Archive for April, 2012
Springer 100.0
Unvergessen.
“Ein junger Mann ist gestern in Berlin gestorben. Er wurde Opfer von Krawallen, die politische Halbstarke inszenierten. Genau wie ein Mann in Uniform, der durch Steinwürfe nur deshalb schwer verletzt wurde, weil er einen Gast unserer Stadt, den Schah, schützen wollte.(….) Ihnen genügte der Krach nicht mehr. Sie müssen Blut sehen. Sie schwenken die rote Fahne und sie meinen die rote Fahne. Hier hören der Spaß und der Kompromiß und die demokratische Toleranz auf. Wir haben etwas gegen SA-Methoden. Die Deutschen wollen keine braune und keine rote SA. Sie wollen keine Schlägerkolonnen, sie wollen Frieden.” (BILD, Berlin, 3. Juni 1967)
Springer 100.0
Unvergessen.
“In diesem Sinne habe ich auch immer das schlichte Lied empfunden, dessen Melodie das Leitmotiv jenes deutschen Senders ist, der hauptsächlich geschaffen wurde, um zu unseren Mitbürgern in der Zone zu sprechen. Die Worte dieses Liedes, die auch über diesem Haus stehen könnten, heißen:
Ich hab’ mich ergeben
Mit Herz und mit Hand
Dir Land voll Lieb und Leben
Mein Deutsches Vaterland.”
(Axel Cäsar Springer, SPIEGEL, Mai 1967)
“Für die meisten Ethiken ist eine Emotion, die zu einer spontanen moralischen Handlung führt (sie mag noch so gütig, liebevoll, besorgt und hilfreich sein) moralisch belanglos. Doch welche Alternativen gibt es? Zunächst wird geklärt, auf was für einer seltsamen Auffassung von Gefühl, Moral und menschlichen Leben viele Ethiken und ihre Prinzipien beruhen. Erst ein anderes Verständnis des Gelingens menschlichen Lebens schafft Platz für spontane Güte.” (Helmut Pape)
Morgen also. Der Bamberger Philosoph Helmut Pape (s. Foto) wird in seinem Vortrag “Moral und Gefühl” nicht nur über all die kalten Ungerührtheiten seiner Wissenschaft parlieren, sondern auch Wege aus der Kälte weisen: “Es geht um die unterschätzte, geleugnete und verachtete Rolle, die Gefühle in unserem moralischen Leben spielen.” Das hört sich für einen Psychologen nicht unbedingt neu an, doch die Philosophie hat in Sachen “Gefühl” Nachholbedarf. Und das nicht nur im Hinblick auf die lang diszplinierte Rolle der Emotionen, …es braucht… weiter lesen
“Also Radio. Das war immer meins. Als Kind schon. Ein Kontakt zur weiten Welt. Das Beste: Eine leichte Grippe haben. Nicht zur Schule gehen. Im Bett bleiben. Und Schulfunk hören.Man wurde sogar klüger dabei. Aber das war nicht das Wichtigste.” (Tom Schimmeck)
Jetzt werden beim Medienmagazin “Mehrspur” (SWR2) also keine “medialen Säue” mehr durch die Dörfer gejagt, sondern Erfahrungen abgefragt. Solche, die man mit dem Radiogerät macht oder auch gemacht hat – mit irgendeinem Grundig-, Blaupunkt-, Telefunken- oder Philipsgerät, aber gern auch actualiter mit dem iPhone oder dem webradio. Kurzum: Redakteur Wolfram Wessels lässt illustre Zeitgenossen über ihre RadioDays berichten und schafft so eine neue Rubrik für sein Magazin. Diesmal Tom Schimmeck: … weiter lesen







