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21.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Berlinized – Sexy an Eis (Regie: Lucian Busse)

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag




1. Der Film in einem Satz:


“Zwischennutzung – Das Movie!”



2. Darum geht‘s:


“Berlinized” wirft einen Blick zurück auf jene, bereits mythisch verklärte Zeit nach der Wende, in der das Berlin der Mitt90er mit seinen Leerstände und Freiräume Künstlern aller Couleur Möglichkeiten zuhauf bot, sich und ihre Ideen zu verwirklichen. Ob Mode, Film, Musik oder – klar – einfach nur Party, wer damals dabei gewesen ist, wirft einen nostalgischen Blick auf eine Stunde Null zurück, als Gentrifizierung noch kein Writing On The Wall sein konnte, weil man an diesen Wänden vor lauter Graffiti eh nichts hätte lesen können.


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“Berlinized” sammelt die Protagonisten jener Jahre ein, die aber Außenstehenden nicht allzu viel sagen dürften – über Berlin hinaus bekannt wurden Jeans Team und Jim Avignon, währen Kollegen… weiter lesen

25.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Joachim Lottmann vs. Wolfgang Koeppen

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

Hier noch einmal die ursprüngliche, noch unredigierte, handschriftliche Fassung des gestern ins Netz gestellten FAZ-Textes. Inzwischen hat sich natürlich viel getan, und ich verrate kein Geheimnis, wenn ich preisgebe, daß Anna Katharina Hahn fast uneinholbar in Führung liegt, gefolgt von Tex Rubinowitz, der allerdings bereits als Favorit für den diesjährigen Ingeborg Bachmann Preis bei den Literaturtagen in Klagenfurt gilt (Kandidat von Hubert Winkels):

“Im Juni 2010 wurde der Schriftsteller Joachim Lottmann auf Vorschlag von Sibylle Berg mit dem angesehenen Wolfgang Koeppen Literaturpreis der Stadt Greifswald ausgezeichnet. Das Besondere dieses Preises ist, daß der Preisträger nach zwei Jahren seinen Nachfolger selbst bestimmt.

Die Suche nach dem Koeppen Preis

Von Joachim Lottmann

Am liebsten hätte ich Christian Kracht als neuen Preisträger gesehen. Es wäre eine Herzensentscheidung gewesen. Ich las vorab seinen neuen Roman ‚Imperium‘ – sein Verleger Helge Malchow hatte ihn überglücklich aus Kenia mitgebracht, wo der Autor wohnte – und… weiter lesen

21.05.2012
Aus aller Welt

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Monster von Riga schmeisst mit Wasserbecher

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Monster will weniger StrafeRobert M., der in Amsterdam 87 Kinder u.a. für Kinderporno missbraucht hat und für 67 Fälle angeklagt ist, schmiss während der Verhandlung wütend einen Wasserbecher auf den Richter. Grund: er will milderne Umstände, weil er ja bei der Aufklärung mitgearbeitet habe. Es stehen 20 Jahre Gefängnis plus Sicherheitsverwahrung (TBS) im Raum. Der Lette gilt als das “Monster von Riga”. In Heidelberg hat er auch seine Spuren hinterlassen.

Die Polizei hatte bei einer Hausdurchsuchung in seinen Computern Unmengen an Kinderporno-Material gefunden, die er weltweit bei Pädophilen verbreitete. Die Verteidigung argumentiert, dass die Durchsuchung rechtlich nicht zulässigt zulässig gewesen sei. Ein bizarres Arguement. Die Opfer waren Kinder, ja selbst Babys (eines war gerade mal 19 Tage alt), die zum Teil noch nicht einmal sprechen konnten – wie konnten sie bei den Taten als  Zeuge auftreten? Ich denke: für jeden Fall von Kinder-Vergewaltigung sollte er 20 Jahre bekommen, mal 67 kommt da einiges… weiter lesen

22.01.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ab jetzt: Aha, Architektur!

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

“Jeder Städtebewohner weiß, dass die Architektur, im Gegensatz zur Poesie, eine terroristische Kunst ist.” Dieses berüchtigte Zitat von Hans Magnus Enzensberger beschreibt die Wahrnehmung von Architektur für viele Stadtbewohner als Nutzer, die ihr schonungslos ausgesetzt sind.

Wie keine andere Kunst ist die Architektur nur im Kontext wahrnehmbar. Architektur ist nicht zu trennen vom Städtebau. Sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Verhältnisse. Ästhetik ist von der Ethik nicht zu trennen.

Wirklich gut ist eine Architektur, deren visueller Eindruck so auf das körperliche Selbstgefühl einwirkt, dass der Körper Haltung annimmt – und diese Haltung den räumlichen Eindruck zu einer noch einmal anderen Qualität steigert.

Diese Kommunikation der Modalitäten untereinander steckt hinter den Eindrücken einer höheren Stimmigkeit. Sie ist dem Verstand nicht geheuer, ist aber der Steigerung fähig bis zur synästetischen Resonanz. Phänomene der synästhetischen Resonanz haben die charakteristische Form von Evidenzerlebnissen. Sie machen sich bemerkbar in einem erstaunten bis hin zu verblüfften aha.… weiter lesen

18.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Hamburger Modell

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Nachdem mir einige MitschwimmerInnen diverse Vermisstenanzeigen zugemailt haben, bin ich nun wieder im Prinzenbadbecken auf- bzw. eingetaucht. So quasi mittels Hamburger Modell. Ich schwimme nach überstandener Erkältung erstmal eine Zeit lang weniger Bahnen und die dann auch nicht im kalten, aber coolen Sport-, sondern im warmen Mehrzweckbecken. Keine Sprints  – zumindest nicht im Wasser, sondern eher vom Umkleidebereich bis zum Mehrzweckbecken. Ein  dicker Bademantel auf dem Weg zum Beckenrand, in dem ich mich anfangs ein bißchen verschämt an unserer Eisbadlerin vorbei zu mogeln versuche, soll mich wärmen.

Das mit der Scham habe ich mir inzwischen abgewöhnt. Jede zweite Prinzenbadlerin läuft dick eingepackt zum Becken. Anders ist das momentan auch nicht auszuhalten.

 

Es ist immer noch so kaltkaltkalt. Die Lufttemperatur betrug heute morgen 4 Grad bei eisigem Wind. Auf dem Weg zum Becken drohen alle Finger und Zehen einzufrieren. Das sonst kalte Fußbecken fühlt… weiter lesen

21.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Greuro

aus mini_icon_blogname Wortistik

Grexit hatten wir hier ja schon, den inzwischen sehr intensiv diskutierten Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone. Wobei es mehr und mehr danach aussieht, dass alle außer den Griechen sich das wünschen würden – und dabei übersehen, dass man die Griechen eben nicht aus der Eurozone herauswerfen will, und dabei ebenfalls unterschätzen, wie sehr sich die Griechen dagegen stemmen, den Euro aufzugeben.

Neu hingegen ist der Begriff für eine Parallelwährung, die sich die Griechen zulegen könnten, ohne aus dem Euro auszusteigen. Für den Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer wäre der passende Begriff “Geuro”, viele Kommentatoren heute reden aber lieber vom “Greuro”. Zum einen natürlich, weil es in der Wortbildung zum “Grexit” passt, zum anderen vielleicht auch, weil man im Falle eines unordentlichen Einstiegs in das Parallelwährungs-Szenario schnell einem anderen Land den Geuro zuerkennen müsste: Deutschland natürlich, bzw. dem “German Euro”.

Ich halte Greuro aus beiden Gründen für das bessere… weiter lesen

28.07.2006
Kultur & Unterhaltung

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Fex

aus mini_icon_blogname Wortistik

Den Fex gibt es ja nicht nur als aus dem lateinischen kommende Endsilbe in so schönen Worten wie Ponti- oder Spontifex, sondern auch als eigenes Wort: Der Fex, Plural die Fexe, jemand, der von etwas begeistert ist. Laut Duden ist das Wort “südd., österr.), und wird denn auch noch einmal im alpinen “Bergfex” erwähnt. Ansonsten führt der Fex ein betrübliches Schattendasein: Wo immer man ihn verwenden könnte, von Jogging- bis Robbie-Williams-, der -Fan ist schon da. Das ist ungerecht. Beide Wörter haben drei Buchstaben, beide klingen ziemlich ähnlich, sind auch ähnlich charmant, aber trotzdem hat der Fan den Fex an die Wand gedrückt. Ich hätte da einen Vorschlag zur Güte: Wir lassen überall da, wo es darum geht, etwas oder jemand zu bewundern, den Fan stehen, und überall da, wo es darum geht, selbst etwas zu machen, verwenden wir den Fex. Dann gibt es weiter den Robbie-Williams-Fan mit dem gleichnamigen… weiter lesen

24.04.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ökostadt Masdar

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Ungefähr 30 km von der Hauptstadt Abu Dhabi entfernt entsteht die Ökostadt Masdar City die CO2 frei sein soll. Hier wird es keine Autos und auch keinen Müll geben.

Mit dem Bau wurde bereits im Februar 2008 begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf 22 Milliarden Dollar. Die Planug wurde der Architekturfirma Foster in London übertragen. Auf einer Fläche von 6 qkm sollen einmal 50.000 Menschen wohnen und arbeiten. Der Erstbezug ist für das Jahr 2016 geplant.

Masdar City wird sich selber durch erneuerbare Energien versorgen. Die Wasserversorgung ist mit solarbetriebenen Entsalzungsanlagen geplant, insgesamt soll es nur noch einen Energieaufwand von 25 % pro Kopf verglichen mit dem heutigen Verbrauch geben. Durch ein eigenes Solarkraftwerk soll Masdar City weitgehend energieautark sein.

Die Menschen die in den geplanten 1.500 Firmen in Masdar City arbeiten, sollen mit elektrischen Kabinenbahnen befördert werden. Mann kann aber auch zu Fuß oder mit dem… weiter lesen

09.11.2011
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (455): Bernd Begemann über Gisbert Zu Knyphausen, Konstantin Wecker, deutsche Singer-Songwriter und Theatersubventionen

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Wir benützen sehr viel mehr Dur-Akkorde als die meisten anderen Indierocker im Augenblick. Der normale Indierocker hat diese Akustikgitarre, fängt ein Lied in A-Moll an und singt darüber, dass seine Freundin nicht zurückruft, dass er ein bisschen traurig ist, ein bisschen besorgt ist wegen der Welt, weil er so sensibel ist. Meine Güte, diese Typen müsste man alle bei den Ohren packen und auf die Tischkante schlagen.
(…)
Ich höre so einen Durchschnitts-Singer/Songwriter-Typ, wo jemand von der Zeit, vom Leben oder der Traurigkeit singt, und ich könnte kotzen. Ich seh ein Gisbert Zu Knyphausen – Video, in dem ein weinender Harlekin drin vorkommt und ich denke, das ist ein Witz! Aber der meint das Ernst! Was ist passiert? Ist allen das Gehirn rausamputiert worden? Sind alle zu doof? Ein fucking weinender Harlekin in deinem Musikvideo? Hast du keine Freunde, die dir sagen “Heh, Gisbert, dieser weinende Harlekin in

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21.05.2012
Aus aller Welt

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Cruijff kritisiert Chelsea

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Viele Menschen sind traurig, dass die Fußball-Zerstörer vom FC Chelsea London den FC Bayern geschlagen haben – auch Johan Cruijff. In seiner Montags-Kolumne in De Telegraaf schrieb er, dass er so mit Ajax Amsterdam auf keinen Fall die Champions League gewinnen will.

Das ist logisch. Er ist immerhin auch einer derjenigen, die für die Angriffs-Stil des FC Barcelona stehen. Er wohnt dort. Chelsea schaltete mit Ekel-Fußball den FC Barcelona aus. Nun sagt er, wenn nun Ajax Amsterdam auch so wie Chelsea spielen würde, dann würde er auf den Sieg in der Champions League lieber verzichten. Johan Cruijff hat in einem langwierigen Kampf gegen Leute wie Louis van Gaal erreichen können, dass Ajax Amsterdam wieder versuchen wird mit Angriffs-Fußball europäische Spitze zu erreichen.

10.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Morgen

aus mini_icon_blogname November 07

Ich hatte mich total gefreut über das Bild, auch weil ich ja selten aus Berlin rauskomme und selber noch nie in Mexiko gewesen war, aber so bin ich nun doch auch ein bißchen in Mexiko gewesen.

Morgen lese ich im Kreuzbergmuseum vor. Um 20:45. Also Adalbertstr. 95a. Eigentlich hatte die Lesung im Café Kotti stattfinden sollen. Leider gab’s da einen Kabelbrand. Deshalb hatten wir das gestern so entschieden, dass ich im Kreuzbergmuseum lese. Ich hab ziemlich lange nicht mehr vorgelesen und weiss auch noch nicht so genau, was ich vorlese.  Vermutlich zum ersten Mal mit Brille. Weil die Lesung zur gleichen Zeit statt findet, wie das Pokalendspiel, hab ich mich gar nicht getraut, Männer einzuladen.

Auch komisch. Weil ich doch häufiger in letzter Zeit was über Rainald Goetz geschrieben hatte, fiel mir wieder ein, dass ich in dem Buch fast nur automatisch das Plusquamperfekt benutzt hatte, also die gegenwartsfeindliche… weiter lesen

21.05.2010
Kultur & Unterhaltung

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Als Hitler das rosa Kaninchen war

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Wer macht sowas? Und was soll das sagen? Dass Hitler verkappt homosexuell war und dass Liebe sich nicht als autoritäre Ideologie anbietet?

Update (via F5 in den Kommentaren)

Der englische Telegraph weiß mehr: Es handelt sich offenbar um Werbung aus Italien. Mit dem Claim “Cambia Style – Don’t Follow Your Leader” (“Verändere deinen Stil – Folge nicht deinem Führer”) hat eine Bekleidungsfirma in Sizilien offenbar einen mittleren Tumult unter den örtlichen Würdenträgern ausgelöst:

“The use of an image of a person responsible for the worst chapters of the last century is offensive to our country’s constitutional principles and to the sensitivities of citizens,” (Rosario Filoramo) said.

Ein belustigendes Bild Hitler, beleidigend für die Italiener, ihre Sensibilität und ihre politischen Werte? Und das in einem Land, in dem Fußballer offen rassistisch sind, in dem Mussolinis Enkelin unverhohlen der Großvati preist und der Präsident den Duceweiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Bekommt Tex Rubinowitz den Wolfgang Koeppen Preis?

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

FRAGEN SIE JOACHIM LOTTMANN
„Bekommt Tex Rubinowitz in diesem Jahr den Wolfgang Koeppen Preis?“ L.K. Bennett, Klagenfurt (in Kärnten).
Antwort: Der deutsch-österreichische Schriftsteller, sing-a-song-writer, Performance-Punk-Künstler und Karikaturist Tex Rubinowitz hat gewiß das Potential, den anerkannten Wolfgang Koeppen Preis der Stadt Greifswald zugesprochen zu bekommen. Leider bin ich jedoch verpflichtet, bis zum 15. Mai darüber Stillschweigen zu bewahren.
„Was halten Sie vom wenig bekannten Werk der Autorin Lydia Mischkulnig? Hätte sie nicht den Wolfgang Koeppen Preis verdient, und wenn nicht, warum?“ Hugo Meisl, Wien 14. Bezirk (Hütteldorf).
Antwort: Hierauf gebe ich dieselbe Antwort wie auf die Frage nach Tex Rubinowitz. Ich bitte um Verständnis. Ich bin nicht mehr der Jüngste, habe die Fünfzig unlängst überschritten und kann nicht mehr jede Frage individuell retournieren.
„Haben Sie in Ihrer Jugend den Lübecker Romancier Thomas Mann gelesen?“ Michaela Kors, Arnsberg bei Zürich.
Antwort: Natürlich habe ich beide Manns… weiter lesen

14.12.2010
Aus aller Welt

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Robert M. wurde via “Nijntje” überführt

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Nijntje führte zu Robert M.

Er wird jetzt in einigen niederländischen Medien “Das Monster von Riga” genannt – Robert M., ursprünglich Lette und in den Niederlanden eingebürgert. Er soll zwischen 30 und 50 Kinder in diversen Kindergärten missbraucht – Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan befürchtet, die Zahl könne noch höher liegen. Ausserdem hat er Kinderporno produziert und vertrieben.

Inzwischen machen diverse Geschichten die Runde. So soll Robert M. probiert haben, ein Kind zu adoptieren. Seine Anfrage wurde in erst in diesem Monat abgewiesen - kurz bevor er aufflog. Das bestätigte der Raad voor de Kinderbescherming, berichtet De Telegraaf.

Der lokale Sender AT 5 und das Algemeen Dagblad berichten, dass Robert M. auch ein ganz schöner Aufschneider war. Er habe sich der “Babyflüsterer” genannt. Zu… weiter lesen

18.05.2012
Aus aller Welt

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Fernsehnachrichten als Seniorenveranstaltung. Lässt sich das ändern? Diskutiert mit!

aus mini_icon_blogname Arabesken

 

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Die Zahl haut mich jedes Mal wieder um. Das Durchschnittsalter der Zuschauer der österreichischen Hauptnachrichten ZIB 1 beträgt über 60 Jahre. Das ist allerdings kein österreichisches Problem.

ZDF  „heute“ arbeitet an dem gleichen Problem und die ARD „tagesschau“ haben ebenfalls einen hohen Altersschnitt. Auch in der Schweiz wird das Problem der “Tageschau als Seniorenclub” diskutiert.

Ich empfinde das als eine große Katastrophe, dass jüngere Menschen offensichtlich kaum Nachrichten im Fernsehen anschauen. Die einfachste Antwort darauf, die ich immer wieder zu hören bekomme ist, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren. Meine Erfahrung ist, dass das so nicht stimmt.

 

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Wenn ich mir bespielsweise die Statistik meines Facebook-Accounts mit etwas mehr als 13.700 Fans ansehe:  Dort geht es nicht nur um Politik, sondern auch noch um Auslandsberichterstattung, die nach Meinung viele Chefredakteure ein Muss, aber doch eher nebensächlich ist.

 

Ich… weiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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“mehr” in der HU

aus mini_icon_blogname November 07

Rainald Goetz und Diedrich Diederichsen sprechen im Senatssaal der Humboldt-Uni über “mehr” im Rahmen der

Mosse-Lectures, die sich in diesem Semester mit Formaten des Seriellen in den Künsten und den Medien beschäftigen.

 

Diederichsen singt “Give Me More” von Iggy Pop. Alle waren ganz begeistert. Es war eine schöne Veranstaltung. Hier die professionellen Fotos.

 

 

31.05.2007
Medien

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Katastrophen? Pah! (1)

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Die neue Serie: Mit der Katastrophe auf Du und Du: Verhaltensmaßnahmen, Regeln und Erfahrungen die Ihnen dabei helfen, Ihre Ruhe wieder zu gewinnen – im schlimmsten Fall die letzte.

Heute: Lassen Sie Ihre Zigarette nie ausgehen!


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Retter sind häufig mit Thermo- und Infrarotgeräten unterwegs. Die Glut ihrer Zigarette leuchtet um ein mehrfaches stärker als die Wärmeabstrahlung Ihren Körpers. Eine Zigarette kann Ihnen somit das Leben retten! (Sie müssen ja nicht inhalieren…)

22.07.2010
Politik & Wirtschaft

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Erfolg für Hanfbauer Bernard Rappaz

aus mini_icon_blogname Drogerie

Der Schweizer Hanfbauer Bernard Rappaz aus Saxon im Kanton Wallis ist nicht nur ein Hanfpionier in der Schweiz, sondern auch ein Meister in der Fähigkeit, die helvetische Justiz und Strafvollzugsbehörden in Bedrängnis zu bringen. Vergleiche hierzu die Meldung vom 20. Juli 2010 in diesem Blog »Ein Hanfbauer bringt die Schweiz in Bedrängnis«. Mit seinem Hungerstreick hat er inzwischen sein Ziel erreicht, dass er seine Strafe vorläufig unter strengen Bedingungen an seinem Wohnsitz verbüßen darf. Nach diesem Zugeständnis der Behörden hat Rappaz seinen Hungerstreick abgebrochen.

Vorerst bleibt Rappaz im Berner Inselspital, bis die Ärzte entscheiden, dass er gesundheitlich in der Lage ist, seinen Hausarrest anzutreten. Dieser ist an Auflagen geknüpft:

Hausarrest von Rappaz unterliegt folgenden Bedingungen:

1. Ständige Überwachung rund um die Uhr.

2. Täglicher Spaziergang von höchstens einer Stunde in einem eingeschränkten Umkreis.

3. Wöchentlicher Besuch ausschließlich von seinen Angehörigen während maximal 90 Minuten.

4. Begleiteter Besuch zu seinem behandelnden Arzt.

Wie die Walliser Regierungsrätin Esther Waeber-Kalbermatten (Vorsteherin des Departements für Sicherheit, Sozialwesen und Integration) gegenüber dem Schweizer Fernsehen sagte, hätte sie weder im Berner Inselspital noch sonst wo einen Arzt gefunden, der Rappaz zwangsernährt hätte. Sie hätte keine andere Wahl gehabt, sagt sie.

Das Bundesgericht in Lausanne hatte vergangene Woche die Walliser Behörden beauftragt, das Leben und die körperliche Integrität des Hanfbauern mit allen erforderlichen Mitteln zu schützen. Dazu wurden seitens des Sicherheitsdepartements des Kantons Wallis verschiedene Maßnahmen getroffen – darunter auch die Verlegung von Bernard Rappaz aus dem Klinikum der Universität Genf in das Berner Inselspital und die Anordnung einer Zwangsernährung vor dem Koma. Die Ärzte des Inselspitals widersetzten sich jedoch gegen diese Anordnung. Deshalb genügten diese Maßnahmen nicht, vermeldeten die Walliser Behörden am Mittwoch, 21. Juli 2010. Die Walliser Behörden erklärten: »Die Ärzte von Bern stehen nicht unter dem Befehl des Departements und verweigern prinzipiell eine zwangsweise Ernährung.« Rappaz hatte in einer Patientenverfügung bestimmt, dass er in keinem Fall eine Zwangsernährung akzeptiere. Ärzte müssen sich in einem solchen Fall an der Patientenverfügung orientieren. Im Weiteren habe die Phase vor dem Koma gewisse Risiken für die Gesundheit zur Folge, argumentieren die Behörden ihre plötzliche Kehrtwendung. Bei einer Zwangsernährung wird laut Antoine Roggo, Privatdozent und Leiter der Abteilung Medizinalrecht an der Universität Bern, der betroffenen Person die Nahrung in flüssiger Form über eine Magensonde verabreicht. Diese Sonde wird über die Nase und die Speiseröhre in den Magen geführt. Das Risiko bei einem solchen Eingriff ist gemäß Roggo eine Perforation der Speiseröhre. Ein solche Durchlöcherung könne zu einer Mediastinitis (Entzündung im Brustraum) und damit zum Tod führen. … weiter lesen

23.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (479): Azealia Banks über Kreayshawn

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Unsere beiden Pop-Tipps für 2012 gehen aufeinander los:

“@Kreayshawn: You’re a dumb bitch. And you can’t rap. I’ll sit on your face. Fall back slut.”

…so Azealia auf ihrem Twitter-Account mit einer Nachricht an Kreayshawn. Musikalisch dürfte Azealia auf jeden Fall die Nase vorn haben:

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vs.

30.10.2010
Aus aller Welt

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Saudi Arabien rettet jüdische Einrichtungen in den USA – komplexe Welt

aus mini_icon_blogname Arabesken

Komplexe Welt: Mc Escher - Relativity

“Saudi Arabien rettet jüdische Einrichtungen in den USA”.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Stunden, rund um die gefundenen Sprengstoffpakete. Ein Satz, der die Komplexität der Wirklichkeit widerspiegelt.

Die Al-Kaida Sprengstoffpakete, im Jemen aufgegeben, waren für zwei jüdische Einrichtungen in Chicago bestimmt. Der entscheidende Tipp für die Aufdeckung des Ganzen kam vom saudischen Geheimdienst.

Juan Cole fasst das in seinem Blog “Informed Comment” schön zusammen.

Mein heutiger Hörfunk-Beitrag zu Al-Kaida im Jemen im ORF-Mittagsjournal findet sich hier

26.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (443): Vera Int-Veen, Britt Hagedorn, Helena Fürst, Tine Wittler und Frauke Ludowig

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Christian Buß und Daniela Zinser befassen sich bei Spiegel Online mit dem “Voyeurismus-TV” im Privatfernsehen:

Vera Int-Veen (früher “Vera Am Mittag”, jetzt “Mietprellern auf der Spur”)

“Falls die Voyeurismus-Doku irgendwann zum klassischen Genre avancieren sollte, wird man sie als alte Meisterin des Fachs feiern. Vera Int-Veen hat schon bloßgestellt und gedemütigt, als das deutsche Privatfernsehen noch jung war: Zwischen 1996 und 2006 führte sie in mehr als 2000 Folgen ihrer Talkshow “Vera am Mittag” Freaks und Aussätzige aller Art vor.

Britt Hagedorn (“Britt – Der Talk um eins”, “Schwer verliebt”)

Britt lächelt für jeden und hört keinem zu, weil sie … weiter lesen

22.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Mit Nazis spielt man nicht

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Max Minus von “Zeitschrift – das Magazin” weist mich auf eine hübsche Debatte im Nachwuchs-Nazi-Forum Altermedia hin, die sich dort rund um das ebenfalls von Minus veröffentlichte “Minderheiten-Quartett” dreht.

Das “Minderheiten-Quartett” ist, der Name lässt es erahnen, einmal mehr ein Kartenspiel mit humoristischem Ansinnen – in diesem Fall sollen in Deutschland lebende Minderheiten “gegeneinander ausgespielt” werden, wie es die Werbung für das Quartett, haha, formuliert.

Und zu diesen Minderheiten gehören, neben Juden, Schwulen, Adipösen und Pädophilen, selbstverständlich auch: Nazis. Davon abgesehen, dass man ja mal fragen kann, ob so ein satirisches Kartenspiel mit den korrekten Begrifflichkeiten (statt: Fette, Kinderficker, Schwucken) nicht an der Sache vorbeigeht, hat das Spiel schon einen recht feinen Humor. Und mit Humor und Feinheit und Nazis ist das ja bekanntlich so eine Sache.

So also schlug einer der Kameraden auf Altermedia eben dieses “Minderheiten-Quartett” für den deutschtümmelnden Spieleabend vor – im festen Glauben,… weiter lesen

15.10.2011
Aus aller Welt

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Misswahlen für die deutsch-brasilianische Freundschaft

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Die neue Miss Germany Brasil ist gekürt.

Es handelt sich um die 18-jährige Rute Bock (l.) aus Agudo im Bundesstaat Rio Grande do Sul.

via BrasilAlemanha

20.07.2009
Kultur & Unterhaltung

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Spielstrasse

aus mini_icon_blogname Zeichenblog

“Kein Gewalterlebnispark für Nazis”, titelte die taz gestern. Ein ganzer Park, und noch dazu in der Bundeshauptstadt, das ginge natürlich entschieden zu weit. Aber wie wäre es mit einer kurzen Spielstrasse in irgendeinem gottverlassenen Gewerbegebiet am Rande dieser Republik? Eine solche müßte natürlich mit einem Verkehrsschild markiert werden, etwa mit dem Richtzeichen Nr. 325: Beginn eines verkehrsberuhigten Bereichs (besser bekannt als Spielstrasse):

Die Abwandlung für den gewaltbereiten Grobmotoriker könnte dann so aussehen:

25.06.2010
Kultur & Unterhaltung

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im Tausch: Sonne gegen Fusion

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Eine echte Frage an mich: “Biste am Wochenende da? Kommste mit zu 48-Stunden-Neukölln?”

eine mögliche Antwort meinerseits…aber ehrlich gesagt kommt sie nicht von mir, sondern von einem Geschäft in der Schudomastraße in Neukölln-Rixdorf: “Nix da – bin Fußball gucken!”

Und ganz real…ich bin am Wochenende weder in Neukölln unterwegs, noch Fußballgucken, nämlich gar nicht in Berlin, sondern auf dem Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern…auch ohne Wohnungsvermittlung!

Bis bald dann mit Eindrücken von der Fusion…wo es ja auch immer unter vielem anderen massig Streetart zu besichtigen gibt.


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12.01.2007
Medien

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Energieeffizienz (8)

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Ich werde bald mal über neue Energieformen schreiben, z.B. Wassermotoren und ähnliches. Nicht Wasserstoff, nein, einfach nur Wasser. Damit lassen sich Motoren nämlich auch betreiben. Und das Resultat könnte dann so aussehen wie dieses tolle kubanische Fluchtfahrzeug:

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07.12.2009
Aus aller Welt

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REQUIEM FÜR EINEN BAHNHOF (4)

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

Am Abriss des dritten Südbahnhofgebäudes wird getestet, ob wir noch alle gleichgeschalten sind. Am Ausradieren der schönsten Halle von Wien wird geprobt, ob wir ohne Erröten alle Ideen des Wandels mitmachen. Und am Abriss des Südbahnhofs zeigt sich leider, dass wir jeden Huldigungslikör auf die Zukunft schlucken.

»Ach, Herr Koch, das ist so cool, dass sie jetzt da sitzen, dass sie auch unsren Standpunkt hören wollen; lassen wir doch eine Pizza kommen!«, sagte die Bahnmanagerin und ergriff meine Hand, um sie ganz fest zu drücken. »Ja, so ist das Leben«, antworte ich, »ich weiss nicht, warum der Südbahnhof sterben muss. Aber so ist wohl das Leben.« Und dann seufzen wir beide, bis sie auf ihrem Laptop diie Online-Speisekarte des Pizzaservice gefunden hat.

Sie klickte sich durchs Sortiment von »Wiener Schnitzel Menü« bis »Pizza Maestro«, bestellte dann einmal Pizza Con Fritti di mare für sich selbst und einen Cordonburger für mich.… weiter lesen

10.04.2012
Politik & Wirtschaft

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Die Antwort der Friedensbewegung auf Günther Grass im Wortlaut

aus mini_icon_blogname Sauerländische Erzählungen.

Die Friedensbewegung hat auf ihren diesjährigen Ostermärschen  Günther Grass guten Absichten den Rücken gestärkt.  Darunter ist ein Gedicht von Andreas Buro. Da zu befürchten ist, dass das im Blätterwald schnell untergeht, stelle ich sie hier auch mal ein, zum selberlesen.

 

Kooperation für den Frieden ▫ Römerstr.88 ▫ 53111 Bonn
An die Presse Bonn, den 07/04/2012
Eine Antwort aus der Friedensbewegung an Günter Grass:
Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von deutschen
Friedensorganisationen, nimmt zu der Diskussion über das Gedicht von Günter Grass
Stellung. Sie antwortet mit den Worten von Andreas Buro, ebenfalls in Form eines
Gedichtes, und ergänzt noch weitere Gefahren für den Weltfrieden, die Grass in seinem
Gedicht nicht erwähnt habe. Die Friedensorganisationen fordern „ keine Politik, die zu
einem Krieg im Iran-Konflikt führen kann“ und einen „ großen Wettbewerb … um eine
friedliche Lösung“. Günter Grass habe… weiter lesen

09.03.2007
Medien

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STOP THE WAR!

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Welchen?? Na, diesen Krieg hier, und den da auch. Dazu jenen selbstverständlich, und den dort ebenso. Nicht zu vergessen den da ganz hinten…

Nein – es ist nicht Frieden auf Erden !

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Die Frau soll Syrerin sein. Ein Blick auf den Po bestätigt zumindest gewisse arabische (Schrift-)züge. Aber WO fand dieses 1-Personen-Happenig statt? Und wann? Wer ist die Frau?


Nachtrag: Im Kommentar Nr. 4 befindet sich die zwischenzeitlich und dankenswerterweise eingegangene Lösung.

Und Freimut Bitknecht schickte mir auch noch zwei weitere Fotos, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

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Ok, Hala ist kein Model – aber kommt es darauf an? Oder auf die Courage?!!

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Also noch einmal: Stop the war!  (sonst ziehe auch ich mich aus!!)

19.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Joy Division goes Anal-Gleitcreme

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Du, Schatz, wie wollen wir eigentlich unsere neue Erotikartikelfirma nennen?” – “Hm, ‘unknown pleasures’? Oder doch lieber ‘Joy Division’?”

Klar, es gibt immer wieder einmal Namensdoppelungen, die im Nachhinein unglücklicher als andere wirken.

Doch irgendwie würde es einen schon interessieren, wer noch einmal genau der Namenspatron des Erotikartikel-Herstellers “Joy Division” war, dem innovativen Erfinder des weltweit ersten 100% biologischen Gleitgels, Europas beliebstester Gleitgelmarke und des OralTrainers”?

Joy Division Gleitcreme
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16.03.2009
Kultur & Unterhaltung

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…oh Scheisse!

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Das ist ja wirklich schrecklich ausdrucksstark. … weiter lesen

28.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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25 Jahre

aus mini_icon_blogname November 07

Das Kumpelnest sah aus wie immer. Später war ich dann meist eher früh hingegangen. An die ersten vier Jahre erinnert man sich, dann ging es so vorbei. Da gab’s noch keine Handys und diese revolutionären elektronischen Schreibmaschinen, wo man  vier Zeilen oder so auf dem Display sah, hatten nur ganz wenige. Oft dachte ich an Sunshine. Sie erinnerte jeden an die Kosten der Freiheit. Oder wie Cord einen dann immer zugetextet hatte. Oder wie Cord und Harald da immer saßen und sich gegenseitig zutexteten. Wolfgang Müller, die Single von Max Müller, oder das Autogramm von Heiner Müller, rechts neben der Bar.

