Archive for Mai, 2008
Gestern starb der Regisseur und Oscarpreisträger Sydney Pollack im Alter von 73 Jahren in Kalifornien. Als Kind russischer Einwanderer ging er auf eine Schauspielschule in New York und trat zum ersten Mal in dem Film War Hunt zusammen mit dem jungen Robert Redfort auf. Später, als Pollack hinter die Kamera wechselte, wurde Redford sein Lieblingsschauspieler. Aus dieser engen Zusammenarbeit möchte ich in Erinnerung an den großen Regisseur zwei Kinotrailer zeigen – zum einen Die drei Tage des Condor (Politthriller, 1975) und last but not lost Jenseits von Afrika (Romanze, 1985), für den Pollack sieben Oscars einsackte.
Late but not too late, möchte ich im Gedenken an den erst vor ein paar Tagen verstorbenen Acid-Altmeister Albert Hoffmann zwei Filme zeigen, die ohne seine seltsame Entdeckung des Lysergsäurediethylamid so nicht zustande gekommen wären.
Den Anfang macht eine flotte Filmsequenz aus Easy Rider, die heute leicht wunderlich daherkommt, vor fast 40 Jahren war das natürlich eine Sensation. Alkohol, Mariahuana, Sex und Acidtrips auf einem Friedhof- und das zusammen mit Dennis Hopper! Da flattert die Fransenjacke. Zum Schluß ein Videosmash mit Ausschnitten aus Apocalypse now und einem Konzert der Doors, beide ebenfalls sehr alptraumhaft und aciddurchtränkt.
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Heute Abend zeigt interfilm im Kino Babylon in Mitte um 20.00 Uhr das im wahrsten Sinne des Wortes echt abgefahrtene Kurzfilmprogramm Drive me crazy.
Tolle Autos, tolle Filme! Mit Vollgas werden 13 Filme rund um das Thema Automobil vorgeführt. „Mal sind sie Waffen, oft werden sie geklaut, mal wird’s nostalgisch, mal fallen sie auseinander. Mal werden sie choreografisch dirigiert, mal im Thriller fast geschrottet, dann über Autoradiopoesie der Liebe zugeordnet.“
Zur Einstimmung zeige ich schon mal aus dem Programm den Kurzfilm Drive my car, den ich selbst zusammen mit Thomas Kleine 1989 gedreht habe und der ein Jahr später auf dem 13th TokyoVideofestival ausgezeichnet wurde und dann den kultigen Trabifilm S-601 des Ungarn Márton Nyitrai aus dem Jahr 2001.
Na dann: Brumm, brumm!
Heute ist es wieder soweit.
1,3 Millionen Besucher werden zum 13. Umzug des Karneval der Kulturen entlang der Gneisenaustraße in Kreuzberg erwartet. Bei sommerlichen Temperaturen um die 26 Grad wird es wohl endlich wieder eine richtig schweißtreibende Tanzparty – nach den kühlen und verregneten Veranstaltungen der letzten Jahre.
Als kleiner Vorgeschmack jetzt schon mal zwei kleine Tanzvideos vom letzten Mal.
Also: Shake your moneymaker und lasst den Bär steppen.
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Endlich mal wieder ein Doppelpack mit richtig tollen Werbeclips.
Den Anfang macht ein Klassiker aus dem Jahr 1987.
Der japanische Sony-Konzern bewirbt hier den Unterwegshördeinemusik Gehmannapparat, kurz walkman. Mit über 300 Millionen verkauften Exemplaren begleitete er die Jugendkultur der 80iger Jahre zu Fuß und auf dem Rad.
Und als zweites Beispiel sehen wir eine martialische Milchschokoladenwerbung mit der Mucke von Phil Collins.