Besitz von… weiter lesen]]> <![CDATA[Meierei]]> http://blogs.taz.de/vollandsblog/2015/03/25/meierei/ Ernst Volland Ernst Volland 25.03.2015 http://blogs.taz.de/vollandsblog/2015/03/25/meierei/ Vorsichtig stelle ich den Capucciono auf die Holzablage am Fenster, mustere den lindgrünen Pullover des Mannes und bemerke seine leicht zerzausten Haare. Das Handy liegt neben der… weiter lesen]]> Vorsichtig stelle ich den Capucciono auf die Holzablage am Fenster, mustere den lindgrünen Pullover des Mannes und bemerke seine leicht zerzausten Haare. Das Handy liegt neben der… weiter lesen]]> <![CDATA[Zitronenbutter zum Spargel]]> http://blogs.taz.de/schroederkalender/2015/03/25/zitronenbutter-zum-spargel/ Schröder & Kalender Schröder & Kalender 25.03.2015 http://blogs.taz.de/schroederkalender/2015/03/25/zitronenbutter-zum-spargel/ Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
*** Heute lassen wir mal alle Fünfe gerade sein, schließlich haben wir die letzten sechs Wochen ohne Pause gearbeitet. Also sonnten wir uns eine halbe Stunde auf dem Balkon, entdeckten die ersten Keimlinge und schälten Spargel. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Schinkendieb in der Warteschlange? Ihm haben wir ein neues Lieblingsgericht zu verdanken. Um den fehlenden Schinken zu ersetzen, blätterten wir mal wieder in Rezepten. Zitronenbutter schmeckt zu Spargel und Fisch. Foto: Barbara Kalender
Die Zitronenbutter schmeckt hervorragend zu Spargel und zu Fisch.
* * * Zutaten für 2 Personen:
100 g Butter
Meersalz
1 EL Currypulver
2 EL Zitronensaft
fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* * * Butter und Salz mit dem Handrührer schaumig rühren, danach die anderen Zutaten zugeben und glatt rühren. Die Zitronenbutter in eine Schale geben und bis zum Servieren kalt stellen. Das schmeckt sehr gut! *** (BK / JS) ]]>
Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
*** Heute lassen wir mal alle Fünfe gerade sein, schließlich haben wir die letzten sechs Wochen ohne Pause gearbeitet. Also sonnten wir uns eine halbe Stunde auf dem Balkon, entdeckten die ersten Keimlinge und schälten Spargel. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Schinkendieb in der Warteschlange? Ihm haben wir ein neues Lieblingsgericht zu verdanken. Um den fehlenden Schinken zu ersetzen, blätterten wir mal wieder in Rezepten. Zitronenbutter schmeckt zu Spargel und Fisch. Foto: Barbara Kalender
Die Zitronenbutter schmeckt hervorragend zu Spargel und zu Fisch.
* * * Zutaten für 2 Personen:
100 g Butter
Meersalz
1 EL Currypulver
2 EL Zitronensaft
fein abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
* * * Butter und Salz mit dem Handrührer schaumig rühren, danach die anderen Zutaten zugeben und glatt rühren. Die Zitronenbutter in eine Schale geben und bis zum Servieren kalt stellen. Das schmeckt sehr gut! *** (BK / JS) ]]>
<![CDATA[taz.zahl ich: No Borders]]> http://blogs.taz.de/hausblog/2015/03/25/taz-zahl-ich-no-borders/ Stefanie Baumeister Stefanie Baumeister 25.03.2015 http://blogs.taz.de/hausblog/2015/03/25/taz-zahl-ich-no-borders/ taz.zahl ich, unser freiwilliges Online-Bezahlmodell, ist keine Notlösung und auch keine Bitte um Spenden, sondern die logische Konsequenz eines politischen Grundgedanken. „Wir haben ein hohes öffentliches Gut, was wir den Menschen zur Verfügung stellen und nicht künstlich verknappen müssen“, sagt Felix Kolb von campact über das Internet. Online-Journalismus durch Bezahlschranken zu finanzieren, könne nicht die Lösung sein. Das sehen wir auch so. Wir wollen niemanden von unseren Inhalten im Netz ausschließen – auch und gerade für Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, soll taz.de frei zugänglich bleiben. Seit April 2011 werben wir in unterschiedlichster Form dafür – dezent unter den Artikeln… weiter lesen]]> taz.zahl ich, unser freiwilliges Online-Bezahlmodell, ist keine Notlösung und auch keine Bitte um Spenden, sondern die logische Konsequenz eines politischen Grundgedanken. „Wir haben ein hohes öffentliches Gut, was wir den Menschen zur Verfügung stellen und nicht künstlich verknappen müssen“, sagt Felix Kolb von campact über das Internet. Online-Journalismus durch Bezahlschranken zu finanzieren, könne nicht die Lösung sein. Das sehen wir auch so. Wir wollen niemanden von unseren Inhalten im Netz ausschließen – auch und gerade für Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, soll taz.de frei zugänglich bleiben. Seit April 2011 werben wir in unterschiedlichster Form dafür – dezent unter den Artikeln… weiter lesen]]> <![CDATA[Coole Bierwerbung]]> http://blogs.taz.de/videoblog/2015/03/24/coole-bierwerbung/ Meisterstein Meisterstein 24.03.2015 http://blogs.taz.de/videoblog/2015/03/24/coole-bierwerbung/ <![CDATA[Schuld und Sühne in Peru]]> http://blogs.taz.de/latinorama/2015/03/23/7710/ Hildegard Willer Hildegard Willer 23.03.2015 http://blogs.taz.de/latinorama/2015/03/23/7710/ “Hat der Bundespraesident wirklich von Schuld gesprochen , von Kollektivschuld ?”, fragten mich zwei Kolleginnen unglaeubig, nachdem Joachim Gauck in bewegenden Worten ueber die Vergangenheitsaufarbeitung in Deutschland gesprochen und die Peruaner ermutigt hatte, ihrer eigenen leidvollen Vergangenheit ins Auge zu schauen. Das Wort Schuld oder gar Kollektivschuld ist in der peruanischen Diskussion ueber die Aufarbeitung des juengsten Buergrkrieges noch nicht gefallen. ” Jede Seite moechte sich als die Guten darstellen”, sagt der Filmemacher Heeder Soto. Er stammt aus der besonders stark vom Krieg gepraegten  Ayacucho und hat selber seinen Vater bei den grausamen  Auseinandersetzungen zwischen dem maoistischen Leuchtenden Pfad und der peruanischen Armee verloren. In seinem viel beachteten Film Caminantes de la memoria (https://caminantesdelamemoria.wordpress.com/galeria/) zeigt er die schwierige… weiter lesen]]> “Hat der Bundespraesident wirklich von