Reinhard erinnerte sich zurück, auf eine ziemlich gute Art; unsentimental, mit einem ähnlichen Sinn für’s Komische in einer Welt, die eigentlich nicht so komisch ist und war. Er trägt ein schönes Hemd. Wir sprechen über die Zeit und wie sie weggeht. Ich hab keine schönen Anziehsachen… weiter lesen

06.04.2007
Kultur & Unterhaltung

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Adbusting in der Glogauer Strasse

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Adbusting Glogauer Str.jpg

Fuer diejenigen Leser_innen, fuer die der Begriff ” Adbusting” unbekannt ist: dieser Ausdruck bezeichnet eine inhaltliche Bezugnahme auf Werbungsplakate. In erster Linie geht es meist um eine Auseinandersetzung mit sexistischen Werbespruechen/-bildern. Leider ist diese Aktionsform in Deutschland (noch?) nicht so weit verbreitet wie in den USA, Kanada, oder in Frankreich. … weiter lesen

27.03.2012
Kultur & Unterhaltung

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Don’t mention the war

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Die Fawlty-Towers-Wendung “Don’t mention the war” ist längst Folklore im deutsch-britischen Verhältnis, aber nicht nur das. Neuerdings ist die Anweisung, unter keinen Umständen den zweiten Weltkrieg zu erwähnen, in Großbritiannien rechtskräftig geworden. Und das kam so, wie AP meldet:

Vor über vier Jahren, im Jahr 2007, zogen Reinhard und Kathryn Wendt in das Dorf Lower Upnor im Süden Englands und recht bald kam es zu einem Disput mit einem Nachbarn, dem Mathematiklehrer Geoffrey Butler. Es ging dabei um einen kleinen Flecken Land, aber das war bald nebensächlich, denn Butler entschied sich die Auseinandersetzung psychologisch zu führen und das Leben der Wendts zur Hölle zu machen. Und da kam ihm “der Krieg” offenbar recht gelegen.

Er zeigte, schreibt AP, “den Hitlergruß und trug einen Hitlerbart, spielte laut Reden von Winston Churchill und patriotische britische Musik ab, um das Leben der Nachbarn mit allen Mitteln der Kunst bzw. des Krieges… weiter lesen

24.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Wolfgang Koeppen Preis 2012

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

Marcel Reich-Ranicki hat einmal über das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gesagt, es sei fehlerhaft, ärgerlich, schlecht, sehr schlecht, aber doch das beste Feuilleton des deutschsprachigen Raumes. Das muß man wissen, wenn man auf seiner eigenen Seite den Bericht über die verzweifelte Suche nach dem Koeppen-Preisträger von 2012 liest, verfaßt vom noch amtierenden jetzigen Preisträger, der ja bekanntlich Joachim Lottmann heißt:

f1204211.z04

Ein guter Text, ein SEHR guter Text, würde ich mit MRR sagen…

28.06.2007
Kultur & Unterhaltung

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Picasso, das Brot des Bäckers auf dem Tisch, der Kuss und die Fotografie

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Picasso, das Brot des Bäckers auf dem Tisch, der Kuss und die Fotografie.

Ein Vintageprint des bekannten Kussmotivs, das der französische Fotograf

Robert Doisneau Anfang der 50er Jahre in Paris aufgenommen hatte, ist

kürzlich bei einer Versteigerung für 155 000 Euro verkauft worden.

Diese berühmte Liebesszene hatte Doisneau nicht nur Ruhm,

sondern auch viel Ärger eingebracht. Seit 1992 behauptete neben

anderen das Ehepaar Jean und Denise Lavergne öffentlich, dass sie

das küssende Paar auf dem sei.

Die wiederholten Bekenntnisse lockte schließlich Francoise Bornet

aus der Reserve, die eindeutig beweisen konnte, dass sie und ihr

inzwischen verstorbener ehemaliger Partner Jacques Carteaud auf

dem Foto abgebildet sind. Doisneau hatte ihr seinerzeit ein persönlich

gewidmetes Exemplar geschickt, das jetzt diesen Höchstpreis

für eine Foto von Robert Doisenau erzielte.

Frau Bornet lüftete gleichzeitig ein wohl behütetes Geheimnis:

Das Foto zeigt keinen Schnappschuss, wie immer behauptet wurde,

sondern es handelte sich um einen Auftragsarbeit des… weiter lesen

25.12.2011
Medien

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Zu Weihnachten: 114 %

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Im Laufe des Jahres wurde nachgewiesen (was alle SF-Leser natürlich schon längst wußten), daß die Lichtgeschwindigkeit mitnichten nicht überschritten werden kann. An der theoretischen Widerlegung Einsteins hatten Aberhunderte Wissenschaftler und Hobbyforscher Jahrzehntelang gearbeitet, ohne daß sie jemals besonders wahrgenommen worden sind.

Um so hübscher, daß die Überlichtgeschwindigkeit nun – so wie es sich gehört – aus dem Labor kommt, und dort auch mehrfach verifiziert wurde.

Diese Meldung hier bedeutet mir aber eine noch größere Freude: es geht um Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 114 % – was natürlich erklärungsbedürftig ist.

Aber alleine schon die ‚offizielle Akzeptanz’ einer Überschreitung der bislang ebenso festbetonierten Meinung, daß ein Wirkungsgrad über 100 % physikalisch (oder sonstwie) unmöglich sei, sollte die Sektkorken zum ploppen bringen..!

Im März dieses Jahres erschien eine Studie amerikanischer Physiker der Colorado School of Mines um Mark Lusk, in der berechnet wurde, inwieweit die Größe von Quantenpunkten Einfluß auf… weiter lesen

16.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Das Wichtigste im Prinzenbad

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Bei diesem Wetter immer noch das wichtigste Gerät im Prinzenbad.

Foto: ©Sigrid Deitelhoff

20.09.2006
Kultur & Unterhaltung

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Komplexibilität

aus mini_icon_blogname Wortistik

Ein Fehler, der mich stutzen lässt. Stimmt es wirklich, dass es dieses Wort eigentlich nicht gibt? Ein paar hundert Treffer bei Google bringt es immerhin zusammen, bei Nils Holger Moormann wurde es “Word of the Week” in der 20. Kalenderwoche 2005, im Duden ist es jedoch nicht vertreten, und jeder Korrektor würde ihm ohne Zögern das “bili” rausstreichen – als Komplexität ist das Wort schließlich schon schwierig genug.

Aber andererseits… Diese lässig hingehauchte Kombination aus Komplexität und Flexibilität hat doch was. Bisher gibt es ja wohl kein Wort, mit dem etwas bezeichnet werden kann, das gleichzeitig komplex und flexibel ist. Das Internet zum Beispiel, oder, ganz klassisch, die Sprache. Ökosystem sind üblicherweise ebenfalls komplexibel, und das Gehirn auch. Möglicherweise ließe sich ja sogar ein vierter Hauptsatz der Thermodynamik formulieren, durch den die Beziehung zwischen Komplexität und Flexibilität definiert werden kann. Die Heisenberg’sche Unschärferelation hat bewiesen, dass wir von… weiter lesen

21.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Auf dem Weg ins Prinzenbad (20)

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Hammett-Schaufenster-Deko zum 1.Mai in Kreuzberg

Foto: ©Sigrid Deitelhoff

14.04.2007
Kultur & Unterhaltung

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Nahrohr

aus mini_icon_blogname Wortistik

von Christian Dombrwoski:
Das Mikroskop ist ein Instrument, das Kleines und Nahes sichtbar oder noch besser sichtbar macht. Das Fernrohr dagegen macht Objekte sichtbar(er), die riesengroß und weit entfernt sind. Man könnte das Fernrohr daher auch „Makroskop“ nennen und das Mikroskop „Nahrohr“.

Wenn vielleicht auch nur mit Augenzwinkern…

Makroskop, n: Gerät, das entfernte Objekte besser sichtbar macht; alternativ für „Fernrohr“
Nahrohr, n: Gerät, das kleine und nahe Objekte vergrößert; auch „Mikroskop“

19.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Bürohengst macht auf Abenteurer

aus mini_icon_blogname O Sohle mio!

Trekkingschuhe

Eisige Kälte, Einsamkeit, Stürme: Extremsituationen beim Wandern. Gerade im Spätherbst sind die Berge kein angenehmer Ort. Geröllhaufen, rutschige Felsen, kilometerlange Wanderpfade, spitze Steine, die drohen, die Sohle zu durchbohren, den Fuß zu verletzten und den Wanderer in einsamen Schluchten jämmerlich verhungern zu lassen …

Ja, da könnte ein Trekkingschuh wirklich sinnvoll sein.
… weiter lesen

19.01.2011
Aus aller Welt

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Studenten ziehen sich im Parlament aus

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Studenten ziehen sich im Parlament aus

Studenten ziehen sich im Parlament aus

Am Freitag gibts in Den Haag eine große Demo – Studenten aus dem ganzen Land wollen gegen die von aus VVD und CDA und dem “großen blonden Dulder” Geert Wilders gebildete Regierung protestieren. Durch verschiedene Maßnahmen sollen hunderte Millionen Euro eingespart werden, von bis zu 900 Millionen ist die Rede.

Jetzt kämpfen alle Seiten mit harten Bandagen. Die Christdemokraten (CDA) und die Anti-Islamisten (PVV) sagen, dass die Universitäts-Direktionen die Studenten “vor den Karren” spannen würden. Denn am Freitag haben wegen der Demo 200.000 Studenten frei. 12.000 werden in Den Haag erwartet. Ausserdem hätten die Unis genügend eigenes Vermögen, etwa die in Nimwegen 300 Millionen Euro (70 Millionen Euro seien liquide, ständen also sofort zur Verfügung).

Sander Breur von Landelijke Studenten Vakbond LSVb sagt, dass es genau andersherum gewesen sei.weiter lesen

28.09.2007
Kultur & Unterhaltung

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Che

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Che Korda Foto1.JPG

82 dollars for the watch

 

An interview with Alberto Korda

 

Volland: How did you make the Che Photograph?

 

Korda: I took the picture during the commemoration of the sabotage incident on the freighter ‘La Cubre’ in the harbor of Havana. As a reminder: On March 5th 1960 there was a memorial service. I was working as a photo reporter for the daily paper ‘Revolucion’, ‘Movement of July 26th’. Afterwards I went to my photo lab, developed the film and made the contact sheets and saw that the pictures had turned out well, those of Che, too.  During the memorial service Fidel Castro gave the eulogy and sitting at the back were the intellectuals Jean Paul Sartre and Simone de Bouvoir, to whom I said hello. My picture of Fidel Castro was on the cover the next day, as well as many other pictures of prominent guests… weiter lesen

21.08.2009
Kultur & Unterhaltung

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Die Durstlöscher

aus mini_icon_blogname Dieta mediterránea

„Königin des Sommers“ wird sie oft genannt. Und hat nicht wenige Künstler inspiriert. Ein wenig bekanntes Werk des valencianischen Malers Joaquim Sorolla (1863 – 1923) beispielsweise, „Junge, der eine Wassermelone isst“, ist eine typische Szene aus dem mediterranen Sommer. In der Tat ist die Wassermelone eine der besten Erfrischungen und aus der heißen Jahreszeit nicht wegzudenken. Das rote Fruchtfleisch ist süß und saftig und zergeht auf der Zunge wie ein duftendes Sorbet. Wassermelonen scheinen pures Wasser zu sein, was fast richtig ist, denn sie bestehen zu 93 Prozent daraus. Indes, auch Zwiebeln, Spargel, Salat, Blumenkohl oder Tomaten weisen ähnlich viel Wasser auf – doch niemand käme auf die Idee, zwischen einem halben und zwei Kilogramm davon zu konsumieren.
Man isst also mit Genuss das nötige Trinken in Form eines oder mehrerer Stücke Wassermelone, durchspült damit die Nieren, führt sich gleichzeitig wertvolle Vitamine und Mineralien zu – und muss bei… weiter lesen

16.06.2010
Kultur & Unterhaltung

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Schland

aus mini_icon_blogname Wortistik

Für alle, die jetzt ganz fasziniert sind, dass der Pop-Gigant Stefan Raab eine minderbemittelte Studententruppe produzieren will, die aus Lenas “Satellite” eine Raubkopie namens “Schland o Schland” gebastelt haben (nicht mal die Raab-Erzfeinde von Bild kommen daran vorbei), sich das aber nicht so recht erklären können, hier eine doppelte Erklärung dafür:

1. Das Wort Schland (als alllloholisierte Version von Deutschland) wurde von Stefan Raab selbst erfunden, nämlich vor der WM 2006, und in den TV-Total-Sendungen im Juni 2006 entsprechend häufig verwendet.

2. “Schland” ist, vermutlich seitdem, markenrechtlich geschützt und zwar, so ein Diskussionsbeitrag im Forum eRecht24 von Mai 2008, “von der Raab TV-Produktion GmbH, u.a. für Bekleidungsstücke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen, insbesondere Halstücher, T-Shirts, Sweatshirts, Jacken, Regencapes, Hüte, Baseballkappen, Hosen und weitere Klassen.”

Wenn also Schland in den kommenden Wochen zum Renner werden sollte, und alle Deutschen entsprechende Shirts, Fahnen oder sonstiges kaufen wollen, kriegen acht… weiter lesen

16.08.2011
Medien

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Photo Guide August

aus mini_icon_blogname Photo Guide

Willkommen im Photo Guide. Alles geht schnell, so auch die Abfolge von Fotografie-Ausstellungen und die Neuerscheinungen von Fotobüchern. Hier finden Sie monatlich meine persönliche Auswahl von Interessantem und Relevantem – Künstlerisches, Kriegerisches und Zeithistorisches. Dies Mal mit Lewis Hine, Chris Killip und Tichy.

Seine Wahlheimatstadt Bristol ehrt Martin Parr mit einer  Ausstellung.

Bristol and West. Swimming in the Severn Estuary at Clevedon. 2009.

31.08 – 27.11 M – Shed C Martin Parr/ Magnum Photos … weiter lesen

14.07.2010
Kultur & Unterhaltung

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Braun werden

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

A propos “Der Führer privat”:

(via Titanic)

02.06.2010
Medien

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iFixit – Reparaturanleitungen gegen Elektroschrott

aus mini_icon_blogname Schöne Neue Welt

Reparier doch, was du willst! (Foto: Bratscher/photocase)

Was tun, wenn dein neues iPad kaputt ist? Bei Apple einschicken und wochenlang auf eine Reparatur warten, die möglicherweise viel Geld kostet? Eine Alternative ist die kostenlose Plattform iFixit.com, auf der viele Nutzer Reparaturanleitungen zu den verschiedensten Geräten online stellen. Das ambitionierte Ziel der Macher ist es, für nahezu alles eine Anleitung anzubieten und so den Elektroschrott zu reduzieren. „Das ist unsere Verantwortung“, sagt Mitbegründer Kyle Wiens. „Wir müssen gemeinsam eine Lösung für dieses giftige Problem finden.“ Jährlich fallen 100 Millionen Tonnen Elektroschrott an, so die Schätzungen des Uno-Umweltprogramms Unep.

Die englischsprachige Webseite iFixit bietet bereits zahlreiche Reparaturanleitungen zu Kameras, Notebooks oder Handys an. Besonders beliebt sind … weiter lesen

19.02.2009
Politik & Wirtschaft

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Elementeverbot

aus mini_icon_blogname tazblog

General Electric hat einmal versucht, ein chemisches Element, Wolfram nämlich, zu patentieren. Damit sind sie am Ende nicht durchgekommen, nicht zuletzt aufgrund des elementaren Charakters der chemischen Elemente. Jetzt soll erstmals versucht werden, ein chemisches Element zu verbieten, Quecksilber nämlich. Auch das wird sich nicht so einfach machen lassen, schließlich können Elemente nur verschwinden, wenn man sie sämtlich zerspaltet (die schweren Elemente) oder wegfusioniert (die leichten Elemente). Aufgrund der bedenklichen Nebenwirkungen, die Kernspaltungen und -fusionen häufig begleiten, kann das nicht die Lösung sein.

Ein Verbot der Verwendung von Quecksilber in der Industrieproduktion ist schon eher möglich, auch wenn man dafür das mit dem Glühbirnenverbot noch mal überdenken muss, weil Energiesparlampen sämtlich eine kleine Prise Quecksilber intus haben. Am einfachsten ist das Einhalten des Verbotsnatürlich, wenn man es so versteht wie jener chinesische Birnenverkäufer, dem taz-Autor Marc Engelhardt auf den Leim gegangen ist: “Einen Stand weiter präsentiert die… weiter lesen

12.10.2009
Politik & Wirtschaft

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Schwäne

aus mini_icon_blogname tazblog

Der schwarze Schwan “Petra”. Photo: WN, Matthias Ahlke

Schwanforschung

Fünf Biologen machen Picknick an einem See. Plötzlich erhebt sich vor ihnen ein Schwan und fliegt laut Flügel schlagend übers Wasser davon. Er beschreibt eine Kurve und landet daraufhin wieder in der Mitte des Sees. Die Männer fangen an zu diskutieren, wie der Schwan das gemacht hat und warum. Der Erste, ein Physiologe, beschreibt die starken Flügelmuskeln, ihre besondere Verankerung am Skelett und das Nervensystem des Schwans. Er flog auf, weil Impulse von der Retina ins Gehirn und von dort weiter über die motorischen Nerven an die Flügelmuskeln geleitet wurden. Der Zweite, ein Biochemiker, verweist darauf, dass die Muskeln des Schwans u.a. aus den Proteinen Aktin und Myosin bestehen. Der Schwan kann aufgrund der Beschaffenheit dieser Faserproteine fliegen, die unter Verbrauch von Energie (aus ATP – Adenosintriphosphat, der universellen Form verfügbarer Energie in den Zellen) eine Gleitbewegung… weiter lesen

28.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Bürgerkriegsgewinnler und -verlierer

aus mini_icon_blogname tazblog

Plakat für den Godard-Film “La Chinoise”

In allen Zeitungen wurde Karen Duves Buch über das Essen besprochen. Und jedesmal wurde dazu ein Photo der Autorin mit einem Huhn auf dem Arm abgedruckt. Die Hamburgerin wohnt in Brandenburg auf dem Land. Sie ist Veganerin und als Tierschützerin mit der Kamera unterwegs, ihr Buch heißt “Anständig essen” und folgt auf das Buch “Tiere essen” von Jonathan Foer, mit dem Karen Duve nun einige Lesungen bestreitet. “Anständig essen” ist quasi das Buch zum Film  “Dioxin-Skandal” – und das auch noch rechtzeitig zur “bisher größten” Lebensmittel-Demo anläßlich der Grünen Woche. Die Autorin berichtet über die Schandtaten der Agrarindustrie und ihre eigenen Essensexperimente: Sie ernährte sich biologisch, vegetarisch, vegan und frutarisch (für die Frutarier ist das Ausreißen einer noch lebenden Mohrrübe Mord).

Das  Huhn auf dem Arm der Autorin hat einen Namen: Rudi. Der Berliner Zeitung verriet sie, dass es einer “Befreiungsaktion” aus der… weiter lesen

14.07.2010
Kultur & Unterhaltung

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Lügen macht erfinderisch / The Invention Of Lying (Regie: Ricky Gervais)

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

invention of lying

1. Der Film in einem Satz:

Es gibt ein richtiges Lügen im Falschen.

2. Darum geht‘s:

Eine Welt, in der die Lüge nicht existiert. Der Traum aller Hippies, Unverbesserlichen und Zynikfeinde. Aber durchexerziert ins letzte Detail auch eine Art Dystopie wie „The Invention Of Lying“ (so der treffendere Originaltitel) zeigt. Keine Notlüge, keine charmante Verkleidung misslicher Umstände, sondern immer geradewegs die brutalstmöglichste Aufklärung, Wahrheit um der Wahrheit willen. Die erste halbe Stunde nimmt sich „The Invention Of Lying“ genüsslich Zeit, um unser Idealbild einer lügenfreien Welt zu demaskieren, in dem es den katastrophalen Ablauf von Dates ohne beschönigendes Freundlichsein oder die Brutalität im Arbeitsleben, wenn jeder wirklich sagen würde, was er denkt, zeigt – bis Mark Bellinson (Ricky Gervais) entdeckt, dass er in dieser Welt der Wahrheit als Einziger die Fähigkeit besitzt, zu lügen, was ihm Erfolg, Reichtum und Macht beschert (er die große Liebe aber weiterhin suchen muss).… weiter lesen

16.03.2009
Kultur & Unterhaltung

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Leipzig verweht, zwei.

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

DAS war vielleicht eine Freude und Überraschung, als ich Wolfgang Herrndorf, den großen alten Mann der Berliner Jugendliteraturszene, den geistigen Kopf von Mitte überhaupt, plötzlich im Kaffee Passig traf! Später erzählten mir Anwesende, es sei wie das Wiedersehen von Helmut Schmidt und Henry Kissinger gewesen. Minutenlang schüttelten wir uns beide Hände, die schweren Köpfe dabei langsam auf und ab bewegend und liebevoll aufeinander einsprechend. Mit am Tisch saßen Philipp Rühmann (sein Großvater drehte mit den schönsten Frauen Deutschlands, küßte Liselotte Pulver in ‘Doktor med. Hiob Prätorius’), der brave Marek, diverse Jungintellektuelle und die aufregende XXXXX (Name der Red. bekannt).
Die Leipziger Buchmesse (*0001_04_00_09032008_79_0) war gerade zuende gegangen. Leider hatte ich dort nicht viel gesehen. Beim Ball der jungen Talente, der Party der independent Verlage, der Literatur der Jugend und dem open mike for new novelists gab es zwar Anregungen ohne Ende, aber nicht im literarischen Sinn. Ich fuhr… weiter lesen

17.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Himmelfahrt

aus mini_icon_blogname November 07

Spazieren gehen. Zossener Straße. Urbanstraße. Schleiermacherstraße. Bergmannstraße. Jüterboger Straße. Züllichauer Straße. Friesenstraße. (Nein doch nicht; die heisst irgendwie anders) Marheinekeplatz. Mittenwalder Straße.

A und B, auf dem Kindersitz des Fahrrads sitzt C. Wir sprechen über D und E, die jetzt noch im”about blank” sein müssten.

 

Doch dafür war’s mir doch zu kalt.

Die Rückseite des Friedhofs.

 

 

 

Hallo Fuchs!

 

Hallo Bär!

 

Hallo Tiger!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.10.2006
Aus aller Welt

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Orte demonstrativer Frauenverachtung

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

Wien war die Stadt Otto Weiningers, der schon 1903 gesagt hat: »Die Fantasie des Weibes ist Irrtum und Lüge, die Fantasie des Mannes hingegen erst höhere Wahrheit«.
In der Toilettenanlage »Opera Toilet« in der Opernpassage kann man nun so eine höhere Wahrheit gut besichtigen. Da wurden Pissoirs in Form von einem offenen, geschminkten Frauenmund aufgestellt, in dessen Mitte männliche Benutzer zu pissen gewungen sind, wenn sie sich erleichtern.
Man könnte die Sache als komisch oder grotesk abtun, als Schrulle der Gehörlosigkeit in einer an sich schon taubstummen Stadt, wäre diese Toilettenanlage nur ein Einzelfall. Doch das ist sie nicht!
Schon seit den Achtzigerjahren schmücken gespreizte Damenschenkel zwei Urinale im Pub »Wiener Stamperl« in der Sterngasse. Dieses Bierlokal – gegenüber »Shakespeare & Company«, der besten englischsprachigen Buchhandlung der Stadt – präsentiert sich im typischen Prolo-Ambiente für g’standene Mander. Das »Stamperl« zählt nämlich zum gastronomischen Kernbestand des sogenannten Bermudadreiecks,… weiter lesen

08.03.2011
Medien

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Aufruf zu einer positiven Lebenseinstellung

aus mini_icon_blogname Schöne Neue Welt
Das Glück mit offenen Armen empfangen (Foto: morgenroethe/photocase.com)

“Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.” Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel brachte schon Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf den Punkt, warum viele Menschen unglücklich mit ihrem Leben sind, obwohl sie es nicht sein müssten. Das liegt hauptsächlich an der eigenen Lebenseinstellung, die großen Einfluss auf unser Glücksempfinden nimmt. … weiter lesen

10.01.2008
Kultur & Unterhaltung

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metrophil

aus mini_icon_blogname Wortistik

Auf der Wikipedia-Benutzerseite eines gewissen rdc darüber gestolpert, dass er sich als metrophil bezeichnet. Was nach Ansicht der deutschen Wikipedia das Hobby bezeichnet, sich ausgiebig mit U-Bahnen zu beschäftigen – ein ganz offensichtlich in Deutschland nicht sehr verbreitetes Hobby. Der Text des Beitrags ist in erster Linie eine Übersetzung der Passage über Metrophile im Text über Railfans in der englischen Wikipedia.

Dabei drängen sich mir zwei Fragen auf:

1. Ist eigentlich, liebe Deutsch-Schützer aller möglichen Aktionen und Verbände, Metrophilie (Kombination zweier griechischer Wörter) deutscher als Trainspotting (Kombination zweier englischer Wörter) – oder müsste man doch eher “Pufferküsser” sagen?

2. Wie kommt ein 14jähriger, der im sächsischen Crimmitschau aufgewachsen ist und derzeit in Meißen zur Schule geht, zu diesem Hobby? Und wie übt er es in einem Bundesland aus, das über keinen einzigen Meter U-Bahn verfügt?

17.05.2010
Aus aller Welt

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Holland-Tiere I: hunderte Brieftauben verschwunden

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Brieftauben verschwunden

Brieftauben verschwunden

Rätselhaft! Wo sind sie geblieben? Niederländische Taubenzüchter vermissen einige hundert teure Tauben, berichtet De Telegraaf. War es wieder die verfluchte isländische Asche-Wolke? Haben unheimliche Luftströme den edlen Tieren die Heimreise verwirbelt? Ein dritter noch völlig unbekannter Grund? Man weiss es nicht. Fest steht nur, dass hunderte Täubchen am vergangenen Wochenende bei einem in Belgien starteten wie geplant starteten – aber ungeplant nicht bei ihrer Züchtern in den Niederlanden ankamen. Und zwar egal, in welche Richtung sie fliegen mussten.

Die Taubenzüchter raufen sich die Haare, Ko Boddema aus Muntendam in der Groningen sagte zum Telegraaf: “Der Schaden ist beträchtlich”, schliesslich kann schon eine einzige Wettkampftaube tausende Euro kosten. Er hatte vier, er kennt aber auch Kollegen mit einigen dutzend edler Tauben.

Diverse Abteilungen des Taubenzüchter-Verbandes starten jetzt eine Untersuchung, aber was sollen sie machen? Eine Brieftaube hat schließlich kein Handy.… weiter lesen

17.02.2010
Aus aller Welt

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Wahldesaster

aus mini_icon_blogname Meine Güte
PvdA biedert sich ein wenig an

PvdA biedert sich an

Seltsame Wahlen, da in unserem Nachbarland. 3. März, Gemeinderatswahlen. Die im Volk so populäre Anti-Islam-Partei von Geert Wilders, die PVV, tritt nur Den Haag und Almere an – die sonst bei lokalen Wahlen immer große PvdA wirkt verwirrt. Sie bietet reihenweise Wahlplakate in fremden Sprachen an, obwohl die Beherrschung des Landessprache “niederländisch” auch von ihrem eigenen Einwanderungsminister Eberhard van der Laan als für eine erfolgreiche Integration wesentlich genannt wird.

PvdA bedeutet – Partei der Arbeit, nun wird sie auf dem populären Weblog “Geenstijl” als Partei der Araber verhöhnt.

Und das sonstige Volk? Hat keinen Bock mehr auf solche Wahlen. Die Wahlbeteiligung, so lesen wir auf Joop.nl, soll auf dramatische 49 Prozent fallen. 2006 waren es 58 und davor noch 80 Prozent. In einigen Jahren können sich die Niederländer ihre Wahlen also sparen…

15.10.2010
Aus aller Welt

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Ariel Magnus in Frankfurt

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Der argentinische Schriftsteller und taz-Autor Ariel Magnus stellte auf der Frankfurter Buchmesse seinen wunderbaren Roman Ein Chinese auf dem Fahrrad vor.

Magnus las aus der deutschen Übersetzung vor und stellte sich anschließend den Fragen seines jungen Publikums. Ein schönes Interview mit ihm findet sich hier.

30.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Gelungener Sommerstart

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Mitten im Frühling sommerliche Temperaturen. Für Berlin meldete der Deutsche Wetterdienst sogar örtliche Rekordwerte. Z.B. 30,2 Grad in Tempelhof – die höchste jemals gemessene Temperatur an einem 28. April für diesen Standort.

 

Die Berliner Bäderbetriebe zählten etwa 20 000 Besucher in den bisher geöffneten Frei- und  Sommerbädern. “Das war ein Auftakt, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann”, bilanzierte Pressesprecher Matthias Oloew. “Gute Stimmung, volle Becken” habe es am Samstag und Sonntag gegeben, keine Unfälle oder Störenfriede. Allein ins Strandbad Wannsee pilgerten am Samstag 4000 Besucher. Viele ließen sich nicht von dem gerade einmal 15 Grad warmen Wasser abschrecken und gingen schwimmen. Aufgrund der guten Wetteraussichten eröffnete am 28. April das Sommerbad Spandau vorzeitig die Saison.

 

Im Prinzenbad ist das Mehrzeckbecken mit ca. 23 Grad und das NichtschwimmerInnenbecken mit 25 Grad schön warm. Es ist toll, wieder draussen… weiter lesen

04.03.2010
Medien

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GoodNewz(25): Radio LoRa will ALLES

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

Nicht nur die Hälfte des Himmels wollen sie. Sondern auch die Hälfte des Äthers. An bestimmten Tagen indes,… wollen sie ALLES, das Brot und die Rosen und überhaupt: “Wie jedes Jahr nehmen sich LoRafrauen am 8. März den ganzen Äther und gestalten ein vielfältiges Frauenprogramm. Ab 12 Uhr warten Cüpli und Kuchen auf alle Frauen im LoRa. Männer bleiben draussen, uns gehört das LoRa am 8. März alleine – Wenn ihr die LoRafrauen kennenlernen wollt, schaut vorbei…” Engagiert, interkulturell, selbstbewußt und immer noch “alternativ” kommen sie daher, die MacherInnen des freien Züricher Radios “LoRa”. Allemal Beleg dafür, daß die Schweiz nicht nur aus Populisten, Demagogen, Minarettgegnern und Schwarzgeldkonten besteht.

… weiter lesen

28.09.2007
Kultur & Unterhaltung

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Feigen – Erotisch, ambivalent, symbolträchtig

aus mini_icon_blogname Dieta mediterránea

higos_color.jpgFossile Funde belegen, der Feigenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Laut Paläontologen könnten die ersten sogar schon lange vor dem Eintritt des Menschen in die Geschichte gewachsen sein. Auch im Garten Eden fanden sich Feigen – wie in der Genesis beschrieben. Nachdem Adam und Eva vom verbotenen Baum gegessen hatten und wahrnahmen, dass sie nackt waren, machte das Paar sich rasch daran, seine Blöße mit Blättern der Feigenbaums zu bedecken. Jahrhundertelang haben Maler und Bildhauer aufgrund dieser Bibelstelle Nackte mit Feigenblättern versehen. Stellt sich die Frage: War der Feigenbaum der wahre Baum der Erkenntnis und der Apfelbaum eine spätere Erfindung?
Phönizier, Griechen und Römer haben sich am meisten um die Verbreitung des Ficus carica im Mittelmeerraum verdient gemacht. So kennzeichnen neben Oliven, Mandeln und Wein auch die Feigen das Landschaftsbild seiner Anrainer – und ihre Geschichte ist voll von Episoden, in denen Feigen die Hauptrolle spielen. In… weiter lesen

16.12.2006
Medien

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Zusammenhalt…

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

…zwischen den weißgekleideten sunnitischen, und den schwarzgekleideten schiitischen Scheichs. Allen Erschütterungen zum Trotz. Man nennt es Hoffnung.

022 sunniten schiiten moscheen.jpg

14.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (492): Joey Barton über Gary Lineker und Alan Shearer

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Das gestrige Meisterschaftsfinale in England wird sicher noch in Jahrzehnten Gesprächsstoff für Kneipenerzählungen liefern. Nicht nur dass Manchester City in der 92. und 95. Minute der Nachspielzeit seinen ersten Meistertitel seit 44 Jahren ausgerechnet im Fernduell gegen den Lokalrivalen United sichergestellt hat, nein, auch zuvor hatte Manchester Citys Spiel gegen die Queens Park Rangers schon genug Aufgeregtheiten zu verzeichnen, vor allem durch die doppelte Tätlichkeit des ausrastenden Kapitäns von Queens Park Rangers, Joey Barton:

YouTube Preview Image

Dieser fühlt sich allerdings bizarrerweise scheinbar immer noch unschuldig und dreht auf seinem Twitterkanal gerade schön mit Beleidigungen gegenüber Gary Lineker und Alan Shearer durch. Während er Lineker eher subtil beleidigt und andeutet, er wüsste von Leichen im Keller des mit dem Ruf eines untadeligen Gentleman versehenen Linekers…

“I know a lot about THAT side to u the people don’t and won’t bat an eye lid at exposing u. So mind ur manners Squeaky… do u wanna go there publicly “Mr Squeaky Clean” ? Think u should have a look in that vast closet of skeltons before u respond.”

