Archive for Juli, 2010

30.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (53): Sie kriegen ihn! Irgendwann!

von Detlef Berentzen

Endlich! Dem “Spucker” geht es an den Kragen. Eine verdammt gute Nachricht! Wenn man ihn nur erwischen würde! Schleicht nachts durch Schöneberg und rotzt auf jede Scheibe, die ihm im Weg steht. Nicht einmal eine Phantomzeichnung gibt es von ihm. Und doch: man könnte seine DNA bestimmen. … weiter lesen

26.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (52): “Global Call To Action”!

von Detlef Berentzen

“Noch immer stirbt alle drei Sekunden ein Kind an den Folgen extremer Armut. Die Kinder sterben wegen unserer Untätigkeit. Sie sterben, weil die Politik ihre Versprechen nicht einlöst. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gerechten Welt ohne Armut ist der Weltarmutsgipfel der Vereinten Nationen vom 20. bis 22.September 2010 in New York. Verhindern wir weitere Opfer. Die Zeit bis September läuft…”

Flashmobs, Tatort-Kommissare, Deine Stimme, meine Stimme…alle gegen Armut. Also dafür, daß die Versprechen der UN-Milleniumserklärung vielleicht doch noch gehalten werden: Armut und Hunger wollen die 189 Mitgliedsländer nach dieser Erklärung bis zum Jahre 2015 auf der ganzen Welt beseitigen, weltweit für Grundschulbildung sorgen und die Kindersterblichkeit (s. Foto) senken. Wollen sie. Sagen sie. Damit sie wirklich wollen, braucht es, wie immer, Druck: “Deine Stimme gegen Armut!”

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23.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (51): RendezVous!

von Detlef Berentzen

Gut, einen Freund wie M. zu treffen. Kein Facebook, keine SMS, keine Mail, auch kein Telefongespräch mit den wohlfeilen Lügen: ja, demnächst wieder und überhaupt und doch nicht. Nein, nun er sitzt vor Dir. Ein guter Freund. Du kannst ihn umarmen, ihm tief in die Augen schauen, durch seine Lachfalten wandern, dummes Zeug über noch dümmere Bücher reden und merken, daß nicht nur Du alt wirst. Er kennt dich, lange schon. Und Du spürst das. Bis unter die Haut.

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20.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (50): Generation (taz-)Praktikum

von Detlef Berentzen


Etwas mit Medien wollte er machen, irgendwann mal Journalist werden und suchte einen Praktikumsplatz: Philipp. Da möchte man doch helfen. Dafür sorgen, daß einer sich ausprobieren kann – fünfzehn Jahre alt,  neugierig genug und schon ziemlich clever. Also taz. Wieder mal.  Etwas anderes kam nicht in Frage, sollte der Junge nicht müde und stumpf werden. Und war tatsächlich begeistert. Von Randy, Sigrid, Georg und all den anderen. Was zu nachstehenden Notizen führte:

“Klar doch, bevor ich zu meinem ersten Arbeitstag aufbrach, war meine Vorstellung vom Arbeitsklima in der taz noch eine ganz andere. Doch dann war ich mächtig überrascht: All die Gedanken, die ich mir zuvor gemacht und all die Eindrücke, die ich von der Arbeit meiner Eltern hatte, entsprachen nicht der taz-Realität. Die Stimmung dort war sehr locker und während meiner ersten Redaktionskonferenz wurde viel gelacht – was mich umgehend positiv beeindruckte. … weiter lesen

13.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (49): Der Hoffnung Atem geben!

von Detlef Berentzen

Auf jeden Fall gilt es, seine Stimme zu erheben, nicht leise zu sein und zu versuchen, das, was man tut, bewußt zu tun. Nicht nur singen, sondern mit dem Gesang auch etwas aussagen: Eine andere Welt ist möglich! Das ist, denke ich, die Utopie, die uns trägt und beflügelt. (Hanna Kehle, Ernst-Bloch-Chor, Tübingen)

Abends treffen sie sich und proben. In der Schule am Hechinger Eck. Geben im alten Tübingen der Hoffnung neuen Atem: “In Trojm is mir heller, in trojm is mir besser…” Singen jiddische Lieder. Zum Beispiel. Aber auch: “Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen!” Gerade Bloch. Nach ihm haben sie sich benannt: “Ernst-Bloch-Chor”.  Basisdemokratisch geleitet von Anne Tübinger (s. Foto) Im Prinzip Hoffnung also. Und fröhlich an den Tatzen der Zukunft saugen, Sätze ins actualiter blaue “Noch-Nicht” singen, auf daß man froh dabei wird. Und mutig genug.
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08.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (48): Renaissance der Utopien!

von Detlef Berentzen

“Bloch war der große Feuerkopf, der jeden faszinierte und jeden auch zum Widerspruch reizte, er hielt nur etwas von dem, mit dem er sich wirklich auseinandersetzen konnte und der ihm Paroli bot. Dasjenige, was ihm am Verächtlichsten war, das waren eigentlich die Langweiler. Der schlimmste Begriff für ihn war: Langweiler!” (Walter Jens)

”Denken heißt Überschreiten!”, “Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen” – Sätze des vor 125 Jahren ( am 8. Juli) geborenen Philosophen Ernst Bloch. Sein antizipierendes Denken von Utopie und Hoffnung animiert bis heute all jene “Mangelwesen”, denen das vorgefundene Leben nicht genug ist. Blochs Schriften sind ihnen Begründung der Sehnsucht nach einer anderen, einer besseren Welt. Nach dem Noch-Nicht, das uns aus der Zukunft entgegen scheint.

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06.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (47): Icy Action!

von Detlef Berentzen

Soziale Kälte stoppen! Und das bei über 30 Grad plus. Bei “Campact” funktioniert das. Nicht nur per Mailaktion, sondern direkt und vor Ort -  “Am Mittwoch, dem 7. Juli,  wollen wir vor dem Bundeskanzleramt die Politik der sozialen Kälte mit einer eisigen Aktion darstellen: Eine große Merkel- und eine von-der-Leyen-Puppe schaufeln kübelweise Eis und kippen es auf die ihnen ausgelieferten Menschen herab. Doch damit nicht genug: Auch ihr letztes Hemd müssen die Betroffenen herausrücken.”

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