Schuld gesprochen , von Kollektivschuld ?”, fragten mich zwei Kolleginnen unglaeubig, nachdem Joachim Gauck in bewegenden Worten ueber die Vergangenheitsaufarbeitung in Deutschland gesprochen und die Peruaner ermutigt hatte, ihrer eigenen leidvollen Vergangenheit ins Auge zu schauen. Das Wort Schuld oder gar Kollektivschuld ist in der peruanischen Diskussion ueber die Aufarbeitung des juengsten Buergrkrieges noch nicht gefallen. ” Jede Seite moechte sich als die Guten darstellen”, sagt der Filmemacher Heeder Soto. Er stammt aus der besonders stark vom Krieg gepraegten  Ayacucho und hat selber seinen Vater bei den grausamen  Auseinandersetzungen zwischen dem maoistischen Leuchtenden Pfad und der peruanischen Armee verloren. In seinem viel beachteten Film Caminantes de la memoria (https://caminantesdelamemoria.wordpress.com/galeria/) zeigt er die schwierige… weiter lesen]]> <![CDATA[Kiez-Demo gegen Mieterhöhungen]]> http://blogs.taz.de/streetart/2015/03/17/kiez-demo-gegen-mieterhoehungen/ Caro Caro 17.03.2015 http://blogs.taz.de/streetart/2015/03/17/kiez-demo-gegen-mieterhoehungen/ vorherigen Blogbeitrag hatte ich die Kiez-Demo ja bereits angekündigt. Hier meine Foto-Impressionen einer bunten Demo gegen Mieterhöhungen im Neuköllner “Reuterkiez”, genauer gesagt gegen die bevorstehende Räumung des Almende e.V. am Kottbusser Damm 25-26, gegen die Mieterhöhungen in den Häusern in der Friedelstr. 54 und in der Fuldastr. 53, sowie in der Hobrechtstr. 40. Ca. 500 Menschen hatten sich am Samstag im Nieselregen am Hermannplatz eingefunden. Ich finde es wirklich mutig, wie die Mieter_innen sich zusammentun und sich gegen die Immobilienhaie wehren und drücke die Daumen! Hier geht’s zur Website der Hausgemeinschaft in der Friedelstr. 54 für aktuelle Infos. vernetzt euch “Vernetzt Euch!” und “Kraken, Quallen, Seepferdchen aller Meere vereinigt Euch! Gemeinsam gegen Miethaie und Betongold-Piraten” DSC_4715 (Mittel) “abgelehnt – Friedel streikt!” und “Keine ungewollte Modernisierung der Friedelstrasse F54 durch die Citec Immo… weiter lesen]]> vorherigen Blogbeitrag hatte ich die Kiez-Demo ja bereits angekündigt. Hier meine Foto-Impressionen einer bunten Demo gegen Mieterhöhungen im Neuköllner “Reuterkiez”, genauer gesagt gegen die bevorstehende Räumung des Almende e.V. am Kottbusser Damm 25-26, gegen die Mieterhöhungen in den Häusern in der Friedelstr. 54 und in der Fuldastr. 53, sowie in der Hobrechtstr. 40. Ca. 500 Menschen hatten sich am Samstag im Nieselregen am Hermannplatz eingefunden. Ich finde es wirklich mutig, wie die Mieter_innen sich zusammentun und sich gegen die Immobilienhaie wehren und drücke die Daumen! Hier geht’s zur Website der Hausgemeinschaft in der Friedelstr. 54 für aktuelle Infos. vernetzt euch “Vernetzt Euch!” und “Kraken, Quallen, Seepferdchen aller Meere vereinigt Euch! Gemeinsam gegen Miethaie und Betongold-Piraten” DSC_4715 (Mittel) “abgelehnt – Friedel streikt!” und “Keine ungewollte Modernisierung der Friedelstrasse F54 durch die Citec Immo… weiter lesen]]> <![CDATA[Afrikanische Aktivisten in Kinshasa festgenommen]]> http://blogs.taz.de/kongo-echo/2015/03/16/afrikanische-aktivisten-in-kinshasa-festgenommen/ Dominic Johnson Dominic Johnson 16.03.2015 http://blogs.taz.de/kongo-echo/2015/03/16/afrikanische-aktivisten-in-kinshasa-festgenommen/ .
Nach einer vorläufigen Liste, die Kongo-Echo erreichte, befinden sich unter den Festgenommenen:
– Fadel Barro, Aliou Sané und Malal Talla von “Y’en a marre” aus Senegal
– Ouédraogo Sibiri von “Balai citoyen” aus Burkina Faso
– Fred Bauma von “La Lucha” aus Goma/Kongo
– Lucrèce Lupengo (“Lyke Mike”) von… weiter lesen]]>
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Nach einer vorläufigen Liste, die Kongo-Echo erreichte, befinden sich unter den Festgenommenen:
– Fadel Barro, Aliou Sané und Malal Talla von “Y’en a marre” aus Senegal
– Ouédraogo Sibiri von “Balai citoyen” aus Burkina Faso
– Fred Bauma von “La Lucha” aus Goma/Kongo
– Lucrèce Lupengo (“Lyke Mike”) von… weiter lesen]]>
<![CDATA[Abschlussgedicht: Wildes Ding]]> http://blogs.taz.de/buchmesse/2015/03/15/abschlussgedicht-wildes-ding/ Margarete Stokowski Margarete Stokowski 15.03.2015 http://blogs.taz.de/buchmesse/2015/03/15/abschlussgedicht-wildes-ding/ Frankfurt 2012
Leipzig 2013
Frankfurt 2013
Leipzig 2014
Frankfurt 2014   leipzig
hey
du wildes ding
weißwein und
gin tonic manno
sagt ein mangamädchen
echt
das regt mich auf die leute sehn nicht wie viel mühe
man mit den kostümen hat
und dann kommen die
und rempeln
und ich hasse das jemand hat meinen schild geknickt leipzig
hey
wir zelebrieren
uns und unsere müdigkeit
und
ach ja
die bücher auch
auf die bücher trinken wir und wenn wir das
erledigt haben
zelebrieren wir
den suff und alle personalpronomen
die uns einfallen leipzig
hey
du kannst so bleiben
machste jut
und machste schön leipzig ich komm wieder.   viech   ]]>
Frankfurt 2012
Leipzig 2013
Frankfurt 2013
Leipzig 2014
Frankfurt 2014   leipzig
hey
du wildes ding
weißwein und
gin tonic manno
sagt ein mangamädchen
echt
das regt mich auf die leute sehn nicht wie viel mühe
man mit den kostümen hat
und dann kommen die
und rempeln
und ich hasse das jemand hat meinen schild geknickt leipzig
hey
wir zelebrieren
uns und unsere müdigkeit
und
ach ja
die bücher auch
auf die bücher trinken wir und wenn wir das
erledigt haben
zelebrieren wir
den suff und alle personalpronomen
die uns einfallen leipzig
hey
du kannst so bleiben
machste jut
und machste schön leipzig ich komm wieder.   viech   ]]>