… sind die Angriffe gegen Alan Shearer dann doch eher offensiver Natur:

“But I have a better hair(which is not hard), wear well better shirts on TV and have a personality(something u lack). I really don’t like that prick, in fact I honestly despise him… Goodnight.”

Diese Schimpftiraden werden lustigerweise nur von The-Smiths-Songzitaten unterbrochen:

“There’s always someone, somewhere with a big nose, who knows and who trips you up and laughs when you fall…”

Das hat schon mehr Unterhaltungswert (und besseren Musikgeschmack) als die hiesigen Kabbeleien zwischen Dortmund und Bayern…

… weiter lesen

04.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Quirkologie

aus mini_icon_blogname Wortistik

Vermutlich wird der Fischer-Verlag in den kommenden Wochen aus gegebenem Anlass versuchen uns zu erklären, worum es sich hierbei handelt. Nämlich um die Wissenschaft von den Absonderlichkeiten des Alltags, mit der sich der britische Verhaltenspsychologe Richard Wiseman bereits seit zwanzig Jahren beschäftige, zu der unter anderem die Suche nach dem besten Witz der Welt gehört und die jetzt in die deutsche Ausgabe der ein Jahr alten englischen Ausgabe mündet.

Das wäre zwar das erste Mal, dass sich ein Wissenschaftler zwanzig Jahre mit einem Themengebiet beschäftigt und dann erst etwas darüber schreibt, aber darum soll es hier nicht gehen – sondern um das deutsche Wort für die englische quirkology. Das englische quirk ist ein Adjektiv und heißt unter anderem absonderlich, merkwürdig, spleenig. Das deutsche quirk ist ein gar Nichts – auch wenn viele englische Adjektive im Deutschen verwendet werden, von cool über gay… weiter lesen

02.08.2010
Aus aller Welt

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Terror-Tanja hat einen neuen Chef

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Terror-Tanja grinst nur

Terror-Tanja grinst

Sie ist das schöne Gesicht des Terrors. Sie schaut nicht so verhärmt drein, wie die RAF-Tanten. Sie kommt aus dem Osten der Niederlanden, terrorisert Kolumbien und grinst sich eins: Tanja Nijmeijer aus Nimwegen.

Was sie genau macht wissen wir nicht. Sie arbeitet aber für die FARC, und diese Leute kidnappen, handeln mit Drogen und sind auch sonst nicht koscher. Tanja hatte mal ein Tagebuch verloren und da ging es um Terror und Sex im Dschungel.

Jetzt hat sie Kommandant Mono Jojoy gegen Kommandant Marcio eingetauscht. Hoffentlich kann sie über sich selbst lachen. Einen Idioten-Chef gegen den anderen eingetauscht!

10.02.2011
Aus aller Welt

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Goldschmuggel in Goma: das Protokoll

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

In der Affäre um das nigerianische Flugzeug voller Dollarscheine in Goma und den mutmaßlichen Versuch des Goldschmuggels durch General Bosco Ntaganda liegt jetzt das Protokoll der kongolesischen Zentralbank BCC, Provinzdirektion Nord-Kivu, vor. Es gibt drei separate Protokolle:
- eines über 8.812 echte 100-Dollar-Scheine (881.200 Dollar), acht “dubiose” 100-Dollar-Scheine (800 Dollar) und 9.973 “falsche” 100-Dollar-Scheine (997.300 Dollar);
- eines über neun Kassetten mit 119 Goldstücken mit einem Gewicht von 435,6 Kilo, von denen zwei bereits aufgebrochen waren;
- eines über weitere 20.000 100-Dollar-Scheine (2 Millionen Dollar) und weitere 8.156 “falsche” Dollarscheine (815.600 Dollar).

Unterzeichnet sind die Protokolle von den zuständigen Militärs und BCC-Offiziellen, dazu Protokoll 1 von den beiden Nigerianern, hier als “Mickey Lawal” und “Alexander Adiola” unterzeichnet. Sie unterzeichnen unter Protest und schreiben dazu, das Falschgeld sei gar nicht ihres. “Ich weigere mich strikt, die falschen US-Dollar als mein eigenes Geld anzuerkennen, weil das Geld von General… weiter lesen

10.08.2007
Aus aller Welt

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Sex im Knast der psychisch Gestörten

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Ebenfalls für Aufregung sorgte in den Niederlanden ein Bericht über das sogenannte TBS-Gefängnis Oldenkotte in der Region Achterhoek (Nähe deutsche Grenze). TBS bedeutet, dass hier physisch gestörte Gewalt-Täter und andere Kriminelle medizinisch behandelt werden. Solange, bis von der betreffenen Person keine Gefahr mehr ausgeht.

Die Zeitung “De Telegraaf” vermeldete, dass die Gefangenen von der Direktion die Möglichkeit einberäumt bekommen, um miteinander Sex zu haben. Es werden sogar Kondome zur Verfügung gestellt. Der ehemalige Staatsanwalt und heutige Abgeordnete der liberalen Partei VVD, Fred Tevens, war ausser sich: “Mir fehlen die Worte. Es kann doch nicht so sein, dass TBS’er untereinander Sex haben, die Klinik einen Raum zur Verfügung stellt und dann auch noch Verhütungsmittel zur Verfügung stellt. Wie verrückt werden die Zustände noch rund um das ganze TBS?”

Das Gefängnis in Oldenkotte ist eines der wenigen TBS-Einrichtungen in den Niederlanden, in denen Frauen und Männer gemeinsam untergebracht sind. Die Klinik-Leitung muss… weiter lesen

02.05.2012
Aus aller Welt

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Coffeeshop Easy Going in Maastricht soll geschlossen werden

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Bürgermeister Onno Hoes aus Maastricht will nun den Coffeeshop Easy Going  erst mal einen Monat schliessen lassen – die Eigentümer wollen nicht bei dem “Wietpas-System” mitmachen, mit dem Deutsche und Belgier und andere nicht in Maastricht wohnende Ausländer ausgeschlossen werden sollen.

10.04.2012
Aus aller Welt

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Belo Monte: Das Unheil nimmt seinen Lauf

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Beim Bau des riesigen Wasserkraftwerks Belo Monte am Amazonas-Nebenfluss Xingu herrschen statt Partizipation Autoritarismus und Vetternwirtschaft. Bischof Erwin Kräutler aus Altamira fühlt sich an die Diktatur erinnert. Letztes Jahr begannen die Bauarbeiten für das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt.

Nach dem ersten bestätigten tödlichen Arbeitsunfall kam es jetzt zu Streikmaßnahmen und Straßensperren, die über über die Ostertage unterbrochen wurden.

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Ausschnitte aus “Countdown am Xingu II”, dem neuen Dokumentarfilm von Martin Keßler

 

Präsidentin Dilma Rousseff zufolge ist das Megaprojekt für die “Entwicklung” Brasiliens und speziell Amazoniens erforderlich. Dennoch dürfte ein Großteil des hoch subventionierten Stroms privaten Stahl- und Aluminiumwerken zugutekommen, womit die Rolle Amazoniens als Rohstofflieferant für Europa, Nordamerika und Asien fortgeschrieben wird. Gerade diese internationale Dimension, die in der öffentlichen Debatte meist ausgeklammert wird, ist ein entscheidender Schlüssel zum Verständnis des Megaprojekts.

In den letzten Jahrzehnten haben die Länder des… weiter lesen

04.05.2012
Aus aller Welt

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Monster von Riga und merkwürdige Anwälte

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Robert M., Kindervergewaltiger, Kinderporno-Produzent mit einer Karriere in Riga, Heidelberg und vor allem Amsterdam hat allein ein Kind 90 mal missbraucht. 90 mal. Und beinahe noch 90 andere. Gibt er selbst zu.

Seine Anwälte sind jetzt sauer, weil die Polizei das Haus von Robert M. auf möglicherweise nicht perfekte Weise untersucht hat. Ich finde, dass die Anwälte sehr merkwürdige Anwälte sind. Robert M. wird sowieso streng verurteilt. Sie sollten sich still verhalten. Wenn alle Details bsw. über 90mal vergewaltigen eines Kleinkinds ausdiskutiert würden… Puh. Robert M. würde 900 Jahre Gefängnis bekommen.

 

30.03.2008
Politik & Wirtschaft

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Grundregeln der Direkten Demokratie in Österreich

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[ß = ss]. Mein Blogeintrag vom Anfang des Monats über die Initiative Volksgesetzgebung hat bei den Volksgesetzgeblern verständlicher Weise grosse Freude hervorgerufen. Die Bezeichung »Volkgesetzgebler«, die ich ihnen verpasst habe, allerdings nicht.

Nun, ich versichere den verehrten Damen und Herren Volksgesetzgeblern, dass das austriazistische »l« im Wort Volksgesetzgeber unbedingt notwendig ist, da ja das Staatsvolk unter dem Vorzeichen der Direkten Demokratie wohl der mächtige Souverän bleiben muss.

Das Staatsvolk, die Bevölkerung, darf kritisiert werden (eine Aufgabe, die heute vor allem KünstlerInnen wahrnehmen). Weil es dennoch das Wort behält, sollen ihm allein Ausdrücke wie »Volksgesetzgeber« oder »Gesetzgebervolk« vorbehalten bleiben.

Direkte Demokratie darf nicht missverstanden werden als schützende Hülle einer Fiktion absoluter Souveränität. Die Teilhabe des Einzelnen an der Macht findet in der modernen säkularen Welt ja auf immer stärker überlappenden Feldern statt.

Wie die neue Ausgabe der lesenswerten Zeitschrift datum errechnet, lässt sich kein demokratischer Staat der Welt seine Parteien… weiter lesen

05.02.2010
Politik & Wirtschaft

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Wer ist “wir”?

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Das Telefon klingelte genau in dem Moment, in dem wir die niedersächsisch-hamburgische Landesgrenze auf der A7 überquerten, also kurz vor Harburg, direkt bei Klein Moor, das liegt zwischen Groß Moor und Gut Moor, und das war schon gespenstisch, diese Präzision, aber natürlich auch albern, was will er damit erreichen?

Hamburg-Heiner: Das ist mir aber jetzt schon aufgefallen, dass du neuerdings das “sich” in deiner Prosa auf eine Weise hintanstellst, wie es nur adornobesessene Kulturwissenschaftler der frühen 80er Jahre noch sich trauten, Freund!
Sven: Man könnte tagelang damit sich vergnügen, es würde auf Dauer aber als prätentiös sich entlarven, fürchte ich. Deshalb mal was anderes: Wirst du heute abend in der Alsterdorfer Sporthalle sein?
HH: Die eigentlich unter dem Namen “Sporthalle Hamburg” firmiert.
Sven: Was ein bisschen seltsam ist, so als ob es in Hamburg nur eine einzige Sporthalle gäbe.
HH: Für die, die die Halle betreiben,… weiter lesen

01.06.2011
Politik & Wirtschaft

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Revolution

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Revolution. Kirchgasse. Berlin-Neukölln.

“Traut keinem mir die Revolution zu“… hehe, da hat jemand gut mitgedacht. Gefunden in der Kirchgasse in Neukölln.

24.09.2011
Politik & Wirtschaft

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Über 52 Millionen Dollar im Yasuní-Treuhandfonds

aus mini_icon_blogname tazblog

Es war eine gute Woche für den Yasuní-Nationalpark im ecuadorianischen Amazonasgebiet – vielleicht die beste seit Beginn des visionären “Dschungel statt Öl”-Projekts vor vier Jahren. Am Rande der UN-Vollversammlung in New York wuchs am Freitag der Optimismus, dass die Ölförderung im Osten des Yasuní-Parks doch noch zu verhindern ist. Die Regierung Ecuadors ist bereit, das Öl in der Erde zu lassen, wenn international die Hälfte der erwarteten Öleinnahmen zusammenkommt.

“Eine Bankerin hat ein Jahresgehalt für das Projekt gespendet”, berichtete Staatschef Rafael Correa. Außerdem zahlt Italien 35 Millionen Euro in den Treuhandfonds ein, der 2010 unter dem Dach der Vereinten Nationen gegründet wurde.

“Das gibt uns neuen Auftrieb”, sagte der Präsident, der bis zum Jahresende 100 Millionen US-Dollar erhofft. Mindestens 52,3  Millionen Dollar seien bisher eingetroffen, meldete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Mit dem Geld aus dem Fonds sollen 45 neue Naturschutzgebiete eingerichtet, Wiederaufforstung und erneuerbare Energien vorangetrieben und Forschungsprogramme… weiter lesen

08.07.2009
Kultur & Unterhaltung

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no borders…

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

…no nations, stop deportation!!!” wurde mit weißer Malerfarbe auf die rote Backsteinwand der verlassenen Fabrik gerollert. … weiter lesen

02.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Erster Mai, Nacht

aus mini_icon_blogname November 07

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigentlich war es der schönste 1. Mai seit Jahren. Von der Stimmung und so. Das Publikum ist noch vielfältiger geworden, nicht nur wegen der Touristen, sondern auch weil die kreuzberger Bevölkerung eben vielfältiger geworden ist. Hier ist es schon wieder Abend und die Bilder sind glaube ich auch in der falschen Reihenfolge. Das da müsste zum Beispiel weiter hinten stehen.

Zwischendurch war ich zu Haus gewesen

Ein Polizeihubschrauber kreiste über meinem Balkon, während ich zu Hause die verschiedenen Live-Ticker-las und mit Freunden im Internet über den ersten Mai redete.

Am Kotti und am Görlitzer Bahnhof waren die Zugänge Richtung Myfest abgesperrt.

Am Oranienplatz. Dazu von der Bühne ein Wechseln von Wohlfühltechno Richtung Paul van Dyk und türkischem Pop. Die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.

Auch interessant!

Am Imbiss… weiter lesen

19.01.2010
Kultur & Unterhaltung

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Climategate und die Achse des Blöden (8): Thierry Chervel sieht rot

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Au weia, bei Thierry Chervel vom Perlentaucher sind jetzt alle Sicherungen durchgebrannt. In seiner wutschnaubenden Suada gegen alle, die es wagen, die „Achse des Blöden Guten” zu kritisieren, ist ihm vor lauter Um-sich-beißen offenbar einiges durcheinander geraten. Warum er ausgerechnet meinen Beitrag zu den Verschwörungstheorien der Wetterfrösche von der Achse in seine Reihe der Islamophobiekritikerkritik stellt, bleibt sein Geheimnis, dass er damit aber ausgerechnet ebendiese Achsenschreiber und vor allem Henryk M. Broder (der ja doch nur das Gewäsch von seinem Geschäftspartner Maxeiner nachplappert) nun ausgerechnet per Dekret zu „Aufklärern“ verklärt, ist für jemand, von dem man annehmen sollte, sich zumindest näherungsweise mit dem Bedeutungsgehalt solcher Begriffe auszukennen, geradezu bizarr. Von nichts ist Broders kenntnisfreie Klima-Stänkerei weiter weg als von auch nur einem Zipfel Aufklärung.
Denn Aufklärung bedeutet ja nun gerade, althergebrachte Vorstellungen und Ideologien durch das Rationale, durch nachvollziehbare, überprüfbare wissenschaftliche Erkenntnisse – nun ja:… weiter lesen

13.01.2010
Aus aller Welt

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Niederlande: Rechtssystem schlechter als in Nordkorea?

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Das sagt jedenfalls Geert Wilders, nachdem am Mittwoch in Amsterdam der – wie er sagt – “politischer Prozess” gegen ihn begann. Er fühlt sich politisch verfolgt, die Meinungsfreiheit sei unter Druck. Die Staatsanwaltschaft sei weiter gegangen als in der ursprünglichen Anklageschrift und ausserdem sei es im Gerichtssaal nicht wärmer als zwei Grad gewesen.

Ob Geert Wilders wirklich schon mal in Nordkorea war? Man weiss es nicht. Manche sagen allerdings, dass zwei Grad eine erhebliche größere Wärme sei, als der PVV-Führer unseren Freunden aus dem Orient entgegenbringt. Scherz beiseite. Wir berichten weiter (sollten wir die Zeit dazu haben).

 

04.08.2009
Politik & Wirtschaft

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Geht Europa bald das Futter aus?

aus mini_icon_blogname Save Our Seeds

Dem Bio-Ferkel geht die aktuelle Gentech-Soja-Debatte regelrecht am Arsch vorbeiDie europäische Futtermittel-Industrie FEFAC und ihre Helfer beim europäischen Bauern- und Genossenschaftsverband Copa/Cogeca sehen Hunger und Elend an Europas Türen klopfen, falls die Europäische Union nicht endlich ihre eigenen Gesetze aufgibt: Weil Soja-Lieferungen aus den USA mit einem Gentechnik-Mais verunreinigt waren, der in der EU nicht zugelassen ist, durften Frachter mit einer Ladung von 180.000 Tonnen Soja nicht gelöscht werden. Dahinter steckt ein grundsätzliches Problem: Soll die EU das Prinzip, dass gentechnisch veränderte Organismen nur dann in die Union eingeführt werden dürfen, wenn sie hier auch zugelassen sind, aufrechterhalten oder sich dem wachsenden Druck aus den USA beugen, die der Meinung sind, dass Europäern nicht schadet was bei ihnen zugelassen ist. … weiter lesen

05.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (488): “Die Blechtrommel”. Und Günther Grass.

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Bevor wir ein Potpurri der schönsten Grass-Schmähungen aus der gestrigen Presse präsentieren, ein Schmähkritik Classic aus dem Jahr 1980 vom amerikanischen Filmkritiker und Pulitzer-Preisträger Roger Ebert über die Schlöndorff-Verfilmung von Grass’ “Die Blechtrommel”:

“Allegories have trouble standing for something else if they are too convincing as themselves. That is the difficulty with “The Tin Drum,” which is either (a) an allegory about one person’s protest against the inhumanity of the world, or (b) the story of an obnoxious little boy. (…) My problem is that I kept seeing Oskar not as a symbol of courage but as an unsavory brat; the film’s foreground obscured its larger meaning. (…)

Actually, I don’t think little Oskar is at all innocent in this film; a malevolence seems to burn from his eyes, and he’s compromised in his rejection of the world’s evil by his own behavior as the most spiteful, egocentric, cold and calculating character in the film (all right: except for Adolf Hitler).

Should I allow myself to be annoyed by the child’s obnoxious habit of banging on it whenever something’s not to his liking? Even if I buy the wretched drum as a Moral Symbol, I’m still stuck with the kid as a pious little bastard.

We’re stuck with this cretinous little kid, just when Europe has enough troubles of its own.”



(Roger Ebert in der Chicago Sun Times, 1980)




Die Reaktionen auf Günther Grass bizarres Israel/Iran-Gedicht waren größteils verheerend. Hier einige Auszüge:

“Grass ist so eitel, dass er es in der “Zeit ” einst fertigbrachte, sogar anlässlich der Beerdigung von Heinrich Böll fast nur über sich selbst zu schreiben; seine politische Meinung packt er in ein derart schlicht gemachtes Gedicht. Was für ein Pathos! (…)
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik allerdings hat sich ein prominenter Intellektueller auf so eitle Weise mit so dumpfen Klischees gegen Israel gestellt. (…) Ob es in absehbarer Zeit, wie im Gedicht unterstellt, zu einem Atomangriff kommt, mit dem Israel das “iranische Volk auslöschen könnte”, ist keineswegs sicher. Eines aber ist gewiss: Der lyrische Erstschlag ist geführt – und das von deutschem Boden.”

(Sebastian Hammelehle auf Spiegel Online)

“Wo immer er die Gelegenheit sah, sich mit erhobenem Zeigefinger politisch in Szene zu setzen, war er dabei. (…) Dabei brachte es Grass zu einer wahren Meisterschaft in der Kunst, mit großem Aplomb Türen aufzustoßen, die längst sperrangelweit offen standen. (…)
Grass will “mit letzter Tinte” noch einmal Recht behalten, aus ganz persönlichen Gründen. Er gehört zu einer Generation von Männern, die es nie verwunden haben, dass sie am Beginn ihrer Karriere auf der falschen Seite standen. Man kann das verstehen: Ein Engagement bei der Waffen-SS ist normalerweise kein guter Anfang, um sich anschließend eine Existenz als wandelndes Weltgewissen aufzubauen. (…)
Man darf gespannt sein, was als Nächstes kommt. Eine Ode an Ahmadinedschad, den missverstandenen “Maulhelden” aus Teheran. (…) Das nächste Mal reimt sich das abgelieferte Gedicht vielleicht auch, dann kann man es besser als Lyrik erkennen.”

(Jan Fleischauer, ebenfalls bei Spiegel Online)

“Schon der Titel des fürchterlich aufgeblasen daherkommenden Alterswerks ist eine rechte Zumutung. (…) Wenn Grass in seiner offenbar grenzenlosen Sehnsucht nach Aufmerksamkeit und öffentlicher Bedeutung jetzt mit Schmackes auch mal auf diese billige Blechtrommel haut, klingt das nur etwas schwülstiger.”

(aus den Nürnberger Nachrichten)

“Es ist ein Machwerk des Ressentiments, es ist, wie Nietzsche über das Ressentiment sagte, ein Dokument der „imaginären Rache“ einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation. Gern hätte er, dass jetzt die Debatte entsteht, ob man als Deutscher Israel denn kritisieren dürfe. Die Debatte aber müsste darum geführt werden, ob es gerechtfertigt ist, die ganze Welt zum Opfer Israels zu machen, nur damit ein fünfundachtzigjähriger Mann seinen Frieden mit der eigenen Biographie machen kann.”

(Frank Schirrmacher in der FAZ)

“Grass will nicht mehr schweigen. Was ist der Anlass der logorrhoeischen Explosion? Das “behauptete Recht auf den Erstschlag” eines namenlosen Landes, das den Iran bedroht, der seinerseits von einem “Maulhelden” regiert wird. (…)

Grass hat schon immer zu Größenwahn geneigt, nun aber ist er vollkommen durchgeknallt. Ganztätig mit dem Verfassen brüchiger Verse beschäftigt, hat er keine der vielen Reden des iranischen Staatspräsidenten mitbekommen, in denen er von der Notwendigkeit spricht, das “Krebsgeschwür”, das Palästina besetzt hält, aus der Region zu entfernen. (…)
Grass ist der Prototyp des gebildeten Antisemiten, der es mit den Juden gut meint. Von Schuld- und Schamgefühlen verfolgt und zugleich von dem Wunsch getrieben, Geschichte zu verrechnen, tritt er nun an, den “Verursacher der erkennbaren Gefahr” zu entwaffnen.

Die Deutschen werden den Juden nie verzeihen, was sie ihnen angetan haben. Damit im Nahen Osten endlich Frieden einkehrt und auch Günter Grass seinen Seelenfrieden findet, soll Israel “Geschichte werden”. So sagt es der iranische Präsident, und davon träumt auch der Dichter beim Häuten der Zwiebel.”

(Henryk M Broder in der WELT)



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09.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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1UP exklusiv

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Morgen kommt der Dokumentarfilm “One United Power” über die Kreuzberger 1UP-Graffiti-Crew raus! Premiere ist am Samstag um 17 Uhr im Babylon-Kino in Mitte.

Heute ist ein Artikel in der taz dazu erschienen (Roger Wolf und ich haben ihn geschrieben!!!).

Exklusiv gibt es heute und hier im Fotoblog Streetart beeindruckende Bilder von 1UP in Aktion zu sehen! Danke an die 1UP-Crew für diese tollen Fotos! Zum Vergrößern der Fotos, einfach auf eines der Bilder klicken und dann rechts und links über die Pfeile im Foto zum nächsten Bild navigieren.

"One Up" und die Berliner U-Bahn

 

One Up” steht fett vorne auf der Berliner U-Bahn …ob dieser Zug danach wohl aus dem Depot gefahren ist? Ich finde ganz besonders bermerkenswert, dass bei dieser Graffiti-Crew mehrere Frauen mitmachen. Und mir gefällt auch, dass der Crew-Name im Mittelpunkt steht, anstatt individuelle Namenskürzel.

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09.04.2007
Kultur & Unterhaltung

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Siemens-Opfer

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Noch einen drauf auf den Mafia-Vorwurf der SZ setzt die Berliner Zeitung zu Ostern: Mit jedem verhafteten Siemens-Manager, so ihr Kommentator, werde “deutlich, dass hier nicht Täter zur Verantwortung,  sondern arglose Opfer in den Schmutz gezogen werden. Denn sie alle haben nichts anderes getan als das, was im Hause Siemens schon immer gang und gäbe war.” Die korrupten Manager werden von der Berliner Zeitung als “Traditionalisten” bezeichnet: “Über Traditionen aber und deren Verfechter hat kein Richter zu urteilen, sondern die Geschichte.”

Mit Tradition ist hier die staatliche Wirtschaftsförderung der BRD gemeint, die es bis 1999 erlaubte, Schmiergelder im Ausland als “nützliche Aufwendungen” abzusetzen. Ja, es gab vom Wirtschaftsamt sogar Broschüren für Exporteure, in denen genau aufgelistet war, mit was für Bestechungssummen sie in welchem Land rechnen müßten, um erfolgreich zu sein.

Der Kommentator zitiert dazu Puschkin, der in seinem Roman “Die Hauptmannstochter” einen Kriegsrat in einer von Rebellen belagerten Stadt… weiter lesen

26.03.2010
Aus aller Welt

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Geert Wilders war “der Neger von Venlo”

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Wilders als Neger beschimpft

Wilders als Neger beschimpft

Da kursiert eine komische Geschichte über Geert Wilders. So soll der heut blondbeschopfte Anti-Islam-Aktivist in seiner Jugend übel beschimpft worden sein. Und zwar nannten ihn garstige Mitschüler an seiner Schule, dem Sint Mattheusschool in Venlo, den “Neger von Venlo”, berichtet das Algemeen Dagblad.

Warum? Unklar. Schliesslich ist Wilders nicht farbig. Es wird spekuliert, dass das Wort “Neger” für die Kinder eine Anspielung auf die indonesische Herkunft von Geert Wilders kursierte. Einwanderer soll es zu Schulzeiten von Geert Wilders in Venlo auch kaum gegeben haben.

Die Geschichte stammt von der Website “De verwarde man”. Dort ist auch eine lustige Geschichte über den Friseur von Geert Wilders zu lesen, der angeblich sein Denktank sein solle. Wir können allerdings auch nicht mit Sicherheit sagen, ob das alles so ist. Es riecht alles ein bisschen nach Satire.

26.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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PrinzenbadlerInnen! Vergesst den Neoprenanzug

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Am kommenden Samstag, den 28.4. um 7 Uhr, wird im Prinzenbad die Sommersaison eröffnet. Ihr könnt den Neoprenanzug zu Hause lassen. Zumindest braucht ihr ihn nicht im Schwimmbecken. Und auch nicht ausserhalb der Becken, denn laut Wetterbericht soll die Temperatur in Berlin auf 25 Grad steigen plus Sonnenschein.

 

Die neue Heizung, die rund 90.000 Euro gekostet hat, ist eingebaut und soll einwandfrei funktionieren. Die alte Anlage für das Mehrzweckbecken arbeitet auch weiterhin zuverlässig. Das würde dann bedeuten, dass uns seit vier Jahren zum ersten Mal gleich zu Beginn der Prinzenbad-Jahreszeit alle Becken zur Verfügung stehen. Na, das ist doch was!

 

Uns allen ein wunderbares Anbaden. Wir sehen uns am Beckenrand!

Foto: ©Sigrid Deitelhoff

14.12.2007
Kultur & Unterhaltung

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Noch einmal Extremismus

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Wenn wir es heute abend schaffen, wollen wir nach Potsdam fahren, dort stellt Martin Büsser um 20:30 Uhr im KUZE (Studentisches Kulturzentrum), Hermann-Elflein-Straße 10 die testcard # 16 ›Extremismus‹ vor. Wir haben das Heft bereits empfohlen.

(BK / JS)

16.12.2009
Kultur & Unterhaltung

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Climategate und die Achse des Blöden (2): Hier spricht der Klimaskeptiker

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds


Da die nunmehr über 200 Kommentare und 200.000 Zeichen zählenden und auf mehrere Blogs verteilten Reaktionen zu meinem Beitrag von letzter Woche inzwischen etwas unübersichtlich geworden sind, habe ich die Stellungnahmen der Klimaskeptiker mal ein wenig eingedampft und gekürzt, ich habe also sozusagen einen Blog-Kommentar-Remix gesamplet. Im Prinzip gilt: Ein Kommentar, ein User, außer der Herr Christian, der hat sich öfter zu Wort gemeldet. Also, lassen wir die Freunde von Maxeiner, Broder, Peiser & Co. einfach selbst zu Wort kommen:

Andy Baumann: Schwach auf der Brust und dann noch paar Argumentum ad hominem und schon war dieser Artikel fertig.

Klaus: oder die Achse der Taz. Investigrativer Journalismus – das war die Taz mal. Heut macht sie nur noch Hofberichterstattung. Schade.

enrgietechniker: die taz ist das “Neues Deutschland” der klimapolitik. frei nach E. Honecker “…die klimapolitik in ihrem lauf, hält ochs und esel nicht… weiter lesen

23.04.2012
Aus aller Welt

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WARUM DER BUDDHA KEIN BUDDHIST WAR

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

Von dem Meditierenden Max Glashoff, Präsident der Dachgesellschaft deutscher Buddhisten 1960-84, stammt der bemerkenswerte Ausspruch: »Nach langer Beschäftigung mit der Lehre des Buddha bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich kein Buddhist bin! Ich habe mir die Empfehlungen des Erleuchteten zur Richtschnur für mein Dasein genommen, um dem selbst geschaffenen Leiden möglichst ein Ende zu bereiten«.

 

oooooOOOOOoooooo

 

Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Da wollte einer Buddhist sein, weil er es nicht war, oder umgekehrt, er wollte Nichtbuddhist oder Unbuddhist sein, weil er Buddhist war. So etwas konnte nur Zen-Praktikern einfallen.

 

Meine Lehrerin dachte nach, nahm einen Schluck aus der Teetasse. Dann wandte sie sich an mich:

 

»In den Fragen des richtigen Weges regiert in Europa der heilige Ernst. Für Asiaten ist dieser ganze Bekenntnisfimmel – ich bin dies, ich bin das, und das da bin ich sicher nicht! – nur der… weiter lesen

19.01.2012
Kultur & Unterhaltung

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Quentin Tarantinos Lieblingsfilme 2011

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Quentin Tarantino ist nicht nur Regisseur, sondern vor allem auch Filmfan. Das ist einer der Gründe, warum Filmempfehlungen von Tarantino immer zu den interessantesten der Filmindustrie gehören. Ein zweiter Aspekt ist seine scheuklappenfreie Herangehensweise: aufgewachsen mit b-Movies, Nouvelle Vague, asiatischem Kino und dem New Hollywood der 70er kann sich Tarantino für Action wie Arthouse gleichermaßen begeistern.

Seine 2011er Top-Ten-Liste ist allerdings tatsächlich in Teilen verblüffend. Wer hätte erwartet, dass Tarantino tatsächlich die beiden allseits verrissenen grünen Superheldenfilme Green Lantern & Green Hornet zumindest lobend erwähnt? Ansonsten finden sich Altmeister (Woody Allen), Brüder im Geiste (Kevin Smith), Superhelden (X-Men) und, ja, b-Movies neuerer Machart (Attack The Block, Planet Der Affen) wild durchmischt in Quentins Filmwelt wieder. Während man bei seinem Hass-Filmen durchaus das eine oder andere mal zustimmen kann, wundert doch die Nennung von Francoise Ozons “Das Schmückstück” und des allseits gefeierten Feministen-Western “Meek’s Cutoff”.


Die Top… weiter lesen

07.06.2009
Kultur & Unterhaltung

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Der Kampf gegen Gipfel – Christiane Ensslin wird Siebzig

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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Christiane Ensslin, Konfirmation März 1954
(aus ›Zieht den Trennungsstrich, jede Minute‹)

Wenn dieses Blog erscheint, sitzen wir im Zug nach Köln, um Christiane zum Geburtstag zu gratulieren. Zum ersten Mal habe ich (JS) von ihr gehört, als sie 1977 für Franz Greno die Korrektur der Druckfahnen von Bernward Vespers ›Reise‹ las, die Greno für MÄRZ herstellte. Etwa zur selben Zeit war Christiane Mitgründerin der EMMA, auf dem ersten Titelblatt schreiten vier Frauen mit entschlossenen Mienen vorwärts:

Christiane Ensslin, Alice Schwarzer, Angelika Wittlich, Sabine Schruff
v.l.n.r.: Christiane Ensslin, Alice Schwarzer, Angelika Wittlich und Sabine Schruff

Heute hört sich das auf der EMMA-Website anders an: »Alice Schwarzer ist Herausgeberin und Gründerin der EMMA.« Kein Wort davon, daß die Zeitschrift ursprünglich ein Kollektivunternehmen war. Drei Jahre nach der Gründung gehörte dann Christiane Ensslin zu den 32 ehemaligen Mitarbeiterinnen der EMMA, die Alice Schwarzer »Respektlosigkeit gegenüber der Arbeit ihrer Kolleginnen, Selbstherrlichkeit und Dogmatismus vorwarfen«. … weiter lesen

20.08.2008
Politik & Wirtschaft

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Cammin: Backsteingothik und polnische Volksmusik

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Sie schmettern ein fröhlich Lied. Und tragen eine Art Dirndl. Am Ufer des Camminer Boddens, vor dem spätgotisch wiederhergestellten Rathaus der alten Hansestadt Cammin (Kamien Pomorskie) haben sich an diesem ersten Samstag im August einigen hundert Trachtengekleidete zum 12. Volksmusikfestival für Nord- und Westpolen versammelt.Volksmusikfestival in Cammin

Die Bühne ist laut, die Stimmung hervorragend und das Bier fließt in Strömen. So beschließe ich trotz des schönen Blicks vom Platz vor dem Rathaus doch jetzt lieber die alte Backsteinkathdrale von Cammin zu besuchen. Wie fast alle großen Kirchen im ehemaligen Pommern ist die Johannes-Kathedrale nach dem Krieg von der katholischen Kirche in Besitz genommen worden.

