Archive for Juni, 2009

24.06.2009 von ernst volland
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Ich tanz so gern…

von ernst volland

Ich tanz so gern den Tango

Denn Tango ist in

Für mich ist Tango tanzen

Also, bei Tango ist alles drin

Hör ich ihn im Radio

Dreh ich auf ganz laut

Dann gibt’s’ Null Problemo

Und niemand ist out

Ich brauch kein dirty dancing

Und kein Flirt am swimmingpool

Und auch das beliebte Romancing

Lässt mich bis heut ganz cool

Ich brauch nur den Tango

Denn Tango macht Sinn.

Ich tanz so gern den Tango

Denn Tango ist in.

15.06.2009 von ernst volland
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Pedro

von ernst volland

Pedro

Ferienzeit, viele fliegen nach Mallorca

Da wohnt mein Freund Pedro.

Er spielt so schön Gitarre und er singt

von seiner Heimat und er tanzt wie kein anderer

es kann

Alle lieben Pedro,

er kann so fröhlich lachen

und so tolle Faxen machen

wenn er spielt,

wenn er spielt, ring dinge ding

ringe ding

Mein Freund Pedro, mein Freund Pedro.

Da, wo er spielt, tanzen alle im Sand

Mein Freund Pedro

Das ist das Beste an Mallorcas Strand

Wenn der Wind dann kühler weht

Und die Sonne abends schlafen geht

Dann ist Pedro allein.

Doch Pedro gibt noch keine Ruh

alle Vögel und alle Fische hören ihm zu.

Plötzlich lacht er und reicht mir die Hand

und sagt bei vollem Verstand

komm lass uns beide Freunde sein.

Mein Freund Pedro, mein Freund Pedro

12.06.2009 von ernst volland
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Im Norden Berlins

von ernst volland

Eine wahre Geschichte

Im Norden Berlins steht ein Lokal

Da speist man seit kurzem erste Wahl

Direkt am Wald liegt das schöne Haus

Man fährt nicht lang mit dem Wagen raus

Ein altes Gebäude, restauriert

Die Wände sind mit Stuck verziert

Goldgerändert die Teller am Tisch

Auf der Karte dominiert der Fisch

Ich fuhr also los zu diesem Ort

Nahm reichlich Geld, nen Freund mit fort

Die Stühle quietschten leise beim Sitzen

Zart schmeckten die Spargelspitzen

Im Hintergrund Mozart und Vivaldi

Vergessen ist das Angebot von Aldi

Das amuse gueule schmeckt exquisit

Zu wenig für den Appetit

Die Portionen sind alle recht klein

Dafür sieht man nichts vom Schwein… weiter lesen

11.06.2009 von ernst volland
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Eine Rose

von ernst volland

Eine Rose, eine Tulpe, eine…

Nein? Dann lieber keine.

Eine Nelke, eine Nelke für Elke.

Ich such was für Gisela, was ham se da?

Anika für Gisela, di ham war aber nicht da.

Doch eine Rose, eine Tulpe

Oder eine Nelke für Elke?

09.06.2009 von ernst volland
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Er kann nicht…

von ernst volland

Er kann nicht mehr, er will nicht mehr

Ja, ihm fällt die Beziehung schwer

Was hält ihn nur an dieser Frau

Ist es der Unter oder Überbau

Sind es die roten Socken, die sie trägt

Ist es der Ton, den sie im Schlafe sägt

Gott, wenn er wüsste, was ihn hält

Obwohl sie wie ein Köter bellt

Sind es die grünen Katzenaugen

Die ihn so fest an sie saugen

Ist es das Gebiss, das leise knarrt

Wenn sie die Krümel zusammenscharrt

Hat sie nicht zu große Nasenlöcher

Schmeißt sie nicht mit Aschenbecher

Wie oft hat sie ihn zur Sau gemacht

Oh, hätt’ er sie nur umgebracht

Dachte er dann in seiner Wut

Nahm dann den Mantel und den Hut

Mach endlich Schluss, jetzt, und hier

So der Gedanke… weiter lesen

08.06.2009 von ernst volland
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Hier ist…

von ernst volland

Hier ist der Strauß, den schenk ich dir

Du warst immer so nett zu mir

Wenn auch die Blütenblätter fallen

So werd ich immer wieder lallen

Du warst so nett zu mir

Du bist es immer noch

Fügst dich brav in dieses Joch

Machst alles, was ich dir sag

Bis zu deinem letzten Tag.

