24.01.2007 von Ernst Volland
Come to Steglitz, have a look.
Berlin gewinnt durch die Vielfalt der einzelnen Bezirke, das ist die Meinung zahlreicher ausländischer Besucher, die sich in Mitte, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Charlottenburg umsehen.
Neidlos blicken viele Steglitzer auf die genannten Bezirke, denn auch Steglitz hat etwas zu bieten. Es wird gemunkelt, Steglitz sei im Kommen.
Was hat Steglitz zu bieten? Fangen wir mit den internationalen Partnerstädten an:
Bröndby, Cassino, Ordshonikidse, Kazimierz Dolny, Poniatowa, Naleczow, Kiriat Bialik, Ronneby, Sderot, Sochos, Szilvásvárad.
Seit Oktober 1955 besteht zudem eine Patenschaft mit der Landsmannschaft der Ostpreußen, und seit Mai 1997 mit der 2. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium für Verteidigung. 1997 ist Steglitz auch eine Patenschaft mit der Reservistenkameradschaft Berlin-Südwest “Flakregiment 12″ eingegangen.
Was können die interessierten Besucher sehen? Aus dem großen städtischen Angebot des aufstrebenden Bezirkes Steglitz sind hier nur drei Highlights herausgepickt:
-Schlossstraße (große Einkaufsstraße) mit den Einkaufszentren Schloss 110, Forum Steglitz,… weiter lesen
23.01.2007 von Ernst Volland
Alexander Osang schreibt in der Wochenendbeilage der Berliner Zeitung vom
letzten Samstag, dass er bei seiner Rückkehr von New York nach Berlin, Prenzlauer Berg, zu einem Wolfgang Thierse mutiert. Dafür braucht er zwei volle Seiten inklusiver zweier blasser Fotos.
Zufälliger habe ich Wolfgang Thierse am Samstag auf dem Kollwitz – Platz Markt gesehen, oder war es Osang? Früher sagten wir: Stell doch mal die Bartwickelmaschine im Keller ab.
Jedenfalls fiel mir der Spruch ein, als ich die leicht und flockig geschriebene, dünne und schick wehleidige Geschichte in der Berliner Zeitung las. Osangs’ Ort der Rückkehr entspricht seiner jetzigen Zugehörigkeit. Er hat sich selbst auf den Punkt gebracht.
22.01.2007 von Ernst Volland

Foto: Joe Rosenthal, 23. 2. 1945

Foto: Jewgeni Chaldej, 2. Mai 1945

Jewgeni Chaldej (links) und Joe Rosenthal
1995 in Perpignan, Südfrankreich.
Flags of our fathers, der neue Film von Clint Eastwood basiert auf einer wahren Geschichte.
Am 23. Februar 1945 hissten amerikanische Soldaten auf der japanischen Insel Iwo Jima, auf dem Berg Suribachi nach harten Kämpfen die amerikanische Flagge.
Der Fotograf Joe Rosentahl schoss eines der meist reproduzierten Fotos des 20. Jahrhunderts.
Das Foto zeigt allerdings nicht die authentische Hissung der Flagge, sondern eine Stunden später gehisste Variante mit einer größeren Fahne. Es handelt sich hier also um eine Inszenierung. Zur amerikanischen Flagge, die das Ende des 2. Weltkrieges für Amerika symbolisiert, existiert ein russisches Pendant, aufgenommen von Jewgeni Chaldej am 2. Mai 1945 gegen 7 Uhr auf dem Reichstag in Berlin.
Die eigentliche Erstürmung des Reichstages fand zwei Tage vorher in den Abendstunden des 30.… weiter lesen