Doch man sieht noch immer am lutherisch kargen Interieur, dass die Reformation den riesigen im 12 Jahrhundert begonnenen Bau seit 1534 geprägt hat. Damals hatte sich Pommern der Reformation angeschlossen.  Zumal auch viel von dem neuen katholischen Kirchenschmuck aus der heutigen Westukraine stammt und mit… weiter lesen

20.07.2010
Medien

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GoodNewz (50): Generation (taz-)Praktikum

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood


Etwas mit Medien wollte er machen, irgendwann mal Journalist werden und suchte einen Praktikumsplatz: Philipp. Da möchte man doch helfen. Dafür sorgen, daß einer sich ausprobieren kann – fünfzehn Jahre alt,  neugierig genug und schon ziemlich clever. Also taz. Wieder mal.  Etwas anderes kam nicht in Frage, sollte der Junge nicht müde und stumpf werden. Und war tatsächlich begeistert. Von Randy, Sigrid, Georg und all den anderen. Was zu nachstehenden Notizen führte:

“Klar doch, bevor ich zu meinem ersten Arbeitstag aufbrach, war meine Vorstellung vom Arbeitsklima in der taz noch eine ganz andere. Doch dann war ich mächtig überrascht: All die Gedanken, die ich mir zuvor gemacht und all die Eindrücke, die ich von der Arbeit meiner Eltern hatte, entsprachen nicht der taz-Realität. Die Stimmung dort war sehr locker und während meiner ersten Redaktionskonferenz wurde viel gelacht – was mich umgehend positiv beeindruckte. … weiter lesen

06.01.2009
Kultur & Unterhaltung

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Zoologische Sensation – neuer Landleguan auf Galápagos entdeckt

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Foto: Der Rosada-Drusenkopf, ein neu entdeckter Landleguan von den Galápagos Foto: G. Gentile / dpa

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Was da heute über die Ticker der Nachrichtenagenturen geht, ist tatsächlich eine zoologische Sensation: Ausgerechnet auf den Galápagos-Inseln, einem der zoologisch am besten untersuchten Gebiete der Welt, ist ein neuer Landleguan entdeckt worden, immerhin eine massige, über 1 m Länge erreichende Echse, zudem auch noch in einem dezenten Pinkton, also nicht gerade besonders unauffällig. Die neue Art gehört zu den Drusenköpfen (Gattung Conolophus), die bislang mit zwei und nunmehr mit drei Arten ausschließlich von den Galápagos-Inseln bekannt ist.

Der Vorgang selbst ist dann bei näherer Betrachtung so ungewöhnlich nicht: Die “neuen” Drusenköpfe leben in einem schwer zugänglichen Teil der Insel Isabela, wo sie aber auch schon 1986 “offiziell” auffielen, weil sie sich durch ihre rosa Färbung eben doch recht gut von den “normalen” gelben Gattungsgenossen unterscheiden. Allerdings gibt es solche Effekte bei Echsen… weiter lesen

09.06.2011
Kultur & Unterhaltung

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Selbsttest: Sind Sie ein Nazi?

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Jetzt, da jeder Idiot sich Nazi nennen lassen muss und da sich keiner mehr für Geschichte jenseits von Hitlerwitzen und History Channel-Dokumentationen interessiert, kommt ein solcher Test natürlich sehr gelegen:

So großer Unsinn das natürlich ist, werden doch zwei wichtige Punkte angesprochen: Nationalismus und Antisemitismus. Wer kein Nationalist ist und kein Antisemit, kann ja tatsächlich kein Nationalsozialist sein. Zumindest, ehem, kein guter.

(via)

26.05.2009
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (201): Roger Willemsen über Heidi Klum und Germany’s Next Top Model

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Der Exzess der Nichtigkeit aber erreicht seinen Höhepunkt, wo Heidi Nazionale mit Knallchargen-Pathos und einer Pause, in der man die Leere ihres Kopfes wabern hört, ihre gestrenge Entscheidung mitteilt und wertes von unwertem Leben scheidet. Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln – wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre”. … weiter lesen

05.04.2008
Kultur & Unterhaltung

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Gogol Bordello: Think Globally, Fuck Locally.

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Gypsy-Punk nennt die multinationale Band aus New York ihren eigenen Sound, was durchaus eine Definitionsmöglichkeit ist: osteuropäische Folklore, der Balkan, das Schifferklavier, die Geige und dazu eben immer wieder die Gitarren des Punk.
Hippie-Punk wäre aber ebenso treffend. Die zur Revolutionsgeste gestreckte Faust wird bei Gogol Bordello jeden Moment zu einer Umarmung, einer Affirmation der „unity“. Lässt man das Auge über das Publikum des gestrigen Konzerts im Berliner Postbahnhof gleiten, dann scheint ihnen tatsächlich eine Vereinigung der verschiedensten Szenen zu gelingen. Am Bierstand sehen wir ein Mädchen im Sonic-Youth-Shirt, ein für Rockkonzerte ungewöhnlich großer Anteil von Besuchern mit „Migrationshintergrund“ steht neben den Dreadlockgirls, die sich ihrer Oberteile entledigen und die Hippiejungs tanzen ihre seltsamen Ritualbewegungen neben Punks und überraschend vielen ältere Zuhörern um die 50. Was allerdings letzten Endes auch mit der Band korrespondiert: Sänger, Tausendsassa, Clown und Symbolfigur Eugene Hütz ist mit seinen 36 Jahren schon am Rande der Pop-Altersgrenze, doch die mit Akkordeon und Geige bewaffneten Bandkollegen sind gar jenseits der 50+ Grenze anzusiedeln.

Gogol Bordello Frontmann Eugene Hütz (Jackie Canchola)
Gogol Bordello Frontmann Eugene Hütz (Jackie Canchola)
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03.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Streetart aus Bremen

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Heute geht es in einer kleinen fotografischen Reise nach Bremen. Es werden geklebte Papierbilder von “Armsrock” vorgestellt, der_die aber wohl auch über Bremen hinaus aktiv ist. Ich habe die Bilder mit freundlicher Genehmigung von streetart-bremen.de bekommen. Sie sind im Viertel und in der Neustadt aufgenommen worden.

Mir gefallen diese Alltagssituationen an den Wänden total gut.
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Eine junge Dame.

streetart_bremen_neugierige_Frau_armsrock.jpg

Eine neugierige Passantin.

streetart_bremen_renner_armsrock.JPG

Zwei eilige Charaktere.

streetart_bremen_wartender_legerer_typ_armsrock.jpg

Ein Typ, der wartet.

streetart_bremen_einkaufsomi_armsrock.jpg

Eine Omi, die vom Einkauf zurückkehrt.

streetart_bremen_einkaufsopi_im_wind_armsrock.JPG

Jemand anders, der vom Einkaufen kommt.

streetart_bremen_armsrock_chalk_kids_Frau.JPG

Hier stellen sie sich vor, die Armsrock Chalk Kids.

streetart_bremen_citizens_of_paradise_armsrock.jpg

Und was sind sie? “Citizens of Paradise” – Bürger des Paradies in Bremen-Osterholz.

Die Internetseite streetart-bremen.de sammelt als Archiv was so streetart- und grafititechnisch auf den Straßen Bremens geht. In der… weiter lesen

05.11.2009
Kultur & Unterhaltung

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Zeigen (9)

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Das ist doch eine hessische Birke, oder?

15. Januar. (1979)

Wir sind eingeschneit und sitzen in dem Bauernhaus, das Heike sich zusammen mit einigen Freunden zu einem kleinen Tagungshaus ausgebaut hat. Das Dorf ist jedoch groß genug, um uns mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen, so daß wir uns keine Sorgen machen, sondern ruhig bleiben und uns weiter darauf konzentrieren, Zukunftspläne zu schmieden. Ich will immer noch oder schon wieder weg und Heike weiß nicht so recht, von meiner Landwirtschaftsleidenschaft ist sie nur mäßig begeistert. Schließlich eine Art Kompromiß: Wir suchen uns einen Wohnwagen, den wir ausbauen und kaufen einen Traktor als Zugmaschine, mit dem ich mich unterwegs bei den Bauern nützlich machen kann. Auch eine Art von “Landwirtschaftsmaschine”, wenn auch nicht mehr so klein. Das Pferd und den Esel lassen wir erst einmal in Italien, bewegen uns jedoch in ihre Richtung – Süden.

18.Januar

Wir haben einen Schaustellerwagen gefunden… weiter lesen

24.10.2008
Politik & Wirtschaft

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Noch nicht ganz so alt wie die taz

aus mini_icon_blogname tazblog

Aber fast. Und ein bisschen herumgekommen auch.

Zielgruppenerörterung ist ja ein beliebtes Thema. Bei authentischen Berichten aus ihr heraus habe ich schon Leuten das Wasser im Mund zusammenlaufen sehen. Zwei Wochen in der taz, werde ich mich hergeben, ein ganz unverfälschtes, reines, sozusagen archaisches Sammelsurium meiner ersten Eindrücke wiederzugeben. Sympathisch. Auf den ersten Blick scheint mir die taz so sympathisch, wie ich sie gedruckt kenne und nicht so, wie ich eine große Redaktion erwartet hätte. Trotz eile und Seriosität und tagesaktuellem Betrieb wahrt man hier die zwischenmenschliche Ebene. Nimmt sich Zeit. Und muss aufpassen, nicht zum Jetzt-auch-noch-tagsüber-Raucher zuwerden. Diese Dachterrasse. Diese Sofas im Treppenhaus … Dann nimmt sich jemand Zeit, einen rumzuführen. Und man merkt die Leidenschaft und auch den Stolz eines herrn Thalhammer, von Anfang an dabei gewesen zu sein. Im historischen Zeitungsviertel. Und taz-eigen kann man das Haus jetzt nennen. Merkwürdig nur, dass hier keiner den ganzen Tag… weiter lesen

02.03.2010
Politik & Wirtschaft

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Wie sieht der Teufel aus. Büro Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

aus mini_icon_blogname tazblog

Müller Berlin.

7. 10. 2008

Erzbischof
Dr. Robert Zollitsch
Schoferstr. 2
79098 Freiburg

Sehr geehrter Herr Dr.Zollitsch,

Meine Tochter Lara hat ohne Auftrag den Teufel gezeichnet und fragt mich, ob er wirklich so aussieht.
Ich bin eine allein erziehende Mutter und bin mit dieser Frage etwas überfordert.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Lara einen Rat geben könnten.

Mit freundlichen Grüssen




Brief an Erzbischof Zollitsch und Zeichnung Teufel von Ernst Volland (with a little help from Olga)

21.06.2011
Politik & Wirtschaft

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GoodNewz (147): Change your local dealer!

aus mini_icon_blogname tazblog

Dispolinie abgestürzt, Projektgelder gekappt – Banken und Kreative, das geht nicht zusammen. Oder zumindest höchst selten. Kein Maß, keine Regel – Freiberufler sind so, heißt es. Alles an ihnen scheint prekär, auf Paradiesvögel ist kein Verlaß. Sie sind nicht wichtig. Nur dafür, daß sie die hör-, sicht- und lesbare Kultur dieses Landes produzieren, den interessanten, bewegenden Teil zumindest. But who cares?

Dabei braucht der gemeine Kreative nicht viel. Nur genügend Atem und einen passenden Rahmenkredit. Doch wer hat schon Sicherheiten? Wer will deinen Film finanzieren, dein Hörspiel, deine Ausstellung, dein Festival, ….in einer Welt, die ihre Bürger und Institutionen nach “Systemrelevanz” sortiert? “Du bist nicht wichtig!”, das hörst du vom Finanzmarkt täglich. Alles Lüge! Wir sollten die Bank wechseln. Oder auch eine gründen. Was nicht ganz so leicht ist. Immerhin wollen wir schreiben, entwerfen, komponieren, spielen und nicht den Kassenclown geben.

Wie auch immer, es gibt “attac”. Keine Bank,… weiter lesen

23.09.2011
Politik & Wirtschaft

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Alatin A. erhält Bewährungsstrafe

aus mini_icon_blogname tazblog

Vorgestern, nach längerer Abwesenheit aus Düsseldorf, erfuhr mein Kollege Helmut, dass das Verfahren gegen Alatin A. vor ein paar Wochen sang- und klanglos mit einer Verurteilung zu 2 Jahren auf Bewährung beendet wurde. Das OLG hatte dieses Verfahren nicht an die große Glocke gehängt.  Anklage und Verteidigung haben Revision eingelegt. Den Bundesanwälten ist die Strafzumessung zu niedrig  – sie hatten 3 Jahre Haft beantragt. Die Verteidung ficht das Urteil wegen Verfahrenshindernissen an. Sie hatte von Anfang eine Einstellung des Verfahrens nach § 260 StPO Abs. 3  http://dejure.org/gesetze/StPO/260.html beantragt. Der Prozess war unter den gegenwärtigen§ 129b- Strafverfahren gegen türkische Linke etwas Besonderes, denn A, der Adjutant der Deutschlandführung der Anatolischen Föderation unter Nurhan E. gewesen sein soll, war bei seinem Asylantrag in der Bundesrepublik vom Bundesnachrichtendienst als V-Mann angeworben worden und  hatte 6 Jahre lang dem BND  zugearbeitet. Er hat den Schlapphüten viel erzählt über die Struktur der Anatolischen Föderation. Der Prozess fand zum Teil  unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, denn alles, was die Zusammenarbeit mit den Schlapphüten… weiter lesen

05.11.2008
Politik & Wirtschaft

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Stromkonzern sind Steinzeitunternehmen

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Thomas Friedman, preisgekrönter US-Journalist hat sich in seinem jüngsten Buch “Hot, flat, and crowded” die Stromkonzerne vorgenommen. Er hält die US-Energieindustrie für hoffnungslos hinter der Zeit und erläutert das an einigen Beispielen, die Frau Prokop viel Freude gemacht hätten.

Die US-Zeitschrift WIRED zitiert ihn mit der Frage: “Kennen Sie eine Industrie in diesem Land, die ihren letzten technischen Durchbruch 1955 hatte?” Tierfutterhersteller hätten in Amerika im vergangenen Jahr mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben als Stromkonzerne. Das sei unverantwortlich angesichts der riesigen vor dem Globus liegenden Probleme. Ethanol aus Mais, angebaut in Iowa, sei sicher nicht die Lösung. Der neue Präsident müsse es bringen.

Öko sei selbst gegen Al-Kaida ein Teil der Lösung. Wenn die US-Militärs im Irak die Energie für ihre Standorte aus Solaranlagen bezögen, müßten sie erstens Ölpotentaten nicht reicher machen und zweitens sich nicht unnütz Angriffen auf ihre Benzinkonvois aussetzen.

24.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Berlinale-Rückblick 2010

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Unverzichtbar:

Ya

* Ya (I Am): Ein russischer Bilderrausch aus Wahnsinn, Drogen, White Trash, Flamboyanz, Tod, Punk, Kreuzigung und „Maria Magdalena“. Punk in Geist und Attitude: Verschwende deine Jugend in Zelluloid. Der wildeste Film des Jahres vom größten Regietalent Europas, Igor Voloshin.
* Au Revoir Taipei: Wong Kar Wais “Chungking Express” im taiwanesischen Teenager-Slapstick-Modus via Godards „ Bande à Part” und 30er Jahre Screwballkomödien! Der von Wim Wenders produzierte Debütfilm des US-Taiwanesen Arvin Chen war der schönste Film der Berlinale.
* Winter’s Bone: Der ganz harte Stoff: White Trash, Crystal Meth, Tod, Verderben und Countrytraditionals. Aber so dicht dran, so echt, so verdammt hart, dass man mitgerissen wird. Zurecht Gewinner auf dem Sundance-Festival und auch der beste Film der Berlinale.
* Blank City: No Wave in No York! Sehr gute Doku über die No-Wave-Zeit in New York Ende der 70er – und zwar diesmal über die Filmemacher (Jim Jarmusch) und Schauspieler (Steve Buscemi, Vincent Gallo), aber mit der klaren Verbindung zu den Musikern (Lydia Lunch steht im Mittelpunkt, auch Thurston Moore, James Chance und Debbie Harry werden durchgehend interviewt). Ohne Abstriche empfehlenswert.
* Exit Through The Gift Shop: Banksy Superstar. Ein einziger Wahnsinn, ein unterhaltsamer zudem. Man weiß bis jetzt noch nicht, was stimmt und was nicht, was aber im Grunde auch egal ist, weil sich die Fragen darüber, was Kunst eigentlich ist, wie sehr das wiederum objektiv bemessbar wäre und wie schmal der Grat zu Kitsch ist, sich so oder so stellen lassen.
* Eastern Drift: Von der Unmöglichkeit ‘nein’ zu sagen, ohne sich umzubringen.
* The Oath: Osama bin Ladens früherer Leibwächter Abu Jandal gewährt sehr persönliche Einblicke in die Welt des Jihad-Terrorismus.

Empfehlenswert: … weiter lesen

09.07.2011
Medien

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Komische Fotos 1

aus mini_icon_blogname Meistersteins Doppel-Pack

An dieser Stelle erweitere ich mein Doppelpack mit anderen Medien aus eigener Produktion, wie z. B. “Komische Fotos”.

28.04.2012
Kultur & Unterhaltung

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Walpurgisnacht Wedding

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Erstaunt stehe ich vor einem dieser großen grauen Kästen, die überall herumstehen und in denen irgendwas mit Strom oder Telefon drin ist. Auf diesem Kasten hier, mitten auf dem Mittelstreifen der Seestraße, mitten im Wedding, prangt ein neues Plakat: In zeitloser Optik steht eine weiße Faust auf schwarzem Grund, in roter Schrift steht daneben: „Nimm was dir zusteht!“ Ach, mir wird ganz warm ums Herz. Lange nicht mehr gesehen, und dann auch noch außerhalb der Baiz: Echte Autonomen-Folklore. Was dem Bayern Oktoberzelt und Lederhose und dem Rheinländer der Rosenmontag, sind dem Berliner bekanntlich seine putzigen Antikapitalisten samt zugehörigem Karnevalszug, der hier traditionell am Mai-Feiertag abgehalten wird. Man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen. Und im fortgeschrittenen Frühjahr ist es auf jeden Fall erheblich wärmer als beim doch oft ungemütlich kaltem Karneval, da haben die Autonomen doch einen Sinn fürs Praktische bewiesen.

Was mich allerdings irritiert, ist die Ortsangabe… weiter lesen

13.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Eurodämmerung

aus mini_icon_blogname Wortistik

Okay, es geht los. Nicht das mit dem Ende von Merkel und Rösler, oder vielleicht auch, aber das ist vergleichsweise nebensächlich. Europa und Euro werden uns um die Ohren fliegen, und zwar nicht irgendwann, sondern so ziemlich jetzt. Ich gehe ja ohnehin schon seit Jahresanfang davon aus, dass das Euro-Endspiel vor der Tür steht, aber heute kam Paul Krugman dazu. Schön mit “Eurodämmerung”-Überschrift und verlinktem Wagner-Video, und einer Übersicht über die nächsten Akte:

1. Griechenland steigt im Juni aus dem Euro aus.

2. Run auf Banken in Spanien und Italien, Anleger versuchen, ihre Ersparnisse nach Deutschland zu transferieren.

3. Einführung von Kapitalverkehrskontrollen und/oder EZB-Geldschwemme, um die Süd-Banken am Leben zu erhalten.

4. Deutschland übernimmt PIIGS-Verbindlichkeiten und akzeptiert deutlich höhere Inflationsraten im Inland – oder der Euro ist tot.

Ich teile zwar Krugmans Einschätzung nicht, dass Griechenland kurzfristig aus dem Euro ausscheidet (die Griechen werden ganz im… weiter lesen

29.08.2006
Kultur & Unterhaltung

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Weitere Landkollektive

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Grad traf ich mich im taz-café mit zwei “Wildcat”-Redakteuren, von denen der eine auf der Suche nach Kollektivierungsprozessen in Ostelbien unterwegs war. Mich wollten sie sprechen, weil ich in der Wende in einer LPG gearbeitet hatte und auch noch lange danach, eigentlich bis heute, mich für das Schicksal der umgewandelten LPGen interessiert habe. Zunächst sprachen wir jedoch über westdeutsche Landkommunen, wobei wir auf den “Vogelsberg” kamen. Dort entstanden in den Siebzigerjahren besonders viele. Es gab in den frühen Achtzigerjahren sogar mal eine Suhrkamp-Studie über die Revitalisierung der hessischen Dörfer – einmal durch reiche Selbständige, die aufs Land zogen und zum anderen durch die gebildete aber eher arme Jugend, die sich dort in Bauernhäuser einmietete. Die hessischen Dorfsoziologen erwarteten sich gerade von dieser “Scene” eine Wiederbelebung der “ländlichen Strukturen”. Damals mußte in jeder Sozialstudie das Wort “Struktur” auftreten, so wie heute das Wort “Projekt”.

Gestern war hier bereits von zwei Vogelsberger… weiter lesen

01.11.2006
Kultur & Unterhaltung

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Untote Stiftungsstifter

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Es geht dabei um “Kleinkunst” -

Die Kleinkunst – das ist das ewige “noch nicht”, die Vorstufe zur nationalen, zur Weltkunst gar, eine endlose Kette von Verkennungen. Ständiges Bemühen! Daneben gibt es aber noch eine ganz andere, dem entgegengesetzte Kunst-”Richtung” – sie will ein “Kleinwerden schaffen”. Gilles Deleuze spricht davon in seinem Text über Kafka, ebenso der Kafka-Forscher Klaus Wagenbach. Und Alexander Etkind bezeichnete das verfemte Werk von Michail Soschtschenko als “Kleinkunst”.

Über die Berliner Regionalliga hat Detlef Kuhlbrodt einmal einen Tabellenstand veröffentlicht, das heißt einige der hiesigen Kleinkünstler abgefeiert: Daggi Brundert und Thomas Kapielski zum Beispiel. Ich möchte hier nun noch die Kleinkunst-Kaderschmiede Ex & Pop hinzufügen. Immer wieder traten von dort – meistens gegen Morgen – hervorragende Kleinkünstler ins Freie. Sie arbeiteten sowohl vor als auch hinter der Theke.

Im Ex & Pop entstand einmal sogar ein regelrechtes Kleinkunst-Förderwerk namens Konradin-Leiner-Stiftung. Benannt nach Kurt Leimer, auch “Fascho- Kurt”… weiter lesen

12.05.2008
Kultur & Unterhaltung

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Karneval der Kulturen

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

Den Karneval der Kulturen lasse ich mir nicht nehmen, da zeige ich Flagge, da bin ich da! So viele verschiedene Völker, und doch alles Menschen, alle auf verblüffende Weise anziehend. Man möchte fast alle an sich drücken. Wie sie zwar alle verschiedene Trachten tragen, verschiedene Kappen aufsetzen, mit ganz unterschiedlichen Goldkettchen und Gebetsmühlen rasseln, ABER auf dieselbe Weise tanzen, den Hintern schwenken und den Kopf zurückwerfen, Freude zeigen, Neugierde, Stolz… und sich darin so wiedererkennbar ähnlich und nahe sind: das hat mich echt zum Weinen gebracht! Peru, Nicaragua, Kreuzberg, Türkei, Guinea, Tibet, Norwegen, Montenegro, Straubing… 4000 verschiedene Gruppen, 260 Wagen, 1,3 Millionen Teilnehmer aus allen Staaten der Welt (außer Österreich). Das ist das Erbe des alten Berlins, also West-Berlins, das fortlebt, also das Erbe (auch wenn das reale Westberlin zerbröselt), unbeachtet, aber mit nicht zu unterschätzender Wirkung. Mein älterer Bruder ist einer von diesen Leuten, die diese ‘Kultur von unten’… weiter lesen

08.05.2011
Kultur & Unterhaltung

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„Veganismus macht nicht behindert“

aus mini_icon_blogname Tischgespräch

Unser Interview mit Christian Opitz hat viele Veganer empört. Denn er sagte, Veganer hätten vermehrt behinderte Kinder und dass diese Ernährungsform auf Dauer nicht durchzuhalten sei. Die Vegane Gesellschaft Deutschland nimmt nun Stellung zu seinen Aussagen. … weiter lesen

14.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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Problematische Wahlplakate (XI): Das Bildungsdesaster der FDP

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Ich würde sogar noch weiter als Freund und Kollege Jakob Hein gehen und von äußerst problematischen Wahlplakaten sprechen.

Der Fairness halber vorangestellt: Generell wäre es ja zu begrüßen, dass die FDP nicht mitmacht bei der ebenso inhaltsleeren wie langweiligen Köpfe-Plakatiererei. Was natürlich damit zusammenhängen mag, dass sie einfach über keine Köpfe verfügt, die irgendeinen Wählerstimmenzugewinn erhoffen ließen, weil eben niemand sie kennt. Also aus der Not eine Tugend machen und es mal mit Inhalten versuchen, haben sich die verbliebenen Strategen der FDP da wohl gedacht. Das Problem: Vermutlich sind einfach auch nicht mehr viele Strategen verblieben auf dem ja praktisch schon abgesoffenen Kahn, und wenn, dann jedenfalls nicht die besten. Um es unangebracht freundlich zu formulieren.

Fangen wir mal mit diesem hier an:

Das soll sicher witzig sein. Nur – wenn man von Witz und Humor nichts versteht, lässt man besser die Finger… weiter lesen

22.08.2006
Kultur & Unterhaltung

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Otto Beisheim kündigt immer fristlos

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Zu der Meldung, daß der Metro-Gründer und Multimilliardär Otto Beisheim nach Kritik an seiner SS-Vergangenheit die Zehn-Millionen-Stiftung für das Tegernseer Gymnasium auflösen will, hier eine Episode aus dem Jahr 1997. Der Herr reagiert bei Kritik immer mit fristloser Kündigung:

Na ja, anderen Leuten sind eben andere Sachen peinlich. Zum Beispiel meine Argumente einem Hans Werner Richter, der in seiner Grunewaldvilla auf Fernseh- und Senatskosten literarische Live-Sendungen fürs ZDF moderierte. Eingeladen waren außerdem die Verlegerin Renate Gerhardt und Maurice Girodias, der Gründer der Olympia Press, dem wiederum war es peinlich, daß sich in der Nacht zuvor eine Schneidezahnkrone gelöst hatte. Sein notdürftig geklebtes Provisorium fiel ihm während der Sendung mehrfach heraus. Es wurde zum fünfunddreißigsten Mal diskutiert: Pornographie und Literatur – Zensur und Kunstvorbehalte. Meine Beiträge waren inkompatibel mit dem silberzüngigen Sprechen des Mannes mit dem kleinen Hut. Seine Gruppe-47-Suada, die ollen Literaturbegriffe paßten nicht… weiter lesen

22.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Stuttgart 21. Mappus, oben bleiben.

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

23.06.2010
Kultur & Unterhaltung

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Spatzen

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Japanischer Spatz (von Katsushika Hokusai)



Nach der früher lange umstrittenen taz-Spendensammlung “Waffen für El Salvador” – um der dortigen FMNL-Guerilla zum Sieg zu verhelfen, gibt es nun einen “taz-Hedge-Fonds für Spatzen” – zum Ankauf von sechs Hecken – Hedges, die für Spatzen lebensnotwendig sind. Vier Buschgewächse wurden bereits gepflanzt. Die taz hat seit einiger Zeit ein Café mit einem Café-Garten, den die Spatzen gerne anfliegen, um übriggebliebene Essensreste aufzupicken. Dort sollen die Hecken gepflanzt werden. Ein Dialog in einem Cafégarten aus Silvia Bovenschens Roman “Wer weiß was” mag verdeutlichen, wie man sich die Situation an einem solchen Ort vorzustellen hat:

Ein Mann und eine Frau unterhalten sich. “Sie arrangierte mit der Kuchengabel die Krümel auf ihrem Teller. Gab ihnen eine geometrische Anordnung. Aber ein mutiger Spatz pfuschte ihr, festgekrallt am Tellerrand, mit spitzem Schnabel ins Werk. ‘Freche Viecher,’ sagte sie. ‘Sie sind vom Aussterben bedroht,’ sagte er. ‘Wirklich?… weiter lesen

17.03.2011
Aus aller Welt

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Monster von Riga und Amsterdam: 85 Kinder missbraucht

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Robert M., Verdächtiger in einem Prozeß rund um Kindermißbrauch in Amsterdam, hat gestanden, 85 Kinder im Alter bis zu 2,5 Jahren mißbraucht zu haben. Der Lette, der über Heidelberg in Amsterdam zurecht kam, hat den Kindern das sowohl in seinem eigenem Haus als auch in Kindergärten angetan.

60 Eltern haben ihn inzwischen angezeigt. Die Zeitung De Volkskrant schreibt, er habe die Kinder extra ausgesucht, weil sie in ihrem jungen Alter noch nicht darüber reden könnten. Es gibt einen Mitverdächtigen Engländer, der im Alter von 24 Jahren verstorben ist. Robert M. will sich nicht psychiatrisch untersuchen lassen, ansonsten soll er wohl kooperativ sein.

28.06.2008
Kultur & Unterhaltung

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Hausmeisterkunst (262)

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Um den Kindern das Fußballspielen auf dem Rasen in der Walddorf-Siedlung von Hamburg-Berne zu vermiesen, pflanzte der Hausmeister (sein Name ist der Redaktion bekannt) drei Poller. Das nützte jedoch wenig. Schließlich waren es 24 (16 sind im Photo von Antonia Herrscher sichtbar). Aber noch immer hält es die Kinder nicht vom Ballspielen ab, im Gegenteil: sie dribbeln gerne um die von ihnen Pfosten genannten Poller herum.

11.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Berliner Lesebühnen fordern: Schokoladen schließen! Klappt die Bürgersteige hoch! Der Letzte macht das Licht aus!

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds
Seit 1989 sind in Berlin Dutzende von Lesebühnen  entstanden: Ensembles von Autorinnen und Autoren, die in Kneipen und Clubs ihre neuen Geschichten vorlesen.Berlin schmückt sich gern mit diesen Veranstaltungen, die jedes Jahr von Tausenden von Berlinern und Touristen besucht werden und die inzwischen etliche namhafte Kabarettisten und Schriftsteller hervorgebracht haben.Leider interessiert sich die Berliner Politik nicht dafür, was für die Entstehung einer solchen lebendigen Szene notwendig ist: Cafés, in denen die Getränkepreise so niedrig sein können wie der Eintritt. Kneipen, in denen Künstlerinnen und
Künstler einfach etwas ausprobieren können, ohne dass es Geld abwerfen muss. Clubs, deren Betreiber sich nicht ständig sorgen müssen, wie sie die grotesken Renditen für die Hausbesitzer erwirtschaften können.
Nun soll auch der Schokoladen schließen und von der Polizei geräumt werden.Ohne Orte wie den Schokoladen wären die Berliner Lesebühnen nie entstanden!Bis vor wenigen Jahren konnten wir uns leicht trösten, wenn wieder einer

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05.10.2006
Kultur & Unterhaltung

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Paarsprache

aus mini_icon_blogname Wortistik

Heute Mondilian auf der Buchmesse getroffen, einen langmonatigen Wortistik-Leser und -Kommentator sowie Verfasser des allerersten Leservorschlags, Salzigkeiten. Das Wort gehöre zum Vokabular seiner Paarsprache, sagt er, redet weiter, unterbricht sich mitten im Satz, sagt: “Hatten Sie nicht vorhin gesagt, Sie bräuchten heute noch ein neues Wort? Nehmen Sie doch Paarsprache!”

Allen, die sich in einer lange dauernden Beziehung befinden, oder befanden, dürfte es so gehen, dass sie Begriffe verwenden, die in dieser Form vom Rest der Welt nicht benutzt werden.

Mondilian und ich waren uns nicht einig, ob es genuegend Neuwörter aus Paarsprachen gebe, um eine eigene Rubrik zu rechtfertigen. Aber das können wir ja testen. Wenn Sie, verehrte Leser, in Ihrer Beziehung solche Wörter verwenden, teilen Sie sie mir bitte mit. Wenn genügend zusammenkommen, mache ich eine neue Rubrik dafür auf.

Schnuffi, Purzelchen und andere Kosereien gelten natürlich nicht. Die sind nicht Paar-, sondern Pärchensprache.

23.11.2009
Medien

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TV-Klassiker- heute mit “Porträt per Telefon” und “Der schwarze Kanal”

aus mini_icon_blogname Meistersteins Doppel-Pack

Nicht nur die Bee Gees feiern dieser Tage ihr 50jähriges Bühnenjubiläum, auch die DDR-TV-Kult-Sendung Porträt per Telefon mit dem Moderator Heinz Florian Oertel wurde zum ersten Mal vor einem halben Jahrhundert gesendet. Das Politmagazin Der schwarze Kanal von Karl Eduard von Schnitzler ist sogar noch ein paar Jahre älter und flimmerte bereits 1960 zum ersten Male über die Bildschirme und sieht auch so aus.

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17.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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Plumen 001

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Die Londoner Designer Hulger haben Plumen, ein Produkt gestartet, das sie als “die erste Niedrigenergie Designer-Glühbirne der Welt” beschreiben.


