Absage

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Es schneit, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Wir haben die Veranstaltung im Nachtasyl des Thalia Theaters (›Toter Salon‹) abgesagt. Ohne uns zu verständigen hat der Veranstalter die vorher vereinbarten Konditionen gestern geändert. Statt im ›Reichshof‹ sollten wir nun in einer billigen Hafenpension »für katholische Seeleute« schlafen  – »ohne Frühstück!« versteht sich.

Solch eine Posse hätte vermutlich Thomas Bernhard zu einem mit Invektiven gespickten Text angeregt. Wir belassen es bei der schlichten Feststellung: Wir kommen nicht!


ohne uns!
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Donnerstag, den 4. Dezember 2008, um 20:30 Uhr im Thalia Theater (Nachtasyl, Alstertor 1, Hamburg), in der Reihe ›Toter Salon‹ (Vol. 83): Gerhard Henschel und Rayk Wieland ohne uns.

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(Foto: Herrner / BK / JS)

Kommentare (5)

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  1. Lieber Peter,

    Maria und Du seid ja vollendete Gastgeber, wovon wir uns selbst überzeugen konnten. Ihr würdet doch niemals Autoren, die bei Euch lesen, ein Frühstück verweigern, oder?

    Aber hier ging es nicht um Hungersnot, sondern um piesepampeliges Benehmen.

    Herzlichst
    Barbara und Jörg

  2. Gerd Henschel sollte man eigentlich nur bei äußerst bedrohlichen Fällen absagen (Flutwelle, Hungersnot, Koch ante Portas): naja, wir hätten’s eh nicht erleben können…

  3. So wissen wir nun wo Frank Schulz – ich kenn ihn nicht -, der Euch ersetzende Charge, sein Haupt bettet. Muss wohl in der Martin-Luther-Straße sein, da ist so ein Seemannsheim. Ich habe unweit davon mal gewohnt, über einer Lampenmacherin. Da war das ganze Quartier noch gewöhnlich und nicht so aufdraht.
    Servus Matthias

  4. Eine feige Absage. Nachtasyl passt viel besser zum Seemannsheim. Nächstesmal also keine Zicken.

  5. Hallo! Da seid Ihr ja wenigstens wieder gesund! Wie schön! In Basel schlief ich einmal im „Heim für gefallene Mädchen“ Das war aber wirklich cool! Viele Grüße Volker und der Kuckuck!