<![CDATA[EMPÖRT UND EMPÖRTER]]> http://blogs.taz.de/riotmama/2015/03/15/empoert-und-empoerter/ jacintanandi jacintanandi 15.03.2015 http://blogs.taz.de/riotmama/2015/03/15/empoert-und-empoerter/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Neue Sichtweisen: Mit der Domina im HKW]]> http://blogs.taz.de/tazlab/2015/03/14/mit-der-domina-im-hkw/ manuelschubert manuelschubert 14.03.2015 http://blogs.taz.de/tazlab/2015/03/14/mit-der-domina-im-hkw/ Sexarbeiterin Fabienne Freymadl sehen wir das HKW aus neuen Augen: wir lassen uns den Backstage-Raum des Theatersaals zeigen. Hierher kommt man durch einen labyrithischen, mit schwarzer Farbe abgedunkelten Gang, direkt an der Bühne des Theatersaals entlang. Ausser dem Notausgang-Schild sieht man hier im Dunkeln gar nichts und hinten im Backstage-Raum soll leise gesprochen werden. Das freut „Lady Velvet Steel“, denn die Atmosphäre passe zur Stimmung in einem Bordell, meint sie, die in der Sprechstunde “Close up: Sexarbeit” auf dem taz.lab die persönlichen und politischen Sexfragen unserer BesucherInnen beantworten wird. Die technische Leiterin des HWKs macht grosse Augen, versteht die Worte der Domina dann aber doch als Kompliment für die stillen Ecken ihres Hauses. Schnell ergibt sich eine spontane Frage-Antwort-Runde, kennen wir doch ihren Beruf viel… weiter lesen]]> Sexarbeiterin Fabienne Freymadl sehen wir das HKW aus neuen Augen: wir lassen uns den Backstage-Raum des Theatersaals zeigen. Hierher kommt man durch einen labyrithischen, mit schwarzer Farbe abgedunkelten Gang, direkt an der Bühne des Theatersaals entlang. Ausser dem Notausgang-Schild sieht man hier im Dunkeln gar nichts und hinten im Backstage-Raum soll leise gesprochen werden. Das freut „Lady Velvet Steel“, denn die Atmosphäre passe zur Stimmung in einem Bordell, meint sie, die in der Sprechstunde “Close up: Sexarbeit” auf dem taz.lab die persönlichen und politischen Sexfragen unserer BesucherInnen beantworten wird. Die technische Leiterin des HWKs macht grosse Augen, versteht die Worte der Domina dann aber doch als Kompliment für die stillen Ecken ihres Hauses. Schnell ergibt sich eine spontane Frage-Antwort-Runde, kennen wir doch ihren Beruf viel… weiter lesen]]> <![CDATA[Oh, là, là]]> http://blogs.taz.de/m29/2015/03/13/oh-la-la/ Elisabeth Wirth Elisabeth Wirth 13.03.2015 http://blogs.taz.de/m29/2015/03/13/oh-la-la/ Ein Neuköllner Original expandiert und erobert mit seiner zweiten Filiale Schöneberg. Zu Besuch in der neuen „Croissanterie“. Ein buttrig-süßer Geruch liegt in der Luft. Der Duft frischer Croissants zieht nicht mehr nur auf die Pannierstraße, sondern lockt nun auch an der Hauptstraße. In Neukölln ist die „Croissanterie“, die Christian Sachse seit gut 20 Jahren betreibt, eine Institution unter den Frühstückscafés und nicht mehr wegzudenken. Die Wände des kleinen Lokals zieren liebgewonnene Klischees: französische Landschaftsimpressionen, ihre Beine in Luft schwingende Cancan-Tänzerinnen, der Eifelturm. Hinter Glas liegen zuckrig-luftige Backwaren, die große Kaffeemaschine rauscht, in der Küche werden Brötchen mit Lachs und Meerrettich, französischer Salami und Brie belegt und Brote mit den hausgemachten Aufstrichen geschmiert. Hier treffen Stammkunden auf Durchreisende, Alt-Berliner auf Zugezogene und Rentner auf Studenten. Nun hat Christian Sachse den Schritt über die Neuköllner Grenzen gewagt und einen zweiten Laden in Schöneberg, gut 25 Minuten mit dem 104er entfernt, eröffnet. Eine… weiter lesen]]> Ein Neuköllner Original expandiert und erobert mit seiner zweiten Filiale Schöneberg. Zu Besuch in der neuen „Croissanterie“. Ein buttrig-süßer Geruch liegt in der Luft. Der Duft frischer Croissants zieht nicht mehr nur auf die Pannierstraße, sondern lockt nun auch an der Hauptstraße. In Neukölln ist die „Croissanterie“, die Christian Sachse seit gut 20 Jahren betreibt, eine Institution unter den Frühstückscafés und nicht mehr wegzudenken. Die Wände des kleinen Lokals zieren liebgewonnene Klischees: französische Landschaftsimpressionen, ihre Beine in Luft schwingende Cancan-Tänzerinnen, der Eifelturm. Hinter Glas liegen zuckrig-luftige Backwaren, die große Kaffeemaschine rauscht, in der Küche werden Brötchen mit Lachs und Meerrettich, französischer Salami und Brie belegt und Brote mit den hausgemachten Aufstrichen geschmiert. Hier treffen Stammkunden auf Durchreisende, Alt-Berliner auf Zugezogene und Rentner auf Studenten. Nun hat Christian Sachse den Schritt über die Neuköllner Grenzen gewagt und einen zweiten Laden in Schöneberg, gut 25 Minuten mit dem 104er entfernt, eröffnet. Eine… weiter lesen]]> <![CDATA[Ole Bested Hensing tritt zurück]]> http://blogs.taz.de/prinzenbad/2015/03/12/ole-bested-hensing-tritt-zurueck/ Sigrid Deitelhoff Sigrid Deitelhoff 12.03.2015 http://blogs.taz.de/prinzenbad/2015/03/12/ole-bested-hensing-tritt-zurueck/ Foto oben: ©Sigrid Deitelhoff ]]> Foto oben: ©Sigrid Deitelhoff ]]> <![CDATA[Solar Freaking Roadways]]> http://blogs.taz.de/oekosex/2015/03/08/solar-freaking-roadways/ ökosex ökosex 08.03.2015 http://blogs.taz.de/oekosex/2015/03/08/solar-freaking-roadways/ 14.02.2015 | Samstag | Kolumne fairkehrt 1/2015

Solar Freaking Roadways

Ein überdachter Radweg wär’ jetzt gut. Meine Kinder denken, wir seien entweder arm oder ich sei irgendwie antiamerikanisch. Wir waren nämlich noch nie in Amerika, sind noch nie, wie die Mehrzahl anscheinend wohlhabender Bekannter und Verwandter, in die „Staaten“ geflogen und mit Blumen im Haar durch die Straßen von San Francisco gelaufen. Immer wenn jemand ruft, wir könnten doch mal, dann hole ich ein verstaubtes Argument aus dem Reisekoffer. In Bizau, Bezau, Begur und Bozen sei es doch auch schön. Das muss Antiamerikanismus sein. Nein, es ist Quatsch. . . . >>mehr ]]>
14.02.2015 | Samstag | Kolumne fairkehrt 1/2015

Solar Freaking Roadways

Ein überdachter Radweg wär’ jetzt gut. Meine Kinder denken, wir seien entweder arm oder ich sei irgendwie antiamerikanisch. Wir waren nämlich noch nie in Amerika, sind noch nie, wie die Mehrzahl anscheinend wohlhabender Bekannter und Verwandter, in die „Staaten“ geflogen und mit Blumen im Haar durch die Straßen von San Francisco gelaufen. Immer wenn jemand ruft, wir könnten doch mal, dann hole ich ein verstaubtes Argument aus dem Reisekoffer. In Bizau, Bezau, Begur und Bozen sei es doch auch schön. Das muss Antiamerikanismus sein. Nein, es ist Quatsch. . . . >>mehr ]]>
