vonSchröder & Kalender 12.02.2020

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.
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Im Jüdischen Verlag bei Suhrkamp ist soeben von Philipp Lenhard das Buch ›Friedrich Pollock. Die graue Eminenz der Frankfurerter Schule‹ erschienen.

Wer sich für das Thema interessiert, der möchte vermutlich auch die O-Ton-Transkription eines Interviews lesen, welches Ernst Herhaus im Dezember 1965 aufnahm. Herhaus veröffentlichte diesen Text später in seinem Buch ›Notizen während der Abschaffung des Denkens‹, das 1970 bei März erschien. Das schmale Buch wurde viel beachtet, es enthält im fragmentalen Stil der kritischen Theorie Gedanken zum Kapitalismus, aber auch Anekdoten wie sie Brecht in den ›Kalender-Geschichten‹ oder Hebel im ›Rheinischen Hausfreund‹ schrieb.


Ernst Herhaus, ›Notizen während der Abschaffung des Denkens‹. Engl. Brosch., 144 Seiten, Umschlaggestaltung: Typografie von Jörg Schröder mit einem Motiv von Berndt Höppner. März Verlag, 1970 (nur noch antiquarisch erhältlich).
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Ernst Herhaus, der mit Max Horkheimer befreundet war, brachte in seinen ›Notizen‹ auch die Transkription einer Erzählung von Friedrich Pollock über die Gründung und die Geschichte des Instituts für Sozialforschung, insbesondere über den Mitgründer Felix Weil. Wir veröffentlichen diesen Text ausnahmsweise komplett, da die Gründung des Instituts auf der Website der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt/Main nur sehr kurz abgehandelt wird.

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(EH / BK / JS)

 

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