Im Ende der Dresdener Str. in Kreuzberg ist ein kleines Streetart-Paradies. Hier ein schönes Stilleben: Das Schablonenbild von Romero links mit dem durchdringenden Blick, dahinter eine Holzplatte mit der Aufschrift “Keine Gesetze!”…und das neben dem absoluten Halteverbotsschild.
Archive for Februar, 2008
Ein Überwachungskameragespräch von El Bocho und das geht so: sagt die eine zur anderen: “Du Kalle, Berlin ist krank!“, antwortet die andere: “ich weiß Bernd“. So, wie hier im Hof vom Centralkino am Hackeschen Markt, oder anders kann sich diese Szene täglich vor Deiner Haustür abspielen!
Am Checkpoint Charlie komm ich nicht oft vorbei, aber hier habe ich diese schicken geklebten Postergesichter in Riesenformat entdeckt.
Gegenüber an der Hauswand: die Gesichter einer Frau und eines Manns…hinter Stacheldrahtzaun.
Ich weiß leider nichts über den_die Künstler_in. Vielleicht weiß ja jemand, der_die das hier liest etwas?
“I’m to(o) sexy for my shirt” am Pfeiler einer Schaukel im Mauerpark in Prenzlauer Berg. Den kleinen Fehler finde ich charmant. Dit passt doch auch zu einigen Charakteren die dort herumlaufen… War da nicht mal so ein Song mit diesem Text als Refrain?
Die charakteristischen und doch immer wieder so verschiedenen Characters von Börek kann man wohl in ganz Kreuzberg finden. Hier am Landwehrkanal zwischen der Admiral- und der Kottbusser Brücke.
Mehr von Börek in diesem Blog hier.
Ein großes neues Gemälde mitten uffer Weserstr. in Neukölln. Der Zusammenhang ist mir nicht recht klar, aber schick sieht das allemal aus, an der grauen Wand und dem verschlossenen Laden. Wer steckt wohl hinter dem Zeichen mit den drei Ringen? Scheint mir Neukölln-based zu sein.
„Ce ger vara!“; „Was für ein Eis, Sommer!“: Erneut ein Wortspiel mit einem bekannten Namen, diesmal lehnt sich der Text an Che Guevara an. Das Portrait oben drüber zeigt Traian Băsescu, aktueller Präsident Rumäniens (seit 2004).
Danke an Neoromin in Bukarest für diese kommentierten Bilder!!!

„Armata e gunoi“; „Die Armee ist Abfall“, Bukarest 2006: Das Graffiti greift eine Losung auf, die im Dezember 1989 weit verbreitet in Rumänien war: „Die Armee ist mit uns“ (= „Armata e cu noi“), … weiter lesen
Auf dem alten Mauerstreifen an der Bernauer Str. steht dieses verwitterte Schild, das in sich schon sehr poetisch ist. Es ist kaputt – entzweigebrochen. Auf dem einen Teil (links vom Foto) steht “Mauer“, auf dem hier “wie lange noch“.
Dazu hat jemand folgende Worte auf den Pfeiler geklebt: “Worthless Designshit“. Ein kleines Gedicht, mitten im Alltagsgetöse drumherum. Im letzten Sommer habe ich ein mit dem gleichen Kommentar versehenes Werbeplakat für das rot-weiße Erfrischungsgetränk gesehen…die Buchstaben waren einzeln ausgeschnitten und so horrormässig gestylt… Das hatte mir gut gefallen.
“…what is essential is invisible to the eye”
Poetische Philosophie an mehreren Hauswänden in der Friedelstraße in Neukölln.