<![CDATA[Syrischer Regen]]> http://blogs.taz.de/datenscheich/2015/03/07/syrischer-regen/ Achmed Khammas Achmed Khammas 07.03.2015 http://blogs.taz.de/datenscheich/2015/03/07/syrischer-regen/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Der Weg liegt quer]]> http://blogs.taz.de/jottwehdeh/2015/03/02/der-weg-liegt-quer/ Imma Luise Harms Imma Luise Harms 02.03.2015 http://blogs.taz.de/jottwehdeh/2015/03/02/der-weg-liegt-quer/ Strelitzer Platz Ostbahnhof Wenn ich über die Schillingbrücke zum Ostbahnhof gehe und die Ampeln an der Holzmarktstraße überquert habe, müsste ich erst geradeaus an der Andreasstraße entlang gehen, dann nach rechts in die Straße „Zum Ostbahnhof“ einbiegen und dabei einen spitzen Winkel abgehen. Das ist zeitraubend und nicht einzusehen, denn die Fläche rechts von mir ist ein zerrütteter, von kreuzenden Baumwurzeln zerpflügter Rasen, eine vernachlässigte Art Grünanlage. Da gehe ich doch einfach schräg durch. Das spart 100 Meter und etwa eine Minute. In einer Minute kann die S-Bahn gerade weg sein.
Ich bin nicht die einzige, die sich so entscheidet. Im Gegenteil, eigentlich gehen alle, die von der Schillingbrücke zum Ostbahnhof wollen, hierher. Die Folge ist, die schräge Verbindung ist tief eingegraben, bei schlechtem Wetter matschig und voller breiter Pfützen, die umgangen werden müssen, was das Überflutungs- und Matschgebiet immer breiter macht. Rätsel des Weges Immer mal wieder frage… weiter lesen]]>
Strelitzer Platz Ostbahnhof Wenn ich über die Schillingbrücke zum Ostbahnhof gehe und die Ampeln an der Holzmarktstraße überquert habe, müsste ich erst geradeaus an der Andreasstraße entlang gehen, dann nach rechts in die Straße „Zum Ostbahnhof“ einbiegen und dabei einen spitzen Winkel abgehen. Das ist zeitraubend und nicht einzusehen, denn die Fläche rechts von mir ist ein zerrütteter, von kreuzenden Baumwurzeln zerpflügter Rasen, eine vernachlässigte Art Grünanlage. Da gehe ich doch einfach schräg durch. Das spart 100 Meter und etwa eine Minute. In einer Minute kann die S-Bahn gerade weg sein.
Ich bin nicht die einzige, die sich so entscheidet. Im Gegenteil, eigentlich gehen alle, die von der Schillingbrücke zum Ostbahnhof wollen, hierher. Die Folge ist, die schräge Verbindung ist tief eingegraben, bei schlechtem Wetter matschig und voller breiter Pfützen, die umgangen werden müssen, was das Überflutungs- und Matschgebiet immer breiter macht. Rätsel des Weges Immer mal wieder frage… weiter lesen]]>
<![CDATA[Geheimniskrämerei bei Aussteigerprogrammen]]> http://blogs.taz.de/terrorismusblog/2015/03/01/null-vertrauen-zum-islamisten-aussteigerprogramm-des-verfassungsschutzes/ annette hauschild annette hauschild 01.03.2015 http://blogs.taz.de/terrorismusblog/2015/03/01/null-vertrauen-zum-islamisten-aussteigerprogramm-des-verfassungsschutzes/ http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/Beratung/beratung-node.html
Die “Beratungsstelle Radikalisierung” ist im wesentlichen ein Präventionsprogramm. Auf meine Frage, wer denn an der HATIF-Hotline gesessen habe: es seien Islamwissenschaftler gewesen, keine Sozialarbeiter. Nun, diese Islamwissenschaftler analysieren für  den Verfassungsschutz  islamistische Web Sites, Texte, Filme und Videos aus den… weiter lesen]]>
http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/Beratung/beratung-node.html
Die “Beratungsstelle Radikalisierung” ist im wesentlichen ein Präventionsprogramm. Auf meine Frage, wer denn an der HATIF-Hotline gesessen habe: es seien Islamwissenschaftler gewesen, keine Sozialarbeiter. Nun, diese Islamwissenschaftler analysieren für  den Verfassungsschutz  islamistische Web Sites, Texte, Filme und Videos aus den… weiter lesen]]>
<![CDATA[Live Long and Prosper — in Memoriam Leonard Nimoy]]> http://blogs.taz.de/newyorkblog/2015/02/28/live-long-and-prosper-in-memoriam-leonard-nimoy/ Eva Schweitzer Eva Schweitzer 28.02.2015 http://blogs.taz.de/newyorkblog/2015/02/28/live-long-and-prosper-in-memoriam-leonard-nimoy/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Ruxit]]> http://blogs.taz.de/wortistik/2015/02/28/ruxit/ Detlef Guertler Detlef Guertler 28.02.2015 http://blogs.taz.de/wortistik/2015/02/28/ruxit/ Grexit (Griechenland raus aus dem Euro) und Brexit (Großbritannien raus aus der EU) haben es schon zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht, der Dexit (Deutschland raus, woraus und wie auch immer) hingegen noch nicht. An dieser Stelle wurde neulich erst der Schäublexit vorgeschlagen, und von Josef Janning kommt jetzt der Ruxit. Wobei das Wort natürlich weder für Russlands Ausstieg aus der Eurozone noch aus der EU steht, sondern für den Abschied von Europa: “Vladimir Putin’s Russia has never really wanted to be of Europe, because the continent is now defined in political terms by the European Union … With the Ukraine war, Putin’s Russia also seems to have stopped wanting to be with Europe, because it feels its claim to remain a first-rate power has been disrespected. … Inweiter lesen]]> Grexit (Griechenland raus aus dem Euro) und Brexit (Großbritannien raus aus der EU) haben es schon zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht, der Dexit (Deutschland raus, woraus und wie auch immer) hingegen noch nicht. An dieser Stelle wurde neulich erst der Schäublexit vorgeschlagen, und von Josef Janning kommt jetzt der Ruxit. Wobei das Wort natürlich weder für Russlands Ausstieg aus der Eurozone noch aus der EU steht, sondern für den Abschied von Europa: “Vladimir Putin’s Russia has never really wanted to be of Europe, because the continent is now defined in political terms by the European Union … With the Ukraine war, Putin’s Russia also seems to have stopped wanting