Der Bär flattert in westlicher Richtung.
Die einen stören sich am Knoblauch, andere, wie Albrecht Götz von Olenhusen, seines Zeichens Erbschatz- und Küchenmeister im Lande zwischen Deister und Leine, ekeln sich vor Kaviar. Wegen solcher Marotten führt Barbara inzwischen ein ulkiges Gästebuch, in dem Vorlieben und Abneigungen festgehalten sind. Bevor wir uns angewöhnt hatten, die Gäste nach ihren Idiosynkrasien zu fragen, quälten wir einmal unseren Freund Blalla Hallmann mit einer quarkartigen Speise. Zum Wein gab es eine Avocado mit Roquefortcreme, die er partout nicht essen wollte, weil er, als es ihm dreckig ging, jahrelang von Leinölquark und Pellkartoffeln gelebt hatte – die Nahrung der armen Maler. »Ich kann das Zeug nicht mehr sehen, da muß ich kotzen!«, meinte er und schob den Teller weit von sich.
Die eigentlichen Vornamen des Malers Hallmann waren Ewald Wolfgang, aber wegen seiner verrückten Bilder verpaßte man ihm auf der Akademie den Übernamen ›Blalla‹, unter… weiter lesen