31.10.2011 von Detlef Berentzen

“Gegründet wurde die mySherpas GmbH im August 2010 von einem Team, das die Crowdsponsoring-Idee nach Europa bringen will. Wir glauben an die Idee des Crowdsponsorings und -fundings und sind davon überzeugt, dass Europa abertausende von originellen Ideen und Projekten zu bieten hat, denen oft nur die finanziellen Mittel fehlen, um zu starten.”
“Wieso zur Arbeit gehen, wenn es dafür kaum was gibt…”, yo man, righty right, das scratcht und hippt und hoppt im “Magazin um 5″ gegen den Mainstream, doch nicht nur da, immerhin gibt es auch noch die “Morgenschicht”, den “Hi Noon”, den “Soundgarden” und für all das einen nächtlichen “Metallic Underground”. Freie Radios sind so: durchaus hörbare wüste Wellen. Auch in Österreich. Zum Beispiel in Salzburg. … weiter lesen
27.10.2011 von Detlef Berentzen

Nein, nicht alle können eben mal nach Kairo jetten. Ich jedenfalls nicht. Obwohl, immerhin stehen dort in den nächsten Tagen die “Arab Shorts” auf dem Programm. Ein Festival für Kurzfilme. Zum dritten Mal findet es statt. Und gerade jetzt, nach all dem, sollte man dabei sein – die Inszenierung des Aufbruchs studieren, durch Filme in Köpfe gucken, die Geschichten erzählen. … weiter lesen
24.10.2011 von Detlef Berentzen

“We fear that the procedure initiated by the Media Council leads to the silencing of Klubrádió.”
Europa lebt von kultureller und publizistischer Vielfalt. Und es krepiert unter autoritären Regimes. Viktor Orbán ist (neben Berlusconi u.a.) einer seiner dreistesten Bestatter. … weiter lesen
21.10.2011 von Detlef Berentzen

Geschichten erzählen, auch Geschichte – Zahnreißer, Zahnkünstler, Dentisten und ihre PatientInnen sind dafür die nötigen dramatischen Figuren. Von der elenden Barbarei der Zahnvernichtung auf öffentlichen Plätzen bis zur Hypnosebehandlung bei Kerzenschein im postmodernen Dentalstudio, vom zahnbrechenden “Pelikan” bis zu Schnellläufern und Turbinenbohrern – es gibt durchaus Erungenschaften der Zivilisation, die Sie nicht missen möchten, nachdem Sie mein Feature “Auf den Zahn gefühlt” (SWR2) gehört haben. … weiter lesen
14.10.2011 von Detlef Berentzen

Überall Rilke, Krähenhimmel, Herbst vorm Fenster. Grün nimmt Abschied und Piraten surfen auf nassem Laub. … weiter lesen
08.10.2011 von Detlef Berentzen

„Große Treffen, aufregende Veranstaltungen, Radiomachen als Teil des Lehrplans, all das ist möglich. Aber es kann nur dann erfolgreich sein, wenn es auch wirklich inspirierend ist. Wir brauchen eine neue Radiophilosophie. Ich habe nicht die Absicht, Radio nur um seiner selbst willen, isoliert von den anderen Medien, zu propagieren. Das ist wirklich überholt.“ (Josephine Bosma)
Eindeutig “Mehrspur”. Und auf der Überholspur. Das sonntägliche, leider nur monatlich ausgestrahlte SWR2-Medienmagazin antizipiert wieder mal neue Formen des Radiomachens. Redakteur Wolfram Wessels hat den Medientheoretiker Geert Lovink aus Amsterdam eine radiophone Zukunft entwerfen lassen, in der nicht nur jeder ein Künstler, sondern irgendwie auch ein Autor ist: per Smartphone und Skype enstehen Radionetze, in denen HörerInnen eigene Programmbeiträge liefern, die live importiert zu Elementen globaler Radioparties (s. Foto) werden – alles kollektiv und interaktiv. … weiter lesen
07.10.2011 von Detlef Berentzen

“Für mich persönlich ist diese Arbeit ein ganz eigenes ‚Kommen und Gehen’, ein Wiedersehen mit meiner eigenen Vergangenheit, meinem Aufwachsen im Hegau und am See und der tiefen, untergründigen Verbundenheit mit den Alemannen und ihrer Sprache, die mich geprägt haben.” (Klaus Hemmerle)
Immer wieder stürmt ihr Theater ins Offene. Städte, Dörfer, Landschaften, Himmelberge sogar Eisenbahnwaggons und Höhlen werden bespielt, geraten zu Bildern, deren Farben innere Bewegung provozieren. Das Theater Lindenhof führt Orte vor. Jetzt auch das 200jährige Friedrichshafen. … weiter lesen
06.10.2011 von Detlef Berentzen

Ich sehe das alte Werk noch vor mir, als Schattenriß am Horizont: “Da kommen unsere Schreibmaschinen her!”, grunzte mein Vater oft genug und ließ den Bügel der Bierflasche aufschnappen. Die nächste Brauerei war nicht weit.
In den 50er-Jahren saßen wir mindestens zweimal im Monat am Strand des ostfriesischen Jadebusen und bauten mächtige Sandburgen, garniert mit schwarzem Schlick aus dem Wattenmeer. Wir brauchten uns nur umzudrehen, dann sahen wir das Olympia-Werk in Wilhelmshaven, ….bei dem wir übrigens nach der taz-Gründung knapp zweihundert mechanische (!) Schreibmaschinen der Marke “Monica” orderten, … weiter lesen