to be with Europe, because it feels its claim to remain a first-rate power has been disrespected. … Inweiter lesen]]> <![CDATA[North Korean UN Diplomats Challenge US Government Hostile Policy Against the DPRK]]> http://blogs.taz.de/netizenblog/2015/02/23/north-korea-challenges-us-hostile-policy/ Ronda Hauben Ronda Hauben 23.02.2015 http://blogs.taz.de/netizenblog/2015/02/23/north-korea-challenges-us-hostile-policy/ DPRK Mission to UN Press Conference on February 16, 2015 The Ambassador said that the press conference had been called to make public the positions of the DPRK on the so called “Conference on North Korean Human Rights: the Road Ahead”, to be held the next day in Washington by the governments of… weiter lesen]]> DPRK Mission to UN Press Conference on February 16, 2015 The Ambassador said that the press conference had been called to make public the positions of the DPRK on the so called “Conference on North Korean Human Rights: the Road Ahead”, to be held the next day in Washington by the governments of… weiter lesen]]> <![CDATA[Religionskritik und Rassismus]]> http://blogs.taz.de/lottmann/2015/02/21/religionskritik-und-rassismus/ lottmann lottmann 21.02.2015 http://blogs.taz.de/lottmann/2015/02/21/religionskritik-und-rassismus/ Von Hans Tigertaler „ … die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik“
(Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung) Snobs sind unzuverlässig, denn sie können Recht haben, sagt Karl Kraus. Heute aber erkennt man Snobs daran, dass sie sich erlauben, gegen die Evidenz Unrecht zu haben. Die Crux mit den empfindsameren Mitgliedern unserer herrschenden Klasse ist stets, dass ihr Wohlleben zur Verfeinerung ihrer Nerven beitragen mag – das macht uns ihnen gegenüber so nachsichtig – jedoch nur einen selektiven Einfluss auf die Schärfung ihres analytischen Verstandes nimmt. Und so steht man nun vor der Tatsache, dass Religionskritik, wofür Aufklärer wie Diderot einst im Gefängnis büßten, ausgerechnet von den progressiven Mitgliedern der Bourgeoisie heute bekämpft wird wie von ihren früheren Feinden, den Pfaffen und den Adligen. Sie reden von Vorurteil. Das wird im Zuge der Islamdiskussion an der abwegigen Verwendung des Rassismusbegriffs deutlich, wobei seine Anwender den… weiter lesen]]>
Von Hans Tigertaler „ … die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik“
(Karl Marx: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung) Snobs sind unzuverlässig, denn sie können Recht haben, sagt Karl Kraus. Heute aber erkennt man Snobs daran, dass sie sich erlauben, gegen die Evidenz Unrecht zu haben. Die Crux mit den empfindsameren Mitgliedern unserer herrschenden Klasse ist stets, dass ihr Wohlleben zur Verfeinerung ihrer Nerven beitragen mag – das macht uns ihnen gegenüber so nachsichtig – jedoch nur einen selektiven Einfluss auf die Schärfung ihres analytischen Verstandes nimmt. Und so steht man nun vor der Tatsache, dass Religionskritik, wofür Aufklärer wie Diderot einst im Gefängnis büßten, ausgerechnet von den progressiven Mitgliedern der Bourgeoisie heute bekämpft wird wie von ihren früheren Feinden, den Pfaffen und den Adligen. Sie reden von Vorurteil. Das wird im Zuge der Islamdiskussion an der abwegigen Verwendung des Rassismusbegriffs deutlich, wobei seine Anwender den… weiter lesen]]>
<![CDATA[Zur Dialektik von Individuum und Umwelt]]> http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2015/02/17/zur-dialektik-von-individuum-und-umwelt/ Helmut Höge Helmut Höge 17.02.2015 http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2015/02/17/zur-dialektik-von-individuum-und-umwelt/ Aluminiumwerk Unna 1915       Heute: der Arbeiter Adolf Zöllner und die Aluminiumkrise/kriege     000066 Aluminiumwerker Adolf Zöllner aus Essen, geboren 1920, auf seiner Ruhestandsfeier 1982 (Photo aus: “Leben und Werk eines Ruhrkumpels”, München 2014, siehe auch “Ruhrkumpel besuchen Bergarbeiter im Donbass”, IG Bergbau 1956 und “Ruhrkumpel besuchen die Kalibergarbeiter in Bischofferode”, Berlin 1994, Näheres dazu siehe: http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2014/04/03/arbeiten/)   aluhuette-verstaatlichung Eines der ersten Plakate, die die sowjetische Militäradministration in den Bitterfelder Werken aufhängte: “Alle Aluminium- und Kupferhütten verstaatlichen!” Als in der Wende Teile des Kombinats-Archivs auf dem Müll landeten, nahm einer der dortigen Aluminiumwerker, Sven Heymann, das Plakat zusammen mit einigen Brigade-Tagebüchern an sich. Später schenkte er das Plakat dem Ehepaar Zöllner, das er während eines Urlaubs im Thüringer Wald kennengelernt hatte. Die Zöllners wiederum schenkten es ihrem Sohn Jürgen, der es in seinem Arbeitszimmer an die Wand pinnte.
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Aluminiumwerk Unna 1915       Heute: der Arbeiter Adolf Zöllner und die Aluminiumkrise/kriege     000066 Aluminiumwerker Adolf Zöllner aus Essen, geboren 1920, auf seiner Ruhestandsfeier 1982 (Photo aus: “Leben und Werk eines Ruhrkumpels”, München 2014, siehe auch “Ruhrkumpel besuchen Bergarbeiter im Donbass”, IG Bergbau 1956 und “Ruhrkumpel besuchen die Kalibergarbeiter in Bischofferode”, Berlin 1994, Näheres dazu siehe: http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2014/04/03/arbeiten/)   aluhuette-verstaatlichung Eines der ersten Plakate, die die sowjetische Militäradministration in den Bitterfelder Werken aufhängte: “Alle Aluminium- und Kupferhütten verstaatlichen!” Als in der Wende Teile des Kombinats-Archivs auf dem Müll landeten, nahm einer der dortigen Aluminiumwerker, Sven Heymann, das Plakat zusammen mit einigen Brigade-Tagebüchern an sich. Später schenkte er das Plakat dem Ehepaar Zöllner, das er während eines Urlaubs im Thüringer Wald kennengelernt hatte. Die Zöllners wiederum schenkten es ihrem Sohn Jürgen, der es in seinem Arbeitszimmer an die Wand pinnte.
