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Es ist neblig, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Freitag, den 5. Dezember 2008, um 20:30 Uhr, NBI Club, (Kulturbrauerei), Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin. satt.org und SuKuLTuR präsentieren: DIE BEGEISTERUNGS-SHOW 9 mit alle 3, Barbara Kalender, Jörg Schröder, Tobias Lehmkuhl, Robert Mießner, Christina Mohr und vielen Gästen. Wir lesen aus ›Schröder erzählt‹.
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Da am Freitag bei der Show unsere literarische und verlegerische Arbeit Zielobjekte der Begeisterug sein sollen – was uns sehr freut! –, brachte uns dies auf die Idee zu erzählen, wie wir uns einmal selbst begeisterten:
Wir redigierten Tag und Nacht, die fertigen Manuskripte gingen zur Vorauskorrektur, dann fuhren wir meist noch nachts zur Setzerei Mitterweger nach Mannheim. Es war ein Glück, daß die Beltzsche Druckerei eine Lohnsetzerei einsetzte, die in drei Schichten, also rund um die Uhr, mit guten Setzern arbeitete. Die Wahl der Setzerei war eigentlich ein Zufall gewesen, sie hatte als einzige im Rhein-Neckar-Raum die Walbaum-Schrift, und ›März-Texte 1‹, die ja im ersten Teil des ›Mammut‹ nachgedruckt werden sollten, waren in der Walbaum gesetzt. Und ich konnte mich auf einen qualifizierten Korrektor verlassen, unseren Freund Manfred Vogel in Fulda, der noch einen Lehrmeister der alten Leipziger Schule hatte. Ohne die Setzer und den Korrektor hätte ich den Irrentermin vergessen können, so aber wurden täglich fünfzig Seiten fertig, dazu mußten noch Texte übersetzt werden, Helma Schleif übernahm eine schwierige Passage aus Hertha von Dechends ›Hamlets Mühle‹, Marc Adrian einige Patchen-Gedichte, den Warhol-Text diktierte ich Barbara in die Maschine.
Alle Mitarbeiter zogen mit ohne Murren und Zicken, es gab keine Komplikationen, ein Wunder! Du hast doch sonst unendliche Schwierigkeiten mit Übersetzern und Ablieferungsterminen, diesmal hielt jeder seine Zusage, gab sein Bestes, sogar Leute, die sonst saumselig sind, … weiter lesen