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vonSchröder & Kalender 21.01.2007

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.

Must see: Heute abend im Central Kino Berlin, Rosenthaler Straße 39, um 20:15 Uhr. Cut-Up Connection. Die Algebra des Überlebens. Ein Film über den Schriftsteller Jürgen Ploog. Dokumentation mit Jörg Fauser, Wolf Wondratschek u. a.

Gestern haben wir dort nun auch ›Brinkmanns Zorn‹ gesehen. Alle Elogen in den Feuilletons wurden zu recht verteilt. Die beste und informierendste Besprechung mit dem Titel ›Die Ausnahmeerscheinung‹ von Peter V. Brinkemper steht bei heise online.

Nach dem Film saßen wir zusammen mit dem Regisseur Harald Bergmann, der Cutterin Ludivine van Gauer, Andreas Döhler vom Central Kino, dem Fauser-Biograph Matthias Penzel und Jürgen Ploog.

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v.l.n.r. Andreas Döhler, Jürgen Ploog, Jörg Schröder

Jürgen Ploog hätte wie Jörg Fauser 1969 eigentlich bei März erscheinen müssen. Warum das damals nicht geschah, ist eine längere, verwickelte Geschichte aus dem literarischen Intrigentheater, die wir hier jetzt nicht erzählen können. Aber wir können den Verbrechern Jörg Sundermeier und Werner Labisch einen Tip geben: Geht heute abend ins Central Kino, bestellt Jürgen Ploog einen schönen Gruß von uns und versucht, diesen großen Autor für Euer Programm zu aquirieren! Rolf Dieter Brinkmann und Jörg Fauser sind tot, ihre Bücher sind in festen Händen. Jürgen Ploog, der einzige lebende deutsche Autor, der mit William S. Bourroughs, Charles Bukowski und Raymond Chandler verglichen werden darf, würde gut in die Verbrecherei passen.

(BK / JS)

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