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<![CDATA[Wieder Tote auf dem Tahrir - pünktlich zu Jahrestag der ägyptischen Revolution]]> http://blogs.taz.de/arabesken/2015/01/25/wieder-tote-auf-dem-tahrir-puenktlich-zu-jahrestag-der-aegyptischen-revolution/ Karim El-Gawhary Karim El-Gawhary 25.01.2015 http://blogs.taz.de/arabesken/2015/01/25/wieder-tote-auf-dem-tahrir-puenktlich-zu-jahrestag-der-aegyptischen-revolution/ Schaima letzter Moment   Die Demonstranten wollten für den Jahrestag des Aufstandes gegen Mubarak Blumen und Kränze für die damals getöteten 840 Demonstranten auf dem Tahrir-Platz niederzulegen.   Schaima Kranz   Aber die Gruppe von paar Dutzend, die den alten Slogan der Revolution „Freiheit, Brot und Gerechtigkeit“ riefen und die einer kleinen sozialistischen ägyptischen Partei zugehörten, kamen nicht weit. Binnen Minuten wurden sie von der Polizei mit Tränengas und nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten der Demonstranten mit Schrotgewehren von der Polizei angegriffen. Hier ist ein Video das den Moment zusammenfasst, bis Schaima davongetragen wird.     Traurig auch dieses andere Video in dem… weiter lesen]]> Schaima letzter Moment   Die Demonstranten wollten für den Jahrestag des Aufstandes gegen Mubarak Blumen und Kränze für die damals getöteten 840 Demonstranten auf dem Tahrir-Platz niederzulegen.   Schaima Kranz   Aber die Gruppe von paar Dutzend, die den alten Slogan der Revolution „Freiheit, Brot und Gerechtigkeit“ riefen und die einer kleinen sozialistischen ägyptischen Partei zugehörten, kamen nicht weit. Binnen Minuten wurden sie von der Polizei mit Tränengas und nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten der Demonstranten mit Schrotgewehren von der Polizei angegriffen. Hier ist ein Video das den Moment zusammenfasst, bis Schaima davongetragen wird.     Traurig auch dieses andere Video in dem… weiter lesen]]> <![CDATA[Verkappter Gotteskrieger aus der FAZ]]> http://blogs.taz.de/onlinebunker/2015/01/21/verkappter-gotteskrieger-aus-der-faz/ Daniél Kretschmar Daniél Kretschmar 21.01.2015 http://blogs.taz.de/onlinebunker/2015/01/21/verkappter-gotteskrieger-aus-der-faz/ Die Linke im Muff von tausend Jahren” über die Weigerung “der Linken” veröffentlicht, sich der Tatsache zu stellen, dass dschihadistischer Terror seine Wurzeln eben auch im Islam hat, mithin nicht so ohne weiteres von dieser ihm zugrunde liegenden Religion getrennt betrachtet werden könne. Mit großer Sachkenntnis, einer Fülle anekdotischer Einzelheiten und einem gewissen Furor macht Schirmbeck seine Ausführungen recht plausibel, Freunde und Bekannte teilen den Text auf Facebook und Twitter. Dass er alle Linken in einen Topf wirft: geschenkt. Das ist die FAZ, allzu große Differenzierung muss von dieser Seite nicht unbedingt erwartet werden, die vorgetragenen Argumente können trotzdem bedenkenswert sein. Einen Beleg für die These, dass “die Linke” sich bis heute dagegen sperre, “die Mauer zwischen Islam und Islamismus” einzureißen findet er in einem taz-Artikel vom November vergangen Jahres:
Als Nikolaus Schneider
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Die Linke im Muff von tausend Jahren” über die Weigerung “der Linken” veröffentlicht, sich der Tatsache zu stellen, dass dschihadistischer Terror seine Wurzeln eben auch im Islam hat, mithin nicht so ohne weiteres von dieser ihm zugrunde liegenden Religion getrennt betrachtet werden könne. Mit großer Sachkenntnis, einer Fülle anekdotischer Einzelheiten und einem gewissen Furor macht Schirmbeck seine Ausführungen recht plausibel, Freunde und Bekannte teilen den Text auf Facebook und Twitter. Dass er alle Linken in einen Topf wirft: geschenkt. Das ist die FAZ, allzu große Differenzierung muss von dieser Seite nicht unbedingt erwartet werden, die vorgetragenen Argumente können trotzdem bedenkenswert sein. Einen Beleg für die These, dass “die Linke” sich bis heute dagegen sperre, “die Mauer zwischen Islam und Islamismus” einzureißen findet er in einem taz-Artikel vom November vergangen Jahres:
Als Nikolaus Schneider
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<![CDATA['He is a nice guy. Until he sees Jews']]> http://blogs.taz.de/oyveyberlin/2014/11/09/he-is-a-nice-guy-until-he-sees-jews/ zeev avrahami zeev avrahami 09.11.2014 http://blogs.taz.de/oyveyberlin/2014/11/09/he-is-a-nice-guy-until-he-sees-jews/ weiter lesen]]> weiter lesen]]> <![CDATA[Der Super-GAU]]> http://blogs.taz.de/rechercheblog/2014/10/24/der-super-gau/ Sebastian Heiser Sebastian Heiser 24.10.2014 http://blogs.taz.de/rechercheblog/2014/10/24/der-super-gau/ kuehe2Von Sebastian Heiser Am 17. September 2013 wurden die Krisenstäbe von Bund und Ländern einberufen. Die mehr als 200 Mitarbeiter wussten, dass es nur eine Übung ist – aber sie sollten so tun, als müssten sie gerade eine reale Reaktorkatastrophe im AKW Emsland bewältigen: Wird die Bevölkerung evakuiert? Werden Jodtabletten verteilt? Welche Noverordnungen treten in Kraft? Und wann wird die Öffentlichkeit informiert? Bisher war nicht öffentlich bekannt, dass es die Übung überhaupt gab. Die taz veröffentlicht jetzt mehr als 1.000 Seiten mit internen Dokumenten. Sie zeigen, wie Behörden auf einen Super-GAU reagieren, Minute für Minute. Und sie belegen gravierende Mängel, verursacht durch Kommunikationsprobleme und unklare Zuständigkeiten – die bis heute, ein Jahr nach der Übung, noch nicht geklärt sind. – Das Protokoll: Was am Tag X passiert – Analyse: Warum das System zur Bewältigung eines Super-GAU nicht funktioniert – Fallbeispiel: Wie Berlin den Strahlenschutz vernachlässigtweiter lesen]]> kuehe2Von Sebastian Heiser Am 17. September 2013 wurden die Krisenstäbe von Bund und Ländern einberufen. Die mehr als 200 Mitarbeiter wussten, dass es nur eine Übung ist – aber sie sollten so tun, als müssten sie gerade eine reale Reaktorkatastrophe im AKW Emsland bewältigen: Wird die Bevölkerung evakuiert? Werden Jodtabletten verteilt? Welche Noverordnungen treten in Kraft? Und wann wird die Öffentlichkeit informiert? Bisher war nicht öffentlich bekannt, dass es die Übung überhaupt gab. Die taz veröffentlicht jetzt mehr als 1.000 Seiten mit internen Dokumenten. Sie zeigen, wie Behörden auf einen Super-GAU reagieren, Minute für Minute. Und sie belegen gravierende Mängel, verursacht durch Kommunikationsprobleme und unklare Zuständigkeiten – die bis heute, ein Jahr nach der Übung, noch nicht geklärt sind. – Das Protokoll: Was am Tag X passiert – Analyse: Warum das System zur Bewältigung eines Super-GAU nicht funktioniert – Fallbeispiel: Wie Berlin den Strahlenschutz vernachlässigtweiter lesen]]> <![CDATA[#11 Unterm Rad - Die US als Park]]> http://blogs.taz.de/usatour/2014/10/22/11-unterm-rad-die-us-als-park/ stefanvalentin stefanvalentin 22.10.2014 http://blogs.taz.de/usatour/2014/10/22/11-unterm-rad-die-us-als-park/ - Kilometer 10670/Miles 6630 – Strecke Asheville/North Carolina nach New York City/New York