Die Skulpturglühbirnen verbrauchen um 80 % weniger Elektrizität als herkömmliche Glühbirnen, und lebt achtmal länger.


“Es ist sonderbar, dass die Birne, ein mit Ideen so synonymischer Gegenstand, bisher fast von jeglicher Gestaltungskraft befreit war.” – Nicolas Roope, Hulger Mitbegründer und Kreativ-Direktor.


Der Name Plumen kommt aus ‘der Wolke’ – als dekorative Feder des Vogels, entworfen, um Aufmerksamkeit auf seine – Heldentat und Schönheit- zu ziehen. Wir glauben, dass unsere Designs für die verwahrloste Niedrigenergieglühbirne dasselbe machen.

Das erste Plumen Konzeptdesign wurde von der sehr renommierten dauerhaften Sammlung des MoMA (Museum der Modernen… weiter lesen

28.12.2009
Kultur & Unterhaltung

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Pistolen/Schützen

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

“Früher standen sich die Menschen näher. Die Schußwaffen trugen nicht weit.” (St.J.Lec)

“Das Wort hat die Genossin Beretta!” steht noch immer an der Fassade des einstmals von Rockern besetzten Hauses in der Kreuzberger Waldemarstraße. Die Süddeutsche Zeitung hat diese Pistole heute ganz groß mit Photo ins Blatt gehievt – weil ein Schüler der Realschule von Winnenden im März 2009 mit einer “Beretta 92 FS” erst fünfzehn Schüler, Lehrer und Autoverkäufer und dann sich selbst erschoß.  Der SZ-Autor Philipp Mattheis scheint wie die Kreuzberger Rockergang und der Vater des Schützen, dem die Waffe gehörte,  ein Beretta-Fan, wenn nicht ein “Waffennarr”, zu sein – er schreibt:

Die Beretta 92 FS ist 21 Zentimeter lang, besteht zum größten Teil aus Stahl und wiegt im ungeladenen Zustand 945 Gramm, im geladenen sind es 1100 Gramm. Die Inox-Variante glänzt silbern. 15 Schuss passen in ihr Magazin, dann muss nachgeladen werden. Tim Kretschmer tat dies genauweiter lesen

13.04.2009
Politik & Wirtschaft

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Rio III: Fussballfest im Maracanã-Stadion

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Stadion beim Derby

Fußball an Ostern? Da kennen die Brasilianer nichts. Zum Halbfinale des Bundesstaates Rio de Janeiro (16 Millionen Einwohner) treffen sich an diesem Sonntag die Lokalrivalen Flamengo und Fluminense im größten Stadion der Welt – Maracanã.

 Gut 72.000 Zuschauer verfolgen an dem bedeckten Nachmittag das Lokalderby und veranstalten einen Zirkus als ob es um die Weltmeisterschaft ginge. Die Anhänger von Flamengo sind dabei deutlich in der Überzahl. Dafuer verspruehen die Anhaenger von Fluminense zu Beginn des Spiels eine Seifenwolke, so dass man im Stadion die Hand vor den Augen nicht sieht.

1:0 durch ein Tor von Juan siegen die Schwarzroten aus Rios Strandkommune Flamengo schließlich. Nach Chancen hätte es auch 4:0 ausgehen können. Der Sechsjaehrige nebenan heult, die an langen Bambusstangen befestigten Transparente werden wiederweiter lesen

04.03.2008
Aus aller Welt

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Fenerbahçe gegen Sevilla – Haydi Fener!

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

Was wäre istanbulblog, wenn er nicht der Istanbuler Fenerbahçe heute abend Glück in Sevilla wünschte!

Was ist Fenerbahçe ohne den Gentleman Roberto Carlos, der mit seinem fair play und seinem Charme

die Herzen aller Fans eroberte. Leider sitzt er heute abend wegen Krankheit in Istanbul und schaut wie

alle Star TV (ab 20.45 deutsche Zeit). 

Wenn ich mich nicht irre, reicht Fenerbahçe nach den 3:2 in Istanbul ein Unentschieden.

Ich hoffe, daß sich die Nerven der Jungs nach dem unmöglichen Galatasaray-Spiel hier zuhause beruhigt

haben und heute abend zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins den Club in die Viertelfinale tragen!

Yetti yanginlar. Haydi Fener! 

fb2.jpg

Und: olé olé!

Dramatisches Spiel – Elfmeterschießen – Fener im Viertelfinale! 

hier eine schöne Fotostrecke vom unglaublichen Spiel!

http://fotogaleri.hurriyet.com.tr/galeridetay.aspx?cid=10237&p=49&rid=155

    fenerbahce.jpg

 

 

 

22.09.2007
Kultur & Unterhaltung

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Florida Diaries (21): Tag 16/17, Echsenfarm, Alabama

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

So, Lesestoff fürs Wochenende. In einer noch mal ausführlicheren und fachlich angereicherten Version und mit richtig schön gedruckten Bildern erscheint eine ähnliche Reportage von mir in der kommenden REPTILIA (Nr. 68, ab 30.11.2007 im Zeitschriftenhandel Ihres Vertrauens).

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Ferien auf dem Bauernhof

Zum Glück habe ich eine genaue Anfahrtsbeschreibung. Ganz offenbar haben ländlich lebende Amerikaner kein Bedürfnis, unerwarteten Besuch zu empfangen. Lediglich die berühmten kleinen Postkästen am Straßenrand, wie man sie von den Simpsons kennt und die im Normalfall nur mit einer Nummer versehen sind, stehen an den Straßen und deuten darauf hin, dass dahinter vermutlich Menschen leben. Und wir sind hier sehr ländlich, irgendwo im Niemandsland von Alabama, wo sich kein Tourist je hin verirren würde. Ich aber bin hergekommen, um einen der interessantesten Zweige der amerikanischen Landwirtschaft kennen zu lernen: lizard farming, eine Echsenfarm also.

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Trotz der detaillierten Beschreibung finden wir … weiter lesen

24.06.2009
Aus aller Welt

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Belgisches Tattoo-Sterne-Mädchen: von 56 auf 55

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Kimberly, belgisches Tattoo-Stern-Mädchen mit einem Bekanntheitsgrad auf ungefähr Dutroux-Niveau, hat ja inzwischen bekannt, dass sie die Sache mit den angeblich 53 im Schlaf angebrachten Gesichts-Stern-Tattoos erfunden hatte. Sie fürchtete sich nur vor der Reaktion des Vaters, darum saugte sie sich die Sache aus dem anscheinend noch nicht tätowierten Daumen.

Doch die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Inzwischen bekam sie beim Konkurrenten von Sterne-Tattoo-Macher Rouslan Toumaniantz, einem Mann mit dem Namen Tattoo Mik aus ebenfalls Kortrijk, einen Job.

Und dann taucht da noch ein dritter Tattoo-Mann auf. Der nennt sich Gerrit Le Roy. Der hat offensichtlich den Kampf um die Entfernung all der Tattoo-Sterne aufgenommen. Einer soll schon weg sein. Es werde bis zu 100 Sitzungen a 150 Euro (also 15.000 Euro) kosten, um das Gesicht zu Ent-Tattoo-isieren. Vielleicht sollte Kimberly sich pro Stern einen Sponsor suchen, bei Pixel-Marketing-Aktionens gibt es ja ganz schöne Erfolgsgeschichten.

23.09.2007
Politik & Wirtschaft

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Ein KZ leiten? Ein Kinderspiel

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Eine der verstörenden Wahrheiten über die Drittes-Reich- und dabei speziell die Holocaust-Rezeption ist, dass Erkenntnis und Wissen, Einsicht und Empathie im Allgemeinen fast ausschließlich dann angenommen und verdaut werden, wenn die Brocken des Wissens und der Einsicht in homöpathischen Dosen verabreicht oder in Rosenblätter gewickelt daherkommen. Schindlers Liste ist dafür ebenso Zeuge wie Der Untergang: Auch Holocaust und Drittes Reich sind “Produkte”, die “verkauft” werden wollen und die dafür den “Konsumenten” mundgerecht gereicht werden müssen. Dass diese Logik der Inszenierung, um die es wohl kein Drumherum gibt, der einzig gangbare Weg scheint, dass gerade bei einem derart mit Leid und Schuld, mit Schmerz und Gewalt besetzten Thema die Banalität der Weg zum Verständnis des Bösen sein soll, es kann bisweilen schon in die Rage treiben.

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Und vielleicht ist dieses Gefühl ein ganz guter Hinweis darauf, was den polnischen Künstler Zbigniew Libera schon vor Jahren dazu veranlasste, ein… weiter lesen

25.07.2011
Politik & Wirtschaft

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Die gesprochene Le Monde diplomatique

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Die Le Monde Diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik und erscheint weltweit in 61 Ausgaben. Sie liegt in der Regel an jedem zweiten Freitag im Monat der taz bei und erscheint jetzt auch in einer Audioversion. Die Ausgabe dieses Monats gibt es kostenlos zum Probehören, gezippt als MP3 oder im Hörbuchformat DAISY. Künftige Hörausgaben gibt es dann im eKiosk der Le Monde diplomatique zum Kauf. Falls Sie lieber lesen als hören: Die gedruckten Ausgaben gibt es als PDF für 3,90 Euro, im Abo für 46,80 Euro pro Jahr oder als Probeabo mit 3 Ausgaben für 7,50 Euro.

Aus dem Inhalt der aktuellen Ausgabe:

  • Auf Reserve
    Wie wir auf die globale Energiekrise zusteuern – Von Michael T. Klare
  • Irans abtrünniger Präsident
    Von Farhan Jahanpour
  • Brief aus Athen
    Von Niels Kadritzke
  • Die Stadt als Mobilitätsmaschine
    Eine Geschichte der Anpassung an den Kapitalismus –

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24.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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Storchennest Farm

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Es sieht aus wie ein riesiges Vogelnest, aber diese Stock-bedeckte Kuppel ist wirklich eine Reit-Arena in Tschechien.

Entworfen vom Prager Studio SGL Projekt liegt die Storchennest-Farm auf einem ehemaligen Gehöft mit Brennerei, das jetzt Hotel, Konferenzen und Freizeit-Möglichkeiten bietet.

Die Storchennest-Farm hat dadurch begeistert und wurde nach Störchen benannt, die im Dach der Brennerei wohnten, nachdem das Gehöft lange nicht genutzt wurde.

Eine acht Meter breite Dachluke an der Spitze des Daches wirft natürliches Tageslicht ins Zentrum des Fachwerkgebäudes herab.

Seit 1926 haben dort Störche auf dem Schornstein gelebt.

Die Farm liegt 50 km südlich von Prag, inmitten einer Umgebungslandschaft mit großen Waldkomplexen, riesengroßen Wiesen, Feuchtgebieten und einem großen Netz von Teichen.

Die Entwerfer waren von der Treue der Störche fasziniert. Storchengenerationen von fast 90 Jahren kehren aus Afrika zur Farm zurück, und sie versuchten, die Farm zu entwerfen, um Leute wieder dorthin zurückzubringen.

 

 

20.01.2007
Kultur & Unterhaltung

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Sommer-Stoiber

aus mini_icon_blogname Wortistik

Vielerorts machen sich die Zeitungen derzeit Gedanken, was denn bleiben wird von der Ära des Edmund Stoiber. Dass es sich dabei um ein Thema nicht nur für Historiker und Politologen, sondern auch für einen Wortisten handeln könnte, hätte selbiger allerdings nicht gedacht. Bis ihn Gerhard Polt in der heutigen WELT eines besseren belehrte: “Was bleiben wird”, so Polt, “ist der Begriff des Sommer-Stoibers. Das ist dieser Sommer-Trachten-Janker, den er immer anhat. Der Sommer-Stoiber wird auch weiterhin getragen werden und wird auch so heißen.”

Sommer-Stoiber? Das wäre ja das erste Mal seit Gustav Stresemann (1878 – 1929), dass ein deutscher Politiker einem Kleidungsstück einen Namen gibt! Mir war der Begriff neu. Wenn Polt ihn aber als bereits eingeführt bezeichnet, muss er ja wohl zumindest vereinzelt im Gebrauch sein, und muss ihn ja wohl irgendwann mal irgend jemand erfunden haben.

Also frisch ans Werk auf der Suche nach den Ursprüngen… weiter lesen

16.03.2008
Aus aller Welt

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Die Wiener Sonntagszeitungen

aus mini_icon_blogname Wien-Blog

[ß = ss] Wie die drei Samstagszeitungen hängen auch die drei Sonntagszeitungen quasi gratis an jeder Strassenecke in Wien aus. Geld verdienen die Medienunternehmen dabei nicht mit den Münzkassen an den offenen Hängetaschen. Die WienerInnen werfen ein paar Cents oder Hosenknöpfe hinein. Geld machen die Verlagshäuser a) durch die eingeschaltenen Inserate und b) durch Steuerersparnisse mit der Eigenwerbung der meist von Samstag bis Montag flächendeckend aushängenden Reklame.

Die Sonntagsblätter betreiben in Österreich ja kaum Werbung in Radios und auf Plakatwänden. Kein Wunder. Der Gesetzgeber toleriert mit dem Strassenverkauf eine unbesteuerte Grauzone, die Finanzminister drücken beide Augen zu, und eine Leserschaft, die den Betrug ahnt, grapscht umso ungenierter nach dem No-Pay-Produkt.

Anders als die drei Samstagzeitungen (DIE PRESSE, DER STANDARD, WIENER ZEITUNG) gibt es bei den drei Sonntagszeitungen (NEUE KRONENZEITUNG, KURIER, ÖSTERREICH) gravierende Qualitätsunterschiede.

Sind Boulevardzeitungen denn nicht alle gleich? – Nein, der Abstand zwischen der KRONE und den beiden… weiter lesen

26.05.2008
Kultur & Unterhaltung

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In the year AHAH

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Vorauseilender Mystizismus. Sehr deutsch, sehr gut:

Am 1. April 2008, also 19 Tage vor dem 119. Geburtstag und 29 Tage vor dem 63. Todestag Adolf Hitlers, begann die Brauerei Braugold für ihre neue Biermarke “18achtundachtzig” zu werben. Auf Nachfrage der thüringischen sogenannten Grünen bei der Geschäftsführung kam heraus, dass Braugold sich “trotz” Vorfeldrecherchen für das Logo entschieden hatte. Die sogenannte Landessprecherin besagter Grüner, Astrid Rothe-Beinlich, fand es naturgemäß “schon sehr verwunderlich”, dass nicht alle dem gleichen Irrsinn verfallen sind wie sie selbst und ihresgleichen und daran Anstoß nahmen, dass Braugold mit diesem Logo neue Frische in die Bierlandschaft bringen will. Das Jahr 1888 hat für Braugold insofern eine gewisse Bedeutung, als das Unternehmen in
ebendiesem Jahr, also knapp ein Jahr vor der Geburt Adolf Hitlers, gegründet worden war. Die grünen Zahlenmystiker wiesen nun die sogenannte rechtsextreme Szene darauf hin, dass dieses Bier passgenau auf ihre eigenen zahlenmystischen Gedankenschnitzereien hin

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12.02.2008
Medien

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Katastrophen? Pah! (6)

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

Stecken Sie sich den Scheibenkratzer stets in die Jackeninnentasche und lassen Sie ihn keinesfalls im Auto liegen! Denn nur so haben Sie die Chance, wenigstens den Standort ihres Wagens festzustellen. Ach ja: Das ist SCHNEE (nur mal so zur Erinnerung):

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12.03.2011
Kultur & Unterhaltung

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Samstag in der taz

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Es ist schon fast Frühling und die Sonne scheint. An sich ist der Samstag in der taz ein Sonntag, aber heute wird überall gearbeitet. Im 6. Stock sitzt eine der Betriebsrätinnen, im 5. wuselt jemand vom Vertrieb herum. Ich sitze im 4. Stock und copy and paste hier die deprimierende Spiegel-Meldung:

“Tripolis/Kairo – Die Weltgemeinschaft debattiert über die richtige Libyen-Strategie, im Osten des Landes liefern sich die Truppen des libyschen Herrschers Gaddafi und die Regimegegner weiter schwere Kämpfe – und es scheint, als gewännen die Regierungssoldaten zusehends die Oberhand.” Es folgen Einzelheiten und dass einer der Gaddafi-Söhne das Land als schon so gut wie zurückerobert begreift, wobei er die Aufständischen, auch Rebellen im Westen genannt, als “Terroristen” beschimpft, gleichzeitig wird ihnen jedoch, wenn sie die Waffen niederlegen und sich ergeben, Amnestie versprochen.

Im 3. Stock hat sich die “Schwerpunkt”-Redaktion niedergelassen – und arbeitet an Sonderseiten über den AKW-Unfall in Japan,… weiter lesen

27.01.2012
Aus aller Welt

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Größter Krimineller der Niederlande frei

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Holleeder frei

Holleeder frei

Es ist geschehen. Willem Holleeder, der größte Kriminelle der Niederlande, steht wieder auf freien Füßen. Insgesamt hat er 21 Jahre im Gefängnis gesessen, weil er u.a. den Bier-Magnaten Freddy Heineken entführt hatte. Die letzte Strafe bekam er, weil er den Immo-Hai Willem Endstra erpresst hatte. Holleeder soll bei zahlreichen Liquidationen mitgemischt haben, aber die Polizei kann es ihm einfach nicht beweisen. Heute hat die Polizei ihn in einem abgedunkelten Auto aus dem Gefängnis in Rotterdam weggefahren und “irgendwo” auf der Straße (wahrscheinlich in Amsterdam) freigelassen.

Was nun? Er hat wohl irgendwo in Amsterdam eine Wohnung bekommen, Freunde sollen das organisiert haben. Freunde. Er hat also noch Freunde. Eigentlich geht jeder davon aus, dass er eigentlich vor allem Feinde hat. Und dass einer dieser Feinde irgendjemand vom Balkan organisiert, der ihn erschiesst. Die Frage ist, ob (oder wann) er wieder… weiter lesen

10.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Jepp

aus mini_icon_blogname Wortistik

“Yep” begegnet mir sehr häufig in englischsprachigen Diskussionen, zum Beispiel bei Edward Hugh in Facebook oder bei Markets Live auf FT Alphaville. Und wenn ich dort mitdiskutiere, verwende ich diese etwas zackigere Bejahungsvariante ebenfalls.

In deutschen Debatten habe ich diesen Begriff auch schon da und dort angebracht – aber bislang nur mündlich, nicht schriftlich. Mitten unter lauter deutschen Wörtern sieht Yep einfach nicht gut aus. Dafür gefällt mir die Eindeutschung Jepp geschrieben umso besser. Sie ist nicht so sehr zackiger als das klassische Ja (dafür haben wir ja auch schon das Wort Jawoll), sondern eher dynamischer, geradezu fröhlicher – weil ein leichter Anklang an Jippie mitschwingt.

Und verstehen wird es ja wohl jeder, oder?

30.11.2009
Aus aller Welt

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Vier flogen über das Kuckucksnest

aus mini_icon_blogname Manhattan Media

Hier ist das interessanteste an der Debatte um das Schweizer Minarett-Verbot: Die Zeitungskommentatoren sind sich quer durch die westliche Welt fast einig, dass dies falsch war, intolerant und schädlich (und machen sich Sorgen, dass die saudischen Fundis nun ihre Petrodollars abziehen könnten). Die Leser sind mehrheitlich entgegengesetzter Meinung, ob das nun die New York Times ist oder die Times of London.

http://community.nytimes.com/comments/www.nytimes.com/2009/11/30/world/europe/30swiss.html?sort=newest

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6937486.ece

http://features.csmonitor.com/globalnews/2009/11/30/outrage-on-swiss-minaret-vote-but-how-do-muslim-states-handle-churches/

http://www.huffingtonpost.com/2009/11/29/swiss-ban-minarets-in-sur_n_373172.html

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/dec/01/swiss-minaret-vote-islam

Ein ähnliches Phänomen war beim Fall Polanski zu beobachten. Nun aber zum nächsten Thema: Das Verbot der Burka, über das nun wieder diskutiert wird. Dafür spricht, dass Mädchen, die gezwungen werden, eine Burka zu tragen, ihre Ruhe hätten. Was aber ist mit den Frauen, die gerne freiwillig die Burka tragen? Ich finde, das ist nicht das größte Problem: Was ist mit Männern, die gerne und freiwillig die Burka tragen? Um deren Interessen kümmert sich niemand, wie überhaupt die Transvestiten in der islamischen Welt keine… weiter lesen

28.05.2010
Kultur & Unterhaltung

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Verwehte Wechsel

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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In Berlin liegen die Wechselproteste auf der Straße – nicht erst seit der aktuellen Wirtschaftskrise. Neulich war die Prinzregentenstraße mit Wechseln übersät, alle ausgestellt vom Autohaus Leeder. Offenbar hatte die Firma ihre alten Akten weggeworfen und der Wind hatte sie aus dem Container geweht. Fasziniert betrachteten wir die Dokumente mit den Marken »Dreißig Deutsche Pfennig«-Wechselsteuer aus den 60er und 70er Jahren. Wir sammelten einige Exemplare auf, um die ehrwürdigen Proteste aus einer anderen Zeit zu dokumentieren – natürlich haben wir die Namen der Bezogenen gelöscht. … weiter lesen

09.09.2011
Kultur & Unterhaltung

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Hinweise für Musiker mit Substanzproblemen (I) – Heute: Gitarristen / LSD

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Als Gitarrist mit LSD-Konsum können einem die merkwürdigsten Dinge passieren: Mal fangen die Hausschuhe an, über das neue Album vom “Animal collective” zu sprechen, die Milch fliegt aus dem Kühlschrank, beim Spielen entstehen keine Töne sondern Farben oder – in ganz besonders schlimmen Fällen – scheint der Basser plötzlich sowohl den Rhythmus wie auch die Harmonie zu halten.

Ganz besonders unangenehm ist es aber, wenn die Gitarre morgens ein neues, unbekanntes Gesicht hat. Das ist kein Groupie, den man einfach rausschmeißen kann, schließlich handelt es sich um die eigene Gitarre. Wenn das Gesicht unvertraut ist, macht es das umso schwieriger: Wie nähere ich mich meinem Instrument, dessen neues Gesicht ich nicht kenne, wie mit ihm vertraut werden?

Für diese Menschen gibt es jetzt Hilfe per Plakat. Es ist verblüffend einfach: Das neue Gesicht heißt Miloš. Ein beruhigender Name, ein freundliches Gesicht.Und schon kann man einfach weiterspielen.

30.01.2008
Kultur & Unterhaltung

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Wie sieht Gott aus. Heute Ruhetag, heute Bush

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Beigabe Botschaft

(Zeichnung Krieg und Briefe Famile Elze von Ernst Volland)

19.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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My Favourite Records mit den Donots

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Hartnäckigkeit zahlt sich aus: seit 16 Jahren veröffentlichen die Donots nun schon Pop-Punk-Platten, aber mit ihrem neuesten Werk “Wake The Dogs” konnten sie tatsächlich letzte Woche ihr erstes Top-Ten-Album der Bandkarriere verzeichnen. Glückwunsch!



* Die drei besten Punksongs/-singles?

Da bleibe ich klassisch und sage:





The Clash – London Calling

Descendents – I’m The One

Ramones – Blitzkrieg Bop


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* Ein Song, der Dich immer zum Tanzen bringt?


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Alles von Bad Religion, egal ob ich nüchtern oder knüppelvoll bin.



* Die interessanteste / beste „neue“ Band/Künstler ist?


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Mein letztes richtiges “Finger-In-die-Luft-Recken-Und-Mitsingen-Erlebnis” hatte ich beim wunderbaren Frank Turner aus England.

Der gute Mann ist… weiter lesen

27.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Parametrismus der neue epochale Stil?

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

In den letzten Jahren wird dieser so genannte  “new international style”, wie es aus dem Umfeld diverser Institute klingt, an denen immer Mitarbeiter von Zaha Hadid Architects beteiligt sind, propagiert.

Patrik Schumacher gilt als Stratege und gibt oftmals die Gestaltungslinie vor. Als Gründungsdirektor des Design Research Lab der Architectural Association London und Gastprofessor an renommierten Universitäten wie Columbia, Harvard und der Wiener Angewandten hat Schumacher sich international als Theoretiker einen Namen gemacht. In seinem Manifest zum „Parametricism“, dem neuen großen Stil nach dem Modernismus, definiert Schumacher die Forderung zeitgenössischer Avantgarde-Architektur nach größerer Komplexität im Hinblick auf die Anwendung parametrischer Designsysteme – oder kurz: Stile sind eigentlich Gestaltungsforschungsprogramme.

Kürzlich stellte Schumacher das Konzept des Parametrismus in Berlin im Rahmen einer Ausstellungseröffnung zur “Utopie und Architektur”  der Alfred-Herrhausen-Stiftung im Guggenheimmuseum in der Deutschen Bank, Unter den Linden vor.

Die zahlreich im Publikum auszumachenden Nachwuchsarchitekten staunten nicht schlecht ob der Hightech-Programm gesteuerten… weiter lesen

28.06.2006
Kultur & Unterhaltung

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Sind wir nicht alle ein bisschen Hitler? (oder: Früher hams Hitler ghoaßn)

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

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Kurz vorneweg: Der bayrische Reggaemusikant Hans Söllner hat nicht nur Probleme mit der Polizei – sondern derletzt auch mit Adolf Hitler. Doch dazu gleich mehr, erst die Vorrede.
Eine us-amerikanische Comedyshow, deren Titel gerade nicht in Erfahrung zu bringen ist, gab es vor einiger Zeit einen ebenso smarten wie unterhaltsamen Beitrag über die steil stiegende Zahl der Hitlervergleiche.

Das Fazit: Ein Hitlervergleich ist für alle beteiligten eine Schmach. Für den, der verglichen wird, weil sich an Hitlers Verbrechensdimension allenfalls die Stalins und Pol Pots dieser Welt messen lassen müssen. Für den, der vergleicht, weil er historisches und politisches Unwissen offenbart. Und letztlich auf für Hitler, der sich mit vergleichsweise harmlosen Gestalten wie Bush, Blair, dem unliebsamen Nachbar und dem unsympathischen Arbeitskollegen gleichsetzen lassen muss. Davon abgesehen, dass ein Hitlervergleich die Ultima Ratio der inhatlichen Ahnungs- wie Hoffnungslosigkeit ist, nicht nur im Internet, wo man immerhin um Godwinsweiter lesen

10.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (464): Günther Jauch

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“Am vergangenen Sonntag sinnierte Günther Jauch, der das Prinzip Stern TV vermutlich auch der Tagesschau überziehen würde, ernsthaft über die Generation Doof, meinte aber nicht Precht und Lanz, sondern irgendwelche Kevins und Jennifers, die natürlichen Feinde des selbst ernannten Bildungsbürgertums.
Jauch über Bildungsverlust, das ist, als würde Kermit sich darüber beschweren, dass die jungen Leute ihren Laich an Wasserpflanzen ablegen.
(…) Alle klopfen sich gegenseitig auf die Schultern, finden alles irgendwie empörend, aber auch dufte und sehen mit ihren 50 Jahren aus wie höchstens 60. Jauch kann auch ganz ohne Aussehen bequem 120 Jahre alt werden und sich also 2081 immer noch fragen, ob wir denn alle doof geworden sind. Die Antwort: aber hallo.”


(Malte Welding in einem sehr lesenswerten Text über das Beleidigtsein in der Berliner Zeitung)

17.01.2010
Kultur & Unterhaltung

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Judith Luig!

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Es ist ja nicht so, dass ich bei einem herzhaften Berlin-Bashing nicht immer auch gerne mittäte, aber was Sie in Ihrem Artikel „Berlin, die Hauptstadt der verspielten Chancen“ da so aus der „Welt“ herausschreiben, das lässt ja doch etwas stutzen. Ich fasse mal zusammen: Alles kaputt, alles pleite, überall Ausländer, und dann auch noch: „Dass sich das so bald ändern wird, steht nicht zu erwarten. Laut Studie rangiert Berlin bei der wirtschaftlichen Dynamik, also der Entwicklung in jüngster Zeit, auf Platz sechs – als letztes der ostdeutschen Bundesländer.“ Aber eben auf Platz 6 von 16, also noch vor allen Westländern. Und ist denn Berlin eigentlich so ein klassisches „ostdeutsches Bundesland“? Oder könnte da womöglich auch die Sache mit der Teilung … West-Berlin, Sie erinnern sich? Nein? Das wundert mich nicht. Denn für solche Kinkerlitzchen haben Sie keine Zeit, Sie wenden sich Wichtigerem zu: „Die illegalen Partys sind längst durchorganisiert,… weiter lesen

12.11.2006
Kultur & Unterhaltung

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Pling! Pling!

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in östlicher Richtung.
Edith Brogyányi und Achim Greser waren zu einer Stippvisite in Berlin, Edith hatte Geburtstag.

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Es war wieder eine schöne Runde in Volker Hauptvogels Storch. Das Gasthaus wird langsam zu unserem zweiten Wohnzimmer. Wir lernten Steffi und Michael Sowa kennen, deren Freundin Martina und Peter Hain, Kunstlehrer an einem Gymnasium. Neulich, als die Rasselbande seiner Schüler mal wieder desinteressiert bei seinem Kunstvortrag weghörte, sprang dieses Berliner Original auf den Tisch und sagte nur: »Pling! – Pling! – Pling! …«

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Schließlich unterbrachen die Schüler ihre Gespräche, betrachteten schweigend den Lehrer, bis endlich einer fragte: »Herr Hain, was soll das bedeuten?« »Das bedeutet«, antwortete der Lehrer, »jedes Mal, wenn ich ›pling!‹ sagte, hatte ich mit Eurer Hilfe einen Euro verdient.«

Mit am Tisch saß auch Christoph Hofmann, Ediths und Achims Hausarzt aus Alzenau.

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Er war zufällig… weiter lesen

03.02.2012
Kultur & Unterhaltung

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ABDANCEN MIT JOACHIM LOTTMANN. Der Film.

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

Bei der schönen Veranstaltung mit Christopher Just kürzlich im ‘KIOSK’ ist ein Dokumentarfilm entstanden, der von den Machern unter dem treffenden Titel ‘ABDANCEN MIT JOACHIM LOTTMANN’ ins World Wide Web gestellt wurde. Man hört mich dort z.B. ausgiebig über eine biographisch wichtige Begegnung mit Kim Wilde im Jahre 1981 plaudern, und dabei spielt Christopher Just ihren damaligen Nr. 1 Hit ‘Kids …in America’. Das ist sehr amüsant anzusehen, zumal auch Außenstehenden durch das Filmdokument vermittelt werden kann, was dieser legendäre Ausdruck bedeutet, also “abdancen”, noch dazu “mit Joachim Lottmann”: das ist ganz offensichtlich dann gegeben, wenn das ganze Haus sich im Rhythmus bewegt, die Beine, die Arme, die Kleidung, die Zigaretten, das Vodkaglas, die Mauern, die Kleiderständer, die Rauchwolken… alles vibriert, alles pulsiert, alles durchblutet sich gegenseitig oder sich selbst, ob mit oder ohne Musik, all night long… Aber seht selbst:

Dokumentarfilm, Deutschland 2012. Der legendäre Abend vom 19.… weiter lesen

29.12.2007
Aus aller Welt

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Schwarzer Humor: Die Gewaltverzichtserklärung für Muslime!

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

Um Mißverständissen vorzubeugen:  

ACHTUNG: DAS IST SCHWARZER HUMOR und wurde NICHT von mir selbst entworfen!

Das will sagen: Diese ganze Geschichte mit der “Gewaltverzichtserlärung” ist eine schlimme Hetzkampagne gegen die Religion des Islam und seine erklärten und nicht erklärten, praktizierenden oder nicht praktizierenden Anhänger.

 

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26.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Wie sieht der Teufel aus? Heute Islam.

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Müller Berlin.

7. 10. 2008

Islamische
Glaubensgemeinschaft Basel
Hicret Camii Moschee
Güterstr. 103
4053 Basel

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Tochter Lara hat ohne Auftrag den Teufel gezeichnet und fragt mich, ob er wirklich so aussieht.
Ich bin eine allein erziehende Mutter und bin mit dieser Frage etwas überfordert.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Lara einen Rat geben könnten.

Mit freundlichen Grüssen

Brief und Zeichnung von Ernst Volland

Von: h y
Gesendet: 12.10.08 22:16:54
An: Müller
Betreff: Ihr Brief

Sehr geehrte Frau Müller

Wir haben Ihren Brief erhalten, dafür danken wir Ihnen sehr.

Im islamischen Glauben ist der Teufel ein geistliches Wesen und überlicher Weise unsichtbar. Er wird deutlich beschrieben im Koran, sehen Sie bitte dort für weitere Details nach.

Er kann in Träumen und Gedanken vorkommen und dem Menschen Schlechtes einflüstern.

Es gibt… weiter lesen

21.11.2006
Kultur & Unterhaltung

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Unter Drosophilosophen

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Photo:  politburodiktat.blogspot.com

Jetzt ist die hohe Zeit der Drosophila – aber schon fast wieder vorbei. Dennoch klagte Wladimir Kaminer kürzlich  noch: “Die Fruchtfliegen gingen in den letzten Wochen vielen auf den Geist, mit ihrer hektischen Rumfliegerei. Sie waren überall, in der Küche, auf dem Bildschirm, im Bad und auf der Toilette. Sie schwammen in jedem Glas Bier, Wein und Cuba Libre, das man bestellte, man konnte weder Fruchtiges noch Alkoholisches zu sich nehmen, ohne dabei mindestens zwei Fruchtfliegen mit zu verschlucken. Sie waren penetrant und ekelhaft.  Trotzdem sind meine Hände sauber geblieben, ich habe mich mit den Fruchtfliegen nicht angelegt, ich habe keine einzige von ihnen umgebracht. Ich konnte gut nachvollziehen, warum sie so nervös waren. Ihre Lebenserwartung ist nämlich zum Durchdrehen kurz, jeder würde in einer solchen Situation ins Glas fallen.”

