Posts Tagged ‘Utopie’

29.09.2011 von Detlef Berentzen
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BlochNewz: RauchZeichen!

von Detlef Berentzen

Besonders bei hohem Wolkenstand, gegen Abend, gab die öde und verrauchte Ebene alles her.(Ernst Bloch)

Die Pfeife, der Tabak Marke “Transatlanta”, auch die Zündhölzer, alles liegt noch auf seinem Schreibtisch, ganz in der Nähe. Sie haben ihm ein Zentrum gebaut. Und sein Arbeitszimmer importiert.
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01.06.2011 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (142): Verstehen. Vielleicht.

von Detlef Berentzen


Einer Musik nach denken, sich eine lange Weile nehmen, um endlich ein wenig von dieser Welt zu begreifen, sich nicht ins flimmernde Abseits hetzen lassen und vielleicht Fellini glauben, der meint: Wenn wir alle etwas leiser wären, würde vielleicht endlich jemand verstehen! … weiter lesen

02.11.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz(76): Weiter! Denken!

von Detlef Berentzen

“Ich bin überzeugt davon, daß es eine Renaissance der Utopie gibt! In einer Zeit der zunehmenden Krisen, denke ich, braucht es eine solche Renaissance, weil es die Politik nicht geschafft hat, ein Stück Harmonie in die Gesellschaft zu bringen. Rechnet man die globalen Aspekte hinzu, so haben wir immens viele Brennpunkte und ungeklärte Verhältnisse, die es nötig machen, ganz weit über den eigenen Horizont hinauszudenken. Und eben das meint utopisches Denken!” (Klaus Kufeld, EBZ)

„Etwas treibt in uns, will weiter, hält es nicht bei sich aus, will aus sich heraus.“ Und gut so! Nicht über allen Wipfeln herrscht Ruh. In nicht wenigen Nischen und Winkeln des Landes exisitieren durchaus farbige Träume von Zukunf!, die nicht verloren gehen dürfen. Der utopische Denker Ernst Bloch war es, der die weltgeschichtliche Erzählung all der Hoffnungen, Süchte und Sehnsüchte zu einem philosophischen Prinzip verdichtete – zu einem Prinzip, das Antizipation, Grundrisse und Wunschbilder enthält, die uns Kraft geben zu widerstehen, auch die Kraft, uns neu zu erfinden.

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13.07.2010 von Detlef Berentzen
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GoodNewz (49): Der Hoffnung Atem geben!

von Detlef Berentzen

Auf jeden Fall gilt es, seine Stimme zu erheben, nicht leise zu sein und zu versuchen, das, was man tut, bewußt zu tun. Nicht nur singen, sondern mit dem Gesang auch etwas aussagen: Eine andere Welt ist möglich! Das ist, denke ich, die Utopie, die uns trägt und beflügelt. (Hanna Kehle, Ernst-Bloch-Chor, Tübingen)

Abends treffen sie sich und proben. In der Schule am Hechinger Eck. Geben im alten Tübingen der Hoffnung neuen Atem: “In Trojm is mir heller, in trojm is mir besser…” Singen jiddische Lieder. Zum Beispiel. Aber auch: “Ich bin. Wir sind. Das ist genug. Nun haben wir zu beginnen!” Gerade Bloch. Nach ihm haben sie sich benannt: “Ernst-Bloch-Chor”.  Basisdemokratisch geleitet von Anne Tübinger (s. Foto) Im Prinzip Hoffnung also. Und fröhlich an den Tatzen der Zukunft saugen, Sätze ins actualiter blaue “Noch-Nicht” singen, auf daß man froh dabei wird. Und mutig genug.
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