23.08.2006 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.
Zum Thema Buchhändlerknoten hätten wir Matthias Damm gern geantwortet, er schreibt: »Da ich aussterbende Techniken schätze und für bewahrenswert halte, würde ich gerne erfahren, wie ein Buchhändlerknoten ausgeführt wird. Kann mir jemand einen Tip geben?«
http://groups.google.com/group/de.rec.buecher/browse_thread/thread/586719297d9e8db3/d20e61923e904d98#d20e61923e904d98
Wir würden gern, aber es klappt nicht, denn wenn man auf »Antworten« klickt, kommen Zahlenkolonnen. Also, falls sich auch noch andere dafür interessieren, was ein Buchhändlerknoten ist: Er ist identisch mit dem nautischen Slipsteg:
(BK / JS)
23.08.2006 von Schröder & Kalender
Der Bär flattert in östlicher Richtung.
Gestern Abend stellte der Verbrecher Verlag im Festsaal Kreuzberg seine Anthologie ›Das Buch vom Klauen‹ vor. Darin steht auch eine Geschichte aus der 21. Folge von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel ›Stille Verbraucher‹. Für alle, die nicht zur Lesung kommen konnten, bringen wir hier den Text:
›Konzerne klauen im Großen und Kleinen‹ so lautet das vulgär-marxistische Axiom Nummer eins, sie handeln wie der Besenbinder aus den ›zwei honetten Kaufleuten‹ des Johann Peter Hebel. Und damit so was nicht im Ungefähren bleibt, müssen Geschichten wie diese immer mal wieder erzählt werden. Wenn wir nämlich davon ausgehen, daß es in zweihundert Jahren noch Menschen gibt, die sich für unsere Zeit interessieren, dann sollen sie wissen: Die Holtzbrinck-Gruppe und ihre Manager betrieben einen Gaunerkonzern.
Zunächst einmal stellt sich die Frage: Geld wird geklaut aus Habsucht und Gier, aber warum bereichern sich Leute an der Lebensleistung… weiter lesen