Gesamtstrecke – 202 Reisetage, davon 46 verweilt
– von 201 Übernachtungen 24 in bezahlten Räumen, 10 Nächte beherbergt, die übrigen 167 draußen (selten bezahlt)
- Kosten: rund 28 Dollar pro Tag - Regen: im Westen so gut wie nicht (viereinhalb Monate), im Osten ab den Apalachen öfter Downscroll for Pictures. Fotos unterhalb des Textes, chronologisch angeordnet; leider ohne Titel wegen Aufwand. Good Day, lieber Leser! Es freut mich sehr, wenn ich Ihnen heute auf Wiedersehen sagen kann. Ich muß Ihnen dann nicht mehr schreiben. Ich hatte aber die große Freude, daß Sie sich interessiert haben für meine Zeilen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (Nord). Ich habe sie nur für Sie geschrieben. Auch moderner Tourismus (Fahrrad) muß einmal enden. Zumal,… weiter lesen]]>
- Kilometer 10670/Miles 6630 – Strecke Asheville/North Carolina nach New York City/New York
Gesamtstrecke – 202 Reisetage, davon 46 verweilt
– von 201 Übernachtungen 24 in bezahlten Räumen, 10 Nächte beherbergt, die übrigen 167 draußen (selten bezahlt)
- Kosten: rund 28 Dollar pro Tag - Regen: im Westen so gut wie nicht (viereinhalb Monate), im Osten ab den Apalachen öfter Downscroll for Pictures. Fotos unterhalb des Textes, chronologisch angeordnet; leider ohne Titel wegen Aufwand. Good Day, lieber Leser! Es freut mich sehr, wenn ich Ihnen heute auf Wiedersehen sagen kann. Ich muß Ihnen dann nicht mehr schreiben. Ich hatte aber die große Freude, daß Sie sich interessiert haben für meine Zeilen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (Nord). Ich habe sie nur für Sie geschrieben. Auch moderner Tourismus (Fahrrad) muß einmal enden. Zumal,… weiter lesen]]>
<![CDATA[Cannabis als Medizin]]> http://blogs.taz.de/blogwart/2014/08/21/cannabis-als-medizin/ Blogwart Blogwart 21.08.2014 http://blogs.taz.de/blogwart/2014/08/21/cannabis-als-medizin/ Petition an den Bundestag soll dieser unwürdige Zustand endlich geändert werden. ]]> Petition an den Bundestag soll dieser unwürdige Zustand endlich geändert werden. ]]> <![CDATA[Maueröffnung auf slowakisch-ukrainisch]]> http://blogs.taz.de/eisernervorhang/2014/04/29/maueroffnung-auf-slowakisch-ukrainisch/ sabile sabile 29.04.2014 http://blogs.taz.de/eisernervorhang/2014/04/29/maueroffnung-auf-slowakisch-ukrainisch/ photo_00378in die Slowakei kommen, denn hier sprechen die Menschn nicht mehr scharisch wie zehn Kilometer weiter nördlich, sondern schon ungarisch. Entstanden ist das geteilte Dorf nach dem 2. Weltkrieg, als die Tschechoslowakei als “Dank” für ihre Befreiung den östlichsten Teil des Landes an die Sowjetunion abtreten musste. In Cierna nad… weiter lesen]]> photo_00378in die Slowakei kommen, denn hier sprechen die Menschn nicht mehr scharisch wie zehn Kilometer weiter nördlich, sondern schon ungarisch. Entstanden ist das geteilte Dorf nach dem 2. Weltkrieg, als die Tschechoslowakei als “Dank” für ihre Befreiung den östlichsten Teil des Landes an die Sowjetunion abtreten musste. In Cierna nad… weiter lesen]]> <![CDATA[Photo Guide April]]> http://blogs.taz.de/photoguide/2014/04/15/photo-guide-april-3/ Astrid Proll Astrid Proll 15.04.2014 http://blogs.taz.de/photoguide/2014/04/15/photo-guide-april-3/ In this month’s special edition of the best photojournalism , PG pays tribute to the German photographer Anja Niedringhaus. The Pulitzer Prize-winning photographer was killed April 4 th covering the presidential election in Afghanistan. She worked in the conflict areas of the Middle East, Afghanistan, Pakistan and Libya from where she always displayed compassionate and courageous photojournalism   AN3Anja Niedringhaus laughs as she attends an event at the 2004 Olympic Games in Athens AN15From one of the last set of photographs that Anja Niedringhaus filed from the Afghan elections; policemen secure the area as presidential candidate Ashraf Ghani Ahmadza arrives for a campaign rally at the stadium in Kabul AN6Also from her last week, an Afghan soldier and a policeman queue to receive their registration cards on the last day of voter registration for the upcoming presidential elections outside a school in… weiter lesen]]> In this month’s special edition of the best photojournalism , PG pays tribute to the German photographer Anja Niedringhaus. The Pulitzer Prize-winning photographer was killed April 4 th covering the presidential election in Afghanistan. She worked in the conflict areas of the Middle East, Afghanistan, Pakistan and Libya from where she always displayed compassionate and courageous photojournalism   AN3Anja Niedringhaus laughs as she attends an event at the 2004 Olympic Games in Athens AN15From one of the last set of photographs that Anja Niedringhaus filed from the Afghan elections; policemen secure the area as presidential candidate Ashraf Ghani Ahmadza arrives for a campaign rally at the stadium in Kabul AN6Also from her last week, an Afghan soldier and a policeman queue to receive their registration cards on the last day of voter registration for the upcoming presidential elections outside a school in… weiter lesen]]> <![CDATA[Arch+: Mehrwert durch Zeitlosigkeit ]]> http://blogs.taz.de/architektur/2013/10/26/arch-mehrwert-durch-zeitlosigkeit/ Peter Voßwinkel Peter Voßwinkel 26.10.2013 http://blogs.taz.de/architektur/2013/10/26/arch-mehrwert-durch-zeitlosigkeit/ Die taz würdigt in einem gelungenen Beitrag Arch+
