Archive for Juni, 2009
Der 6en-Mann (6de.de/tv) hatte beim Berlin lacht! Straßentheaterfestival am letzten Wochenende eine Installation am Mariannenplatz aufgestellt. Als ich mit meinem Fotoapparat tags drauf vorbeikam war sie leider schon abgebaut… … weiter lesen
“Haben Sie schon gehört? Heute haben wir das Haus am Michaelkirchplatz 4-5 besetzt! Das große Haus steht bereits seit elf Jahren leer, obwohl es in einem guten Zustand ist und für vielerlei Projekte nutzbar wäre.” [aus dem Brief an die Nachbarn, der gestern vor besagter Adresse verteilt wurde] Und so sah die Lage vor Ort aus:
“Für ein soziales Zentrum gegen das unsoziale System” und “Besetzt” stand auf den Transparenten, die nach und nach aus den Fenstern gehangen wurden…anfangs war alles noch ganz friedlich (hier circa 18:30 Uhr). … weiter lesen
“Die Grenze verläuft nicht zwischen oben und unten sondern zwischen Dir und mir!”
Seit ‘ner Weile prangt diese Ansage auf der Köpenicker Straße – gegenüber perfekt sichtbar, wenn man vom Ostbahnhof über die Brücke nach Kreuzberg kommt. Das sieht nach mühevoller Arbeit aus – wenn es auch dem Style gut getan hätte, ihm ein wenig mehr Vorrang zu geben… Steht er im dialektischen Verhältnis zum jahrelang an der Seitenwand der Köpi prangenden Spruch, der jetzt von einem hübschen Neu-Rohbau-Gerippe verdeckt ist? Oder ist es bloß eine persönliche Ansage? … weiter lesen
Auf den letzten Überresten der einst riesigen Brachfläche unterhalb der Warschauer Brücke bis zum Ostbahnhof spielt sich eine interessante stille Szene ab: “Das Leben ist kein Make-Up“…
“Das Leben ist kein Brausepulver“… … weiter lesen
Letztens auf der Oberbaumbrücke: eine junge Frau, die nach der Lektüre eines Briefes in ihren Händen…kotzt. Dieses Ensemble fand ich ganz schön ausdrucksstark, inklusive der, wahrscheinlich im Nachhinein hinzugeklebten, Kaugummiaugenbrauen und -pupillen.
Die Zeichnung sieht aus, als wenn sie aus dem einzigartigen Comic “Persepolis” von Marjane Satrapi herauskopiert worden ist.
Der Musiker Rainer von Vielen hat mir auf einem Sticker in Hamburg (am U-Stadthausbrücke) eine Antwort auf diese Frage angeboten: “Freiheit ist der Abstand zwischen Jäger und Gejagtem“.
Er bietet noch viele andere dezidierte Fragen, Antworten und Anregungen zu unterschiedlichsten Themen… reinhören kann mensch hier. Meine persönliche Empfehlung ist, mit “Sandbürger” zum Thema Überwachung und Co auf dem 2005er Album zu beginnen.