05.06.2009 von ernst volland
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Geld

von ernst volland

Geld Geld Geld

Das ist der Stoff

Der die Welt

Zusammen hält

Das sag ich schroff

Es ist der Stoff

Der mir jetzt fehlt

Hast Hast Hast

Das ist die Zeit

Die keinem bleibt

Das sag ich schnell

Es ist die Zeit,

Die mir jetzt fehlt

Tod Tod Tod

Schon bin ich alt

Das ist das Rot

Wo jeder bremst

Das sag ich bald

Bald ist es aus

Und nichts mehr fehlt

04.06.2009 von ernst volland
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Zurück

von ernst volland

Zurück zurück zurück

Dort hinten liegt dein Glück

Aber da hinten ist doch vorn

Jetzt hat er die Richtung verlorn

Da ist ein Pfeil, er zeigt nach oben

Ein zweiter ist nach rechts gebogen

Unterm Pfeil steht eine Frau

Breites Becken, Haare grau

Augen grün, Lippen rot geschminkt

Schau, wie sie mit den Wimpern winkt

Vorbei, ruft seine innere Stimme

Passe ist dieses Reich der Sinne

Zurück zurück, zurück

Dort hinten liegt dein Glück

Dort wo Himmel ist und Hölle

Ebene und spitzes Gerölle

Heißes Eis, kaltes Feuer

Platz für Geister, Ungeheuer

Blumenfelder, reife Kirschen

Schnee im Sommer, Zähneknirschen

Kinderlachen, Bettbezüge

Klugheit, Dummheit, alles Lüge

Zarte Hände, Fingerkuppen

Nackenhaare, viele Schuppen

Falten und gebückter Gang

Guter Wein, ein neuer Schrank

Kinder, die erwachsen werden

Nasenbluten, Darmbeschwerden

Ist das die einzige Richtung

Was ist Wahrheit, was ist Dichtung?

03.06.2009 von ernst volland
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Du bist wie eine Rose

von ernst volland

Du bist wie eine Rose

Die in Nachbars Garten blüht

Nein, wie eine Mimose

Ein Blick, schon ist man verglüht

Du bist wie ein Sommerwind

Der über die Schulter weht

Nein, du bist wie die Frau im Spinnt

Nach der sich jeder Sack umdreht

Du bist wie ein junges Reh

Das scheu auf die Lichtung geht

Nein, wie dünner englischer Tee

Der Tage auf der Platte steht

Du bist, ich sagte das schon neulich

Widerlich und echt abscheulich

Du bist wie das holprige Reimen

Das Anmachen und das Schleimen

Du bist die mieseste Muschi

Noch mieser als die Uschi

Du weißt, diese dumme Henne

Mit der ich nebenbei penne

Ich musste es mal wagen

Das so einfach hinzusagen… weiter lesen

02.06.2009 von ernst volland
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Sagte er, möchtest du Tee?

von ernst volland

Sagt er, möchtest du Tee

Sagt sie, lieber Kaffee

Kommt er mit einer Melone,

fragt sie, wo ist die Zitrone

Picasso, den er sehr gut kennt

Ist wiederum für sie ganz fremd

Sagt er, blau ist eine schöne Farbe

Haut sie mit gelb in diese Narbe

Der Bettbezug, der ist kariert

Er hätte lieber breit liniert

Will er im Bett noch etwas lesen

droht sie ihm gleich mit dem Besen

Bei Spritzgebäck, dass er frisch erwischt

Murmelt sie etwas von Bienenstich

Hat er das Rauchen aufgehört

Betont sie, es hätte nie gestört

Flüstert er, dass die Sonne schön untergeht

Hat sie sich schon wieder umgedreht

So geht das schon seit Jahren

Dicke Luft auch beim Paaren

Hart ist das Bett der Zweisamkeit

Noch härter als die Einsamkeit?

E.V.