Das Architekturmagazin “Arch+” erfindet sich immer wieder neu: mal Monografie, mal Katalog
Publizistisch bemerkenswert ist die aktuelle Ausgabe der renommierten Architekturzeitschrift Arch+. Wieder mal. Einerseits funktioniert das Themenheft “Think Global, Build Social” als reguläre Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Blattes, andererseits völlig losgelöst davon als Ausstellungskatalog und Arbeitsbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum sowie im Architekturzentrum Wien. Dies ist nur das jüngste Beispiel für die Anpassung der Zeitschrift an eine veränderte Medienlandschaft. Seit Mitte der nuller Jahre gibt man bei Arch+ stetig das Profil einer klassischen Fachzeitschrift auf, ohne die inhaltliche Arbeit zu vernachlässigen. Mag Oberspringer Mathias Döpfner mit dem Selbstbewusstsein des Agendasetters die baldige Querfinanzierung journalistischer Arbeit prognostizieren – “Das frühere Randgeschäft wird das Kerngeschäft” -, hier wird eine alternative Route aus der Printkrise gesucht. Ausstellungen, Publikationen, Diskussionsveranstaltungen, Wettbewerbe – all diese Felder bespielt Arch+ inzwischen. Allerdings gehen diese Nebentätigkeiten immer direkt im Heft auf… weiter lesen]]>
Die taz würdigt in einem gelungenen Beitrag Arch+
Das Architekturmagazin “Arch+” erfindet sich immer wieder neu: mal Monografie, mal Katalog
Publizistisch bemerkenswert ist die aktuelle Ausgabe der renommierten Architekturzeitschrift Arch+. Wieder mal. Einerseits funktioniert das Themenheft “Think Global, Build Social” als reguläre Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Blattes, andererseits völlig losgelöst davon als Ausstellungskatalog und Arbeitsbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum sowie im Architekturzentrum Wien. Dies ist nur das jüngste Beispiel für die Anpassung der Zeitschrift an eine veränderte Medienlandschaft. Seit Mitte der nuller Jahre gibt man bei Arch+ stetig das Profil einer klassischen Fachzeitschrift auf, ohne die inhaltliche Arbeit zu vernachlässigen. Mag Oberspringer Mathias Döpfner mit dem Selbstbewusstsein des Agendasetters die baldige Querfinanzierung journalistischer Arbeit prognostizieren – “Das frühere Randgeschäft wird das Kerngeschäft” -, hier wird eine alternative Route aus der Printkrise gesucht. Ausstellungen, Publikationen, Diskussionsveranstaltungen, Wettbewerbe – all diese Felder bespielt Arch+ inzwischen. Allerdings gehen diese Nebentätigkeiten immer direkt im Heft auf… weiter lesen]]>
<![CDATA[Ein Zug, zwei Spione, Twitter.]]> http://blogs.taz.de/paris-washington/2013/10/25/ein-zug-zwei-spione-twitter/ dorothea hahn dorothea hahn 25.10.2013 http://blogs.taz.de/paris-washington/2013/10/25/ein-zug-zwei-spione-twitter/ @tommatzzie: “aber ich sitze im Zug”. In einem späteren Eintrag zitiert er Michael Hayden, der seinen Gesprächspartnern am anderen Ende der Leitung sicherheitshalber noch einmal einschärft, dass sie ihn nicht namentlich nennen dürfen. Er möchte als “früheres Regierungsmitglied” zitiert werden. Bei Washingtoner Insidern, die Politik aus dem Hintergrund – bzw dem Hinterhalt – machen, kommt dergleichen häufig… weiter lesen]]> @tommatzzie: “aber ich sitze im Zug”. In einem späteren Eintrag zitiert er Michael Hayden, der seinen Gesprächspartnern am anderen Ende der Leitung sicherheitshalber noch einmal einschärft, dass sie ihn nicht namentlich nennen dürfen. Er möchte als “früheres Regierungsmitglied” zitiert werden. Bei Washingtoner Insidern, die Politik aus dem Hintergrund – bzw dem Hinterhalt – machen, kommt dergleichen häufig… weiter lesen]]> <![CDATA[Daily Dope (590)]]> http://blogs.taz.de/dailydope/2012/11/29/daily-dope-590/ taz Leibesübungen taz Leibesübungen 29.11.2012 http://blogs.taz.de/dailydope/2012/11/29/daily-dope-590/ Pferde im Visier der Fahnder Pferde, aufgepasst, es wird ernst. Die Dopingfahnder kommen jetzt auch im Training und nehmen Pipi oder zapfen Blut. Das ist total neu. Bisher durften Pferde im Training schlucken, was der Fressnapf hergab. Aber damit ist jetzt Schluss. Schuld daran ist die Nationale Anti Doping Agentur (Nada), die sogenannte Medikationskontrollen auch im Training ansetzt. “Mit der Planung und Durchführung von Trainingskontrollen bei Pferden betreten wir Neuland”, sagt die Nada-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann. Man habe gemeinsam mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) ein “umfangreiches Standardwerk entwickelt, das (man höre und staune; d. Red.) weltweit einmalig ist”. Die Nada übernimmt ja bereits seit August 2010 die Wettkampfkontrollen der Reiter, nun kommen also auch die der Pferde im Training hinzu. Die FN teilt mit: “2011 wurden im Bundesgebiet im Rahmen des nationalen (1958 Proben) und internationalen (448) Medikationskontrollsystems insgesamt… weiter lesen]]> Pferde im Visier der Fahnder Pferde, aufgepasst, es wird ernst. Die Dopingfahnder kommen jetzt auch im Training und nehmen Pipi oder zapfen Blut. Das ist total neu. Bisher durften Pferde im Training schlucken, was der Fressnapf hergab. Aber damit ist jetzt Schluss. Schuld daran ist die Nationale Anti Doping Agentur (Nada), die sogenannte Medikationskontrollen auch im Training ansetzt. “Mit der Planung und Durchführung von Trainingskontrollen bei Pferden betreten wir Neuland”, sagt die Nada-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann. Man habe gemeinsam mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei (DOKR) ein “umfangreiches Standardwerk entwickelt, das (man höre und staune; d. Red.) weltweit einmalig ist”. Die Nada übernimmt ja bereits seit August 2010 die Wettkampfkontrollen der Reiter, nun kommen also auch die der Pferde im Training hinzu. Die FN teilt mit: “2011 wurden im Bundesgebiet im Rahmen des nationalen (1958 Proben) und internationalen (448) Medikationskontrollsystems insgesamt… weiter lesen]]>