Es gab keine Vorzimmer in der frühen taz. Derlei Pufferzonen hat es schlichtweg nicht gebraucht, weil niemand offiziell die ChefIn für eine Meute von autonomiehungrigen Papiertigern geben wollte. Das hat sich inzwischen geändert. … weiter lesen
Archive for April, 2009
Man hält ihre Existenz für selbstverständlich und eigentlich nimmt man sie seit 30 Jahren in der Regel nur wahr, wenn sie mal nicht funktioniert. Dabei besteht die taz nicht nur aus den brillanten Autoren der ersten Reihe: irgendwer muss auch noch dafür sorgen, daß deren funkelnde Zeilen an die LeserInnen kommen. Eben deshalb gibt es die 1a-Vertriebenen der gleichnamigen Abteilung. Und Silke Förster ist ihre Chefin – Herrin der Kioske. Mit hoher Lachfrequenz.
In den Fluren des ehemaligen taz-Headquarters in der Berliner Wattstraße ist Ruhe eingekehrt. Statt kritischer Intelligenz herrscht dort DIGALOG, ein Unternehmen der Mikroelektronik. Anläßlich der Produktion der taz-Hörstücke sind wir noch einmal retour in den Wedding…und haben unseren “Schlesiertreff” gleich noch auf Video dokumentiert. Unter folgendem Link gibt es eine Preview:
Nach meinem Feature „30 years after“ vom Mittwoch (SWR2/RBB/MDR) lief heute morgen, Freitag, um 8.30 Uhr (SWR2/Wissen) mein 30minütiges Hörstück „taz- 30 Jahre ökonomischer Eigensinn“ – unter nachstehendem Link können man und frau sich das Stück anhören, aber auch als podcast herunterladen: … weiter lesen
Vom “Gesamtkunstwerk taz” hat er damals gesprochen, von der “täglichen Papiermagie”, die die Öffentlichkeit in ihren Bann zieht. Das Lachen, die Ironie, die Satire, der Biss der Kritik, die die Welt verändern werden, waren ihm tägliches Programm. Immerhin spielte er den Kulturredakteur der taz, den Verwalter eines verrückten Biotops, in dem die schärfsten Pflanzen gediehen, auch solche, die man rauchen konnte. … weiter lesen




