Archive for September, 2009

22.09.2009 von ernst volland
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Nachlese vom Wochenende. Meine Highlights.

von ernst volland

…..„Harald Schmidt zeigt endlich jenes Charisma, das, das ihn als deutsches Pendant des amerikanischen Nachrichtensatirikers John Stewart ausweist. 1,39 Millionen Zuschauer haben Schmidts Premiere verfolgt. Der Programmdirektor der ARD, Volker Herres, ist ganz hin und weg. Einen Harald Schmidt „in dieser Form“, meint Herres, „braucht die deutsche Fernsehnation“, gerade vor der Bundestagswahl. Nur er verschaffe „uns politisch, kulturell und ökonomisch den nötigen Durchblick“. …

FAZ von Samstag,19.9. 2009. Aus: Der Antichrist ist wieder da. Von Jörg Thomas.

„Eigentlich war das Ondit nie nachvollziehbar, bei genauer Betrachtung seiner Bilder unverständlich: die Ansicht nämlich, die sich durchgesetzt hatte, dass der Maler Neo Rauch nicht zeichnen würde. Dabei müssen sich seine enigmatischen Welten doch, nachgerade greifbar, aus Quellen speisen, die nicht nur im immateriell Visionären nisten können, in traumverhangenen Zwischenreichen oder im umstandslos auf die Leinwand gebrachten Vorbewussten…..

…Aus den Tiefen dieser… weiter lesen

20.09.2009 von ernst volland
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Unsere Straße

von ernst volland

Unsere Straße

Die Rheingaustraße macht ihrem Namen alle Ehre. Links und rechts reihen sich an der gesamten Straße entlang hohe Kastanien. Im Frühjahr, wenn die ersten Knospen herauskommen, benutze ich diese Straße mit meinem Fahrrad, obwohl die Fahrt durch diese Allee meist ein Umweg ist. Der Bezirk, in dem sich diese Straße befindet, liegt mitten in Berlin und es ist eine Lust unter dem grünen Dach der Kastanien diese meist nicht befahrene Straße zu benutzen. An ihr liegen nur zwei Kneipen, aber auch zwei Schulen, eine mit einem großen Spielplatz. Es ist wieder Frühling und diesmal führt mich mein Weg erneut durch die Rheingaustraße. Heute liegt mein Ziel in der Nähe der Straße und die Strecke ist für mich kein Umweg. Die Blätter der Kastanien sind noch zartgrün, die Sonne schimmert durch… weiter lesen

15.09.2009 von ernst volland
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Dunkelkammer

von ernst volland

Dunkelkammer

Ich lernte die Fotografin über einen Freund kennen. Sie machte in ihrem Atelier Tee für uns drei und ich kaufte sofort eine kleine farbige Serie zu einem guten Preis. Es waren keine besonderen Abzüge, aber die Themen, die sie in der Endphase der DDR aufgegriffen hatte, interessierten mich. Sie arbeitete in einem harten veristischen Stil und hatte den richtigen Blick, den nicht alle Fotografen besitzen und von dem man sagt, man hat ihn oder man hat ihn nicht. Anfang der der 80er Jahre fand sie ihr Figuren im Randmiljö des Sozialismus, meist proletarische Dropouts.

Die etwa postkartengroßen, farbigen fünf Abzüge hatte sie in irgend einem Fotogeschäft abziehen lassen, dort, wo Urlauber ihre Fotos abgeben, und strahlend mit einer prall gefüllten Tüte sonniger Eindrücke nach Hause gehen. Diese billigen kleinen Abzüge für viel Geld unter die Leute zu bringen, subsumierte… weiter lesen

08.09.2009 von ernst volland
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11. September

von ernst volland

07.09.2009 von ernst volland
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Türkische Karikaturen in Neukölln

von ernst volland

01.09.2009 von ernst volland
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Dufy

von ernst volland

Dufy

Wir packten unsere Sachen. Dieses Mal machten wir keinen Fehler. Jeder von uns nahm nur drei kleine Taschen mit, die leicht über die Schulter gehängt werden konnten. Ich trug das vierte gemeinsame Gepäckstück, einen Militärschlafsack, zusammengerollt nicht größer als ein ausgewachsener Mops, in dem wir beide schlafen wollten, meine jüngere 19jährige Schwester und ich.

Die Reise sollte fünfzig Tage dauern, per Anhalter durch Europa, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Marokko und zurück.

In Venedig kamen wir bei einem Freund unter, der dort im Hafen deutschen Touristen Segelunterricht gab. Nach drei ruhigen Tagen ging es weiter, auf unbekannten Straßen, westwärts, Richtung Frankreich. Mit einer jungen hübschen und blonden Schwester ist es leichter, als mit einem jungen hübschen blonden Bruder, per Anhalter vorwärts zu kommen.

Der Süden Frankreichs ist ein Paradies, angefangen in der Provence bis hin zu den Pyrenäen. Es ist… weiter lesen