Ähnlich äußerte sich wenig später  – in einer taz-Küchen-Kolumne – auch Arno Frank: “Als ich mich unvorsichtigerweise… weiter lesen

21.03.2009
Politik & Wirtschaft

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Der SPIEGEL und die Opfer von Winnenden

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Das muss man ja auch erst mal bringen. SPIEGEL-online macht groß auf mit dem offenen Brief der Opferfamilien von Winnenden und fasst diesen dann zusammen. Schlagzeile: “Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot”.

Außerdem, so erfahren wir auf SPIEGEL-online, fordern die Unterzeichner auch Einschränkungen im Waffenbesitzrecht sowie weniger Gewalt im Fernsehen. Denn, so SPIEGEL-online: “”In unserem Schmerz und in unserer Wut wollen wir nicht untätig bleiben”, schreiben sie, und “wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben.”"

Und interessanterweise haben die Opferfamilien in ihrem Schmerz und ihrer Wut doch eine ziemlich präzise Vorstellung davon, wo die “etisch-moralischen Sicherungen” so versagt haben:

Berichte über Gewalttaten

Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder

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29.07.2010
Politik & Wirtschaft

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Street Yogis

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Die aufmerksamen Leser_innen dieses Blogs kennen diese kleinen Korkmenschen auf den Straßenschildern in Rixdorf/Neukölln bereits. Dank eines Kommentars auf diesem Blog durch deren Macher, war es mir nun möglich, die Welt der sogenannten “Street Yogis” kennenzulernen. Ich dachte ja zuerst, einige von ihnen würden Thai-Chi machen….aber es sind Yoga-Positionen, die mensch da in Form der Korkmenschchen sehen kann! Es gibt sogar eine Anleitung mit Tipps und Tricks zum Selberbasteln! Und siehe da… da entdeckte ich noch eine andere Aktionsform des Künstlers in den Straßen von Rixdorf: … weiter lesen

13.12.2006
Kultur & Unterhaltung

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“Diese kleine Welt” (an der Warschauer Brücke)

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Das Wohn- und Industriegebiet zwischen der Warschauer Brücke und der Stralauer Halbinsel bzw. den Gleisen der Niederschlesischen Eisenbahn und dem Osthafen an der Spree heißt “Oberbaum-City” – seitdem die letzten Produktionsstätten des Berliner Glühlampenwerks (erst Osram und dann Narva genannt) zu Bürozwecken umgebaut wurden und die Speicher am Osthafen zu Musikkonzern-Zentralen und Lofts. Zu DDR-Zeiten und auch noch danach artikulierte sich hier vor allem die Produktion, wobei es erst ständig um ihre Erweiterung und Modernisierung ging und am Ende um den Erhalt wenigstens der letzten Arbeitsplätze “im Licht”, wie die Narva-Arbeiter das nannten.

Nach ihrer endgültigen Abwicklung wurde der Narva-Lichtturm, in dem sich die Lampenprüf-Abteilung befand, zur Firmenzentrale von Pixelpark umgerüstet – und man sprach von einer schicken neuen “Oberbaum-City”. Von hier aus wurde jedoch nur noch kurz Betriebsgeschichte geschrieben: Als die Praktikanten in diesem New-Economy-Projekt aufgrund seiner überraschenden Liquidation plötzlich auf der Straße standen, verfaßten sie ein Buch über… weiter lesen

29.05.2010
Politik & Wirtschaft

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Samstag ist Kokstag

aus mini_icon_blogname Drogerie

Die in Zürich erscheinende SonntagsZeitung berichtete am 23. Mai 2010, dass sich 4.000 Menschen in der Agglomeration Bern täglich eine Linie Kokain gönnen. Eine neue Abwasser-Analyse lieferte die bisher verlässlichsten Daten. Die Universität Bern hat erstmals in einem Pilotprojekt im Sommer 2009 systematisch den Gehalt von Benzoylecgonin (ein Stoffwechselprodukt von Kokain) im Abwasser von fünf Schweizer Städten untersucht. Erste Hochrechnungen zeigen, dass knapp drei Prozent der 140.000 Berner im Alter zwischen 16 und 64 Jahren täglich eine Linie Kokain (à 100 mg) konsumieren. Bisher wurde die Durchschnittszahl der Konsumenten aufgrund von Umfragen auf rund ein Prozent geschätzt.

Studienautor Christoph Mathieu arbeitete mit dem Gewässer­ und Bodenschutzlabor des Kantons Bern zusammen, das über ein hochempfindliches Analysegerät verfügt, welches selbst Abbauprodukte von Drogen im Bereich von einem Milliardstelgramm pro Liter erkennt. Das konsumierte Kokain wurde mit Modellrechnungen ermittelt, welche Faktoren wie Einzugsgebiet, Volumen der Abwässer und den Stoffwechsel der Konsumenten berücksichtigen. Die Messungen zeigten deutlich, dass an Wochenenden mehr gekokst wird als in der Woche. In der größten Schweizer Stadt lieferte das ­Wochenende der »Street Parade« Anfang August den absoluten Spitzenwert aller Proben: Ein Liter Abwasser enthielt fast 3 Mikrogramm Benzoylecgonin. Das ist doppelt so viel wie an einem normalen Wochenende, wobei anzumerken ist, dass an diesem Wochenende mehr als doppelt so viele Menschen sich in Zürich aufhalten, als die Stadt Einwohner hat. Somit lässt sich aus diesem Befund nicht schließen, dass Raver mehr Kokain Konsumieren als die ständigen Bewohner der Stadt.

In der Stadt und der Agglomeration Luzern werden täglich gut 1.000 Linien Kokain à 100 mg konsumiert. Kokain ist damit in Luzern die Problemdroge Nummer eins, konstatierte die Neue Luzerner Zeitung am 26. Mai 2010 unter dem Titel »1000 Einheiten Kokain pro Tag in Luzern«. Das ist jedoch deutlich weniger als in Basel, Bern, Genf oder Zürich.

In Italien hat das Mario-Negri-Institut für Pharmakologische Forschung in Mailand sich auf solche Untersuchungen spezialisiert. Der Wissenschaftler Ettore Zuccato hat seit 2006 jährlich beispielsweise gezielt nach der Substanz Benzoylecgonin im Abwasser der Stadt gesucht. Von Montag bis Mittwoch werden gemäß dem amtlichen Drogenbericht von Italien (S. 233 ff.) in Mailand (1.300.000 Einwohner) 1 kg Kokain verbraucht, am Donerstag, Freitag und Sonntag etwa 1,2 kg und am Samstag etwa 1,5 kg. Auch in Mailand ist Samstag Kokstag. … weiter lesen

29.05.2008
Aus aller Welt

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Istanbul ist ein Fest

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

Und endlich beginnen jetzt die Istanbuler Feste: Das große Internationale Musikfestival findet in diesem Jahr an außergewöhnlichen Plätzen mit ganz besonderen Musikern statt, das Jazz-Festival bringt u.a. Herbie Hancock und Al Jarreau nach Istanbul, das Theater-Festival läuft bereits (bis zum 4. Juni) und bietet sehr interessante Spiele.

Natürlich gehen wir hier in Istanbul nur zu wenigen Konzerten oder Spielen, aber daß es sie gibt – das ist Großstadt und ich freue mich, daß Istanbul jedes Jahr sein Programm noch ein bißchen mehr verbessert und echte Größen “an den Bosporus” holt – als eine bekennende Istanbulerin kann ich nur sagen: Der Sommer in Istanbul ist ein Fest auch ohne jedes Festival.

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Die Bulgarische Kirche

Vom 6. bis zum 30. Juni ist das Musikfestival – hauptsächlich westliche Klassik: Eröffnet wird es mit der Wiener Kammerphilarmonie (Tchaikovski und Prokofiev) in der Hagia Irene. Das ist eine der… weiter lesen

04.08.2011
Medien

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FilmNewz: Shorties in Frankfurt!

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

“Jede einzelne der verschiedenen Drehbuchideen wird gesondert besprochen, die organisatorischen Bedingungen zur Umsetzung der Idee erörtert und schließlich der Drehplan gestaltet. Schließlich wird der Ablauf des kommenden Tages besprochen, dem der vorbereitete Dreh gilt.” (Filmhaus Frankfurt)

“Lust auf Kurzfilm?” Mein ziemlich alter Freund Ralph Förg (s. Foto), Maitre de Cinema beim hessischen Filmhaus Frankfurt, schickt derzeit Mails mit eben diesem KurzfilmLustBetreff an die KandidatInnen seiner Mailinglists. Offensichtlich eine spontan arrangierte Angelegenheit das Ganze, weil nicht einmal auf der Homepage vom Filmhaus zu finden. … weiter lesen

25.01.2009
Kultur & Unterhaltung

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Der müde Polizist

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

***
Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.
***


Heinrich Hannover, ›Der müde Polizist‹, 6 Kinderzeichnungen, Pappband, 66 Seiten, März Verlag 1972 (nur noch antiquarisch erhältlich).
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18.06.2009
Kultur & Unterhaltung

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Tyrannosaurus Reich

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Ich weiß gar nicht, was ich denn nun abwegiger finden soll: den Namen “Tyrannosaurus Reich“, die Idee dieses Wesens samt der irren Herleitung, dernach der “T Reich” durch ein Tor zwischen den Dimensionen aus einer Nazi-Saurier-Dimension auf die Erde gekommen sei, aber nach mittelmäßiger Vernichtungstour von Hauskatze, die ihre Größe verändern kann, in seine “Heimdimension” zurückgebracht wird oder doch das fabelhafte Zitat “Woher kommen denn all diese Äffchen denn?” – frage ich mich auch ständig.

(Danke, Malte/via)

03.05.2010
Kultur & Unterhaltung

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Das Internet ist ein KZ

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Diese Meinung vertritt immerhin Jürgen “Bazon” Johannes Hermann Brock, ehemaliger Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal in einem Interview mit der FAZ:

Vor fünf Jahren wurden Sie für Ihren Vergleich von Internet und GULAG gescholten. Fühlen Sie sich von den Entwicklungen seitdem, etwa durch die sozialen Netzwerke, bestätigt?
Als wir das vor Jahren sagten, haben die Leute uns für verrückt erklärt. Wir waren vor Jahren viel weiter und haben gesagt, dass das, was die Lager der totalitär-faschistischen Regime, des stalinistischen oder des Hitler-Regimes waren, jetzt, als Weltlager, das Netz geworden ist.

Warum genau dürfen alte Männer aus dem Kulturestablishment nochmal sich zu jedem erdenklichen Thema zu Wort melden, gelten als Experten, auch wenn sie offenbar Wirres von sich geben? Liegt darin vielleicht das eigentliche Unbehagen Brocks: Dass im Internet die alten Hegemonien weniger gelten? Und warum befragt mich niemand zu  John Rawls, Hezbollah… weiter lesen

16.07.2010
Aus aller Welt

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Holland hat die Männer-Burka

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Männer-Burka

Burka für Männer

Auf die Idee muss man erst mal kommen! Ja, es ist wahr, dass einige fromme Moslems ihre Frauen mit allerlei Kleidungsvorschriften quälen – im niederländischen Uden wurde eine vollverschleierte Frau aus Protest aus dem Bus geworfen. Wenn wir die Burka-Fans richtig verstehen, dann müssen Frauen sich verkleiden, weil sonst die Männer ständig in Versuchung kommen. Nun, ich habe den Versuchungs-Terror weder in Berlin noch in Amsterdam mitgemacht, Frauen und Männer gehen meist vernünftig mit einander um.

Es sei denn, sie sind äußerst religiös. Dann scheint der sexuelle Verstand seine eigenen Wege gehen zu können. Dann schlägt die Geilheit bei den Männern plötzlich durch. Dann können sie Frauen nicht mehr als normale Menschen ansehen. In der Gemeinde Nimwegen bekommen Reli-Irre, die gegen “unnötige Gespräche” zwischen Männern und Frauen sind, sogar Subventionen.

Zurück zur… weiter lesen

11.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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124. Deutsche Meisterschaften im Schwimmen

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Was gerade so im Prinzenbad los ist…? Ob die Becken-Heizung gut funktioniert? Matze weiterhin in der Cafeteria  seinen frischgepressten Orangensaft anbietet? Schon die ersten Schulklassen ab vormittags das Mehrzweckbecken verstopfen? Ob die Duschen schön heiss sind? Und welche Gespräche gerade auf der Cafeteria-Terrasse geführt werden?

 

Dies alles entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kränkel herum, bin aber momentan auch nicht die einzigste StammschwimmerInnen, die aufgrund einer Erkältung dem Prinzenbad fern bleibt – bleiben muss (Wenn es also Neuigkeiten gibt … meldet Euch und berichtet).

 

Zur Zeit also nix mit Schwimmen am frühen Morgen. Dabei ist das Wetter optimal zum Bahnenziehen. Vermutlich ist das Wasser Dank der neuen Heizung schön warm und die Becken alles andere als überfüllt. Zum erstenmal nach vier Jahren sind gleich zu Beginn der Prinzenbad-Saison alle Becken geöffnet – und ich kann nicht hin. Shit happens!

 

Andererseits ist die Lufttemperatur für die radfahrenden MorgenschwimmerInnen auch… weiter lesen

20.10.2007
Kultur & Unterhaltung

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Brennglas Landsberg (4)

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in südöstlicher Richtung.

In den Jahren 1989 bis 1996 lebten wir in der Nähe von Landsberg am Lech. 2001 erschien dann ›Ratten und Römer‹, eine Folge von ›Schröder erzählt‹, in der wir über dieses ›bayerische Argentinien‹ berichten.

Aus Anlaß des Erscheinens von ›Er stand in Hitlers Testament‹ über Karl-Otto Saur, den Planer des Projekts ›Ringeltaube‹, bringen wir unsere Landsberg-Erzählungen in Fortsetzungen.

Uns so geht es weiter:
Ein weiterer Todeskandidat war Oswald Pohl, den der Gefängnispfarrer Karl Morgenschweis zurück zu Gott und in den Schoß der katholischen Kirche führte. Um diese Bekehrungsgroteske entstand eine verbissene Begnadigungsdiskussion. Doch zunächst ein Zitat – der amerikanische Hochkommissar McCloy beschreibt die Karriere des reuigen Sünders in seinem Landsberg-Bericht in bündiger Kürze: »Pohl war Chef des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes der SS. Diesem Amt unterstand die Verwaltung aller Konzentrationslager in Deutschland, und Pohl war der Hauptangeklagte in dem Prozeß, der als der… weiter lesen

26.05.2011
Medien

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GoodNewz (141): Turbo. Endlich.

aus mini_icon_blogname Dr. Feelgood

Was für ein Tag! Ein Gedenktag für alle, die immer noch Angst vorm Zahnarzt haben. Und das sind nicht wenige. Schämt Euch! Ich  erinnere mich, daß ich als kleiner Patient unserem Zahnarzt so fest in den Finger biß (er fummelte gerade an meinen Milchzähnen herum), daß er ein paar Tage lang nicht mehr arbeiten konnte. … weiter lesen

13.05.2007
Kultur & Unterhaltung

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Florismus

aus mini_icon_blogname Wortistik

“Eine Mutter reicht nicht, zumindest nicht dem organisierten Florismus”, schreibt Andre Mielke in der Welt am Sonntag zum Muttertag. Womit er zwar ein bislang praktisch unverwendetes Wort in die Muttertagsdebatte einführt – dieses allerdings falsch benutzt. Florismus kann keine Branche sein, sondern sollte, wie bei -ismen üblich, eine Ideologie bezeichnen, meinetwegen auch eine Krankheit (wie bei Aut- oder Astigmat-).

Aber dann hätte der Begriff Florismus als Muttertagsideologiekritik durchaus Charme. Statt als mehr oder weniger gut gemeintes Gedenken entpuppt sich der Muttertag als Blumenverschenkszwangsveranstaltung. Ein Strauß sagt (und kostet) mehr als tausend Worte.

Falls irgend jemand eine antifloristische Bürgerinitiative gründen möchte: Der dazu passende Slogan wurde in Deutschland schon Ende der 70er Jahre erfunden – Stoppt Strauß!

15.02.2008
Kultur & Unterhaltung

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Berlinale (8): Klaus Kinski, Patti Smith, Luis Bunuel

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

11.05.2010
Politik & Wirtschaft

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Spritzenabgabe hilft nicht nur Drogenabhängigen

aus mini_icon_blogname Drogerie

Erstmals haben Forschende der Schweizerischen HIV-Kohortenstudie auf molekularer Ebene rekonstruiert, wie sich der AIDS-Erreger HIV in den letzten 30 Jahren in der Schweiz ausgebreitet hat. Die Daten zeigen, dass die 1986 eingeführte Abgabe von sterilen Spritzen an Drogenabhängige auch viele Menschen vor der Krankheit bewahrt hat, die keine Drogen konsumiert haben. Eine Botschaft, die insbesondere auch für Länder wichtig ist, wo die Abgabe von sterilen Spritzen noch nicht eingeführt ist und für Länder wie u.a. Deutschland, wo in Justizvollzugsanstalten Spritzenautomaten wieder entfernt wurden. Spritzenaustauschprogramme schützten also die gesamte Gesellschaft. Dies ist eine international wichtige Botschaft. Denn obwohl Spritzenabgabe-Programme weltweit inzwischen in 77 Ländern vorhanden sind, bleibt sie in vielen Ländern umstritten und wurde etwa in Island, in der Türkei und im Kosovo immer noch nicht eingeführt. Zudem muss hier bedacht werden, dass auch Hepatitis durch unsauberes Spritzbesteck übertragen wird und in Gefängnispopulationen Hepatitis C um ein vielfaches mehr verbreitet ist als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Im Widerspruch zu jeder Vernunft durften in Zürich bis September 1986 keine Spritzen an Heroinabhängige abgegeben werden. Im Jahr 1985 drohte der damals noch amtierende Kantonsarzt Gonzague Kistler, unterstützt vom kantonalen Gesundheitsdirektor Peter Wiederkehr, Ärzten und Apothekern mit „patentrechtlichen Maßnahmen bis hin zum Bewilligungsentzug“, falls sie sich nicht an das Verbot der Spritzenabgabe halten würden. Erst im September 1986 änderte der Zürcher Regierungsrat die Heilmittelverordnung und gab den Spritzenverkauf frei.

Schon lange vor dem Aufkommen von AIDS war bekannt, dass durch den Gebrauch von unsterilen und verunreinigten Spritzen tödliche Infektionskrankheiten wie Hepatitis C sehr leicht übertragen werden können, doch erst AIDS hat die Tragweite der Problematik des absurden Verbotes der Spritzenabgabe in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerufen. Noch heute löst die Weigerung des Zürcher Kantonsarztes Mitte der achtziger Jahre, die Spritzen zur AIDS-Prävention freizugeben, Wut und Ärger aus. Seine Argumente gegen die Spritzen waren die Argumente der Drogenprohibition: mit dieser Maßnahme setze man „falsche Zeichen“ und Leute würden durch die Erhältlichkeit von Spritzen zum Drogenkonsum aufgefordert. Diese Argumente wirken, beachtet man die günstige Entwicklung auf die Verbreitung von HIV durch Spritzenaustauschprogramme, zynisch. Glücklicherweise wurde die Politik geändert. … weiter lesen

07.11.2009
Kultur & Unterhaltung

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Iceland Airwaves 2009: no Wal today.

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Ich merkte, dass es richtig war, Jens mitzunehmen. Unsere Island-Reisegruppe hatte sich in den letzten vier Jahren immer jährlich um mindestens eine Person vergrößert. Heuer waren wir erstmals zu sechst nach Island geflogen, um das Iceland Airwaves Festival mitzufeiern. Jens, selbst Musiker, stand neben mir im Keller einer isländischen Postfiliale und konnte nicht glauben, was er hörte und sah. Gerade eben hatten wir in einem Club namens Sódóma noch ein paar -gerade mal volljährige- Jungs gesehen, die sich Soundspell nannten und so klangen, wie Radiohead zu ihren besten Zeiten („Kid A“).

soundspell
Soundspell

Jetzt im Postkeller standen vielleicht mal 15- oder 16-Jährige namens We went to Space auf der Bühne und klangen… genau wie Radiohead zu ihren zweitbesten Zeiten („OK Computer“). Ich hatte Jens, der zum ersten Mal auf Island war, vor der Reise nicht zuviel versprochen. Hier würden sich Rock-Anfänger nicht an „Highway to hell“ und „When I come around“ auslassen. Das hier war anders.
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10.03.2007
Aus aller Welt

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Griechisch-türkischer Videokrieg in You Tube

aus mini_icon_blogname Istanbul-Blog

Stavraetos hat dafür gesorgt, daß die Türkei tagelang keinen Zugang zu You Tube hatte. Der griechische User hatte ein Video namens “Kemal Gay Turk” (für Atatürk) hereingestellt, das er inzwischen herausnehmen mußte. Aber für Ersatz ist gesorgt.  

Der Youtube-User “Navarino1827″ ist seit 4.3.07 registriert und gibt als Herkunftsland United Kingdom an. Offensichtlich ist er einer der fleißigen griechischen Jungmänner, die derzeit Schmiervideos ins Netz stellen, um einen pubertären antitürkischen Kampf auszufechten, dem sich türkische User allzu gern stellen.

In “German vs. Turk” läuft ein Deutscher im Anzug, offenbar ein Geschäftsmann, über eine Straße und erzählt der Kamera etwas über die Häuser. Da kommt ihm ein Türke entgegen, bleibt stehen und guckt. Der Deutsche sagt “Hast du ein Problem?”, holt aus und knallt dem Türken eine ungeheure Ohrfeige, so daß der Mann auf dem Boden landet. Der Film ist wohl älter, denn da ist noch von D-Mark die Rede. Das Ganze ist schon bizarr und erinnert an rassistische… weiter lesen

25.02.2009
Aus aller Welt

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Flugzeug-Absturz bei Amsterdam

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Flugzeugabsturz bei Amsterdam Als ich das erste Mal wirklich in Amsterdam war, Oktober 1992, war gerade eine israelische Maschine abgestürzt. In Hochhäuser des Stadtteil Bijlmermeer. Ich löste auf dem Hauptbahnhof eine Fahrkarte und wanderte mit vielen anderen Schaulustigen – die zu meinem großen Erstaunen vielfach mit Autoradios in der Hand herumliefen – zu den zertrümmerten Plattenbauten. 43 Tote.

Heute ist bei Amsterdam, genauer gesagt bei Badhoevedorp (wo meine Tochter wohnt) ein türkisches Flugzeug abgestürzt. Neun Tote, 50 Verletzte.

23.11.2008
Kultur & Unterhaltung

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Kreditersatzgeschäft

aus mini_icon_blogname Wortistik

Banken sammeln Geld bei Anlegern ein und vergeben Kredite an Kreditnehmer, und mit der Differenz zwischen Guthaben- und Kreditzinsen zahlen sie ihre Beschäftigten, ihre Filialen, die Zahlungsausfälle von Schuldnern und ihre Dividenden. So weit das ganz klassische Modell. Was aber macht eine Bank, die mehr Anlegergeld als Kreditnachfrage hat? So wie traditionell die Postbank und vor einigen Jahren die Landesbanken, die sich noch vor dem Wegfall der Gewährträgerhaftung im Jahr 2005 günstig mit Fremdkapital eingedeckt hatten? Sooo günstig, dass man das Geld einfach in den Tresor legen könnte, war es denn doch nicht, und auch die Zinsen aufs Postsparbuch müssen ja irgendwie verdient werden. Die grenzgeniale Antwort dieser Banken: Wir machen Kreditersatzgeschäft. Das Geld, das wir eigentlich als Kredit vergeben könnten, legen wir selbst irgendwo an.

Besonders hübsch hat das die Postbank in ihrem Geschäftsbericht für 2007 formuliert: (PDF)

Der hohe Einlagenüberhang der letzten Jahre wurdeweiter lesen

28.03.2012
Medien

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Mitteldeutsche Medienförderung und Startnext: Gemeinsam stark für Nachwuchsfilmemacher

aus mini_icon_blogname Wir Wollen Wenig Aber Von Vielen

Öffentliche Filmförderung trifft auf Crowdfunding – Eine einzigartige Kooperation

 

Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) geht mit Startnext, der führenden Crowdfunding-Plattform für Kreativ- und Kulturprojekte im deutschsprachigen Raum, anlässlich des MDM Nachwuchstags KONTAKT 2012 eine bis dato einzigartige Kooperation ein. Damit findet die öffentliche Filmförderung erstmalig mit Crowdfunding, der Finanzierung über die Gemeinschaft, einen gemeinsamen Weg, Nahwuchsfilmemacher aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu fördern.

 

Ein weiterer Meilenstein in Richtung Co-Finanzierung

 

„Diese Kooperation stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in Richtung Co-Finanzierung zwischen privater und öffentlicher Förderung dar,“ so Startnext-Mitbegründer Tino Kreßner. Grundidee des Co-Finanzierungsmodells ist es private Unterstützungsgelder auf einer Crowdfunding-Plattform mit öffentlichen Geldern zu spiegeln und zu ergänzen. Förderzusagen können somit nur unter Berücksichtigung der öffentlichen Meinung getroffen werden.

 

Ein gemeinsames Engagement verdoppelt Förderchancen

 

Am 19. Juni 2012 lädt die… weiter lesen

19.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Sliding House

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Ein bewegliches Haus, das verschoben werden kann, um Teile eines anderen Hauses zu bedecken und aufzudecken ist in der modernen Architektur relativ selten. In Suffolk, England ist dieses ungewöhnliche Haus gelungen.

Die Besonderheit erstaunt um so mehr, wenn solch ein Gebäude in ländlicher englischer Umgebung steht. Das bewegliche Element, ist immerhin 28 Meter lang und wiegt 50 Tonnen, und bewegt sich angetrieben von einfachen Elektromoteren auf Schienen im Boden.

Da es sich bewegt, schafft das gleitende Element veränderliche Räume zwischen den statischen Elementen sowie sich verändernde Ansichten, Lichtverhältnisse und unterschiedliche Einschließungen im Haus.

Der strenge lokale Planungsrahmen für ländliches Bauen wurde von den Architekten akzeptiert. Die Baubehörden fanden den vorgelegten Entwurf (im geschlossenen Zustand) genehmigungsfähig.

Das Projekt wurde entworfen, um sorgfältig ausgearbeitet einige Überraschungen bieten zu können. Machbar ist so etwas nur, wenn der Bauherr die Rafinesse der Architekten nachvollzieht und bereit ist den Wert des Enwurfs… weiter lesen

05.12.2010
Aus aller Welt

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Ägypten: Die Haie schlagen zu

aus mini_icon_blogname Arabesken

Und das gleich zweimal an diesem Tag. Zuerst die tierischen. Eine 70jährige deutsche Urlauberin wurde heute im ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich von einem Hai angegriffen und wurde tot an die Küste gespült, nachdem ihr ein Hai einen Arm und einen Schenkel abgebissen hat.

Es ist der vierte Haiangriff in Scharm El-Scheich innerhalb der letzten Tage. Noch wird spekuliert, was genau zu dieser sehr ungewöhnlichen Häufung geführt hat. Ich hatte dazu heute ein interessantes Gespräch mit einer erfahrenden Tauchführerin, die seit zehn Jahren am Roten Meer arbeitet.

Sie sagt, das Problem sei, dass sich vor allem russische Touristen gerne mit Haien fotografieren lassen. In letzter Zeit habe sich daher eingebürgert, dass Touristenunternehmen mit ihren Booten rausfahren und die begehrten Fotoobjekte  mit toten Schafen anlocken. Anscheinend haben sich die Haie dadurch daran gewöhnt, in die Nähe der Strände zu kommen und stellen jetzt einen direkten Zusammenhang zwischen Mensch und Futter her.… weiter lesen

14.04.2007
Kultur & Unterhaltung

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…und weiter…

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

(14.4.2007) Ich drückte viel zu heftig den Hörer auf die Gabel und erstarrte; ich hatte mich mit Gabriele Uhrlau verabredet! Einige Sekunden verstrichen, als hätte ich mich geschnitten und sähe nun fassungslos zu, wie die ersten Blutstropfen kamen. Dann stürzte ich quasi zum Verbandskasten und rief Holm Friebe an. Er sollte dazukommen, wenn ich mich mit dem NDR Rundfunkrat traf, also mit der Uhrlau. Er nahm aber nicht ab. Nun, das durfte mich nicht überraschen. Damit war zu rechnen. Holm Friebe war nicht irgendwer. So einer hatte zu tun. Später erfuhr ich, dass er gerade die erste nationale dreitägige Bloggerkonferenz in Berlin leitete und vor 700 handverlesenen Nerds über die Zukunft Deutschlands sprach. Seine Zuhörer nannten ihn ehrfürchtig den “mastermind”, was immer das heißen mochte. Nein, so einen konnte ich nicht einfach ins Nola´s in der Kastanienallee bestellen. Ich mußte von Sinnen gewesen sein, daran überhaupt zu denken. Ich besaß… weiter lesen

31.03.2008
Kultur & Unterhaltung

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Achtung Maulwurf!

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Achtung_Maulwurf.JPG

Auf dem “Achtung Bauarbeiten”-Schild in der Friedelstraße in Neukölln stellt sich der Maulwurf wacker der Gefahr. Dabei sieht er ganz fröhlich aus…vielleicht hat er noch gar nicht gesehen, was in seinem Rücken passiert?

Das Schild erinnert mich an dieses.

05.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Wer ist “wir”?

aus mini_icon_blogname Männer mit Spielplan

Das Telefon klingelte genau in dem Moment, in dem wir die niedersächsisch-hamburgische Landesgrenze auf der A7 überquerten, also kurz vor Harburg, direkt bei Klein Moor, das liegt zwischen Groß Moor und Gut Moor, und das war schon gespenstisch, diese Präzision, aber natürlich auch albern, was will er damit erreichen?

Hamburg-Heiner: Das ist mir aber jetzt schon aufgefallen, dass du neuerdings das “sich” in deiner Prosa auf eine Weise hintanstellst, wie es nur adornobesessene Kulturwissenschaftler der frühen 80er Jahre noch sich trauten, Freund!
Sven: Man könnte tagelang damit sich vergnügen, es würde auf Dauer aber als prätentiös sich entlarven, fürchte ich. Deshalb mal was anderes: Wirst du heute abend in der Alsterdorfer Sporthalle sein?
HH: Die eigentlich unter dem Namen “Sporthalle Hamburg” firmiert.
Sven: Was ein bisschen seltsam ist, so als ob es in Hamburg nur eine einzige Sporthalle gäbe.
HH: Für die, die die Halle betreiben,… weiter lesen

07.12.2010
Politik & Wirtschaft

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X-mas-Street-View (3)

aus mini_icon_blogname tazblog

***
Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
***
Am zweiten Advent war die Weihnachtsbeleuchtung des Reifendienstes noch nicht fertig, aber jetzt!
***

***

(BK / JS)

12.09.2011
Politik & Wirtschaft

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Friesenschiff bleibt über Wasser

aus mini_icon_blogname tazblog

YouTube Preview ImageErst einmal hat es geklappt! In Leeuwaarden haben die Freiwilligen rund um Stadtskünstler Marten Winters das mit Hilfe von 3000 Friesen gebaute Papier-Schiff zu Wasser gelassen. Erst musste es mit einem Kran über den Bauort, ein ehemaliges Gefängnis, gehoben und dann ins Wasser gehoben werden.

O.k., in der ersten Nacht drang Wasser ein. Es wurde eifrig gepumpt, aber Winters macht sich keine Sorgen. Notfalls werde der Boden mit Holz verstärkt. Es sei viel zu schön, um es sinken zu lassen…

08.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (491): Wolfgang Kubicki und die FDP

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Wolfgang Kubicki ist eine nordische Mischung aus Möllemann, Seehofer und Westerwelle: ein Intrigant, Quertreiber und Windmacher, Star und Schuft, ein Springteufel – ein ungewöhnlicher, unberechenbarer, manchmal ausfallender, immer egomanischer Politiker von beachtlichen, aber oft destruktiven Talenten, einer, der das liberale Gummitier für seinen Geltungsdrang braucht und der für ein fetziges Morgeninterview im Deutschlandfunk seine Großmutter, hätte er noch eine, verkaufen würde.
(…)
In der jüngeren Vergangenheit hieß es immer wieder, die FDP sei dem Sterben näher als dem Leben. Das war falsch. Sie ist schon lange tot. Sie starb irgendwann, das Datum kennt keiner genau, während der Zeit, als Guido Westerwelle ihr Vorsitzender war. Todesursache war programmatische Auszehrung. Westerwelle und Co. haben aber die verblichene Partei heimlich durch eine aufblasbare Attrappe ersetzt. Seitdem gibt es die FDP nur noch in Form dieses Ersatzes. (…) Man kann sich also die real existierende FDP vorstellen als ein Gummitier, wie es Kinder dabei haben, wenn sie im See schwimmen gehen. Die Protagonisten der FDP haben dieses Prinzip auf den politischen Betrieb übertragen, ohne dass die Öffentlichkeit es bemerkt hätte. Das ist eine Leistung, die sich lohnt: Die Öffentlichkeit glaubt, dass die FDP noch lebendig ist. Der Eindruck entsteht, weil sich die Attrappen-FDP ständig verändert, je nachdem, mit wie viel Luft sie gefüllt ist. Wenn einer viel Puste hat, kann er Luft in die geschrumpelte Attrappe pumpen. Sie wird dann wieder schwimmfähig. Das passiert soeben in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen.”

(Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung über den Wahlerfolg der FDP unter Kubicki in Schleswig-Holstein)

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06.10.2007
Medien

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Gated Community (8)

aus mini_icon_blogname Der Datenscheich

1276 Personen pro Woche

Unter diesem Titel postet ‘Lawrence of Cyberia’ einen äußerst interessanten Bericht über die Fadenscheinigkeit und tatsächliche Durchlässigkeit der Apartheit-Mauer der Israelis:

086 gated community.jpg

Er belegt damit, wie die Machthaber in Israel sich selbst, ihr Volk, die Palästinenser und den Rest der Welt belügen. … weiter lesen

06.12.2007
Politik & Wirtschaft

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Telekom Tochter PrimeSeek geht am Telefon verloren

aus mini_icon_blogname Frau Prokop hätte gesagt

Die Telekom lagert immer größere Teile ihres Geschäfts aus. Zum Beispiel die Auskunft. Für die ist seit einiger Zeit eine hundertprozentige Tochter mit dem Namen PrimeSeek GmbH zuständig.

Die Adresse hat sich nicht geändert, der Service ist auch nicht anders als zuvor, aber die Abrechnung. Merkwürdige Veränderung hätte Frau Prokop gesagt.
Wochen nach dem bezahlen der normalen Telekom-Rechnung führt sich die neue Tochtergesellschaft mit einer Mahnung für schon bezahlte Gebühren ein – zu zahlen auf ein Konto der Telekom AG.

PrimeSeek hat zwar eine dreiköpfige eigene Geschäftsführung und einen Aufsichtsrat, ein Konto unter eigenem Namen hat PrimeSeek offenbar nicht, wahrscheinlich gibt es die Tochter tatsächlich nur, damit man der Dame von der Auskunft weniger zahlen muss.

Es kommt aber noch besser. Will man sich über diese Einführung per Mahnung beschweren, nennt die Mahnung eine 0800-Nummer, an der erst ein Apparat die Firma vorstellt, dann 30 Sekunden nicht passiert und… weiter lesen

18.09.2006
Kultur & Unterhaltung

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Der Polizist und Deutschland

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

Eigentlich nur konsequent, daß in der Gebärdensprache der Gehörlosen für Deutschland und für den Polizisten die gleiche Gebärde benutzt wird.

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(BK / JS)

14.05.2012
Aus aller Welt

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Kontrollen für Kohleimporte aus Kolumbien!

aus mini_icon_blogname Latin@rama

FIAN (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk) regt zu einer E-Petition im Bundestag an:

Nach der Katastrophe von Fukushima beschloss die deutsche Regierung den erneuten Ausstieg aus der Atomenergie. Doch statt den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben, setzt die schwarz-gelbe Koalition weiter auf fossile Energien. Um den enormen Energiebedarf Deutschlands zu decken, importieren Stromkonzerne wie E.ON, RWE, EnBW, Vattenfall und Steag Kohle aus dem Ausland – und nehmen dabei Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung in Kauf.

Kolumbien ist seit 2011 Deutschlands wichtigster Steinkohlelieferant. Doch der Abbau erfolgt auf Kosten der Menschenrechte. Besonders die Wayúu, Kolumbiens größte indigene Volksgruppe, sind betroffen. Sie leiden an den Folgen ihrer Vertreibung, an Krankheiten und Umweltverschmutzung. Das Schicksal der Wayúu ist kein Einzelfall: Immer öfter kommt es zu massiven Landnutzungskonflikten zwischen Bergbaukonzernen einerseits und indigener, afrokolumbianischer und kleinbäuerlicher Bevölkerung andererseits.

 

Durch die E-Petition wird der Bundestag dazu aufgefordert, ein Gesetz zu beschließen, das Lieferanten… weiter lesen

16.09.2007
Kultur & Unterhaltung

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Marc Bolan; 30ster Todestag

aus mini_icon_blogname November 07

T.jpg

Heute vor dreissig Jahren ist Marc Bolan gestorben.

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In Barcelona und London gibt und gab es, heute und gestern, Erinnerungsfeiern wie die T-Rex-Action-Group (TAG) mitteilt.

Wenn ich eine C90-Cassette mit den schönsten Marc-Bolan-Liedern aufnehmen würde, sähe sie so aus:

Seite Eins

Tyrannosaurus Rex:

Afghan Woman
One Inch Rock
Stacey Grove
Eastern Spell
Cat black (The Wizard’s Hat)
Great horses
Elemental Child
Cosmic Dancer
King Of The Rumbling Spires
Frowning Atahuallpa
Deboraarobed (John’s Children)
T. Rex:
Teenage Dream (1974)
Celebrate Summer 1977

Seite Zwei

T. Rex

Mambo Sun (1971)
The Wizard (John’s Children) (1965)
Hot Love (1971)
Girl (1971)
Life’s A Gas (1971)
Rip Off (1971)
Metal Guru (1973)
20th Century Boy (1973)
The Slider (1972)
She was born to be my Unicorn (1968) (Tyrannosaurus… weiter lesen

08.05.2012
Aus aller Welt

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Freiheit für Roméo Langlois!

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Der im südkolumbianischen Dschungel verschollene Reporter Roméo Langlois befindet sich offenbar tatsächlich in den Händen der “Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens” (Farc). Am Sonntag stellte sein Kollege, der Kriegsreporter Karl Penhaul, ein Video ins Netz, auf dem der Guerillero Ancízar alias Monazo eine bereits zuvor verbreitete Erklärung der 15. Farc-Front vom 30. April verliest. Darin wird Langlois als “Kriegsgefangener” bezeichnet, und als neue Information fügt der “Geschwaderführer” hinzu, man habe die Identität von Langlois bestätigt und hoffe, “bald aus dieser Sackgasse herauszukommen”.

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Am 28. April hatte der 35-jährige Franzose, der seit zwölf Jahren als freier Journalist in Kolumbien arbeitet, einen Antidrogeneinsatz der Armee in der Farc-Hochburg Caquetá begleitet. Dabei kam es zu einem heftigen, siebenstündigen Gefecht mit den Rebellen. Laut Monazo starben dabei 19 Soldaten und drei Guerilleros. Der verletzte Langlois nahm Armeeangaben zufolge Helm und kugelsichere Weste ab und ging ohne Kamera auf die siegreichen Rebellen zu, um… weiter lesen

20.12.2009
Kultur & Unterhaltung

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Hitler homsexuell?

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Die Fotoagentur „Voller Ernst“ berichtet über einen Fotofund, der ungewöhnlich ist. Wie mir der Geschäftsführer der Fotoagentur „Voller Ernst“, Herr Heinz Krimmer in einer schriftlichen Information erklärte, hat die Agentur äußerst seltene Fotodokumente erworben, viele davon zeigen Adolf Hitler in einem anderen Licht. In unregelmäßigen Abständen werde ich in diesem Blog die interessantesten Fotos zeigen. War Hitler schwul?

Abbildung von 1930. www.voller-ernst.de

17.09.2010
Kultur & Unterhaltung

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Düsseldorfer Punks, der Papst und Hitler – wie reimt sich das zusamm’?

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

(herausgefunden von Christian vom Popblog)

06.07.2010
Aus aller Welt

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Fahrrad-Hype

aus mini_icon_blogname Meine Güte

YouTube Preview ImageJa, es ist wahr. die Niederländer fahren wie verrückt Fahrrad. Bin hier soeben in Maastricht Richtung Bahnhof gelaufen, die Fahrrad-Fahrer eilten an mir vorbei. Vor einigen Tagen schrieb De Volkskrant in einem Artikel in der Serie über die niederländische Identität, dass das Land das einzige Land der Welt sei, in dem es mehr Fahrräder als Einwohner gibt: 18 Millionen Drahtesel, 16,5 Millionen Einwohner!

84 Prozent aller Niederländer haben ein oder mehrere Fahrräder, sie fahren so etwa 900 Kilometer im Jahr auf den Dingern herum, und es werden jährlich auch 750.000 Fahrräder geklaut. Es gibt 64.000 Kilometer mit dem Fahrrad befahrbare Wege und 17.000 echte Fahrradwege.

Womit wir beim Thema sind. Denn es gibt natürlich auch Zwischenfälle. Wie hier in Haarlem. Mehr als 100.000 mal wurde ein Video angeschaut, bei dem ein Fahrradfahrer in der Zijlstraat von der Polizei zusammengeschlagen wurde. Der Mann bekam ein “Knietje”,… weiter lesen

07.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Auf dem Weg ins Prinzenbad (19)

aus mini_icon_blogname Prinzenbad-Blog

Vor ein paar Tagen  in der Friesenstraße/Ecke Bergmannstraße

 

Und gestern…

 

Vor zwei Jahre am gleichen Ort

Alle Fotos: ©Sigrid Deitelhoff

23.07.2010
Kultur & Unterhaltung

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Die besten Filme der Dekade: Platz 34 – 21

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Der zweite Teil unserer definitiven Dekadenfilmliste, die Plätze 21 bis 34. (Teil 1: Plätze 35-50, Teil 3: Plätze 20 – 11, Teil 4: Plätze 10 – 1)

34. The Tracey Fragments (Regie: Bruce McDonald, Kanada 2007)

Die zwei Gesichter der Ellen Page: die Nachwuchs-Hoffnung pendelt seit einigen Jahren schon zwischen niveaulosen Blockbustern (“X-Men”), erfolgreichen Feel-Good-Indiefilmchen (“Juno”) und brutalen Arthouse-Movies (“Hard Candy”). “The Tracey Fragments” ist der letzteren Rubrik zuzuordnen und zeigt eine Ellen Page in teils bis zu 15 verschiedenen Splitscenes auf der Kinoleinwand. … weiter lesen

14.07.2006
Kultur & Unterhaltung

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Dialektische Windmühlenflügel

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

“Im Osten gibts doch nur noch Windkraft und Neonazis,” befürchten allzu viele, die derzeit ihre Kurzurlaube planen. Und nicht wenige hoffen, dass letztere bald gegen die ersteren antreten werden, “damit da noch mal was Vernünftiges draus wird” – aus den Fünf Neuen Ländern, Ostelbien früher genannt. Die taz würde in dem Falle die Windkraftanlagen (WKAs zärtlich von ihr genannt) wahrscheinlich gegen die Faschisten verteidigen. Als Aushilfshausmeister frage ich mich aber eher: Warum hat die taz noch keine alternative Energieversorgung auf ihrem Dach oder im Keller? Zwar wechselte sie irgendwann von dem miesen schwedischen Stromkonzern Vattenfall zu “Lichtblick” – dem laut Eigenwerbung “größten unabhängigen Ökostromversorger in Deutschland”, der sich nicht nur da draußen um den ganzen  “Regenwald” kümmert (und 3.110.762,9 Quadratmeter bisher schützte), sondern nach innen (also hier im Haus) auch mit “einfachen Rechnungen” operiert. Aber  die volle energetische Autonomie ist das noch nicht. Um an dieser Stelle für eine WKA… weiter lesen

15.07.2007
Kultur & Unterhaltung

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Motorin

aus mini_icon_blogname Wortistik

Dass ich das noch erleben darf! Die CDU hat die taz in politisch korrekter Wortwahl übertroffen! Denn bei der taz, einer der traditionellen VerfechterInnen des Binnen-I (oder muss es BInnen-I) heißen, ist noch niefraud auf die Idee gekommen, dass ein Motor auch weiblich sein könnte – aber Staatsministerin Maria Böhmer, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. “Nach den Worten der Staatsministerin sollen vor allem die “Mütter als Motorinnen der Integration” angesprochen werden”, heißt es im Fazit der CDU zum Integrationsgipfel.

Darf frau das? Natürlich nur, wenn man das auch darf – wenn also dem Motor in der deutschen Sprache eine Motorin sich hinzugesellen kann. Der Duden kennt zwar Motoren und Motorik, aber keine Motorin, und auch bei Google sind Motorin und Motorinnen zwar häufige Treffer, aber nur selten, und dann eher nicht ernst gemeint, als weibliche Form des Motors: Die meisten Treffer für Motorin entfallen auf einen stellvertretenden russischen Finanzminister… weiter lesen

12.08.2007
Kultur & Unterhaltung

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Übelsetzung

aus mini_icon_blogname Wortistik

Im ursprünglichen Wortsinn ist die Übelsetzung nur ein soeben erschienener Buchtitel von Langenscheidt, der auf etwas mehr als 100 Seiten eine Armada von in unverständlichem Deutsch verfassten Speisekarten, Prospekten und Hinweisschildern in unseren beliebtesten Urlaubsregionen aufführt (ein Beispiel als pdf). Na ja.

Das Wort lässt sich natürlich auch auf jeden anderen missglückten Versuch übertragen, Worte, Sätze und Gedanken in unser geliebtes Deutsch zu übertragen. Speisekarten aller Mittelmeerländer, übelsetzt euch! Aber auch dann sind wir immer noch eher bei Mario Barth als bei Dieter Nuhr.

So richtig aufklärerisch kann die Übelsetzung allerdings wirken, wenn wir sie als Wort für alle missglückten Eindeutschungen und Fremdwörterisierungen verwenden, die wir uns heutzutage leisten. Bislang haben wir dafür kein Wort, allenfalls Übersetzungsfehler, was ja nun auch nicht in jedem Fall stimmt. Eine hübsche Liste von häufigen Übelsetzungen in diesem Sinn findet sich bei ueber-setzen.com.

09.12.2008
Aus aller Welt

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Kinderporno: Niederländer bricht alle Rekorde

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Dirk-Jan P. aus dem niederländischen Sliedrecht hat einen zweifelhaften Rekord gebrochen. Die Polizei fand bei dem 41jährigen Mann ca. 30 bis 50 Millionen Fotos und Filme mit “Kinderporno”. Zum Vergleich: das Korps Landelijke Politiediensten (KLPD) hat eine Datenbank mit dergleichen Material, um hiermit pädophile Kriminelle schneller aufspüren zu können. Darin sind 2 Millionen Fotos und Filme enthalten! Und bisher erwischte Kinderporno-Sammler hatten höchstens (die immer noch unvorstellbare) Menge von 0,5 Millionen Fotos und Filme.

Der Mann, der wahrscheinlich die größte Kinderporno-Sammlung in den Niederlanden hatte, wurde inzwischen dem Gericht in Rotterdam vorgeführt. Er weigert sich, dem Nederlands Forensisch Instituut bei der Untersuchung des Materials zu helfen – viele der DVDs sind verschlüsselt und er will nicht sagen, wie. Aber schon mit dem frei zugänglichen Material wird die Polizei sich jahrelang beschäftigen müssen. Laut Algemeen Dagblad handelt es sich insgesamt um sieben Terabyte bzw. 7000 Gigabyte Material – so viel Speicherkapazität wie 14 normale PCs oder 1500… weiter lesen

27.12.2010
Kultur & Unterhaltung

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Lustkauf

aus mini_icon_blogname O Sohle mio!

Lustkauf

Jeder Einzelhändler der Welt würde Ginger beneiden: Sie verkauft ihre getragenen Schuhe bei eBay – mit einer Gewinnspanne bis zu 400 Prozent.

In den Achtzigern hätte man Ginger* wahrscheinlich ein Vollweib genannt. Sie ist Mitte zwanzig, ihre blonden Locken fallen über die Schultern wie ein warmer Sommerregen. Vor vier Jahren hat Ginger angefangen, ihre getragenen Schuhe auf eBay zu verkaufen. „Da hätte ich nie gedacht, dass ich damit richtig Geld verdienen kann.“
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29.11.2011
Kultur & Unterhaltung

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Infrastruktur | Stuttgart I

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

Ach so

Suchend ging er durch die Straßen der Stadt, sich fragend, welchen Teil denn irgendjemand nicht zum Abriss freigeben wollen würde, sich wundernd, warum denn einerseits so ein umfänglicher Protest, gleichzeitig so große Gelassenheit über die Niederlage des Protests möglich war, als er schließlich dieses Bild sah und langsam zu verstehen begann…

26.12.2008
Kultur & Unterhaltung

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Alben des Jahres 2008: Juli – November

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Was das Popblog im Laufe der Monate empfehlenswert fand, Teil 2…

Juli 2008

Platz 1: Yeti – The Legend Of Yeti Gonzales

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“Mehr oder minder unerwartet bläst einen nun aber das Debütalbum mit dem albernen Titel „The Legend Of Yeti Gonzales“ aus den Schuhen: nicht nur dass der Mod-Rock eingemottet wurde und die Byrds wieder als Hauptinspiration gelten dürfen, nein, dazu kommt auch noch feingeistiges Gitarrenspiel und Arrangements die gar an das legendäre „Forever Changes“ von Love erinnern.”
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12.06.2010
Kultur & Unterhaltung

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Fußball-WM-Songs: We are singing for England! We are singing this song!

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Nachdem ich deutsche WM-Songs ausgiebig geschmäht und die britischen als rühmliche Ausnahmen gepriesen hatte, sollte ich doch noch einmal an deren größte Höhepunkte erinnern.

Zunächst ein zweiter, frischer Neuzugang – überraschende Besetzung, brillanter Song! Mark E. Smith geht wieder seiner zweiten Lieblingstätigkeit (nach “Bandmitglieder rauswerfen”) nach und featured bei einem Song, diesmal der Band Shuttleworth:

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.

Übersetzt man das auf Deutschland, wird einem schnell klar, wie bizarr diese Besetzung ist. Könnte man sich vorstellen, Schorsch Kamerun oder Peter Hein, Jochen Distelmeyer oder den Grafen einen deutschen WM-Song – mit ordentlich Fahneschwenken im Video! – singen zu hören?

Mark E. Smith Beitrag ist allerdings inoffizieller Art, da in diesem Jahr der englische Fußballverband die schöne alte Tradition des offiziellen WM-Songs gekippt hat.
Dabei wurde der sicherlich immer noch beste Fußball-Song aller Zeiten 1990 als offizieller WM-Song zu Englands Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in Italien von New Order geschrieben. Die erste Hälfte des Songs ist klassisches End-80er-New-Order, in der zweiten Hälfte gesellen sich dann erstaunlich gut passende terrace chants der englischen Nationalmannschaft dazu – Höhepunkt ist aber ohne Zweifel der Rap von John Barnes, dem Mittelfeld-Genie des FC Liverpool mit jamaikanischen Wurzeln (ab 2.30):


New Order World in Motion – MyVideo
.

(Der Typ, der im England-Trikot hinter John Barnes steht, ist übrigens der Mitautor des Songs, Keith Allen – Papa von Lily Allen. Aber zu dem Herrn später mehr…)

Sechs Jahre später zur Europameisterschaft 1996 sollte Ian Broudie aka The Lightning Seeds mit “Three Lions” den zweiten unzerstörbaren Fußballsong schreiben. Wohl kein anderes Fußballlied, das sich so klar auf eine bestimmte Nation bezieht, konnte derart Grenzen überwinden. Auch wenn dank der nun bereits dritten Auflage (das grässliche “3 Lions 2010″ mit Robbie Williams und Russel Brand) und etlichen minderwertigen Coverversionen der Song überspielt wirkt, lohnt es dennoch, sich an den Originaltext zu erinnern, der so wunderbar das Sehnen und die Wehmut ausdrückt, das Fans von Vereinen, die zum ewigen Scheitern verurteilt sind, so gut nachvollziehen können. Viel zum Charme des Songs trug auch das gute Video bei:


Three Lions – Footballs Coming Home – MyVideo

Nachdem zunächst die Fehlschüsse der englischen Mannschaft gezeigt werden, besingen Broudie, Baddiel & Skinner Bobby Moore (“but I still see that tackle by Moore“), Gary Lineker (“and when Lineker scored“), Bobby Charlton (“Bobby belting the ball“) und Nobby Stiles (“and Nobby dancing“), wobei die Bobby Charlton – Stelle erst nachträglich auf Verlangen des englischen Fußballverbandes eingesetzt wurde, nachdem zunächst “Butcher ready for war” im Text stand – Bezug nehmen auf die blutüberströmte Performance von Terry Butcher in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden:

Terry Butcher

Als zwei Jahre … weiter lesen

28.02.2008
Kultur & Unterhaltung

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Du Kalle, Berlin ist krank!

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Berlin_ist_krank_el_bocho.JPG

Ein Überwachungskameragespräch von El Bocho und das geht so: sagt die eine zur anderen: “Du Kalle, Berlin ist krank!“, antwortet die andere: “ich weiß Bernd“. So, wie hier im Hof vom Centralkino am Hackeschen Markt, oder anders kann sich diese Szene täglich vor Deiner Haustür abspielen!

26.05.2007
Kultur & Unterhaltung

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Adolf, das ist dein Bier

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

hitlerbier_iffic.jpg

Prost, Prost, Kamerad! Dass es einen inneren Zusammenhang zwischen Nazitum und Alkoholismus gibt, dass dachte man sich bei Betrachtung von Skins, Faschos und Altnazis schon so ein bisschen. Dass man diesen Zusammenhang in grünen Flaschen kaufen kann, überrascht doch ein wenig.

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29.10.2010
Kultur & Unterhaltung

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Hitler und die Deutschen

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

16.07.2011
Kultur & Unterhaltung

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Sommertagebuch (5)

aus mini_icon_blogname Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
***
Mittwoch, den 13. Juli

Für 50 Cent haben wir neulich Vincent van Goghs ›Briefe an den Bruder aus Arles, Saint-Rémy und Auvers‹ erhascht, die 1948 im Verlag von Benno Schwabe & Co. in Basel erschien (Großformat, 520 Textseiten).


Auf dem Cover ist Armand Roulin abgebildet.

Im März 2010 wurde der Maler mit einer großen Ausstellung auch als Autor gefeiert. Ende Juli 1888 schrieb Vincent van Gogh an seinen Bruder:

»Mein lieber Theo,

… Ich fürchte, ich werde ein sehr schönes weibliches Modell nicht bekommen. Sie hatte zugesagt, dann aber hat sie, wie es scheint, Geld verdient mit Bummeln und hat besseres zu tun. Sie war außerordentlich, der Blick war wie bei der Delacrois’, und eine bizarre, primitive Haltung. Ich nehme die Dinge geduldig hin, weil ich keine andere Möglichkeit sehe, sie zu ertragen, aber dieses beständige Pech mit den Modellen ist aufreizend. Ich hoffe, dieser Tage eine Studie nach Oleandern zu machen. … weiter lesen

23.10.2009
Kultur & Unterhaltung

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Verwerten und Bevorraten (2): Fleischteile

aus mini_icon_blogname jottwehdeh

—-
Ein blog über das Schlachten unserer Wollschweine vor zwei Jahren hat eine sich über Monate hinziehende Ejakulation der Abscheu von Tierrechtlern über dieser Seite niedergehen lassen.
Jetzt zum Rind.

M. aus der Märkischen Schweiz hat eine kleine Highlander-Herde. Die zotteligen Tiere grasen zwischen den Streuobstwiesen und auf kleinen Auenstücken. Das reicht gerade für die acht Tieren. Aber es dürfen nicht mehr werden. Ein Jungbulle muss geschlachtet werden, bevor er weitere Highlander-Kälbchen produziert. M. fragt an, ob wir ein ganzes Tier nehmen würden. Seine Preisvorstellung ist hoch, aber angemessen. Rindfleisch von einem Tier, das ein glückliches Leben auf der Wiese verbracht hat, das auch dort sterben wird (“mit Heu im Maul”, wie M. sagt), das sollte auch anderen den Preis wert sein. Wir denken, das wird sich unter denen verteilen lassen, die gutes Fleisch bevorzugen.

Das Fleisch wird beim Schlachter “vom Haken” verkauft. D.h. es… weiter lesen

24.07.2007
Politik & Wirtschaft

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At night posters dream of…

aus mini_icon_blogname tazblog

at_night_ posters_dream.JPG

“At night posters dream of being trees again … Bronco” – Poetisch-Politisches an einer Wand in der Mariannenstraße in Kreuzberg.

10.06.2009
Politik & Wirtschaft

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Versicherungsprinzip Solidarität?

aus mini_icon_blogname tazblog

Der Nachrichtensprecher bei Radio 1 erklärt gerade, die privaten Krankenversicherer (PKV) klagten gegen die Gesundheitsreform und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe müsse heute entscheiden. Grund für die Klage sei nicht etwa die verkorkste Reform, die den Patienten schadet. Vielmehr klagen die Versicherer wegen des “systemwidrigen Zwangs zur Solidarität”, den die Reform ausübe.

Frau Prokop wäre verwirrt. Was war noch mal das Prinzip einer Versicherung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherung_(Kollektiv)

14.06.2010
Kultur & Unterhaltung

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Was draußen wartet: Real Players, Realismus-Kunst und Realvernünftler

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Der Titel der 6. Berlin Biennale “Was draußen wartet” soll einen neuen “Realismus” ankündigen. Nach Besichtigung der von Kuratorin Kathrin Rhomberg vornehmlich in Kreuzberger “Dark Cubes” platzierten Ausstellungsobjekte, gelangte die Kunstkritikerin des Tagesspiegel Nicola Kuhn zu der Einschätzung: Sie, die Kuratorin der 6 Berlin Biennale, “versuchte  erklärtermaßen” – allerdings fast vergeblich – “hinter die Oberflächen, die sichtbare Ebene der Wirklichkeit zu gelangen. Ein Anspruch, den die Berlin Biennale seit ihren Anfängen besitzt, wurde sie doch als Gegenspielerin zu den erstarkenden Galerien in der Stadt und den schwächelnden Institutionen gegründet.”

Was ist darunter zu verstehen? Dazu hielt der kroatische Philosoph Boris Buden im Vorab-Rahmenprogramm der Biennale einen Vortrag – im “Festsaal Kreuzberg”: “How Realism Survived the Cultural Turn? A Case Study.” Budens Vortrag begann mit einem FAZ-Artikel, in dem kürzlich auf die sich auftuende  Kluft zwischen den verarmenden staatlichen  Museen und den immer reicher ausgestatteten Privatsammlungen hingewiesen wurde. Während es… weiter lesen

22.09.2011
Politik & Wirtschaft

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Papst-Woche im Reptilienfonds: Nachrichten vom Niedergang der politischen Karikatur (XIII)

aus mini_icon_blogname tazblog

Nun bringt ja der Papstbesuch verschiedenste Dinge hervor: Demut, Anmut, Helmut und Scheißwut, unter anderem. Und dass der Führer dieser Religionsgemeinschaft, dessen Leitung ausschließlich aus Männern besteht und die dennoch darauf besteht, eine zentrale Rolle in familienpolitischen Fragen weltweit spielen zu dürfen, im Parlament der ja letztendlich säkularen Demokratie sprechen darf, auf Einladung des Präsidenten dieser Demokratie, der sich wegen der Verfassung, deren Schutz seine oberste Aufgabe wäre, ohnehin nicht übermäßig den Kopf zu zerbrechen scheint, das bietet schon genügend Anlass zu Widerspruch, ausreichend satirische Reibefläche.

Man könnte auch als aufrechter Christ den Widerstand anprangern, der sich gegen den Besuch des obersten Hirten einer der größten Religionsgemeinschaften mit weit in die Vergangenheit zurückreichenden Wurzeln in Deutschland formiert.

Aber nichts dergleichen macht natürlich die “Süddeutsche Zeitung” unter der Überschrift “Meinung” (sic). Der Papst auf einem halben roten Teppich, die andere Hälfte wird noch ausgerollt? ist wieder eingerollt worden? Ist sein Gesicht… weiter lesen

15.03.2012
Kultur & Unterhaltung

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Übertrieben stolz

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Ja, so ein populärkultureller Nazi-Film ist eine schöne Gelegenheit, mal wieder die NS-Klamotte aufzutragen. Das dachte sich nicht nur der NPD-”Politiker” Karl Richter, der seinerzeit als Komparse bei der Untergang fröhlich den Hitlergruß aufzeigte und nicht nur die krachledernen Nerds in “Iron Sky”, sondern auch das polnische Starlet Magda Modra (Wikipedia via Google Translate).

Modra, in Polen bekannt durch diverse Auftritte als Model, Sängerin und Darstellerin, trat bei der Premiere der Neuverfilmung der polnischen 60er-Jahre-Science-Fiction-Saga “Hans Kloss” nämlich, siehe Bild, in NS-Montur auf. Was das polnischen Internetmagazin Onet zu der Vermutung anregte, Modra habe sich damit “vermutlich einen Platz auf der Liste der schrägsten Outfits des Jahres 2012 gesichert”. In der Tat!

Neben der verunglückten Maskerade der Modra sind der aktuelle Film (siehe Plakat), seine offenbar sehr populäre 60er-Jahre-Vorlage (es gibt sogar ein, äh, Museum – also im Netz) sowie die Legenden… weiter lesen

12.10.2011
Aus aller Welt

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Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

Niederländische Frau ist eine Wasserbombe

Wie bitter kann dieser Vergleich sein? Nun, wohl überhaupt nicht bitter, aber seltsam schon. Eine niederländische Frau vergleicht niederländische Frauen mit Tomaten! Sie heisst Santje Kramer und schreibt: “De Nederlandse vrouw is als een Hollandse tomaat: ze ziet er aantrekkelijk uit, ze is lang houdbaar, maar ze smaakt en ruikt nergens naar.” Übersetzt in Langform: “Die niederländische Frau ist wie eine holländische Tomate: sie sieht attraktiv aus, hält sich lange so, aber sie schmeckt und riecht nach Garnichts.” Oder, wie wir Deutschen demzufolge sagen könnten: die niederländische Tomate bzw. Frau ist eine Wasserbombe.

Hmh.

Erstmal die Argumente von Frau Kramer bzw. die von Leuten aus dem Ausland, die sie interviewt hat. Sie behauptet, dass die niederländische Frau eine “plumpe Bäuerin” sei, aber ein schönes Gesicht habe. Dicke Lagen Make-Up möge sie nicht und statt Lingerie bevorzuge… weiter lesen

09.07.2007
Aus aller Welt

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Revolutionäre Energie-Insel

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Niederländer planen eine kleine Energie-Revolution. Oder sagen wir besser die die Regierung beratende “Taskforce Energie Transitie”. Die will nämlich, dass das Land ab dem Jahr 2020 zum Teil von einer ungewöhnlichen Energie-Gewinnungsanlage versorgt wird.

Verkürzt gesagt soll das so gehen. Es wird eine 10 mal 6 Kilometer grosse Insel gebaut, um die Deiche von bis zu 70 Meter Höhe stehen. In der Mitte befindet sich ein See. Tagsüber strömt der See voll – und durch die Strömungsenergie wird Strom gewonnen. Nachts pumpen von Windmühlen getriebene Pumpen den See wieder leer – und anderntags beginnt alles wieder von vorn. Bis zu zwei Millionen Haushalte könnten damit versorgt werden, so ungefähr ein Drittel.

Die “Platform Duurzame Electriciteitsvoorszienig” (also Platform Nachhaltige-Energie) will, dass der sehr interessant klingende Plan u.a. des Bureaus Lieverse nun genauestens untersucht wird.

Wie hoch die Kosten der Energie-Insel sein würden, ist noch nicht bekannt. klar ist aber, dass auch die… weiter lesen

17.05.2012
Aus aller Welt

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Das humanitäre Elend in Kivu: Ein Überblick

aus mini_icon_blogname Kongo-Echo

Die humanitäre Koordinationsstelle der Vereinten Nationen (OCHA) hat in einer Reihe von Berichten die neuesten Daten zur humanitären Situation der kongolesischen Bevölkerung zusammengetragen – vor allem in den wieder von Krieg betroffenen Kivu-Provinzen, aber auch anderswo. Möglich wurde dieser Überblick dadurch, dass der OCHA-Chef für den Kongo die Kivu-Provinzen besuchte und daher die lokalen Stellen sich besondere Mühe gaben, die bestehenden Informationen zusammenzutragen und zu vervollständigen. Daraus ergeben sich einige erschütternde Erkenntnisse.
— Die Welle neuer Fluchtbewegungen und Vertreibungen in Nord-Kivu geht über die von Medien gemeldeten Flüchtlingsströme an den Stadtrand von Goma sowie über die Grenzen nach Ruanda und Uganda hinaus. Im Urwalddistrikt Walikale, der größtenteils unter Kontrolle entweder der ruandischen FDLR-Miliz oder lokaler kongolesischer Milizen steht, sind zahlreiche Dörfer nahezu leer: 70 Prozent der Bevölkerung von Binyampuri, Bitumbi, Brazza, Kasuka, Kibua, Kitika, Mera, Ndorumo, Nsindo, Rubonga, Ruvungi und Tchobu seien in den Busch geflohen. Weitere befänden sich… weiter lesen

27.08.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ganz schön “disturbed” vom “Nazi-Holocaust”

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog

Wenn man dem unbezahlten Praktikanten von MotorFM glauben schenken will – und wer wollte das nicht? – dann ist die neue Single der US-amerikanischen Hardrockband “Disturbed” ein Fall für das Hitlerblog. Der unbezahlte Praktikant von MotorFM schreibt da nämlich:

Die US-amerikanische Alternative-Metal-Band Disturbed veröffentlicht diesen Freitag ihr neues Album “Asylum”. Für die 1996 gegründete Formation ist es bereits das fünfte Studioalbum. Als kleinen Appetizer verschenken die Jungs vorab den Song “Never Again”. […] In der ersten Single geht es übrigens um den Nazi-Holocaust.

Um den Nazi-Holocaust, ja da schau an! Wer kam in diesem “Nazi-Holocaust” denn um’s Leben? Nazis? Oder war’s, vielleicht, vielleicht, doch der Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und Behinderten? Und überhaupt: Was für ein naheliegendes Thema für eine Hardrockband! Und was für eine Überraschung bei einem Titel wie “Never Again”.

Und ungefähr so überraschend klingt dasweiter lesen

18.12.2010
Aus aller Welt

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Bürgermeister Enschede will kein Coffeeshop-Verbot für Deutsche

aus mini_icon_blogname Meine Güte
Enschede will weiter Hasch für Deutsche

Enschede will weiter Hasch für Deutsche

Nee, Peter den Oudsten will nicht mitmachen. Der Bürgermeister von Enschede, meldet die Zeitung Grafschafter Nachrichten (die Zeitung von Bad Bentheim, wo man schon mal mit dem Zug stranden kann), will kein Coffeeshop-Verbot für Ausländer, sprich für Deutsche (Enschede liegt schliesslich an der Grenze).

Der Europäische Gerichtshof erlaubt es nach einem Prozess gegen die Stadt Maastricht zwar, den Verkauf in Coffeeshop exklusiv für Niederländer zu machen – aber sogar die Stadt Maastricht will das nicht wirklich.

Den Oudsten sagt, wenn man den Verkauf in den Coffeeshops nur noch Niederländern erlaube, würde sich der ganze Handel mit den Ausländern auf die Straße verlagern. Außerdem gebe es sowieso keine Probleme mit den ausländischen Rauschgiftkonsumenten in Enschede, jedenfalls nicht wie in Maastricht.

01.03.2012
Kultur & Unterhaltung

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Trauriger Super-Mario

aus mini_icon_blogname Fotoblog Streetart

Letztens war ich mal wieder in Berlin-Friedrichshain unterwegs, in der Gubener Straße habe ich zwei witzige Streetart-Characters gefunden. Hier der traurige Mario der von der Liebe erzählt von “Noircando”, der auf einer Bonusbox aus dem Spiel sitzt… süß gemacht. Und gleichzeitig ist die Signatur ein schönes Adbusting mit Augenzwinkern.

Von Knall Art wurde dieser witzige orangene Hase gleich gegenüber angeklebt. Und wenn man dem Zusatzkommentar per rotem Marker Glauben schnenkt, dann ist dieses Tier “No Kanga-roo”!

04.08.2011
Kultur & Unterhaltung

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Problematische Wahlkampfplakate (II)

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

FDP! Denkt eigentlich irgendeiner bei Euch nach, bevor Ihr die Plakate drucken lasst?  Oder habt Ihr die gleiche Firma beauftragt, die auch schon “C wie Zukunft” für die CDU Mecklenburg gemacht hat?

Irgendwie wollt Ihr charmant um die Ecke gedacht sagen, der Ausländer soll Deutsch lernen. Aber dann habt Ihr den Charme weggelassen und habt es mit dem Denken nicht einmal bis zur Ecke, geschweige denn drum herum geschafft.

Aber wenn ein Berliner mit Migrationshintergrund (so ist das ja irgendwie zu verstehen) in einer Berliner Bäckerei (von denen es ja nur wenige richtige gibt) ein Croissant haben will, warum zur Hölle sollte er dann eine “Schrippe” verlangen? Und wenn dieser Berliner auch noch eine “relativ niedliche Französin” ist?

Wenn ein Pariser einen Croissant möchte, dann sagt er bestimmt nicht Schrippe. Will er die nämlich haben, dann bestellt er sich ein “petit pain”, es sei denn er kauft… weiter lesen

10.05.2012
Kultur & Unterhaltung

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Der unverschämteste Beitrag zum Urheberrecht

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Die Debatte um das Urheberrecht hat mit ihren Polemiken auf beiden Seiten schon viele unangenehme Beiträge in den Medien und im Internet hervorgebracht. Selten war aber ein Aufsatz so fehlgeleitet wie “Telefonat mit einem griechischen Freund” von Michael Krüger in der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung.





Der Dichter, Schriftsteller und Leiter des Hanser-Verlag schreibt dort von einem Gespräch mit einem befreundeten griechischen Autor. Nachdem er ihn zwei kleine Absätze lang von den Armutsverhältnisse im Griechenland des Spardiktats erzählen lässt, schließt sein griechischer Freund ironisch damit, dass die Menschheit wohl auf seinen noch nicht fertiggestellten Roman verzichten müsse, weil er derzeit mit zwei Aushilfs-Jobs beschäftigt sei, um seine Familie nicht verhungern lassen zu müssen.


Wie jeder vernünftige Mensch nutzt Krüger die darauf folgende kurze Pause seines Freundes um ihm von der eigenen misslichen Lage… weiter lesen

10.10.2009
Kultur & Unterhaltung

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Zugehör

aus mini_icon_blogname Wortistik

Auf Dr. Ankowitschs Fanseite bei Facebook bin ich auf dieses mir gänzlich neue Wort gestoßen. Das Zugehör, so der Durchwurschtel-Doktor, “ist die sprachlich korrekte Bezeichnung für Dinge, die wo dazugehören. In Deutschland hingegen ist die Bezeichnung “Zubehör” geläufig, was die Sache nicht ganz trifft, finde ich. “Ich behöre zu dir!” – wie klingt das denn?”

Handelte sich es beim Zugehör um einen Austriazismus, könnte man es mit achtzigmillionenfacher teutonischer Macht als regionale Absonderlichkeit in die Ecke stellen. Aber auch in der Schweiz wird kein Zubehör, sondern Zugehör verwendet. Laut wissen.de (nicht wissen.at oder wissen.ch) entspricht es “im österreichischen und schweizerischen Zivilrecht etwa dem Zubehör des deutschen BGB.” Einziger Unterschied zwischen Austria- und Helvetizismus ist das Geschlecht: Dem Österreicher ist das Zugehör sächlich, dem Schweizer die Zugehör weiblich.

Unter den deutschsprachigen Ländern steht es hiermit 2:1 gegen das Zubehör. Sollten wir diese Variante des Mehrheitsentscheids… weiter lesen

01.05.2012
Aus aller Welt

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Coffeeshop in Maastricht vorläufig weiter für Deutsche offen

aus mini_icon_blogname Meine Güte

Maastricht und seine CoffeeshopsCoffeeshop Easy Going in Maastricht öffnete heute früh um 11.00 Uhr trotz des neuen Wietpas-System auch für Ausländer. Also Deutsche, Belgier. Coffeeshop-Betreiber Marc Josemans sagt, er wolle nicht diskriminieren. Nach dem Wietpas-System darf  jeder Coffeeshop nur noch registrierte Einwohner seiner Gemeinde mit weichen Drogen versorgen, höchstens 2000 dürfen Mitglied des betreffenen Shops sein. Das können in der Praxis auch Deutsche sein, aber sobald sie in Deutschland wohnen eben nicht. Josemans will “nicht diskriminieren”. Er hofft, dass es eine juristische Prozedur gibt. Die Gemeinde Maastricht könnte ihm aber auch den Laden einen Monat – oder länger – schließen.

In Tilburg ist es Coffeeshop Toermalijn, der in Problemen ist. Hier waren Belgier zu Gast. Promt gab es eine Anzeige.

Zwischenzeitlich hatten alle Coffeeshops in Maastricht aus Protest geschlossen. Maastrichts Bürgermeister Onno Hoes sagte, er habe nicht gedacht, dass die Coffeeshop-Betreiber “so frech”weiter lesen

15.06.2009
Kultur & Unterhaltung

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pop history: heute vor 5 Jahren

aus mini_icon_blogname Auf der Borderline nachts um halb eins.

DIE LETZTE LANGE NACHT DER POPLITERATUR
Rede zu seinem Abschied als Pop-Autor
“Meine lieben Freunde,
ich freue mich, dass Ihr alle gekommen seid. Wie Ihr wisst, wollen wir heute meinen Abschied von der Popliteratur, der sogenannten, feiern. Wir befinden uns in der letzten langen Nacht der Popliteratur. Viele Journalisten sind erschienen, ich kann sie nicht im einzelnen begrüßen. Auch von den Gästen mag ich niemanden besonders hervorheben, will aber sagen, dass ich mich über den Auftritt des großen Wolfgang Herrndorf, den nach mir letzten großen Vertreter der – dann toten – Popliteratur – besonders freue. Er hat das Buch ‚In Plüschgewittern’ geschrieben, das bis auf den Titel sehr gut ist. Wolfgang Herrndorf war auch gestern nacht in dem Lokal ‚White Trash’ zugegen – Tex Rubinowitz hat es einstmals kurz nach Wende gegründet, als bewussten Affront gegen die Wiedervereinigung. Herrndorf saß rechterhand neben mir gestern, und das war… weiter lesen

08.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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Westfalenstadion

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Das größte Stadion Deutschlands war bereits mehrfach Austragungsort internationaler Fußballturniere. Bereits 1974 sah ich hier das Weltmeisterschaftsspiel Schottland-Zaire (2:0) inmitten begeisterter schottischer Fans.

Es ist zwar das größte Stadion mit der besten Atmosphäre, aber architektonisch das schönste sicher nicht.

Mehr ein Ingenieurbauwerk, das aber in seiner Funktionalität gut zur Mentalität der Herrkunft seiner Fußballmanschaft passt.

 

Das neben dem Westfalenstadion gelegene alt Stadion Rote Erde ist vielen älteren noch vertraut, als Theo Bücker noch mit Siggi Held für Dortmund spielte. Weiterhin wird es heute als Spielstätte der zweiten Herren-Mannschaft von Borussia Dortmund genutzt. Im wesentlichen wird es sonst als Leichtathletik-Stadion genutzt.

22.03.2010
Kultur & Unterhaltung

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Der Teufel in Aachen

aus mini_icon_blogname Vollands Blog

Müller, Berlin.

23. 6. 2008
Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff
Klosterplatz 7
52062 Aachen

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Mussinghoff

Meine Tochter Lara hat ohne Auftrag den Teufel gezeichnet und fragt mich, ob er wirklich so aussieht.
Ich bin eine allein erziehende Mutter und bin mit dieser Frage etwas überfordert.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Lara einen Rat geben könnten.
Mit freundlichen Grüssen
Müller


Brief Müller und Zeichnung Teufel von Ernst Volland (with a little help from Olga)

16.09.2006
Kultur & Unterhaltung

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Hausbildung

aus mini_icon_blogname Wortistik

“Find doch mal ne Eindeutschung für Home Schooling”, sagt meine Frau. “Brauchen wir nicht”, antworte ich. “Bei uns ist Home Schooling verboten, also können wir das getrost den Angelsachsen überlassen.” – “Denkste. Das wird demnächst in Deutschland groß rauskommen, da ist es bestimmt besser, schon im Vorfeld das passende Wort zu finden.”

Also gut. Der etwas arg christlich wirkende Verein der Freunde des Home Schooling in Deutschland o.ä. meint, man könne sowohl Hausunterricht als auch Heimschule als auch “Schule zu Hause” sagen, und erzählt im folgenden von der speziell für Grundschüler geeigneten Deutschen Fernschule. Wieso eigentlich Fernschule, wenn die Schule doch genau das Gegenteil von fern sein soll, nämlich im eigenen Heim? Auch die Fernuniversität ist doch wohl eher eine Heimuniversität, in der Heimstudenten in den eigenen vier Wänden lernen. Zumindest aus Nutzer- oder Kundensicht.

Und weil wir bereits seit einigen Jahren im Jahrhundert des lebenslangen… weiter lesen

30.07.2007
Kultur & Unterhaltung

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“Hausmeister des Rock n’ Roll”

aus mini_icon_blogname Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Spanischdolmetscherin und taz-reporterin
Barbara Bollwahn heute einen langen Text auf Seite 3 über den Hausmeister des ehemaligen ORWO-Hauses in Berlin-Marzahn Peter Delorme.

Es dürfte erst einmal der letzte Text von Barbara Bollwahn sein, denn sie hat gekündigt, um sich als Autorin selbständig zu machen. In den nächsten Tagen findet ihre Abschiedsparty im Haus statt, wo noch immer alles durcheinander ist, weil mehrere Abteilungen umziehen und überall die Kisten des Archivs und des taz-shops herumstehen. Man könnte den Zeitpunkt eines innerlichen Weggehens bei der bekennenden Ostlerin Barbara Bollwahn relativ genau benennen, denn sie war sehr selbstbewußt und redefreudig, aber irgendwann schienen die tazler und das zeitungsprojekt sie zu langweilen, und sei es nur, weil sie mit ihrem ersten Buch, dem dann ein zweites folgte, großen Erfolg hatte. Ihre Titel lauten: “Der Klassenfeind + ich” sowie “Mond über Berlin”, letzteres gibt es auch als Hörbuch. Sie… weiter lesen

21.10.2007
Kultur & Unterhaltung

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Sonntag; 15:21

aus mini_icon_blogname November 07

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Guten Tag, meine Damen und Herren; guten Morgen, liebe Studenten!

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Warum-muss-der-Sohn-betteln ist wieder unterwegs. Seine letzte Groß-Kampagne war vor sechs Jahren.

Kirsten Küppers hatte darüber in der taz berichtet:

“Ich will Geld für Schuhe”

Ein Sohn muss betteln, weil er glaubt, sein Vater habe 1967 einen Kaufhausbrand in Brüssel gelegt. Außerdem braucht er Schuhe. Seit einigen Jahren streift Friedrich Teubner durch Berlin und hinterlässt an Litfasssäulen und Bauzäunen seine Bemerkungen. Mittlerweile bedroht er aber auch Frauen

von KIRSTEN KÜPPERS

“Warum muss der Sohn betteln?”, fragt ein Filzstift die Welt. Von Litfasssäulen, Stromkästen und anderen Berliner Stadtmöbeln herunter. Es handelt sich um einen stummen Schrei. Das zeigt der rote Strahlenkranz um den Satz. Und es scheint, dringend zu sein. Warum muss der Sohn betteln?

Wer ist der Sohn? Wer ist der Vater? Abgewaschen, weggeräumt, übertapeziert, – der Text kommt wieder, seit Februar beharrlich. Die Stimme aus dem Off… weiter lesen

07.01.2011
Kultur & Unterhaltung

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My Favourite Records mit Frankie Rose

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

Frankie Rose ist die Zelig des amerikanischen Lo-Fi. Bevor sie in diesem Herbst ihr – sehr gutes – Debütalbum veröffentlichte, gab sie bereits die Drummerin bei gleich drei (!) anderen Lo-Fi-Bands: Vivian Girls, Dum Dum Girls und Crystal Stilts!

* Your favourite Punk single/song?

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.

Urinals – Black Hole

* A record that will make you dance?

anything by The Cure … weiter lesen

25.01.2010
Kultur & Unterhaltung

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Architektur-Symbol für Hafen Antwerpen

aus mini_icon_blogname Aha.Architektur

Das zukünftige Hauptquartier der Antwerpener Hafen-Verwaltung wird vom Londoner Unternehmen Zaha Hadid Architects auf Kai 63 entworfen.

Der 12.800 qm-Entwurf besteht aus einer Glaserweiterung über der ehemaligen Feuerwache, asymmetrisch unterstützt auf drei Betonsäulen. Bekleidet im Glas-Aluminium-Look überblickt die 46 Meter hohe Erweiterung die Stadt und den Hafen.

Das Gebäude wird etwa 500 Mitarbeiter aufnehmen; das renovierte, vorhandene Gebäude wird öffentliche Schalter, Büros und Versammlungszimmer aufnehmen, während die fünfstöckige Erweiterung ein Auditorium und Restaurant, sowie zusätzliche Büros und Versammlungszimmer umfassen wird.

Die Hafen-Verwaltung hat das Ziel, seine Operationen effizienter zu machen, indem sie die administrativen und technischen Dienstleistungen zentralisiert, die jetzt zwischen dem Hafen-Haus und Kai 63 geteilt werden.

Das neue Hauptquartier wird auch die drückende Arbeitsraum Knappheit im gegenwärtigen Hafen-Haus auf dem Lagerhallen-Kai lösen. Ungefähr 500 Menschen werden ins neue Gebäude umzuziehen, wenn es 2013 vollendet wird.

Zusätzlich wird das zukünftige Hafen-Haus zur weiteren Entwicklung und Aufrüstung des Stadtteils “Het… weiter lesen

11.07.2011
Kultur & Unterhaltung

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Derating

aus mini_icon_blogname Wortistik

Ein interessanter Vorschlag von Deutsche-Bank-Researcher Bernd Volk:

We suggest a significant “Rating deleveraging” of the financial system, i.e. less use of rating requirements in laws, regulatory requirements, bond prospectuses and other contractual agreements.

Zu deutsch also: Wenn wir nicht mehr bei so vielen verschiedenen Transaktionen ein Rating verlangen oder uns an einem Rating orientieren würden, hätten die Rating-Agenturen weniger Macht und könnten weniger Schaden anrichten. Da mir “Rating Deleveraging” doch etwas lang ist, allerdings kaum ins Deutsche übersetzbar, würde ich für diesen Vorgang eher die Kurzform Derating vorschlagen.

Ob Rating Deleveraging oder Derating: Ich halte das nur für die zweitbeste Lösung. Die beste wäre es gewesen, und ist es wohl noch heute, sie genauso an die Wand fahren zu lassen wie einst Arthur Andersen nach der Enron-Krise, weil es sich sicherlich nachweisen liesse, wenn man es denn wollte, dass sie mit beachtlicher krimineller Energie die Kreditkrise absichtlich herbeigeführt… weiter lesen

25.08.2009
Politik & Wirtschaft

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Weiter Wirbel um 13jährige Seglerin

aus mini_icon_blogname tazblog

Eigentlich ist die 13jährige Laura Dekker aus dem niederländischen Wijk bij Duurstede schon um die ganze Welt gekommen – jedenfalls in den Medien. Weltweit berichten die über ihren Plan, um allein mit einem Segelboot um die Welt zu fahren. Und zwar schon Anfang September. Die niederländischen Behörden wollen sie aber nicht von der Schulpflicht befreien, weshalb es einen Prozess gibt.

Da hat sich Laura (bzw. ihr Vater und der dazugehörige Anwalt) etwas einfallen lassen. Sie will sich einfach bei der Gemeinde abmelden! Denn, so kompliziert kann das Leben sein, sie hat gleich drei Nationalitäten. Nämlich die niederländische (durch ihren Vater), die deutsche (durch ihre Mutter) und dann auch noch die neuseeländische (weil sie dort geboren ist). Der Trick: sie will (oder soll) sich nun den niederländischen Behörden entziehen! Weshalb sie sich also bei der Gemeinde Wijk bij Duurstede abmelden will. Die Gemeindebehörden spielen, so schreibt “Deweiter lesen

11.01.2011
Politik & Wirtschaft

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Schuhe zweckentfremdet

aus mini_icon_blogname tazblog

Jeder Schuh hat mal ausgedient. Und dann: Ab in die Tonne oder den Altkleidercontainer. Doch das muss nicht sein! Wir zeigen Ihnen, wie der geliebte Treter noch als schönes Do-it-yourself Accessoire verwendet werden kann. Heute: der Schuh als dekorative Blumenvase.
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11.09.2011
Politik & Wirtschaft

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Big Brother in Rotterdams Trams und auf Amsterdams Autobahn

aus mini_icon_blogname tazblog
Big Brother in Tram Rotterdam

Big Brother in Tram Rotterdam

Gleich zwei heftige Big-Brother-Attacken in den Niederlanden! In Rotterdam werden die Straßenbahnen nun mit Kameras ausgerüstet, die Fahrgäste filmen und die Gesichter mit einer Datenbank für Personen mit Reiseverbot im öffentlichen Nahverkehr vergleichen sollen. Falls es Übereinstmmung gibt, dann soll der Fahrer die Person ansprechen – und dann schaun mir mal. Hoffentlich ist die erkannte Person friedlich! Die Kosten von vorerst 200.000 Euro teilen sich die Rotterdamer Nahverkehrsgesellschaft RET und die Staatsanwaltschaft. Die Frage stellt sich, ob irgendwann nicht auch andere Personen, die aus anderen Gründen gesucht werden, mit derlei Kameras gefahndet wird.

In Amsterdam werden gleich mal alle Autobahnen gecheckt. Die Polizei checkt mit Hilfe von Kameras die Autokennzeichen - und wer etwa noch Rückstände beim Fiskus oder eine Strafe nicht bezahlt hat, ist dran. Wenn das funktioniert – werden dann irgendwann auch Innenstädte auf diese Weise überwacht?

18.06.2008
Kultur & Unterhaltung

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„Danke Ihnen“ – „Gerne“ – „Ist klar?“

aus mini_icon_blogname jottwehdeh

Es gibt berufliche Redereflexe, die sich so einschleifen, dass sie wie ein Tennisarm als Merkmal in die Physis eingehen.
In der Lausitzer Straße ist ein quasi-indischer Restaurant-Imbiß, in dem es lange Zeit besonders leckere Sauer-scharf-Suppen spezial gab. Der kleine Pächter, ein freundlicher Mann aus dem vorderasiatischen Raum, teilte seinen Gästen dicke Speisekarten in klebrigem Pastikeinband zu, in denen man unter vielen, vielen asiatischen Speisen wählen konnte. Nachdem man sich wie immer dann doch für die Sauer-scharf-Suppe spezial entschieden und die schweren Kladden zugeklappt hatte, zum Zeichen, dass die Entscheidung gefallen ist, trat er wieder an den Tisch, nahm die Folianten entgegen und notierte sich: 2 x Sauer-scharf sp., 2 Bhatura, 2 Hefeweizen. Man lächelte ihn an und hauchte „danke“, was er mit einem dezenten Absenken seines schräg gelegten Kopfes und der galanten Formulierung: „danke Ihnen“ quittierte. Das war immer so. Und das „danke Ihnen“ entschlüpfte ihm auch manchmal, wenn… weiter lesen

21.02.2010
Kultur & Unterhaltung

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Ein’ hab’ ich noch…

aus mini_icon_blogname Hitler-Blog
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Nun, da Deutschlands Öffentlichkeit absurderweise erst anhand des iPads von den Abermillionen von Parodien des Films “Der Untergang” zu erfahren scheint (zumindest wenn ich die Kommentare bei Spreeblick richtig deute), äußert sich auch Oliver Hirschbiegel, der Regisseur des Films zum Phänomemn, wie man im New York Magazine nachlesen kann:

“Someone sends me the links every time there’s a new one,” says the director, on the phone from Vienna. “I think I’ve seen about 145 of them! Of course, I have to put the sound down when I watch. Many times the lines are so funny, I laugh out loud, and I’m laughing about the scene that I staged myself! You couldn’t get a better compliment as a director.” Some of Hirschbiegel’s favorites are the one where Hitler hears of Michael Jackson’s death, and one in which the Fuhrer can’t get Billy

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20.05.2012
Aus aller Welt

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Schwanen-Drama von Baarn noch gut ausgegangen

aus mini_icon_blogname Meine Güte

In Baarn, so eine Stunde von Amsterdam entfernt, ist ein handfestes Schwanen-Drama doch noch gut abgelaufen. Erst wurde ein Schwanen-Papa überfahren, die brütende Schwanen-Mama von einem Konkurrenz-Paar vertrieben.

Doch da waren ja noch die Eier! Sechs Stück. Die wurden zu Mevrouw Schoor nach Soest gebracht, die sie maschinell ausbrütete. Das Resultat: fünf gesunde Küken! Ein “schönes Ende des S

23.07.2011
Aus aller Welt

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Plädoyer zur Abschaffung des Terrorexperten. Selten waren so viele so schnell auf dem Holzweg

aus mini_icon_blogname Arabesken

( Quelle des Bildes: ©Fischli/Weiss, "Ein Weg durch das Moor" )

Es ist mal wieder passiert, selten waren so viele so schnell auf dem Holzweg. Im ganz normalen Medien-Wahnsinn, der Staub und der Rauch der Anschläge in Oslo hatte sich noch nicht gelegt, da lasen alle einschlägigen Terrorexperten schon wieder in medialer Echtzeit im Kaffeesatz und sprachen von der Spur, die in die islamische Welt führt.

Mein persönlicher Liebling war in diesem Fall der ARD-Terrorexperte Rainald Becker. Er setzt in diesem bereits etwas aufbereiteten Youtube-Video von der gestrigen ARD-Sondersendung nach 2:34 Min ein. Eine wahre Wonne aus heutiger Sicht.

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——-

Tja, was soll der arme Mann so früh auch sagen, wo die Polizei doch noch nichts gesagt hat, mit was man wirklich spekulieren kann. Außer natürlich, das mit dem verhafteten Norweger, aber das macht Herrn Becker keine Sekunde lang stutzig.

Und hier noch… weiter lesen

04.09.2007
Kultur & Unterhaltung

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Florida Diaries (13): Tag 11, Homosassa Springs – die Seekuh

aus mini_icon_blogname Reptilienfonds

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Man muss dringend mal erwähnen, was für tolle Tiere Seekühe doch sind. Delfine sind Mainstream, die kleinen Klugscheißer drängen sich immer in den Vordergrund, aufdringlich springen sie um Boote herum, damit nur ja jeder ihren eleganten Körper bewundert, und für Fisch machen sie jeden erdenklichen Scheiß mit, egal wie sinn-, geist- und würdelos, Haupstache, irgendwer schmeißt ihnen hinterher ein paar Heringe ins Maul. Delfine sind die Comedians der Tierwelt, bei ihrem Anblick bekomme ich augenblicklich Appetit auf Pizza Tonno.

Ganz anders die Seekühe. Sollte sich am Ende zeigen, dass doch alles ganz anders ist als gedacht, dass also die irren Kreationisten schließlich Recht behalten haben, dann muss man ihnen eines lassen: Ihr Gott ist zwar zweifellos ein mieses Arschloch angesichts dessen, was er da alles so zugelassen hat, aber zumindest bei der Sache mit den Seekühen, da hat er wirklich Humor bewiesen.

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Ein bisschen sehen Seekühe so aus,… weiter lesen

02.05.2012
Aus aller Welt

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Abschied von Tomás Borge

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Ich bin nicht Kommunist geworden, weil ich Karl Marx gelesen habe. Nein, ich bin Kommunist geworden, weil ich Karl May gelesen habe

- so lautet ein klassisches Zitat des sandinistischen Urgesteins Tomás Borge, der 1961 Nicaraguas Sandinistische Befreiungsfront (FSLN) mitbegründete und 20 Jahre später als Innenminister von den einen bewundert, von anderen gefürchtet wurde.

Borge 2005 mit dem Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly

Lesenswert ist der Nachruf seiner einstigen Weggefährtin und späteren politischen Gegnerin, der Schriftstellerin und “Anti-Danielistin” Gioconda Belli. Auszüge:

Jener Satz von ihm, “unerbittlich im Kampf und großzügig im Sieg” (…) klang im kollektiven Gedächtnis nach wie ein Satz von jemandem von der Größe des Che. (…) Tomás war der große, zum Schweigen gebrachte Redner der Revolution (…) Die Grausamkeit der Geschichte und seiner Compañeros war es, jenem die Rolle des Unterdrückers zuzuteilen, der als Wohltäter,

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27.04.2007
Politik & Wirtschaft

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Vergelt’s Gott II: Kirchen im Vergleich

aus mini_icon_blogname Save Our Seeds

Die Kirchen sind die größten Grundbesitzer Deutschlands. Nach Schätzungen der Forschungsgruppe Weltanschauungen geht es um rund 825.000 Hektar, von denen etwa 577.000 ha landwirtschaftlich genutzt werden (25.000 ha sind Friedhöfe). Hochburgen evangelischen Besitzes sind Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen. Katholische Latifundien konzentrieren sich in Bayern, dem Rheinland und Westfalen. Ob auf diesem, größtenteils verpachteten Kirchenland Gentechnik wachsen soll oder nicht entscheiden die jeweiligen Landeskirchen (ev.) oder Bistümer (kath.), deren Beschlüsse in der folgenden Karte dokumentiert sind. … weiter lesen

14.03.2010
Aus aller Welt

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Wählen statt Kiffen – Coffeeshop-Streik

aus mini_icon_blogname Meine Güte

In tiefer Sorge ruft der Haarlemer Coffeeshop-Betreiber Nol van Schaik zu einem landesweiten Streik der legalen Cannabis-Händler am Tag der Parlamentswahlen auf. Auf einer Internetseite erklärt er die Hintergründe: Blieben die Türen der Coffeeshops am 9. Juni zu, würden die Kunden, die nicht so an Politik interessiert oder politikverdrossen sind, vielleicht doch zur Wahl gehen.

Van Schaik hofft, dass sie dann jenen Parteien ihre Stimmen geben werden, die für eine entspannte Softdrogenpolitik eintreten: D66, PvdA, Groenlinks und SP. Unter den “vier gefloppten” Balkenende-Koalitionen habe sich die Situation für die Coffeeshops extrem verschlechtert. Und so soll der landesweite Streik auch einen Eindruck davon vermitteln, welch unspaßige Konsequenz eine rechte Koalition für die Freunde von Marihuana und Hasch generell haben könnte, nämlich eine dauerhafte Schließung der Coffeeshops.

Noch ist es natürlich zu früh, um einen Erfolg des Streikaufrufs vorauszusagen. Die vielen deutschen Kunden, die wegen der toleranten… weiter lesen

07.12.2011
Kultur & Unterhaltung

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A Perfect Sense (Regie: David MacKenzie)

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

1. Der Film in einem Satz:

Ich schmecke nichts, was du nicht schmeckst.
Ich rieche nichts, was du nicht riechst…

2. Darum geht‘s:

Es beginnt harmlos: Menschen überkommt aus dem Nichts eine tiefe Traurigkeit. Verschwindet die Traurigkeit nach ein paar Stunden, verabschiedet sich mit ihr auch der Geruchssinn. Wie eine Pandemie breitet sich das Phänomen aus bis keine Nase auf der Welt mehr ihrem ursprünglichen Verwendungszweck folgt. Ist dieser Schock überstanden, verabschiedet sich als nächstes der Geschmackssinn, wenig später dann auch die Fähigkeit zu hören…
Erzählt wird dieses Ende der Sinne mittels der Liebesgeschichte eines Kochs (Ewan McGregor, der wie immer Ewan McGregor spielt) und einer Biologin (Eva Green), die sich kurz vor Einsetzen des Phänomens verlieben und während ihrer Liebe einen Sinn nach dem nächsten verlieren.

“Perfect Sense” ist ein seltsamer, ungewöhnlicher Film, benutzt er doch Bilder des Weltenendes um von der Überlebensfähigkeit der Liebe zu… weiter lesen

11.05.2011
Aus aller Welt

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Belo Monte: Riesengeschäft für Voith Hydro – NGOs melden sich zu Wort

aus mini_icon_blogname Latin@rama

Rund 50 NGOs aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben die Konzerne Voith Hydro, Andritz und Alstom aufgefordert, sich aus dem Megaprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald zurückzuziehen. Voith Hydro (Heidenheim) ist ein Joint Venture von Siemens und Voith, das Auftragsvolumen der Firma in Sachen Belo Monte beläuft sich bislang auf 443 Millionen Euro.

“Das Projekt hätte weit reichende direkte und indirekte Auswirkungen auf die indigenen Gemeinschaften vor Ort”, heißt es in dem Appell. “Neben den großen indigenen Gruppen, die sich zum Teil aktiv am öffentlichen Widerstand gegen Belo Monte beteiligen, wurden rund 70 Kilometer vom Ort des geplanten Staudamms entfernt bisher unkontaktierte Indianer beobachtet. Der forcierte Kontakt mit der Zivilisation wird ihre Kultur und – insbesondere durch Übertragung von Krankheiten – sogar ihr Überleben gefährden. Die bisher ergriffenen Maßnahmen sind absolut ungenügend.”

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Neues Belo-Monte-Video von Martin Keßler

Für den… weiter lesen

30.01.2008
Kultur & Unterhaltung

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Schmähkritik (63): “Das Wunder von Berlin”

aus mini_icon_blogname Monarchie & Alltag

“Der Unterschied zwischen Filmen über die DDR und Indianerfilmen ist, dass an Indianderfilmen zwar wenig stimmt, dass sie aber trotzdem spannend sind. Außerdem sind ihre Zielgruppe keine Indianer.
Welche Zielgruppe haben Filme über die DDR? “Das Wunder von Berlin”, das an diesem Sonntagabend zu sehen sein wird, könnte nicht absurder wirken, wenn die Schauspieler durch Indianer ersetzt würden.”
… weiter lesen

30.11.2010
Kultur & Unterhaltung

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Dominoökonomie

aus mini_icon_blogname Wortistik

“Ich hoffe ja wirklich noch, dass das mit der Euro-Zone nicht zum Riesenfiasko wird”, schreibt mir Freund und Wortistik-Leser Hans Martin. “Mit jeder Dominoökonomie schwindet die Hoffnung aber ein bisschen mehr.”
Mich machen ja nicht so sehr die Pleite-Aussichten der Südis besorgt als vielmehr die Aktionen der Deutschen – trotzdem freue ich mich natürlich weiterhin über jedes Neuwort, dass sich in einer solchen Krise prägen lässt.
Mal ehrlich: Hätten Sie vor vier Jahren auch nur den leisesten Schimmer gehabt, was eine Dominoökonomie überhaupt sein soll? Und heute läuft bei Nennung dieses Wortes in Sekundenbruchteilen ein Katastrophenfilm vor Ihren Augen ab.
Noch wissen wir nicht, ob es rechtzeitig vor dem alles entscheidenden Domino-Day ein Happy-End geben wird. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.